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Bis Ende des Jahrhunderts
sind die Alpengletscher verschwunden !? |
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"Uns schmelzen die Gletscher vor den Augen weg"
Der Report enthält Fotovergleiche der Alpengletscher. Die Aufnahmen belegten, dass die Gletscher immer schneller schmelzen. Der etwa fünf Kilometer lange Triftgletscher im Schweizer Berner Oberland sei 2005 um 216 Meter geschrumpft. Bis zum Ende des Jahrhunderts werde es kaum noch Gletscher in den Alpen geben. Kleinere Gletscher, darunter die drei deutschen an der Zugspitze und im Berchtesgadener Land, "werden bis zur Mitte des Jahrhunderts verschwunden sein", sagte Smid. Der Versuch, die langsam fließenden Eisströme durch Schutzfolien zu retten, nannte der Experte "ein hilfloses Unterfangen". Als Folge der Schmelze wird es dem Report zufolge in den Alpenregionen einerseits zu Überschwemmungen und andererseits zu Trinkwasserknappheit und Verkarstung kommen. Weil sich die Dauerfrostgrenze immer weiter nach oben verschiebe, sei zudem verstärkt mit Geröllabgängen und Erdrutschen zu rechnen, warnen die Umweltschützer. Weltweit steuerten die Menschen auf eine Katastrophe zu, "wenn wir in den nächsten zehn Jahren nicht eine drastische Umkehr hinbekommen", warnte Smid. Steigende Meeresspiegel durch das Abschmelzen der Polkappen könnten bis zu 100 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen machen. (siehe hierzu auch "Das HAARP-Projekt")
Gletscher-Schmelze hat sich weiter beschleunigt
Der Qori-Kalis-Gletscher in den Anden sei im vergangenen Jahrzehnt durchschnittlich um 60 Meter pro Jahr abgeschmolzen, in der vorangegangenen Dekade nur um sechs Meter pro Jahr, sagte der Klimaforscher Lonnie Thompson von der Ohio State Universität am Rande der Jahrestagung der Amerikanischen Vereinigung für den Fortschritt der Wissenschaften in San Francisco. "Diese Gletscher werden verschwinden", sagte Thompson über das riesige Gebiet der Qyelccaya-Gletscher in den Anden. Millionen Menschen müssten sich auf das Entstehen neuer Seen und andere fundamentale Veränderungen einstellen. Parlamentarier aus den USA, Indien und China setzten sich in Washington für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll ein, um die "katastrophale" Erderwärmung aufzuhalten. Dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei, stehe "unzweifelhaft" fest, heißt es in einer Erklärung der Weltorganisation der Gesetzgeber für eine ausgewogene Umwelt (Globe), die am Donnerstag verabschiedet wurde. Im vergangenen Sommer hatten die Parlamentarier in Brüssel einen ersten Anlauf für weltweit koordinierte Schritte gegen den Klimawandel unternommen. Sowohl die USA als auch China und Indien haben das Kyoto-Protokoll zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen nicht unterschrieben. An Globe sind neben den G-8-Industriestaaten, Indien und China auch Brasilien, Mexiko und Südafrika beteiligt.
Schneeschmelze am Kilimandscharo unaufhaltsam
Pressetext.at - Montag, 6. August 2007 Pressetext-Informationsschwerpunkt zur globalen Erderwärmung Arusha/Tansania (pts) - In zwanzig Jahren werden die heute noch meilenweit sichtbaren Gletscher am Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, verschwunden sein, warnen Klimaexperten und Geowissenschafter. Grund dafür sind fehlende Niederschläge, wachsende Evaporation (Verdunstung) und steigende Temperaturen aufgrund des Klimawandels. Allein 25.000 Touristen aus aller Welt versuchen jährlich den beschwerlichen Aufstieg auf den Nahezu-Sechstausender. "Sie kommen, um die schneeweißen Gletscherfelder aus der Nähe zu sehen", ist Gichigo überzeugt. "Das Eis wird immer weniger, weil neugefallener Schnee nicht an den steilen Wänden des Gletschers haften kann", klären die Klimaexperten auf. Der Schnee fällt auf den aschigen, schwarzen Boden und schmilzt oder verdampft, anstatt neues Eis zu bilden. Laut den Experten schrumpft die Eiskuppe im Moment um einen Meter pro Jahr. Daher kann man gut ausrechnen, wie lange sie noch da sein wird. Schneekanonen drohen Alpen auszutrocknen Die Kosten der Beschneiung lägen bei rund drei Milliarden Euro. Die schon jetzt sichtbaren Folgen für die Umwelt: In den französischen Alpen etwa führen betroffene Flüsse in den Wintermonaten bereits bis zu 70 Prozent weniger Wasser als vor Einführung der Schneekanonen. Erklärungen der Tourismusindustrie, wonach die künstliche Beschneiung keinen Einfluss auf die Umwelt habe, wies de Jong zurück. Bereits bei der Beschneiung selbst verdunsteten bis zu 30 Prozent des Wassers. Nur ein Teil falle als Schnee auf die Pisten. Um das Wasser aus den Reservoirs im Winter pumpen zu können, würden diese künstlich eisfrei gehalten, was große Mengen zusätzlich verdunsten lasse. Die Folgen träfen nicht nur den Wintertourismus, betonte de Jong. Niedrigere Wasserstände in den Flüssen schränkten auch sommerliche Freizeitaktivitäten wie etwa Rafting ein. Die Gletscherforscherin Astrid Lambrecht von der Universität Innsbruck erläuterte, verschärft werde die Situation, da auch die Gletscher langfristig als Wasserreservoirs in den Bergen spürbar schrumpften. Bisher hätten die riesigen Eisreserven Hitze- und Trockenperioden bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können. Die Klimatologen und Hydrologen warnten in Wien vor Plänen, die Fläche für die künstliche Beschneiung in den kommenden Jahren zu vervierfachen, um damit einem Schneemangel durch den Klimawandel zu begegnen. De Jong geht davon aus, dass der Trend zur Beschneiung schon bald auch an wirtschaftliche Grenzen stoßen wird. Wenn das Wasser knapp wird, müssten zusätzliche Speicherbecken gebaut oder das Wasser aufwendig aus immer tieferen Erdschichten gepumpt werden. Schon jetzt gebe es Konflikte zwischen der Nutzung von Wasser für Trinkwasserzwecke und für die Beschneiung. Die Tourismusindustrie "muss einfach erkennen, dass sie nicht mehr Schnee produzieren und eine Skisaison von Dezember bis April um jeden Preis haben kann", mahnte de Jong. Um nachfolgenden Generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen, MÜSSEN wir HIER und JETZT etwas TUN, d.h. ein schonender Umgang mit den Ressourcen des Planeten ist unumgänglich. Hinzu kommt aber auch bedachter bei dem Umgang mit Sendeleistungen umzugehen. (siehe hierzu auch "Das HAARP-Projekt")
Der
Wissenschaftler und Autor des Buches mit dem Titel
"Kapitalverbrechen
an unseren Kindern“
sagte bereits 1994
voraus, dass die ständig zunehmenden hohen
Sendeaufkommen, u.a. auch für ein
Aufheizen der Atmosphäre verantwortlich sein wird.
© Bildmaterial 1992-2001 Klaus-Peter Kolbatz ........... zurück "Antarktis" weiter..........
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