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Bis Ende des Jahrhunderts sind die Alpengletscher verschwunden !?

„Wenn die globale Erwärmung wie bisher fortschreitet, werden die Alpengletscher gegen Ende dieses Jahrhunderts fast verschwunden sein,“ sagt Greenpeace-Klimaexperte Wolfgang Lohbeck.

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Antarktis Gletscher
Bedrohte Pracht: Gletscher


Der Rückgang der Gletscher

Europas Trinkwasser-Reserven sind in Gefahr

Ob Aletschgletscher, Pasterze oder die Eisreste auf der Zugspitze - im Supersommer 2003 schmolzen sie wie Butter in der Sonne. Einst galten die riesigen Eismassen als zerstörerische Feinde der Menschen - jetzt fürchten Wissenschaftler ihr Verschwinden.
Die Gletscher schmelzen rasend schnell Seine Analysen sind beunruhigend: "Wir haben innerhalb von vierzig Jahren noch nie so starke Schmelzbeträge beobachtet wie im letzten Sommer: fast 100 Prozent mehr als das Maximum in den vorhergehenden Jahren."

Vernagtferner

Dr. Braun steht auf ehemaligem Gletschergebiet

Der Vernagtferner ist der am besten erforschte Gletscher in den Alpen. Er erstreckt sich nur noch über eine Fläche von neun Quadratkilometern, sein Rückzug lässt sich offensichtlich nicht mehr aufhalten. Ihm wird es ähnlich ergehen wie den Eismassen der Zugspitze: Dort sind in den letzten hundert Jahren die riesigen Gletscher auf wenige Eisreste zusammen geschmolzen. Dieses Schicksal droht nach Meinung der Forscher auch vielen anderen Eisriesen.

 
   

 
Prof. Dr. Wolfgang Seiler
Prof. Dr. Wolfgang Seiler

Gletscher sind Trinkwasserreserven
     Prof. Dr. Wolfgang Seiler vom Institut für Klimaforschung in Garmisch-Partenkirchen erstellt eine düstere Prognose: "Wir erwarten für die nächsten dreißig Jahre noch mal zwei Grad Celsius Temperaturzunahme und das hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf die Gletscher. Wir rechnen damit, dass sie in den nächsten dreißig bis fünfzig Jahren zumindest in den tiefer gelegenen Gebieten und im Osten der Alpen nahezu verschwinden."

Der Winter verdeckt zwar die Wunden des Sommers. Der Neuschnee nährt die Gletscher und lässt sie wieder geringfügig wachsen. Aber was die Eisriesen im Sommer an Masse verlieren, können sie im Winter nicht annähernd aufholen. Und das hat auf Dauer dramatische Konsequenzen. Denn Gletscher sind bedeutende Trinkwasserreservoirs. Gehen sie zurück, droht Wasserknappheit. Der Vernagtferner speichert mittlerweile nur noch etwa 500.000 Kubikmeter Wasser. Das ist so viel, wie die Stadt München in fünf Jahren verbraucht. Auch Flüsse wie die Donau, der Inn und der Rhein sind in der heißen Jahreszeit auf das Gletscherwasser angewiesen.

 
   

Einstellen auf Wassermangel
     Prof. Seiler sieht darum dringenden Handlungsbedarf: "Wir müssen Anpassungsstrategien entwickeln, zum Beispiel Stauseen bauen, um das Zuviel an Wasser im Frühjahr aufzufangen und es im Sommer zur Verfügung stellen zu können. Das heißt, wir müssen jetzt schon die Infrastrukturmaßnahmen planen, damit wir in dreißig Jahren mit den Folgen umgehen können."

"Uns schmelzen die Gletscher vor den Augen weg"

Der Klimawandel lässt die Alpengletscher immer schneller schmelzen

Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die Umweltschutzorganisation Greenpeace im Vorfeld der UN-Klimaschutzkonferenz kommende Woche in Nairobi vorlegte. "Uns schmelzen die Gletscher vor den Augen weg", erklärte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid in Berlin. Der Studie zufolge verliert Grönland inzwischen 240 Kubikkilometer Eis pro Jahr - dreimal soviel wie in den Jahren vor 2003.

 

Der Report enthält Fotovergleiche der Alpengletscher. Die Aufnahmen belegten, dass die Gletscher immer schneller schmelzen. Der etwa fünf Kilometer lange Triftgletscher im Schweizer Berner Oberland sei 2005 um 216 Meter geschrumpft. Bis zum Ende des Jahrhunderts werde es kaum noch Gletscher in den Alpen geben. Kleinere Gletscher, darunter die drei deutschen an der Zugspitze und im Berchtesgadener Land, "werden bis zur Mitte des Jahrhunderts verschwunden sein", sagte Smid. Der Versuch, die langsam fließenden Eisströme durch Schutzfolien zu retten, nannte der Experte "ein hilfloses Unterfangen".

Als Folge der Schmelze wird es dem Report zufolge in den Alpenregionen einerseits zu Überschwemmungen und andererseits zu Trinkwasserknappheit und Verkarstung kommen. Weil sich die Dauerfrostgrenze immer weiter nach oben verschiebe, sei zudem verstärkt mit Geröllabgängen und Erdrutschen zu rechnen, warnen die Umweltschützer.

Weltweit steuerten die Menschen auf eine Katastrophe zu, "wenn wir in den nächsten zehn Jahren nicht eine drastische Umkehr hinbekommen", warnte Smid. Steigende Meeresspiegel durch das Abschmelzen der Polkappen könnten bis zu 100 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen machen. 

(siehe hierzu auch "Das HAARP-Projekt")

 

Gletscher-Schmelze hat sich weiter beschleunigt

Einer der größten Gletscher Perus könnte nach Einschätzung von Wissenschaftlern in den nächsten fünf Jahren infolge des Klimawandels vollständig geschmolzen sein.

 

Der Qori-Kalis-Gletscher in den Anden sei im vergangenen Jahrzehnt durchschnittlich um 60 Meter pro Jahr abgeschmolzen, in der vorangegangenen Dekade nur um sechs Meter pro Jahr, sagte der Klimaforscher Lonnie Thompson von der Ohio State Universität am Rande der Jahrestagung der Amerikanischen Vereinigung für den Fortschritt der Wissenschaften in San Francisco.

"Diese Gletscher werden verschwinden", sagte Thompson über das riesige Gebiet der Qyelccaya-Gletscher in den Anden. Millionen Menschen müssten sich auf das Entstehen neuer Seen und andere fundamentale Veränderungen einstellen.

Parlamentarier aus den USA, Indien und China setzten sich in Washington für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll ein, um die "katastrophale" Erderwärmung aufzuhalten. Dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei, stehe "unzweifelhaft" fest, heißt es in einer Erklärung der Weltorganisation der Gesetzgeber für eine ausgewogene Umwelt (Globe), die am Donnerstag verabschiedet wurde.

Im vergangenen Sommer hatten die Parlamentarier in Brüssel einen ersten Anlauf für weltweit koordinierte Schritte gegen den Klimawandel unternommen. Sowohl die USA als auch China und Indien haben das Kyoto-Protokoll zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen nicht unterschrieben. An Globe sind neben den G-8-Industriestaaten, Indien und China auch Brasilien, Mexiko und Südafrika beteiligt.

 

Schneeschmelze am Kilimandscharo unaufhaltsam

Lage: Tansania. Mehrgipfeliges Einzelmassiv etwa 3° südlich des Äquators.

Erstbesteigung: Hans Meyer (D) und Ludwig Purtscheller (A) am 6. Oktober 1889.

Pressetext.at - Montag, 6. August 2007 Pressetext-Informationsschwerpunkt zur globalen Erderwärmung

Arusha/Tansania (pts) - In zwanzig Jahren werden die heute noch meilenweit sichtbaren Gletscher am Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, verschwunden sein, warnen Klimaexperten und Geowissenschafter. Grund dafür sind fehlende Niederschläge, wachsende Evaporation (Verdunstung) und steigende Temperaturen aufgrund des Klimawandels.

Allein 25.000 Touristen aus aller Welt versuchen jährlich den beschwerlichen Aufstieg auf den Nahezu-Sechstausender. "Sie kommen, um die schneeweißen Gletscherfelder aus der Nähe zu sehen", ist Gichigo überzeugt. "Das Eis wird immer weniger, weil neugefallener Schnee nicht an den steilen Wänden des Gletschers haften kann", klären die Klimaexperten auf. Der Schnee fällt auf den aschigen, schwarzen Boden und schmilzt oder verdampft, anstatt neues Eis zu bilden. Laut den Experten schrumpft die Eiskuppe im Moment um einen Meter pro Jahr. Daher kann man gut ausrechnen, wie lange sie noch da sein wird.

Schneekanonen drohen Alpen auszutrocknen

Skikanonen sind für das Gleichgewicht der Alpen äußerst schädlich. Wien  - Die künstliche Beschneiung von Skipisten droht die Alpen auszutrocknen. Davor warnte die deutsche Wissenschaftlerin Carmen de Jong vom Hochgebirgsinstitut der Universität von Savoyen am Dienstag in Wien.

Insgesamt würden rund 24 000 Hektar Skipisten mit rund 95 Millionen Kubikmetern Wasser im Jahr beschneit.

Das entspreche dem Wasserverbrauch einer Großstadt mit 1,5 Millionen Einwohnern, betonte de Jong am Rande der noch bis Freitag andauernden Generalversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Vereinigung (European Geosciences Union).

Die Kosten der Beschneiung lägen bei rund drei Milliarden Euro. Die schon jetzt sichtbaren Folgen für die Umwelt: In den französischen Alpen etwa führen betroffene Flüsse in den Wintermonaten bereits bis zu 70 Prozent weniger Wasser als vor Einführung der Schneekanonen.

Erklärungen der Tourismusindustrie, wonach die künstliche Beschneiung keinen Einfluss auf die Umwelt habe, wies de Jong zurück.

Bereits bei der Beschneiung selbst verdunsteten bis zu 30 Prozent des Wassers. Nur ein Teil falle als Schnee auf die Pisten. Um das Wasser aus den Reservoirs im Winter pumpen zu können, würden diese künstlich eisfrei gehalten, was große Mengen zusätzlich verdunsten lasse.

Die Folgen träfen nicht nur den Wintertourismus, betonte de Jong. Niedrigere Wasserstände in den Flüssen schränkten auch sommerliche Freizeitaktivitäten wie etwa Rafting ein.

Die Gletscherforscherin Astrid Lambrecht von der Universität Innsbruck erläuterte, verschärft werde die Situation, da auch die Gletscher langfristig als Wasserreservoirs in den Bergen spürbar schrumpften.

Bisher hätten die riesigen Eisreserven Hitze- und Trockenperioden bis zu einem gewissen Grad ausgleichen können.

Die Klimatologen und Hydrologen warnten in Wien vor Plänen, die Fläche für die künstliche Beschneiung in den kommenden Jahren zu vervierfachen, um damit einem Schneemangel durch den Klimawandel zu begegnen.

De Jong geht davon aus, dass der Trend zur Beschneiung schon bald auch an wirtschaftliche Grenzen stoßen wird. Wenn das Wasser knapp wird, müssten zusätzliche Speicherbecken gebaut oder das Wasser aufwendig aus immer tieferen Erdschichten gepumpt werden.

Schon jetzt gebe es Konflikte zwischen der Nutzung von Wasser für Trinkwasserzwecke und für die Beschneiung.

Die Tourismusindustrie "muss einfach erkennen, dass sie nicht mehr Schnee produzieren und eine Skisaison von Dezember bis April um jeden Preis haben kann", mahnte de Jong.

Um nachfolgenden Generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen, MÜSSEN wir HIER und JETZT etwas TUN, d.h. ein schonender Umgang mit den Ressourcen des Planeten ist unumgänglich. Hinzu kommt aber auch bedachter bei dem Umgang mit Sendeleistungen umzugehen. (siehe hierzu auch "Das HAARP-Projekt")

 

Der Wissenschaftler und Autor des Buches mit dem Titel "Kapitalverbrechen an unseren Kindern  sagte bereits 1994 voraus, dass die ständig zunehmenden hohen Sendeaufkommen, u.a. auch für ein Aufheizen der Atmosphäre verantwortlich sein wird. Heute, also 13 Jahre später leugnet niemand mehr die Klimaerwärmung und wir sind alle davon betroffen. Die Medien berichten fast täglich von neuen Naturgewalten und müssen zum Schutz der Bevölkerung, Warnungen herausgeben. 

    VIDEOS : "Lehrfilme"

Wie aus der dramatischen Klimasituation noch das große Geschäft gemacht werden kann, erfahren Sie auf den folgenden Seiten:

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Die Erlöse aus dem Verkauf der Bücher “Kapitalverbrechen an unseren Kindern” und “Burn-out- Syndrom - Infarkt der Seele -” werden von dem Autor für die Klimaforschung zu Verfügung gestellt.

 

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