Abgeschickt von Klaus-Peter Kolbatz am 02 Dezember, 2008 um 14:47:28:
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Deutschland ist der wichtigste Partner im europäischen Verbund. Fehlentscheidungen in Deutschland müssen zwangsläufig unsere Partner mit ausbaden und kann zu einer weltweiten Rezession führen. ("Dominoeffekt") Ein Beispiel: Die Autokrise ist das Ergebnis einer überhasteten Umweltpolitik in der die Autokonstrukteure und der Markt nicht mithalten konnten. Mit dem neuen Verfahren "Autos produzieren saubere Luft!" soll die Autoindustrie und Klimaschutz wieder versöhnen werden. Die letzte Finanzkrise erlebten Westdeutsche Unternehmen kurz nach der Wende als die Banken in Aufbruchstimmung gen Osten ihre Filialen eröffneten. Hier witterten sie bei den großen unbelasteten Grundstücken das lukrativere Geschäft. |
Vielen Firmen wurden die Kredite im Westen gekündigt oder vorenthalten, während staatliche Banken im Osten Steuergeschenke machten.
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"Kreditklemme bedrohte Deutsche
Unternehmen"
und "Finanzkrise
Weltfinanzsystem"
Aus aktuellem Anlaß: "Finanzkrise 2008"
Wir erinnern uns: Westdeutschland und Westberlin hatten zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung den Rang der drittgrößten Wirtschaftsnation und die West-Deutsche Bundesbank verfügte über eine Goldreserve von etwa 3 400 Tonnen, die derzeit etwa 100 Milliarden DM Wert waren, so dass Bundeskanzler Helmut Kohl für die entstehenden Kosten der Wiedervereinigung keine Probleme sah.
Diesen hervorragenden Stand hatte die Bundesrepublik nicht nur spitzen Techniken Marke "Made in Germany" zu verdanken, sondern auch Bankmanagern die eigenständig im freien Wettbewerb eine freie soziale Marktwirtschaft (und keinen Kapitalismus nach DDR-Verständnis) pflegten und ohne staatliche Eingriffen handeln konnten. Die D-Mark galt als Symbol für das westdeutsche Wirtschaftswunder und den Wohlstand.
"Was wir in Westdeutschland hatten, war das Ideal des Sozialismus, wie es von den Kommunisten stets als Endziel marxistischer Entwicklung der Gesellschaft prophezeit wurde".
"Hier ging es jedem gut. Die Arbeit wurde anständig bezahlt. Bei Krankheit waren alle versorgt. Von der Rente konnten die Bürger leben. Wir hatten alle Wohnungen oder sogar ein Haus,
"Es gab alles zu kaufen. Die Werktätigen konnten sich ein Auto leisten und in den Urlaub fahren wohin sie wollten. Wir konnten frei wählen, öffentlich protestieren, es gab keine Zensur, keine politischen Zwänge. Und wem das alles noch nicht passt, der konnte auswandern. Das ergibt alles noch mehr als jenes Paradies, welches die kommunistische Theorie als leuchtende Zukunft seit Generationen vorhersagt."
Das war, daran muss hier wohl erinnert werden, noch bis zum Mauerfall real.
Der Kommunismus beherrschte damals ein Drittel der Welt. In der alten Bundesrepublik galten die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhards Devise vom "Wohlstand für alle". Der sogenannte "Rheinische Kapitalismus" mit seiner sozialen Komponente wurde neben dem skandinavischen Weg eines "Volksheimes" für alle Bürger als bis dahin erfolgreichstes Beispiel des Kapitalismus angesehen.
Spitzenmanager verdienten etwa zehnmal so viel wie der Durchschnitt ihrer Mitarbeiter, die auch um ihre soziale Sicherheit weltweit beneidet wurden. Es war ein goldenes Zeitalter für die Wirtschaftswunder-Kinder. Fast ununterbrochen ging es aufwärts.
Am Ende des gleichen Jahrzehnts bricht die Welt des Kommunismus zusammen, ohne dass sie je auch nur in einem Land ihrem roten Paradies näher gekommen wäre. Theoretisch könnten nun alle ihre Bürger in den Genuss der Wohltaten des Kapitalismus kommen, so leben wie im "goldenen Westen".
Doch sie werden bitter enttäuscht. Es klappt überhaupt nicht. Die Alten, mit der freien Marktwirtschaft aufgewachsenen Politiker wurden durch ein demokratiefeindliches Wahlverhalten abgewählt. Nachrückende meinten die Demokratie und freie Marktwirtschaft neu erfinden zu müssen. Es ist niemand mehr da, um den Kapitalismus auf die alten Grundwerte zu korrigieren".
Ich bin der Meinung, es ist höchste Zeit in Deutschland einen „Rat der Alten“ zu schaffen. Dort sollen ehemals führende Politiker ihre Erfahrung einbringen.
Klaus-Peter Kolbatz
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