Abgeschickt von Nachricht von Gerd Zesar am 17 November, 2002 um 14:39:12:
MÖGLICHE SPÄTFOLGEN DER WIRKUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDER AUF DIE BEVÖLKERUNG
Übersetzung aus Buch: „Die elektromagnetische Umweltverschmutzung und die Gesundheit der Bevölkerung Russlands“ (Moskau, 1997) -Auszug-
Als Begründung für das internationale wissenschaftliche Programm der Weltgesundheitsorganisation über die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder (1996-2000) wurde folgende These formuliert: “Voraussichtlich solche Folgen wie Krebserkrankungen, Beeinträchtigung von Verhalten, Gedächtnisschwäche, Parkinsonsche und Alzheimerkrankheit, Aids, das Syndrom des plötzlichen Kindstodes und mehrere andere Folgen, einschließlich einer erhöhten Zahl von Selbstmordfällen, sind das Resultat der schädlichen Wirkung elektromagnetischer Felder. Die Weltgesundheitsorganisation beabsichtigt die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und Einrichtungen, Regierungsinstitutionen, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und anderen vergleichbaren Institutionen mit dem Ziel der Vereinigung von Ressource und von Wissen bezüglich der Auswirkungen dieser Felder“.
Die gleiche Meinung hat auch Herr Prof. M. Repacholi (1996), Vorsitzender der internationalen Kommission zum radioaktiven Schutz vor nicht ionisierter Strahlung geäußert.
Herr Dr. C. Kronstedt hat 1983 für die Umweltkommission in Michigan den „eiligen Bericht“ über die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder im Ultraniederfrequenzbereich vorgelegt. In diesem Bericht sind die Forschungsergebnisse dargestellt, die auf die wesentliche Korrelation zwischen der Wirkung elektromagnetischer Felder einerseits und der Entwicklung von Krebserkrankungen und Leukosen unter der Bevölkerung sowie dem Auftreten von physischen Missbildungen während der Geburt anderseits hinweisen. Ergebnisse einer Reihe von Forschungen in den USA, der Schweiz, Island, Polen und in anderen Länder wurden diesem Bericht zugrunde gelegt.
Goldsmith (1996) hat die Ergebnisse der epidemiologischen Forschungen über die gesundheitsschädliche Wirkung intensiver elektromagnetischer Felder im Rundfunkwellenbereich zusammengefasst. Der Autor meint: Es wurde festgestellt, dass elektromagnetische Felder die gesundheitsschädliche Wirkung auf die Blutbildungsprozesse und Chromosomen, auf Leukämie und Geschwülste im Unterleib bei Frauen, ehemaligen Mitarbeiterinnen der US-Botschaft in Moskau, die nach Meinung der USA-Regierung, elektromagnetischer Strahlung im Ultrahochfrequenzbereich ausgesetzt waren. Der Leukozyten-, und Erythrozytengehalt bei Personal in Radaranlagen des Flughafens in Zagreb hat sich verringert. Der Autor hat die Entwicklung von Tumoren im blutbildenden Gewebe bei Personal in Radaranlagen in der US-Armee festgestellt. Es wurden einige Fälle von Leukämie bei Kindern, die auf der Hawai-Insel in der Nähe von Rundfunkübertragungsstationen leben sowie eine Steigerung von Abtreibungen bei Physiotherapeutinnen, die mit Mikrowellenstrahlungen in Diathermieanlagen zu tun haben, registriert. Eine der ersten Untersuchungen unter der Bevölkerung in Colorado (USA) hat die Korrelation zwischen der Entwicklung von Tumorprozessen (Leukämie) und der Wirkung elektromagnetischer Strahlung im elektrischen Netz 60 Hz. (Wertheimer, Leeper, 1979).
Die nachfolgenden Untersuchungen der Bevölkerung in Schweden von Tomenius L. (1982) haben die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Geschwülsten bei Kindern und Jugendlichen faktisch bewiesen. Untersuchungen sind von 1958 bis 1973 durchgeführt worden. Es wurde die Bevölkerungsgruppe im Alter von 0 bis 18 Jahre untersucht. Die Messungen sind innerhalb von 150 Meter entfernt von Wohnhäusern, Übertragungsstationen, Netz-Transformatoren, in U-Bahnstationen, unter elektrischen Eisenbahnleitungen sowie Hochspannungsleitungen erfolgt. Die magnetische Flussdichte schwankte von 0,0004 µT bis 1,9 µT; unter Hochspannungsleitungen 200 kW war sie 0,22 µT. Eine magnetische Flussdichte von 0,3 µT und höher war um 48 Wohnhäusern herum gemessen; gerade dort hat man Geschwülste zweimal öfter registriert. Es waren Geschwülste im Nervensystem, Leukose...
Nachricht von Gerd Zesar