Abgeschickt von Dr. Ernst-August Bernardi am 16 Maerz, 2003 um 16:24:54
Ist der Umgang mit elektro-magnetischen Wellen auf die Dauer für die Menschheit ein Segen oder eine große Belastung?
In diesem Beitrag soll der Einsatz der elektromagnetischen Wellen im Alltag aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Es wird einiges kritisch hinterfragt. Die Vorgänge um elektromagnetische Wellen sind recht kompliziert und viele Dinge in diesem Bereich sind selbst unter Fachleuten umstritten. Der Laie ist verunsichert; er kann mit vielen technischen Begriffen nur sehr wenig anfangen.
Ich habe über mögliche Gefahren bei zu sorglosem Umgang mit der Hochfrequenz geschrieben; ebenso über interessante Dinge im Umgang mit der natürlichen Strahlung. Von mir wird hier an dieser Stelle der schwierige Versuch unternommen, elektromagnetische Vorgänge sehr einfach darzustellen. Die Wichtigkeit dieses Themas erfordert dieses heute. Es soll möglichst eine breite Öffentlichkeit informiert werden, so dass die Menschen die Gefahren verstehen lernen, die mit diesen Wellen verbunden sein können. Sie sollen Einsicht bekommen, um ihre Stimme erheben zu können gegenüber Verantwortlichen in der Politik und gegenüber wichtigen Entscheidungsträgern.
Mehr als 50 Jahre lang habe ich mich mit dieser Materie auseinandergesetzt, sowohl mit der künstlich erzeugten elektromagnetischen Welle wie auch später mit der natürlichen Strahlung. Der Bericht über die natürliche Strahlung ist allerdings so umfangreich, dass er ebenfalls abendfüllend wäre.
Gerade der Vergleich zwischen künstlich erzeugter Hochfrequenz und der natürlichen Strahlung ermöglichten mir, völlig neue Eindrücke zu gewinnen, die ich früher nicht für möglich gehalten habe. Diese haben mich dann im Laufe der Zeit sehr kritisch werden lassen bezüglich des sorglosen Umganges mit der künstlich erzeugten Hochfrequenz in verschiedenen Bereichen.
Um manche Dinge besser und verständlicher darzustellen, ist ein geschichtlicher Einstieg in diese Materie sehr gut geeignet.
Vor etwa 100 Jahren begann man - zunächst sehr zögerlich - sich mit den elektromagnetischen Wellen zu beschäftigen.
Das Zeitalter der drahtlosen Telephonie begann.
Die Entfernungen waren anfangs gering, sie wurden infolge weiterer Verbesserungen und zunehmender Energie immer größer. Man benutzte als Wellenlänge die heute noch benutzte Langwelle, etwa um 100 kHz (l Hertz = l Schwingung pro Sekunde). Die Wellenlänge ist in diesem Falle 3000 m.
Dann wurde Rundfunk geboren.
Es wurde eine gute Einrichtung, nützlich für Information, Unterhaltung, Kunst und Wirtschaft. Die Entwicklung ging ständig weiter. Die Begeisterung kannte keine Grenzen. Anfang des Jahrhunderts, etwa um 1913, konnten Funkamateure auf Kurzwelle mit einem Sender, der nur die geringe Hochfrequenz-Leistung von 2-3 Watt abstrahlte, Amerika erreichen. Damals war es im Äther noch so, als würde man in einen ruhigen Wald hinein rufen. Auch ein leiser Ruf war noch weit hörbar. Lassen Sie mich gleich als Gegenüberstellung einen großen Zeitsprung machen! Heute, fast 100 Jahre später, benötigt man mindestens 200 bis 300 Watt auf Kurzwelle, um in Amerika überhaupt noch gehört zu werden, also etwa die hundertfache Leistung!
Inzwischen ist im Äther ein rauschender „Lärm" entstanden, der nur noch durch noch größeren „Lärm" übertönt werden kann! Dieser „Lärm" ist das sehr große, technisch sogenannte breitbandige „HF-Summen-Rauschen", man könnte dieses auch mit einem „sehr dichten Störnebel" bezeichnen, der sich inzwischen weltweit über alle Wellenbereiche ausgedehnt hat. Hier soll nun noch einmal der Vergleich mit dem Wald herangezogen werden. Wenn ein starker Wind die Blätter rauschen lässt, dann ist es sehr laut im Wald. Ein leiser Ruf, wie im ersten Zustand genannt, ist kaum noch vernehmbar. Dieser „dichte Störnebel" ist mit unseren menschlichen Sinnen ohne weiteres nicht wahrnehmbar, in wieweit unser biologisches System dennoch heute damit konfrontiert und vielleicht belastet wird, muss sich erst noch zeigen. Mit der Zeit wurden die in der Praxis verwendeten elektromagnetischen Wellen immer kürzer, d.h. die benutzten Frequenzen wurden immer höher. Damit veränderten sie aber auch gleichzeitig ihr Verhalten. Sind die Wellenlängen sehr, sehr kurz, d.h. ihre Frequenz sehr hoch, breiten sie sich immer mehr lichtähnlich aus. Sie folgen schließlich nur noch der optischen Sicht.
Eine weitere Eigenschaft der elektromagnetischen Wellen ist diese:
Elektromagnetische Wellen können leitende Gegenstände in ihrer Nähe, die sich in ihren Ausmaßen in einem bestimmten Größenverhältnis zur Wellenlänge befinden, zum Mitschwingen anregen. Es tritt Resonanz auf. Resonanz kann auch dann noch eintreten, wenn der Gegenstand in den Ausmaßen die Hälfte, ein Viertel, oder ein Achtel der Wellenlänge hat.
Dasselbe gilt auch für Vergleichbares im Alltag, für die mechanische Resonanz: Steht z.B. vor der Haustür ein lauter LKW, dessen Dieselmotor sich im lauten Leerlauf befindet, so kann es vorkommen, dass lose Fenster oder Gegenstände im Wohnzimmerschrank anfangen zu klirren und mitzuschwingen. Dieser Zustand zeigt an, dass sich die schwingenden Teile mit dem Geräusch des LKW in Resonanz befinden. Ändert sich die Tourenzahl des Motors im LKW durch Gas geben, so hören die Geräusche am Fenster und im Wohnzimmerschrank schlagartig auf. Diese Beobachtung sagt, dass im vorgenannten Falle bei gegebenen Bedingungen Resonanz auftritt, dabei ist es gleichgültig, ob diese mechanisch oder elektrisch erfolgt.
Im Resonanzfall passiert immer etwas, gewollt oder ungewollt.
Schlimmstenfalls kann eine totale Zerstörung des mitschwingenden Gegenstandes auftreten, z.B. ein Wein- oder Sektglas durch einen bestimmten Geigenton zerspringen oder das Beispiel einer Brücke, die in der Nähe von San Franzisko in USA durch Windböen in Resonanz geriet und zerstört wurde.
Ein anderes Beispiel ist die Stimmgabel, die eine andere gleiche in die Nähe gebrachte Stimmgabel zu Mitschwingen anregen kann. Diese Beispiele sind für ein besseres Verständnis notwendig, um auch die Resonanz-Vorgänge bei der elektromagnetischen Welle zu verstehen. Ein Sender auf Mittelwelle hat eine angenommene Wellenlänge von 400 Meter, die Halbwelle, bei der auch noch Resonanz auftritt, ist 200 Meter. Sieht man sich das Verhältnis zum Menschen an, bei einer Körpergröße von etwa 2 Meter ausgehend, so haben wir das Verhältnis 100 zu 1. Bei einem solchen Verhältnis kann es nicht sehr leicht zu Resonanzen, d.h. Mitschwingen, kommen. In diesem Falle wird wenig passieren können. Sehr viel anders sieht es in unserem Beispiel schon aus, wenn die Wellenlänge des Senders 3 Meter beträgt (der heutige UKW- Bereich), die halbe Wellenlänge ist dann 1,5 Meter. Hier kann die Größe eines Menschen schon in den Resonanzbereich kommen. In der Praxis hat dieses jedoch nur Bedeutung, wenn sich der Mensch in unmittelbarer Nähe der strahlenden Sendeantenne mit sehr hoher Leistung befinden würde.
In der direkter Nachbarschaft von großen Radaranlagen (diese arbeiten im cm-Bereich) kann folgende Beobachtung gemacht werden. Befindet sich in unmittelbarer Nähe rund um die rotierende Sendeantenne ein Baumbestand, der noch im nahen Strahlungsbereich liegt, so kann man in einigen Fällen feststellen, dass mit der Zeit die Nadeln, Knospen und Blätter dieser Bäume absterben. Diese in ihren Abmessungen kleinen Teile der Bäume befinden sich in Resonanz mit der Wellenlänge des Radarsenders.
Der Mikrowellenherd
An dieser Stelle sollte auch das leidige Thema Mikrowellenherd angesprochen werden, dass fast bei jeder Diskussion aufkommt. Dazu möchte ich ganz deutlich sagen, dass eine Gefahr durch diese Einrichtung kaum besteht. In diesem Gerät werden zwar Mikrowellen erzeugt, doch spielt sich der gesamte Vorgang innerhalb eines völlig geschlossenen Raumes ab. Die erzeugten Mikrowellen befinden sich in einem sogenannten „Faraday’ schen Käfig" und können nicht austreten, es sei denn, man würde mit Gewalt von außen an dem Gerät Veränderungen vornehmen. Ist der Mikrowellenherd abgeschaltet, wird keine Hochfrequenz mehr erzeugt, es gibt auch keine Rückstände. Der harte Wettbewerb am Markt lässt die Hersteller zusätzlich dafür sorgen, dass auch an den Rändern der Tür keine Hochfrequenz austreten kann.
Das drahtlose Telefon
Es soll hier nicht bestritten werden, dass dieses drahtlose Telefon sehr gute und wirtschaftliche Vorteile bieten kann. Es sollte aber nach Möglichkeit wegen möglicher Resonanzprobleme sparsam eingesetzt werden und schon gar nicht als gesellschaftliches Spielzeug!
Hier soll zum besseren Verständnis zunächst deutlich gesagt werden, dass es zwei unterschiedliche drahtlose Telefone gibt. Das drahtlose Haus-Telefon mit der geringen Leistung von 20 bis 50 mW und einer Reichweite von max. 300 Metern wird hier nicht besonders kritisch gesehen. Es ist auf Grund der geringen Leistung und der wesentlich tieferen Frequenz (um 900Mhz) weniger gefährlich.
Völlig anders verhält es sich beim drahtlosen Telefonieren mit den sogenannten Handys. Diese müssen bei Sendung eine größere Entfernung überbrücken. Der eingebaute Sender ist erheblich stärker als beim normalen drahtlosen Haustelefon. Die Sendeleistung beträgt je nach der verwendeten Frequenz ( l bis 2 GHz und darüber hinaus) zwischen 1000 und 2000 mW.
Die Werbung schafft es, das drahtlose Telefonieren als ein Statussymbol hinzustellen und jede Gefahr zu verniedlichen. Sehr bedenklich ist es, dass selbst Kinder und Schüler mit den „heißen Gerätchen" herumlaufen. Es ist schon fast wie eine Droge. Man fällt so interessant auf, es ist so schön bequem usw. Ich möchte diese Zeiterscheinung, vor allem bei Kindern, als ein „schleichendes süßes Gift" hinstellen.
Es hat schon einmal eine Zeit gegeben, da wurden wunderschöne Dinge erfunden. Der tragbare Kassettenrekorder, der mobile CD-Spieler und die Disko. Diese Dinge wurden vor allem von Jugendlichen als hervorragende Leistungen unserer technischen Gesellschaft gefeiert. Doch diese „schönen Dinge" haben bereits ihren Preis gefordert. In Veröffentlichungen ist vielfach zu lesen, dass inzwischen fast jeder vierte Jugendliche schwerhörig ist.
Wie verhalten sich die Resonanzen beim Handy?
Nehmen wir z.B. bei einem Handy eine Frequenz von 2 GHz, demnächst sogar bis fast 3 GHz, an, entsprechend einer Wellenlänge von ca. 15 cm und kürzer, so sieht schon vieles ganz anders aus. Die halbe Wellenlänge beträgt 7,5 cm, die viertel Wellenlänge 3,7 cm. Bei diesen Wellenlängen geraten schon Teile des Menschen in Resonanz. Es ist die Größe der Ohren, der Augen, der Nase, der Finger und der Organe innerhalb des Kopfes! Der Sender wird dann noch direkt am Kopf gehalten. Technisch wird von den Herstellern zwar erklärt, an den Handy s gebe es jetzt Antennen, die nur in eine Richtung strahlen, praktisch vom Kopf weg. Mir ist jedoch bis heute noch keine einfache Antenne bekannt, die nur in eine Richtung strahlt!
Es gibt zwar Konstruktionen, die die Signale in bevorzugte Richtungen abstrahlen, zur Seite und rückwärts strahlen sie im Nahfeld aber trotzdem noch. Dazu gibt eine Faustformel: Ein sehr kleiner Sender in unmittelbarer Nähe ist in seiner Wirkung wesentlich effektiver als ein sehr großer Sender in der Entfernung. Dieses betrifft nicht nur den Sendebetrieb. Auch in der Stellung ,,Stand by" gibt es noch geringe Strahlungen. Der Oszillator im Gerät ist ja noch weiter im Betrieb.
Würde so ein Handy ein Metallgehäuse besitzen, wäre diese Strahlung wesentlich geringer, ein Plastikgehäuse hat dagegen keine abschirmende Wirkung.
Schaut man sich die Praxis an, wo sich das Gerätchen befindet und bei Anruf hergeholt wird, so kann man nur nachdenklich werden. Auffällig oft greifen viele Benutzer in die linke Brusttasche und holen es hervor. Ausgerechnet in der Herzgegend wird es überwiegend von Männern deponiert. Einige tragen es sogar in der Hosentasche.
Nur ein ausgeschaltetes Handy ist völlig ungefährlich.
In wieweit sich die häufige Benutzung dieser Geräte auswirken kann, ist kurzzeitig noch gar nicht zu übersehen. Nur Langzeitbeobachtungen werden es zeigen. In anderen Bereichen, z.B. die Röntgentechnik, spricht man von „Dosis mal Zeit". Dieses heißt, ganz einfach ausgedrückt, soviel: Eine kurze Bestrahlung mit einer hohen Dosis entspricht einer langen Zeit mit einer geringen Dosis. Ob man bei einem Handy (Sendeleistung je nach Wellenlänge 1000 bis 2000 mW) noch von geringer Dosis sprechen kann, sei dahingestellt.
Die Untersuchungen über die Gefährlichkeit der Handys für die Gesundheit wird von wissenschaftlicher Seite nur zögernd und ängstlich angegangen. Bis heute spricht man nur von der Wärmewirkung im Körper, alle anderen Gefahren werden zunächst einmal ausgeklammert. Das mögliche Auftreten von Resonanzerscheinungen an Körperteilen wird von wissenschaftlicher Seite bei den Versuchen peinlichst verschwiegen, entweder aus Angst vor der Öffentlichkeit oder aus Unkenntnis.
Der amerikanische Journalist Nick Begich bezieht sich auch auf eine Veröffentlichung des Offiziers Tylor der amerikanischen Luftwaffe im Jahre 1984. Er sagte: „Selbst wenn der Körper im Grunde ein elektro-chemisches System ist, hat sich die moderne Naturwissenschaft beinahe ausschließlich mit den chemischen Aspekten des Körpers befasst und bis heute die elektrischen Aspekte weitgehend vernachlässigt .........."
Wie sollte eigentlich das Verhältnis Sender und Antenne aussehen, um ungefährlich zu sein?
Technisch kann man davon ausgehen, dass eine Antennenstrahlung dann relativ ungefährlich ist, wenn das Hochfrequenzsignal über eine gut angepasste Antenne frei und hoch abgestrahlt wird.
Bezüglich der Benutzung des Handys sieht dieses völlig anders aus.
Bei früheren Vorträgen und Veröffentlichungen habe ich dazu immer einen sehr einfachen Vergleich benutzt, der auch gut verstanden wurde:
Man stelle sich einen Wäschetrockner vor. Will man ihn in Betrieb nehmen und hat keinen Abluftkanal für den Wasserdampf, dann legt man den dicken Abluft-Schlauch einfach über einen Stuhl. Bald stellt man fest, dass sich im gesamten Raum Wasserdampf befindet. Dieser findet keinen Weg nach draußen. Würde man nun den Trockner an einen vorhandenen Luftkanal am Kamin anschließen, vergleichbar mit dem Sender an die Antenne, dann würde der Wasserdampf problemlos nach außen transportiert. Genau so verhält es sich mit einem Sender im Raum. Hat man keine strahlungsfreie Außenantenne, sondern nur eine Behelfsantenne im Raum, so kann das Hochfrequenzsignal nur teilweise nach außen dringen. Der größte Teil schwirrt im Raum herum. Schließt man nun eine Außenantenne an, dann wird das gesamte Hochfrequenzsignal einwandfrei nach außen abgeführt und frei abgestrahlt.
Übertragen wir nun diesen Fall auf die Benutzung des Handys innerhalb eines Raumes. Aufgrund der einfachen Antenne direkt am Handy wird nur ein Teil der Hochfrequenz nach außen abgestrahlt. Der größte Teil der Hochfrequenz befindet sich noch im Raum. Da man den kleinen Sender direkt am Kopf hält, wird der Kopf direkt von Hochfrequenz „umspült" (siehe auch das Beispiel mit dem Wasserdampf). Würde man nun eine Außenantenne anschließen, dann würde das Signal problemlos und vollständig nach außen abgeführt und durch die Antenne frei abgestrahlt. In diesem Falle beständen keinerlei Bedenken bezüglich der Benutzung.
Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass eine angebaute Antenne an einem Handy lediglich ein nicht zu umgehender Kompromiss ist und daher sehr bedenklich!
Noch gefährlicher ist die Benutzung eines Handys innerhalb eines Kraftfahrzeuges. Zu der oben genannten Gefährdung kommt noch hinzu, dass das gewölbte Dach des Fahrzeuges ähnlich wie eine Parabolantenne nach innen wirkt und die Strahlung zusätzlich reflektiert. Bei Anschluss des Handys an eine Außenantenne am Wagen gäbe es dagegen keine großen Probleme.
Ich habe als Funkamateur (mein Rufzeichen ist DC8QQ) in den letzten Jahrzehnten sehr viele Sender vorwiegend im hohen GHz-Bereich gebaut. Selbst sehr kleine Sender im hohen Frequenzbereich konnten, sofern die Antenne am Hohlleiter-Ausgang zufällig auf meinen Kopf und meine Augen gerichtet war und strahlte, in einigen Fällen die Eintrübung meiner Augen verursachen. Diese Tatsache der möglichen Eintrübung der Augen durch hohe sehr Frequenzen ist in der Wissenschaft bekannt und wird ebenfalls totgeschwiegen. Spricht man aus Sorge darüber mit Politikern und Verantwortlichen, wie leichtfertig Geräte für den gesamten Hochfrequenzbereich entwickelt und ohne lange Prüfung vermarktet werden, wird sehr oft so oder ähnlich geantwortet: "Ja, das muss nun mal sein. Es geht in der Wirtschaft um Arbeitsplätze". So einfach ist das!
Sind elektromagnetische Wellen Freiwild, mit dem man unverantwortlich verfahren darf?
Schaut man sich die Veröffentlichung des amerikanischen Journalisten Nick Begich an und liest, was er dort in seinem Bericht „Elektromagnetische Manipulation, Kontrolle der Umwelt und lebender Organismen" schreibt, so kann einem Angst und Bange werden.
Begich hat unglaubliche Mengen an Forschungsmaterial gesammelt, um Beweise zu führen, wie künftige Kriege geführt und Gesellschaften kontrolliert werden sollen. Dieses betrifft nach seinen Angaben gleichermaßen viele Staaten in aller Welt. Laut seinem Bericht denkt man u.a. in militärischen Kreisen darüber nach, wie man als Waffe mit Hilfe von Mikrowellen bis in die menschlichen Gehirne eindringen und sogar das Gedächtnis manipulieren kann. Das Militär der Vereinigten Staaten von Amerika und anderer Staaten glauben, dass diese Möglichkeit bestehe.
Ich möchte heute behaupten, wenn alle künstlichen Strahlungen, die uns immer und überall umgeben, als farbige Felder für jedermann sichtbar würden, und je nach Gefährlichkeit bis hin zur roten Farbe dargestellt würden, käme es zu großen Empörungen.
So stellen sich sehr ernsthafte Fragen an die Verantwortlichen:
- Wie viel ausgestoßene Hochfrequenz-Energie kann unser gesamtes biologisches System noch ertragen?
- Will man riskieren, dass die Natur restlos aus dem Gleichgewicht gebracht wird?
- Ist es wirklich verantwortlich, in Zukunft mit Hilfe von Mikrowellen unsichtbare Kriege zu führen?
- Wäre es nicht richtiger, dass sich die gesamte Menschheit bemüht, in jeder Hinsicht und um jeden Preis die Schöpfung zu bewahren und unseren Kindern und Kindeskindern eine Welt zu hinterlassen, in der es sich noch leben lässt?
Fasst man die Sorgen über die oben genannten Themen und deren mögliche künftige Entwicklung zusammen, so fällt mir ein sehr alter Ausspruch ein, der auch heute noch seine volle Gültigkeit hat. Er lautet: „Es gibt kein schlimmeres Leid, als das, was der Mensch sich selber antut".