Deutscher Erfinder von “POOLALARM” leistet Hilfe bei dem Aufbau von einem Tsunami Frühwarnsystem !


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Abgeschickt von Klimaforschung am 17 Januar, 2005 um 10:50:24

Die ersten Schritte wurden mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesminister des Auswärtigen, National Weather Service Pacific Region Headquarters, UN/ ISDR-PPEW eingeleitet.

Klaus-Peter Kolbatz beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit dem horizontalem Strömungsverhalten unterhalb der Wasseroberfläche und ist Erfinder der weltweit ersten Schwimmbadalarmanlage. Er entdeckte bereits 1986, dass, wenn ein Kind in den Pool fällt, die Wellen sich unterhalb der Wasseroberfläche wie bei einem heute bekannten Tsunami ausbreiten.

Diese Erfahrungen könnten bei dem geplanten Aufbau eines Frühwarnsystems in den Indischen Ozean von großer Bedeutung sein und die veraltete Technik der Drucksensoren bei dem DART-System im Atlantik ablösen.

Das größte Problem bei dem Einsatz von Drucksensoren ist das aggressives Salzwasser und der Druck, der sich alle 1.000 Meter um etwa 100 bar erhöht. Beides stellt höchste Anforderungen an die eingesetzten Materialien und die Wartung ist sehr Kostenintensiv. (Kosten ca. 20 Mio. Dollar für den Indischen Ozean)

Kolbatz hat mit seiner Technik die Probleme gelöst und stellt sein wesentlich preiswerteres POOLALARM-System zur Verfügung. (Kosten weit unter 13 Mio. EURO für den Indischen Ozean)Dieses System wurde u.v.a. Auszeichnungen auch von den Professoren, Prof.Dr.-Ing.J.STERNBERG und Prof.Dr.-Ing.A.H.FRITZ der UNI-Berlin als sehr empfehlenswert bewertet.

Das Gerät ist mit dem bestehenden DART-Warnsystem im Atlantik/Pazifik zu 100% kompatibel und in jeder Meerestiefe ohne besondere Einstellung oder Wartung voll funktionsfähig.

Die Sensoren von POOLALARM werden nach einem ausgeklügeltem Koordinatensystem im Meeresboden fest verankert und registrieren einen Tsunami. Über ein Funksystem werden diese Daten an Bojen weitergegeben, anschließend per Satellit an die Warnzentralen übermittelt.

Jede neue Welle wird von Poolalarm registriert und per Funk weitergeleitet. Alle Daten werden in den Zentralcomputer eingespeist. Laufzeiten und Laufrichtungen von Tsunamis lassen sich in kürzester Zeit errechnen, gefährdete Regionen können sofort gewarnt werden.

Als Ergänzung und zum Schutz der betroffenen Küstenbewohner empfiehlt Kolbatz die organisierte Flucht aufs offene Meer.

Wie Fischer auf dem Ozean berichten, haben sie von einer Riesenwelle nichts bemerkt, obwohl diese in Jetgeschwindigkeit unter ihnen hinweg raste.



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