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sterholz-Scharmbeck (dpa) - Mehrere hundert Trauergäste haben am
Donnerstag Abschied von dem ermordeten Dennis genommen. Freunde,
Schulkameraden und Angehörige kamen zur Trauerfeier in die Kirche 'Zum
Heiligen Kreuz' in Werschenrege bei Bremen.
Viele brachten Blumen und Briefe an den Sarg des Neunjährigen. Sie
trugen sich vor dem kleinen Backsteinbau in die Kondolenzlisten ein, um
dann in der Kirche Abschied zu nehmen. 'Wir werden Dennis nicht vergessen',
sagte Pastorin Anke Diederichs. Im Anschluss an die Trauerfeier sollte der
Junge aus Osterholz-Scharmbeck im engsten Familienkreis auf dem
benachbarten Friedhof beigesetzt werden.
Auch am Tag der Beerdigung ging die Suche nach dem Täter weiter.
Eine heiße Spur hatte die Polizei auch drei Wochen nach dem rätselhaften
Verschwinden des Jungen nicht. Dennis war in der Nacht zum 5. September aus
einem Schullandheim in Wulsbüttel im Kreis Cuxhaven verschwunden. Am
Mittwoch vergangener Woche entdeckte ein Pilzsammler die Leiche des Jungen.
Kaum bekleidet lag sie in einem Gebüsch bei Zeven im Kreis Rotenburg/Wümme
- rund vierzig Kilometer von dem Heim entfernt. Dennis wurde erstickt.
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