Jetzt sind zwei Mädchen verschwunden

Biebertal/Bremen. Nur einen Tag nach dem spurlosen Verschwinden der zehnjährigen Adelina in Bremen ist am Freitagabend auch in Biebertal in Hessen die achtjährige Julia (Bild) als vermisst gemeldet worden. Nach einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen in Gießen vom Sonntag war die kleine Julia zuletzt auf einem Spielplatz im Ort Biebertal (Kreis Gießen) gesehen worden. Die Umstände des Verschwindens liegen noch völlig im Dunkeln.  Die am Freitagabend gegen 23.00 von den Eltern alarmierte Polizei leitete noch in der Nacht eine größer angelegte Suche ein, an der sich auch zirka 100 Feuerwehrleute beteiligten. Am Samstag wurde der Suchtrupp auf 160 Feuerwehrleute der Umgebung, rund 50 Mitglieder von Rettungshundestaffeln mit 13 Hunden, etwa 30 Mitglieder des Technischen Hilfswerks sowie auf 150 Polizeibeamte ausgeweitet.

Unterdessen fehlte am Samstag auch von der in Bremen verschwundenen zehnjährigen Adelina (Bild) noch immer jede Spur. Das Mädchen war am Donnerstagabend auf dem Weg von ihrem Urgroßvater ins Elternhaus verschwunden. Adelina gilt als zuverlässig und pünktlich. Bis zum Samstagabend waren bei der Polizei nach Angaben eines Sprechers 60 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.  Etwa 150 Polizisten hatten am Samstag nach der Tochter einer 27 Jahre alten Deutschrussin gesucht. Es wurden Hunde, Hubschrauber und Taucher eingesetzt. Fahndungsflugblätter in deutscher und russischer Sprache wurden auch im niedersächsischen Umland verteilt. Bahnhöfe und Flughäfen wurden kontrolliert. Auch in der Nacht zum Sonntag wollten Beamte gezielt nach Adelina Ausschau halten. Die Mutter wird rund um die Uhr von einer psychologisch geschulten Beamtin betreut.

 

 

Meldung vom 30.06.2001 09:52

 

 

 

 Achtjährige im hessischen Biebertal vermisst  Gießen (dpa) - Seit gestern Abend wird in Biebertal bei Gießen eine Schülerin vermisst. Die achtjährige Julia wurde zuletzt auf einem Spielplatz gesehen, wie die Polizei mitteilte. Das Mädchen ist zirka 1 Meter 30 groß, schlank und trägt blonde, mittellange Haare. Bekleidet ist sie mit einem weißen T-Shirt und einem pinkfarbenen Badeanzug.

 

Meldung vom 30.06.2001 11:23

 

 

 

 Achtjähriges Mädchen im hessischen Biebertal vermisst   Gießen (AP)  Im hessischen Biebertal bei Gießen wird seit Freitagnachmittag ein achtjähriges Mädchen vermisst. Wie die Gießener Polizei am Samstag mitteilte, verschwand die kleine Julia nach einem Besuch auf dem Spielplatz. Eine groß angelegte Suche sei eingeleitet worden.  Julia war mit einem pinkfarbenen Badeanzug und einem weißen T-Shirt mit «Dalmatiner»-Bild bekleidet. Sie hat schulterlange blonde Haare mit Pony-Schnitt und ist etwa 1,30 Meter groß.

 

Meldung vom 01.07.2001 14:31

 

 

 

 Noch keine Spur von Julia und Adelina   500 Helfer in Biebertal im Einsatz - Sonderkommission «Adelina» - Appell der Mutter  Bremen/Gießen (AP)  Trotz intensiver Suche hatte die Polizei in Hessen und Bremen am Sonntag noch keine Spur der beiden verschwundenen Mädchen Julia und Adelina. Im hessischen Biebertal suchten 500 Polizisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks nach der achtjährigen Julia. Bei der zehn Jahre alten Adelina aus Bremen konzentrierten sich die Ermittlungen auf die Großwohnanlage, in der das Mädchen am Donnerstag zuletzt gesehen wurde, sowie auf das familiäre Umfeld.  «Die Spur des Kindes verliert sich in diesem Haus», sagte ein Bremer Polizeisprecher. Dort wohnt Adelinas Urgroßvater, bei dem das Mädchen Lebensmittel für die an Grippe erkrankte Mutter geholt hatte. Der Leiter des Führungsstabes, Klaus Plenge, erklärte, man versuche außerdem, Kontakt zum Vater des aus Russland stammenden Kindes aufzunehmen. Dieser sei in seinem Wohnort in Sibirien nahe der chinesischen Grenze aber zurzeit nicht anzutreffen.  Adelinas Mutter appellierte in deutscher und russischer Sprache an die Öffentlichkeit und «die Menschen, die dies vielleicht getan haben». Den Tränen nahe, sagte die 27-jährige Oksana Zargarowa: «Ich habe ein Teil von mir verloren.» Sie bitte mögliche Zeugen, sich zu melden. «Jede einzelne Kleinigkeit kann helfen», erklärte Zargarowa, die zurzeit von einem Psychologen betreut wird.  Die Polizei hat nach eigenen Angaben nach wie vor keine viel versprechenden Hinweise. Jetzt müsse sich der Schwerpunkt von der Suche auf die Ermittlungstätigkeit verlagern, sagte Einsatzleiter Hans-Jürgen Rippe. Am Montag nimmt eine «Sonderkommission Adelina» mit mindestens 30 Beamten, darunter auch ein Psychologe, die Arbeit auf. Die Fahndung und vor allem die Befragungen in der Nachbarschaft laufen aber weiter, wie Polizeisprecher betonten.  Seit dem Verschwinden des Mädchens am Donnerstagabend hatten Hunderte Beamte, zum Teil mit Hunden, den Stadtteil und die Umgebung bis ins angrenzende Niedersachsen durchkämmt, Teiche und Entwässerungskanäle abgesucht. Auch Hubschrauber mit Wärmebildkameras wurden eingesetzt. «Wir haben jeden Stein drei bis vier Mal umgedreht. Wir können sicher sein, dass das Mädchen in diesem Gebiet nicht aufzufinden ist», sagte Plenge.  Die Staatsanwaltschaft setzte für sachdienliche Hinweise 3.000 Mark Belohnung aus. Sie setzte ihre Hoffnung nun auf ein neues Fahndungsplakat. Dieses zeigt neben einer Fotomontage des Kindes den Anhänger seines Schlüsselbundes, den Schirm und die Lebensmittel, die Adelina bei sich hatte.  Bisher 90 Hinweise im Fall Julia  Bei der Suche nach Julia aus Biebertal gingen bis zum Sonntagnachmittag etwa 90 Hinweise ein, darunter aber keine heiße Spur, wie Polizeisprecher Gerald Frost sagte. Das Mädchen mit schulterlangen blonden Haaren wurde zuletzt am Freitag auf einem Spielplatz in Rodheim-Bieber gesehen. Die Fahndung konzentrierte sich auf zwei Autos, die in der Ortschaft gesehen worden waren. Dabei handelte es sich um einen schwarzen Mercedes sowie einen weißen Kombi.  Julias Eltern würden psychologisch betreut, sagte Frost. In der Familie gebe es auch einen Pfarrer, der sich um sie kümmere. Julias Vater wollte sich am Nachmittag (15.00 Uhr) mit einem Appell an die Öffentlichkeit wenden.

 

 

"Julia ist unser Ein und Alles. Gib uns bitte Julia zurück", sagte der Vater des Mädchens aus Hessen. Aber auch von der Achtjährigen (Bild) aus Biebertal gibt es noch keine Spur: "Wir hoffen, das Mädchen lebend zu finden", sagte ein hessischer Polizeisprecher. Rund 1.100 Polizeibeamte und Rettungskräfte durchkämmten die Umgebung rund um den Spielplatz, auf dem die kleine Julia am Freitagnachmittag zuletzt gesehen worden war. Bei der Suche waren auch Hubschrauber im Einsatz.

Mehr als 100 Hinweise hat die Polizei in den vergangenen zwei Tagen erhalten - danach ist Julia angeblich in der ganzen Bundesrepublik gesehen worden. Allerdings: Ein schwarzer Mercedes sowie ein weißer Kombi soll gesehen worden sein und sich im Laufe des Freitags "in verdächtiger Weise" in der Nähe des Spielplatzes aufgehalten haben. Die verzweifelten Eltern werden von zwei psychologisch geschulten Kriminalbeamten und von Verwandten betreut.

 

 

Meldung vom 01.07.2001 16:51

 

 

 

 Keine Spur von Adelina und Julia  Biebertal/Bremen (dpa) - Von den beiden vermissten Mädchen Adelina und Julia aus Bremen und Hessen fehlte auch am Sonntag noch jede Spur. Trotz intensiver Fahndungs- und Sucharbeit mit Hunderten von Polizisten hatten die Ermittler keine konkreten Hinweise, ob der zehnjährigen Adelina oder der acht Jahre alten Julia etwas zugestoßen ist. «Wir hoffen, das Mädchen lebend zu finden», sagte ein hessischer Polizeisprecher. Die Bremer Polizei wollte im Fall Adelina weder ein Unglück noch ein Verbrechen ausschließen. Adelinas Mutter und der Vater der kleinen Julia richteten dramatische Appelle an die Öffentlichkeit. «Julia ist unser Ein und Alles. Gib uns bitte Julia zurück», sagte der Vater des Mädchens aus Hessen. Die Mutter der verschwundenen Adelina bat am Sonntag um Hilfe bei der Suche nach ihrer Tochter. «Melden Sie sich bitte, alles kann helfen,» sagte sie vor laufenden Fernsehkameras. «Wenn du mich jetzt siehst und hörst: Ich bin in Gedanken bei dir», richtete sie sich direkt an ihre Tochter. Das Mädchen war am Donnerstag auf dem Weg von ihrem Urgroßvater ins Elternhaus verschwunden. Ein neues Fahndungsplakat zeigt das Mädchen sowie mehrere Gegenstände, die Adelina zuletzt bei sich trug. Am Montag soll eine 30-köpfige Sonderkommission die Ermittlungen fortsetzen. Sie will in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt auch Kontakt zu dem leiblichen Vater des Kindes herstellen. Der Mann lebt in einem sibirischen Dorf nahe der chinesischen Grenze. Zur Tatzeit soll er sich aber dort nicht aufgehalten haben. Auffällig ist nach Polizeiangaben, dass niemand das Kind beim Verlassen des Hochhauses gesehen hat, in dem sie ihren Urgroßvater besucht hatte. «Der Fall bleibt mysteriös. Wir sind in zwei Tagen 60 Hinweisen nachgegangen, die alle nicht verwertbar waren», sagte Polizeisprecher Hans-Jürgen Rippe. Im mittelhessischen Biebertal durchkämmten 1100 Polizisten und Rettungskräfte die Umgebung rund um einen Spielplatz, auf dem die kleine Julia am Freitagnachmittag zuletzt gesehen worden war. Bei der Suche waren auch Hubschrauber und Hunde im Einsatz. Mehr als 100 Hinweise hat die Polizei in den vergangenen zwei Tagen erhalten - danach ist Julia angeblich in der ganzen Bundesrepublik gesehen worden. Die verzweifelten Eltern werden von zwei psychologisch geschulten Kriminalbeamten und von Verwandten betreut. Ersten Hinweisen zufolge war ein schwarzer Mercedes sowie ein weißer Pkw-Kombi gesehen worden, die sich im Laufe des Freitags «in verdächtiger Weise» in der Nähe des Spielplatzes aufgehalten haben sollen. Nachdem die Eltern das Fehlen ihres Kindes bemerkt und sich zunächst selbst auf die Suche gemacht hatten, informierten sie am späten Abend die Polizei. Auch im Fall der seit fast zwei Monaten verschwundenen neun Jahre alten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg tappten die Ermittler am Sonntag weiter im Dunkeln. Seit Anfang Mai gingen 2100 Hinweise bei der Sonderkommission der Polizei in Hof ein. Eine greifbare Spur haben die Ermittler jedoch noch nicht.

 

Meldung vom 02.07.2001 16:23

 

 

 

 Verbrechen im Fall Julia und Adelina immer wahrscheinlicher   Mädchen weiter spurlos verschwunden - Vergebliche Suche in Höhlen und Bunkern - Zusammenhang mit Fall Johanna?  Biebertal/Bremen (AP)  Da von den vermissten Mädchen Julia und Adelina weiterhin jede Spur fehlt, erhärtet sich der Verdacht auf Verbrechen. Rund um Biebertal bei Gießen durchsuchte die Polizei am Montag vergeblich Erdhöhlen und Bunker auf der Suche nach Hinweisen über die achtjährige Julia. Von ihr fehlte ebenso wie von der zehn Jahre alten Adelina in Bremen auch nur die kleinste Spur. Adelina wird seit Donnerstag, Julia seit Freitag vermisst.  Bis zum Nachmittag brachte die Suchaktion von rund 350 Mann - 300 Polizisten und 50 Feuerwehrleute - in der Umgebung von Biebertal die Polizei nicht weiter. Ortskundige hatten die Suchmannschaften zu Höhlen und Bunkern geführt, in denen Julia hätte versteckt sein können. Wie Polizeisprecher Gerald Frost sagte, wurde über das weitere Vorgehen noch nicht entschieden. Mit dem Verschwinden Julias beschäftigt sich eine aus 14 Beamten bestehende Sonderkommission.  Die Beamten überprüften auch der Polizei bekannte Sexualstraftäter - zunächst ohne Ergebnis. Aus der Bevölkerung gingen rund 250 Hinweise ein; darunter sei aber keine heiße Spur, betonte Frost. Auch den beiden Fahrzeugen, nach denen in dem Fall gesucht werde, sei man nicht näher gekommen. Dabei handelte es sich um einen schwarzen Mercedes und einen weißen Pkw Kombi.  Ein Zusammenhang mit dem Mord an der achtjährigen Johanna Bohnacker werde überprüft, sagte Frost. «Konkrete Anhaltspunkte haben wir aber nicht.» Johanna war 1999 im hessischen Ranstadt-Bobenhausen verschwunden und sieben Monate später tot an der Autobahn Frankfurt-Kassel in der Nähe der Raststätte Berfa gefunden worden. Von dem Täter fehlt bis heute jede Spur.  In Bremen kam am Vormittag die aus 30 Beamten bestehende Sonderkommission «Adelina» zusammen. Inzwischen seien rund 100 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte ein Sprecher. Eine erkennbar heiße Spur sei aber nicht darunter. Erneut verteilten Polizisten Fahndungsflugblätter und befragten Anwohner. Zudem setzten sie die Durchsuchung der Großwohnanlage fort, in der das Mädchen zuletzt gesehen worden war. Inzwischen hätten die Beamten fast alle Wohnungen in dem gewaltigen Block gesehen, sagte der Sprecher. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen liege auch auf dem familiären Umfeld.  Adelina ist das Kind aus Russland stammender Deutscher und wohnt seit drei Jahren mit der Mutter in der Bundesrepublik. Ihr leiblicher Vater lebt in Russland; die Polizei versuchte bisher vergeblich, Kontakt zu ihm aufzunehmen.  Auch Peggy aus Oberfranken weiter vermisst  Auch von der neunjährigen Peggy aus Oberfanken fehlt zwei Monate nach ihrem Verschwinden weiter jede Spur. Die Sonderkommission habe inzwischen die Hälfte der 2.100 Hinweise abschließend bearbeitet, sagte ein Sprecher der Polizei in Hof. Es gebe keine neuen Erkenntnisse. Peggy war am 7. Mai auf dem Heimweg von der Schule in Lichtenberg verschwunden.

 

 

Meldung vom 03.07.2001 16:19

 

 

 

 Suche nach Julia in Hessen eingestellt  Biebertal/Bremen (dpa) - Vier Tage nach dem Verschwinden der kleinen Julia aus dem mittelhessischen Biebertal ist die Suche nach dem vermissten Kind am Dienstag vorerst eingestellt worden. Bisher gebe es keine heiße Spur von dem Mädchen, die Ermittlungen steckten in der Sackgasse, teilte die warteten am Dienstag im Fall der seit vergangenen Donnerstag vermissten Adelina mit Spannung auf Nachrichten aus Moskau über den Vater des Mädchens. Sie war am Donnerstag auf dem Weg von ihrem Urgroßvater ins Elternhaus nicht bei ihrer Mutter angekommen. Die achtjährige Julia war zuletzt am Freitagnachmittag auf ei 1100 Einsatzkräfte und mehrere Suchhundestaffeln beteiligten sich in den vergangenen Tagen an der Suche. «Wir hören mit einem unguten Gefühl auf, aber wir haben alles Menschenmögliche getan, um Julia zu finden», sagte Polizeisprecher Kurt Maier. Es gebe nur ein geringes Restrisiko, dass in dem unübersichtlichen Gelände um Biebertal Spuren übersehen worden seien. Daher werde die Suche nicht ganz eingestellt, sondern in den nächsten Tagen «punktuell» fortgesetzt. Die Polizei habe mehr als 300 Hinweise verfolgt, die meisten davon seien jedoch «wachsweich» gewesen. Die Bremer Sonderkommission erhofft sich von den russischen Behörden Auskünfte über den Vater Adelinas. Der Mann, der von der in Deutschland lebenden Mutter geschieden ist, soll sich zum Tatzeitpunkt nicht in seinem Dorf im russisch-chinesischen Grenzgebiet aufgehalten haben. «Das könnte eine ganz wichtige Spur sein», sagte ein Polizeisprecher. Allerdings habe der Vater in den vergangenen zwei Monaten kein Einreisevisum nach Deutschland beantragt. Das Ermittlungsersuchen an Russland in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und Interpol könne sich aber langwierig gestalten. Die Ermittler bekamen bislang 150 Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

 Mittelhessen: Verbrannte Kinderleiche gefunden 

Friedberg. Die Polizei hat in Mittelhessen eine verbrannte Kinderleiche gefunden. Möglicherweise handelt es sich dabei um die seit fünf Tagen vermisste Julia (Bild). Die Leiche entspricht Julias Alter und ihrer Haarfarbe. Der Fundort in Niddatal ist rund 60 Kilometer von Biebertal entfernt - dort war Julia am vergangenen Freitag zum letzten Mal gesehen worden. Gewissheit über die Identität der Leiche aber kann erst eine DNA-Analyse bringen, deren Ergebnis für Donnerstagmorgen erwartet wird. Die Leiche wies den jüngsten Ergebnissen der Obduktion zufolge starke Verletzungen am Kopf auf. Der Tod des Kindes sei auf diese Verletzungen zurückzuführen, hieß es.

 

[Fundort der Leiche]



In der Nacht zum Mitwoch hatte ein Radfahrer in einem Waldstück ein Feuer entdeckt und Polizei und Feuerwehr verständigt. Einer von mehreren Holzstapeln brannte. Bei den Löscharbeiten wurde der verbrannte Körper auf dem Holzstapel gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass sich der oder die Täter beim Anzünden des Holzstapels Brandverletzungen zugezogen haben oder die Kleidung versengt ist.

 

 

 

05.07.2001, 08:49
Vermisst
Julia - Ergebnisse der DNA-Analyse am Vormittag

Die Obduktion ergab bisher, dass die Tote sieben bis neun Jahre alt war.

Die Polizei wird unterdessen am Morgen die Spurensuche am Fundort der Leiche fortsetzen, wie ein Sprecher in Gießen am Morgen auf ddp-Anfrage mitteilte. Das Mädchen war Dienstagnacht bei einem brennenden Holzstapel in einem Waldstück entdeckt worden. Es starb an schweren Kopfverletzungen. Von dem Mörder des Kindes fehlt nach Polizeiangaben bislang noch jede Spur. Auch Zeugenberichte über Personen mit Brandverletzungen seien noch nicht eingegangen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Täter beim Anzünden des Holzes «mit hoher Wahrscheinlichkeit» verletzt hat.

Das Schicksal von Adelina aus Bremen bleibt derweil eine Woche nach ihrem Verschwinden ungewiss. Die Zehnjährige sei weiter spurlos verschwunden, berichtete die Polizei am Morgen. Adelina war zuletzt am vergangenen Donnerstagnachmittag von ihrem Urgroßvater in Bremen gesehen worden.

 

 

TRAURIGE GEWISSHEIT: JULIA IST TOT 

 

Gießen. Die achtjährige Julia ist tot. Eine DNA-Analyse hat ergeben, dass es sich bei der gefundenen Kinderleiche um Julia handelt. Ein Tatverdächtiger, den die Polizei festgenommen hatte, ist wieder auf freiem Fuß.

 


Mordfall Julia: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

 

Gießen. Im Mordfall der achtjährigen Julia aus Hessen hat sich der Tatverdacht gegen einen festgenommenen Mann nicht bestätigt. Er wurde am Nachmittag nach intensiven Vernehmungen auf freien Fuß gesetzt, wie die Staatsanwaltschaft Gießen mitteilte. Gegen den Mann habe ein "gewisser Tatverdacht" bestanden.

Julias Leiche war am Mittwoch gefunden worden. Erst der DNA-Test brachte die Gewissheit, dass es sich bei der Leiche um Julia handelte. Das Mädchen aus Biebertal bei Gießen starb an starken Verletzungen am Kopf. Ihre verbrannte Leiche war in der Nacht zum Mittwoch in einem Waldstück gefunden worden. Ein Fahrradfahrer hatte einen brennenden Holzstapel gesehen, unter dem die Polizei die Leiche fand.

Große Bestürzung herrschte nach der tragischen Nachricht über Julias Tod auch in ihrem Heimatdorf Biebertal. An einem Holzzaun an der Hauptstraße wurden Kerzen vor einem Bild des kleinen Mädchens aufgestellt. Die Menschen seien sehr aufgewühlt und es sei eine große Hilflosigkeit unter der Dorfbevölkerung zu spüren, sagte Gemeindepfarrer Günter Schäfer. Gerade bei den Eltern in der Gemeinde macht sich nun Unsicherheit und Angst breit. Kaum jemand lasse sein Kind von der Hand, so Schäfer.

Mit feinster kriminalistischer Arbeit müssen Experten nun anhand der am Tatort gefundenen Spuren ermitteln, um ein Täterprofil zu erstellen. Die Polizei hat inzwischen 50.000 Mark Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

 

 

 

 

Mordfall Julia: Polizei sucht nach blauem Kleinlaster 

 

Gießen. Im Mordfall Julia gibt es eine neue Spur. Die Polizei fahndet jetzt auch nach einem blauen Kleinlastwagen. Das Fahrzeug war in der Nacht vor dem Verschwinden der Achtjährigen, dem 29. Juni, bei Niddatal im Wetteraukreis gestohlen worden. In dieser Ortschaft fand die Polizei Julias Leiche unter einem brennenden Holzstapel. In der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" wurde der gesuchte Lastwagen am Freitagabend als ein Fahrzeug vom Typ Daimler Benz L508 mit grauer Plane beschrieben. Die Plane trug die Aufschrift 'Music Hall Central Friedberg'.

 

 

 

Die Polizei geht noch weiteren Spuren nach. In dem Holzstapel, in dem die Leiche des achtjährigen Mädchens verbrannt wurde, hatten Ermittler Teile einer Metallhandschelle entdeckt. Möglicherweise wurde das Mädchen damit gefesselt. Die Teile der Handschelle stammen von einem Massenprodukt aus Taiwan. In einem Waldstück bei Lahnau-Atzbach - etwa zehn Kilometer von Julias Wohnort entfernt - wurde zudem ein verbranntes Plastikteil gefunden, das von Julias Rucksack oder ihren beiden Wasserpistolen stammen könnte.

Nach Einschätzung von Experten gebe es auch 14 Tage nach dem Verschwinden des Mädchens noch gute Chancen, den Täter zu finden. "Wenn der Wille da ist, kann man sogar an dem Holzstapel alle möglichen Fingerabdrücke von Leuten nachweisen, die das Holz jemals in der Hand gehabt haben", betonte Polizei-Psychologe Adolf Gallwitz.



Die Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung sei inzwischen auf 1.300 gestiegen, sagte ein Polizeisprecher. Bisher gebe es allerdings keine heiße Spur. Daher hoffte die Soko 'Julia' noch Näheres über den dunklen Kombi zu erfahren, der vor dem Waldstück geparkt war, in dem die Leiche des Mädchens gefunden wurde. Die acht Jahre alte Julia war vor rund zwei Wochen von einem Spielplatz im mittelhessischen Biebertal verschwunden. Vier Tage später wurde ihre Leiche in der Nähe von Niddatal gefunden.

 

 

Meldung vom 15.07.2001 12:44

 

 

 

 

 
Neue Spuren im Mordfall Julia

 
Kombifahrer kaufte am Tag nach Mord Brandsalbe - Nach TV- Sendung 110 neue Hinweise - Fahndung nach Kleinlastwagen

Gießen (AP)

Nach dem Fahndungsaufruf im Fernsehen verfolgt die Polizei im Mordfall Julia mehr als 100 neue Hinweise. Darunter ist auch eine Namensnennung. Den Tipps und Zeugenberichten werde nun nachgegangen, sagte der Gießener Polizeisprecher Gerald Forst am Sonntag. Ins Visier geriet zudem der Fahrer eines dunklen Kombis, der am Tag nach dem Mord in einer Apotheke in Solms-Oberndorf eine Salbe für Verletzungen gekauft habe.

       Die Wunde stammte angeblich von einem Fahrradsturz, hätte aber auch eine Brandverletzung sein können. Nach Angaben der Polizei war der Mann etwa 25 bis 30 Jahre alt, schlank, hatte dunkelblonde, kurze Haare und trug ein helles T-Shirt und dunkle Hosen. Er hielt sich zwischen 10.00 Uhr und 10.15 Uhr in der Apotheke auf. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

       Nach der ZDF-Sendung «Aktenzeichen...XY ungelöst» hatten sich viele Zeugen gemeldet, die den gesuchten blauen Kleinlastwagen im Rhein-Main-Gebiet gesehen haben. Allerdings handelte es sich dabei leider meist um ein ähnliches Fahrzeug der selben Firma, wie Forst sagte. Auch der gesuchte Daimler-Benz-Laster vom Typ L 508 mit grauer Plane und der Aufschrift «Music-Hall Central Friedberg» sei offenbar gesehen worden, aber an weit auseinander liegenden Punkten. Nun werde ein Bewegungsbild erstellt.

       Der Laster war nach Angaben der Polizei in der Nacht vor dem Verschwinden der zehnjährigen Julia aus Biebertal nicht weit vom späteren Fundort der verbrannten Leiche gestohlen worden. Er hatte Müll geladen, der 100 Meter neben Julias Leiche gefunden worden war, wie ein Polizeisprecher am Freitagabend in der ZDF-Sendung sagte.

       Nach wie vor fehle auch jede Spur von einem blauen Plastikrucksack mit Donald-Duck-Motiv, den Julia getragen habe, sagte der Sprecher weiter. Vermutlich waren zwei Wasserspritzpistolen darin. Aufschluss erhofft sich die Polizei auch von Händlern, die Handschellen der Machart vertreiben, von denen Überreste am Leichenfundort entdeckt wurden. Es handele sich um ein Massenprodukt aus Taiwan.

       Die Gießener Staatanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 50.000 Mark ausgelobt. Julia war am 29. Juni im hessischen Biebertal verschwunden, ihr verbrannter Leichnam war am 4. Juli gefunden worden. Eine Sonderkommission mit 31 Beamten arbeitet an dem Fall.

 

Verdächtiger trug Latexhandschuhe
Anklicken zum Vergrößern (Foto: dpa)Der bei einer Explosion im Keller seines Hauses schwer verletzte Mann steht damit unter dringendem Tatverdacht. Nach Hübners Worten befinden sich unter den Gegenständen, die in der Nähe des Leichenfundorts gefunden wurden, ein Paar Latexhandschuhe, die von dem 33-Jährigen getragen wurden, zudem Faserspuren und Stofffetzen, die aus der Wohnung des Tatverdächtigen stammen.

Noch nicht vernehmungsfähig
Der Beschuldigte liegt seit der Explosion in seinem Wohnhaus am 6. August mit schwersten Verletzungen in einer Kölner Unfallklinik. Er ist nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Die Motive der Tat sind nach wie vor unklar.

Leiche wurde verbrannt
Julia war am 29. Juni in ihrem Heimatort Biebertal nach einem Besuch auf einem Spielplatz verschwunden. Die Leiche der Achtjährigen wurde in der Nacht zum 4. Juli im Wald von Niddatal rund 40 Kilometer von Biebertal entfernt gefunden. Der Täter hatte versucht, die Leiche des Mädchens auf einem Holzstoß zu verbrennen.

 

Motiv noch unklar
Stand der Ermittlungen
Die Akte "Julia Hose" - Anklicken zum Vergrößern! (Foto: dpa)Die Ermittlungsbehörden sehen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen in dem 33-jährigen Nachbarn der ermordeten Julia mit größter Wahrscheinlichkeit den Mörder. Dennoch ist nach wie vor einiges unklar - zum Beispiel: Warum hat er das getan?

"Stumpfe Gewaltanwendung"
Zweifelsfrei geklärt ist für den Ermittler Michael Pfendesack bislang nur die Todesursache durch "stumpfe Gewalteinwendung" auf den Kopf des Mädchens. Für ein Sexualdelikt gibt es dagegen keine Hinweise. Der mutmaßliche Mörder der kleinen Julia ist nach Einschätzung der Ermittler dennoch so gut wie überführt.

Gentest an Handschuhen
Die Hauptbeweismittel dabei sind: ein Paar Latexhandschuhe und eine Wasserpistole. Die Handschuhe wurden in der Nähe des Leichenfundortes entdeckt und gehören einem Gentest zufolge höchstwahrscheinlich dem Verdächtigen. Mit den Handschuhen sei neben Fasern aus dem Haus des Mannes auch eine Wasserpistole gefunden worden. Sie soll die gleiche Farbe und Größe wie die Wasserpistole haben, die Julia bei ihrem Verschwinden dabei hatte.

Wagen wurde geblitzt
Außerdem haben bei der Durchsuchung des Hauses des Verdächtigen zwei Leichenspürhunde angeschlagen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Reinhard Hübner. Zudem war der Wagen des Mannes in unmittelbarer Nähe des Leichenfundorts geblitzt worden.

Falschaussagen des Verdächtigen
Belastet wird der 33-Jährige auch durch falsche Aussagen, die er vor dem Explosionsunglück gemacht hat. Laut Polizei hatte er ausgesagt, dass er am Tag von Julias Verschwinden mit seiner Frau zu Hause war. Die Auswertung von Telefonverbindungen hatte aber ergeben, dass das Ehepaar zum fraglichen Zeitpunkt miteinander telefoniert hat.

Mysteriöser Tathergang
Den genauen Tathergang konnten die Ermittler jedoch noch nicht rekonstruieren. Dazu brauchen sie die Aussage des Verdächtigen. Der 33-jährige Mann, ein Nachbar von Julias Familie, liegt nach dem Explosionsunglück im Keller seines Hauses immer noch mit schweren Verbrennungen in einer Kölner Spezialklinik und ist nicht vernehmungsfähig.

80 Prozent der Haut verbrannt
Weitere Details können aber nur vom Verdächtigen selbst gegeben werden. Dieser hatte sich bei der Explosion in seinem Keller 80 Prozent seiner Haut verbrannt. "Die Ärzte sehen eine Überlebens-Chance, sein Zustand ist aber nach wie vor kritisch", sagt Ermittler Pfendesack. Daher sind sowohl die Motive der Tat weiterhin unklar, als auch die Frage, ob der Verdächtige in seinem Keller Beweismaterial verbrennen wollte oder einen Selbstmordversuch verübt hat.

Spaziergänger fanden Handschuhe
Der Handschuhfund ist nach Angaben von Pfendesack von der Sonderkommission Julia der Öffentlichkeitsarbeit zu verdanken. Ein Spaziergänger haben sie bereits Mitte Juli in zwei Kilometer Entfernung vom Leichenfundort gefunden. Eine Genuntersuchung habe mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million ergeben, dass die Handschuhe von dem Verdächtigen getragen wurden.

LKA untersucht noch
Das Auto des Verdächtigen sowie umfangreiches Material, das bei der Wohnungsdurchsuchung mitgenommen wurde, werden zurzeit noch vom hessischen Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden untersucht.

 

 

Der Mordfall Julia
Chronik einer Suche
Julias Eltern - Anklicken zum Vergrößern! (Foto: dpa)Sieben Wochen nach dem gewaltsamen Tod der achtjährigen Julia aus Biebertal bei Gießen ist der Täter wahrscheinlich überführt. Alle Spuren deuten darauf hin, dass der 33 Jahre alte Nachbar das Kind getötet und verbrannt hat. Eine Chronologie der Ereignisse:

29. Juni: Julia wird gegen 17.30 Uhr zum letzten Mal auf einem Spielplatz im Biebertaler Ortsteil Rodheim-Bieber gesehen. Um 22.40 Uhr geben ihre Eltern bei der Polizei eine Vermisstenmeldung auf. 100 Feuerwehrleute machen sich noch in der Nacht auf die Suche nach dem Mädchen.

1. Juli: Julias Eltern appellieren an einen möglichen Entführer, ihr Kind freizulassen.

3. Juli: Die Polizei bricht die groß angelegte Suchaktion ergebnislos ab. In der Nacht wird in einem Wald bei Niddatal rund 60 Kilometer von Julias Heimatort entfernt unter einem verbrannten Holzstoß eine verkohlte Leiche entdeckt. Dem Obduktionsbericht zufolge handelt es sich um ein sieben bis neun Jahre altes Mädchen mit blonden Haaren, das an einem Schädelbruch gestorben ist. Endgültige Gewissheit soll eine DNA-Analyse bringen.

5. Juli: Die Polizei gibt das Ergebnis des Gentests bekannt: Julia ist tot. Ihr Erbgut stimmt mit dem der gefundenen Leiche überein. Ein Verdächtiger wird nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

9. Juli: Die Polizei geht mittlerweile rund 800 Hinweisen nach. Gesucht wird auch nach einem dunklen PKW-Kombi, den ein Zeuge am Abend der Entdeckung der Leiche in unmittelbarer Nähe der Fundstelle gesehen haben will.

11. Juli: Julia wird in ihrem Heimatort Rodheim-Bieber beigesetzt.

13. Juli: Der Fall wird in der TV-Sendung "Aktenzeichen XY" geschildert. Mehr als 100 neue Hinweise gehen ein.

29. Juli: Einen Monat nach dem Verschwinden Julias hat die Polizei noch keine heiße Spur.

6. August: Ein 33 Jahre alter Nachbar der Familie wird bei einer Benzinverpuffung in seinem Keller schwer verbrannt. Wegen der räumlichen Nähe wird auch die Soko "Julia" in die Brandermittlungen eingeschaltet. Haus und Garten werden durchsucht. Die Polizei stellt außerdem an der Bundesstraße 45 Hinweisschilder auf, um nach Zeugen der Leichenverbrennung zu suchen.

7. August: Die Polizei stellt am Originalschauplatz die Verbrennung Julias nach, um zusätzliche Aufschlüsse über den Tatablauf zu gewinnen. Sie glaubt, dass der Täter Brandwunden davon getragen haben muss. Im hessischen Landeskriminalamt beginnen die Analysen des angelieferten Materials. Die Polizei setzt ihre Durchsuchung des Anwesens in Biebertal die nächsten Tage fort.

10. August: Die Polizei gibt bekannt, dass der 33 Jahre alte Nachbar Julias auf einer Bundesstraße in der Nähe des Fundorts der Leiche im Wald geblitzt wurde. Die Radarkamera erfasste den dunkelgrauen Kombi des Mannes am späten Abend des 3. Juli, kurz bevor der brennende Holzstapel mit der Mädchenleiche entdeckt wurde.

15. August: Die Polizei startet eine neue Suchaktion in der Nähe des Leichenfundortes. Rund 100 Polizisten suchen in Straßengräben, auf Wegen und in der Landschaft nach Gegenständen, die der Täter möglicherweise weggeworfen oder verloren hat.

20. August: Pressekonferenz in Gießen. Staatsanwaltschaft und Polizei geben bekannt, dass sie den mutmaßlichen Mörder der kleinen Julia so gut wie überführt haben.

 

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