Noch keine heiße Spur im Mordfall Desiree

Jena (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena in Thüringen hatten die Ermittler am Dienstag noch keine heiße Spur. «Wir werten alle Hinweise, Spuren und Informationen zu diesem Verbrechen aus und versuchen, daraus Rückschlüsse auf den Täter zu ziehen», sagte der Leitende Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel. Die Ermittlungen konzentrierten sich darauf, den Weg des Mädchens und seine letzten Minuten vor dem Tod zu rekonstruieren.

Die Polizei sucht nun zwei Jugendliche als Zeugen. Sie hielten sich bei einem Eisenbahntunnel auf, in dessen Nähe Desirees Leiche am Sonntag gefunden wurde. Spekulationen über einen Serienmörder wiesen die Ermittler zurück.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis könnte das Kind erstickt worden sein, da seine Atemwege verschlossen waren. Äußere Verletzungen waren zunächst nicht erkennbar. «Es wird wahrscheinlich noch einige Tage dauern, bis uns die Mediziner ein rundes Bild von der Todesursache liefern können», sagte Riebel. Auch ein Sexualverbrechen sei möglich, obwohl die Obduktion der Leiche bisher keinen Hinweis darauf erbracht habe.

Desiree war am Samstag zum Inline-Skaten aus dem Haus gegangen, aber nicht zurückgekehrt. Nach einer erfolglosen Suchaktion von Polizei und Feuerwehr fand eine Spaziergängerin das tote Kind in einem Gebüsch am Bahndamm der Strecke Jena-Saalfeld. Polizeibeamte hätten in der Siedlung, wo die Familie des Kindes wohnt, viele Informationen zusammengetragen, berichtete Riebel. Es gebe weiterhin keinen Zusammenhang mit anderen ungeklärten Fällen, bei denen Kinder in Thüringen getötet wurden.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 17:57 Uhr
Nach Tod von Desiree sucht Polizei zwei Jugendliche als Zeugen

Jena (dpa) - Nach der Ermordung der zehnjährigen Desiree in Jena sucht die Polizei zwei Jugendliche als Zeugen. Sie sollen sich am Samstagnachmittag im Stadtteil Winzerla unweit eines Eisenbahntunnels aufgehalten haben, in dessen Nähe die Leiche von Desiree einen Tag später gefunden wurde. Das teilte die Polizeidirektion Jena mit. Zeugen hätten das Alter der Jugendlichen auf 13 bis 15 Jahre geschätzt. Die beiden jungen Männer werden dringend gebeten, sich bei der Jenaer Kriminalpolizei zu melden.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 17:09 Uhr
Intensive Suche nach Mörder von Desiree

Jena (dpa) - Bei der Aufklärung des gewaltsamen Todes der zehnjährigen Desiree aus Jena in Thüringen hatten die Ermittler am Dienstag noch keine heiße Spur. «Wir werten alle Hinweise, Spuren und Informationen zu diesem Verbrechen aus und versuchen, daraus Rückschlüsse auf den Täter zu ziehen», sagte der Leitende Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel.

Die Ermittlungen konzentrierten sich darauf, den Weg des Mädchens und seine letzten Minuten vor dem Tod zu rekonstruieren. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis könnte das Kind erstickt worden sein, da seine Atemwege verschlossen waren. Äußere Verletzungen waren zunächst nicht erkennbar.

«Es wird wahrscheinlich noch einige Tage dauern, bis uns die Mediziner ein rundes Bild von der Todesursache liefern können», sagte Riebel. Die Staatsanwaltschaft hält auch ein Sexualverbrechen für möglich, obwohl die Obduktion der Leiche bisher keinen Hinweis darauf erbrachte.

Desiree war am Samstag zum Inline-Skaten aus dem Haus gegangen, aber nicht wieder zurückgekommen. Nach einer erfolglosen Suchaktion von Polizei und Feuerwehr fand eine Spaziergängerin das tote Kind am Sonntag in einem Gebüsch am Bahndamm der Strecke Jena-Saalfeld. Polizeibeamte hätten in der benachbarten Siedlung, wo das Elternhaus des Kindes steht, am Montag viele Informationen zusammengetragen, berichtete Riebel. «Wir suchen noch Zeugen, die Desiree am Samstagnachmittag beim Inline-Skating und danach gesehen haben», sagte er.

Spekulationen über einen Serienmörder wiesen die Ermittler zurück. «Es gibt weiterhin keinen Zusammenhang zu anderen ungeklärten Fällen, bei denen Kinder in Thüringen getötet wurden», sagte der Oberstaatsanwalt.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 15:57 Uhr
Ermittler in Jena rekonstruieren letzte Minuten vor Desirees Tod

Jena (dpa) - Die Ermittlungen zum Verbrechen an der zehnjährigen Desiree aus Jena konzentrieren sich immer mehr auf die Zeit ihres Todes. Man werte jetzt alle Hinweise der Bevölkerung aus, um den Weg des Mädchens und seine letzten Minuten rekonstruieren zu können. Das sagte der Leitende Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel. Es werden immer noch Zeugen gesucht, die Desiree am Samstagnachmittag beim Inline-Skating und danach gesehen haben, sagte er. Das Mädchen war am Sonntag am Bahndamm tot aufgefunden worden.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 11:11 Uhr
Ermittler in Jena rekonstruieren letzte Minuten vor Desirees Tod

Jena (dpa) - Die Ermittlungen zum Verbrechen an der zehnjährigen Desiree aus Jena konzentrieren sich immer mehr auf die Zeit vor ihrem gewaltsamen Tod. «Wir werten jetzt alle Hinweise der Bevölkerung aus, um den Weg des Mädchens und seine letzten Minuten rekonstruieren zu können», sagte der Leitende Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel am Dienstag.

Polizeibeamte seien am Montag in der Siedlung, wo das Elternhaus des Kindes steht, «Klinken putzen» gegangen und hätten viele Informationen zusammengetragen. «Wir suchen aber immer noch Zeugen, die Desiree am Samstagnachmittag beim Inline- Skating und danach gesehen haben», sagte er.

Zwei Tage, nachdem eine Spaziergängerin am Sonntag das tote Kind in einem Gebüsch am Bahndamm fand, hat die Polizei noch keine Spur von dem Täter. Die Ermittlungen der 16-köpfigen Sonderkommission «Desiree» liefen auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis könnte das Kind erstickt worden sein, da seine Atemwege verschlossen waren. Äußere Verletzungen seien zunächst nicht erkennbar gewesen.

Weitere Untersuchungen des Leichnams sind angesetzt. «Es wird aber wahrscheinlich noch einige Tage dauern, bis uns die Mediziner ein rundes Bild von der Todesursache liefern können», sagte Riebel. Die Staatsanwaltschaft hält auch ein Sexualverbrechen für möglich, obwohl die Obduktion der Leiche bisher keinen Hinweis darauf erbrachte.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 11:09 Uhr
Ermittlungen zum Verbrechen an Desiree gehen weiter

Jena (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena wird auch am heutigen Dienstag intensiv an der Aufklärung des Verbrechens gearbeitet. Die Ermittler halten auch ein Sexualverbrechen für möglich. Die Obduktion der Leiche habe bisher zwar keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat erbracht, doch sie werde nicht ausgeschlossen, sagte der Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel am Montag.

Eine Spaziergängerin hatte das tote Mädchen am Sonntag in der Nähe seines Elternhauses an einem Bahndamm entdeckt. Die Zehnjährige war am Tag zuvor zum Inline-Skaten aus dem Haus gegangen und nicht wiedergekehrt. Die genaue Todesursache war am Montag noch unklar, doch wurde das Kind vermutlich erstickt. Jedenfalls brachten die Ermittler nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis die Todesursache mit dem Verschluss der Atemwege in Zusammenhang. Es seien weder äußere Verletzungen noch Spuren von Gewalt erkennbar, teilten Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion mit. Weitere Laboruntersuchungen sollen Klarheit bringen.

Polizeibeamte hatten am Montag das Gelände an der Bahnstrecke durchkämmt, wo Desirees Leiche im Unterholz lag. Trotz einer groß angelegten Suche war sie am Samstag zunächst nicht gefunden worden. Die 16-köpfige Sonderkommission «Desiree» sucht vor allem Zeugen, die das Mädchen am Samstagnachmittag allein oder in Begleitung gesehen haben. Die Kriminalpolizei hofft besonders auf Hinweise von Bahnreisenden der Strecke Berlin-Jena-Saalfeld zu dem schlanken Mädchen mit dunkelblonden, schulterlangen Haaren.

Mit dem Fall Desiree hat die Jenaer Polizei nun zum dritten Mal seit 1993 den gewaltsamen Tod eines Kindes zu klären. Ungeklärt ist bisher der Tod der zehnjährigen Ramona und des neunjährigen Bernd aus Jena. Auch sie waren Verbrechen zum Opfer gefallen. Bisher sehen die Ermittler aber keinen Zusammenhang zwischen diesen Fällen.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 08:46 Uhr
Nach Tod von Desiree noch keine Spur vom Täter

Jena (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena hat die Polizei noch immer keine Spur vom Täter. Die Sonderkommission ermittle mit Hochdruck, sagte ein Polizeisprecher. Das Kind wurde vermutlich erstickt. Klarheit sollen weitere Untersuchungen bringen. Auch ein Sexualverbrechen wird nicht ausgeschlossen. Das Mädchen war am Samstag in Jena verschwunden. Eine Spaziergängerin fand Desirees Leiche am Sonntag an einem Bahndamm.

© dpa - Meldung vom 12.02.2002 08:26 Uhr
Sexualstraftat an Desiree nicht ausgeschlossen

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Jena/Erfurt (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena in Thüringen halten die Ermittler auch ein Sexualverbrechen für möglich. «Die Obduktion der Leiche hat zwar bisher keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat erbracht, dennoch schließen wir eine solche nicht aus», sagte der Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel am Montag. Eine Spaziergängerin hatte das tote Mädchen, das vermutlich erstickt wurde, am Sonntag in der Nähe seines Elternhauses an einem Bahndamm entdeckt. Die genaue Todesursache war am Montag noch unklar.

Nach dem vorläufigen Sektionsergebnis seien weder äußere Verletzungen noch Spuren von Gewalt erkennbar, teilten Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion in Jena mit. «Es stehen noch Laboruntersuchungen aus», sagte Riebel. Unterdessen durchkämmten Polizeibeamte das Gelände an der Bahnstrecke, wo Desirees Leiche im Unterholz lag. Trotz einer groß angelegten Suche war sie zunächst nicht gefunden worden.

Die 16-köpfige Sonderkommission «Desiree» sucht vor allem Zeugen, die das Mädchen am Samstagnachmittag allein oder in Begleitung gesehen haben. Desiree hatte zu dieser Zeit mit Inline-Skates die elterliche Wohnung verlassen. Als sie am Abend nicht nach Hause kam, riefen die Eltern die Polizei an. Die Kriminalpolizei hofft besonders auf Hinweise von Bahnreisenden der Strecke Berlin-Jena-Saalfeld zu dem schlanken Mädchen mit dunkelblonden, schulterlangen Haaren.

Die Jenaer Polizei hat mit dem Fall Desiree nun zum dritten Mal seit 1993 den gewaltsamen Tod eines Kindes zu klären. Vor fünf Jahren fand die Polizei nach fünfmonatiger Suche die Leiche der vermissten zehnjährigen Ramona in der Nähe von Eisenach. Drei Jahre zuvor war der neunjährige Bernd aus Jena einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Zwischen den drei Fällen gebe es bisher keinen Zusammenhang, sagten Sprecher der Polizei und der Staatsanwaltschaft.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 18:53 Uhr
Nach Tod von Desiree Sexualstraftat nicht ausgeschlossen

Jena (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena wird weiter auch wegen einer möglichen Sexualstraftat ermittelt. Die Obduktion habe zwar bisher keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat erbracht, dennoch sei es nicht ausgeschlossen, sagte der Jenaer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel bei einem Pressetermin am Fundort des Leichnams an einem Bahndamm. Eine Spaziergängerin hatte das tote Mädchen gestern Mittag entdeckt.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 17:09 Uhr
Obduktion: Desiree erstickt - kein Hinweis auf Sexualtäter

Jena (dpa) - Die zehnjährige Desiree aus Jena ist möglicherweise erstickt worden. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Jena am Montag nach der Obduktion der Leiche mit. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sind äußere Verletzungen zunächst nicht erkennbar. Die Ermittler gingen weiter davon aus, dass das Mädchen Opfer eines Verbrechens wurde. Es gebe zur Zeit aber keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat.

Die 16-köpfige Sonderkommission sucht vor allem Zeugen, die das Mädchen am Samstagnachmittag nach 15.30 Uhr allein oder in Begleitung gesehen haben. Desiree hatte zu dieser Zeit mit Inline-Skates die elterliche Wohnung verlassen. Als sie am Abend nicht nach Hause kam, riefen die Eltern die Polizei an. 100 Polizisten und 150 Feuerwehrleute suchten nach dem Kind. Eine Fußgängerin entdeckte das tote Mädchen am Sonntagmittag an den Gleisen der Bahnstrecke Jena- Saalfeld.

Die Kriminalpolizei in Jena hofft besonders auf Hinweise von Reisenden auf der Strecke Berlin-Jena-Saalfeld, die etwas Auffälliges beobachtet haben. Das schlanke Mädchen mit dunkelblonden, schulterlangen Haaren trug ein dunkelblaues Kapuzen-Sweatshirt und eine dunkelgrüne Hose und hatte Inline-Skates bei sich.

Die Jenaer Polizei hat mit dem Fall Desiree nun zum dritten Mal seit 1993 den gewaltsamen Tod eines Kindes zu klären. Vor fünf Jahren fand die Polizei nach fünfmonatiger Suche die Leiche der vermissten zehnjährigen Ramona in der Nähe von Eisenach. Das Mädchen stammte aus Ammerbach bei Jena. Drei Jahre zuvor war der neunjährige Bernd aus Jena einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Zwischen den drei Fällen gebe es bisher keinen Zusammenhang, sagten Sprecher der Polizei und der Staatsanwaltschaft.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 14:37 Uhr
Desiree starb laut Obduktion an Verschluss der Atemwege

Jena (dpa) - Die zehnjährige Desiree aus Jena ist möglicherweise erstickt worden. Der Tod könne im Zusammenhang mit dem Verschluss der Atemwege eingetreten sein, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Jena nach der Obduktion der Leiche mit. Demnach seien äußere Verletzungen nicht erkennbar. Es gebe zur Zeit auch keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass das Mädchen einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Desirees Leiche war gestern in der Nähe eines Bahndamms in Jena gefunden worden.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 13:18 Uhr
Tote Desiree in Jena obduziert

Jena (dpa) - Der Leichnam der zehnjährigen Desiree aus Jena ist am Montag obduziert worden. Ergebnisse sollten noch am gleichen Tag bekannt gegeben werden, sagte ein Polizeisprecher. Einen entscheidenden Hinweis zur Tataufklärung habe es noch nicht gegeben. Die Ermittler suchten weiter intensiv nach Spuren, die zur Aufklärung des Verbrechens führen können. Eine Sonderkommission von 16 Beamten ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Mädchen, dessen Leiche am Sonntag in der Nähe eines Bahndamms in Jena gefunden wurde, Opfer einer Gewalttat geworden. Für diese Annahme spricht nach Angaben von Ermittlern, wie das Kind lag und wie es gekleidet war. Die Polizei schließt ein Sexualverbrechen nicht aus.

Die Zehnjährige war am Samstagnachmittag verschwunden. Sie wollte allein Inline-Skates fahren, kam aber dann nicht zur vereinbarten Zeit am Abend nach Hause. Rund 100 Polizisten und 150 Feuerwehrleute hatten nach dem Kind gesucht, es aber nicht gefunden. Eine Fußgängerin entdeckte die Leiche am Sonntag nahe der Bahnstrecke Jena-Saalfeld.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 12:26 Uhr
Tote Desiree in Jena obduziert

Jena (dpa) - Der Leichnam der zehnjährigen Desiree aus Jena ist obduziert worden. Erste Ergebnisse sollen noch heute bekannt gegeben werden, sagte ein Polizeisprecher. Einen entscheidenden Hinweis zur Tataufklärung habe es noch nicht gegeben. Die Ermittler suchten weiter intensiv nach Spuren. Eine Sonderkommission von 16 Beamten ermittelt. Die Polizei schließt ein Sexualverbrechen nicht aus. Desirees Leiche war gestern in der Nähe eines Bahndamms in Jena gefunden worden. Sie war einen Tag vorher verschwunden.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 12:11 Uhr
 
Nach Tod von Desiree noch keine Spur

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Jena (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod der zehnjährigen Desiree am vergangenen Wochenende in Jena haben die Ermittler bis zum Montagmorgen noch keine Spur gefunden, die zur Aufklärung des Verbrechens führen könnte.

Wie das thüringische Innenministerium am Morgen weiter mitteilte, erhoffen sich die Ermittler neue Erkenntnisse von der Obduktion des Leichnams am Montag. Eine Sonderkommission von 16 Beamten ermittelt rund um die Uhr.

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Mädchen, dessen Leiche am Sonntag in der Nähe eines Bahndamms in der thüringischen Stadt gefunden wurde, Opfer einer Gewalttat. Ein Sexualverbrechen schließt die Polizei nicht aus.

Die Zehnjährige war am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr verschwunden. Sie wollte allein Inline-Skates fahren, kam aber dann nicht zur vereinbarten Zeit am Abend nach Hause. Rund 100 Polizisten und 150 Feuerwehrleute suchten nach dem Kind, fanden es aber nicht.

In der thüringischen Stadt sind noch zwei Kindermorde ungelöst. Die Leiche des zehnjährigen Bernd Beckmann war im Juli 1993 in Jena am Ufer der Saale entdeckt worden. Die gleichaltrige Ramona war im Januar 1997 bei Eisenach ermordet aufgefunden worden. Die Polizei hatte fünf Monate nach ihr gesucht, bis sie ein Jäger in einem schwer zugänglichen Waldstück entdeckte.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 10:05 Uhr
Sonderkommission ermittelt im Fall der toten Desiree

Jena (dpa) - Nach dem Tod der zehnjährigen Desiree aus Jena hat die Polizei eine 16-köpfige Sonderkommission gebildet. Die Leiche des Kindes war am Sonntag in der Nähe eines Bahndamms in der thüringischen Stadt gefunden worden. Nach ersten Ermittlungen wurde Desiree das Opfer eines Verbrechens.

Wichtige Aufschlüsse über die Todesursache erwartet die Polizei von der Obduktion der Leiche. Auch ein Sexualverbrechen könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

Die Zehnjährige war am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr verschwunden. Sie wollte allein Inline-Skates fahren, kam aber dann nicht zur vereinbarten Zeit am Abend nach Hause. Daraufhin alarmierten die Eltern die Polizei. Trotz einer groß angelegten Suchaktion, bei der neben 250 Polizisten und Feuerwehrleuten auch Hubschrauber, eine Wärmebildkamera und Suchhunde eingesetzt wurden, blieb das Kind zunächst verschwunden.

Eine Fußgängerin entdeckte die Leiche des Mädchens schließlich am Sonntagmittag nahe der Bahnstrecke Jena-Saalfeld. Die Polizei sucht nun Zeugen, besonders solche, die Desiree am Samstag noch nach 15.30 Uhr gesehen haben.

© dpa - Meldung vom 11.02.2002 07:57 Uhr