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Meldung vom 10.05.2001 12:59

Über 200 Beamte und Helfer suchen weiter nach vermisstem Mädchen  Lichtenberg (dpa) - Von der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg fehlt weiter jede Spur. Die Suche der über 200 Polizeibeamten konzentrierte sich auf den Ortsbereich der Kleinstadt im Landkreis Hof. Die Einsatzkräfte leerten sämtliche Mülltonnen, in der Hoffnung, wenigstens den Schulranzen das Mädchens zu finden. Die Drittklässlerin war am Montag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Noch am Abend hatte die allein erziehende Mutter die Polizei verständigt.

 

 

 

Meldung vom 10.05.2001 16:26

 

 

 

 Vorerst keine Spur des vermissten Mädchens aus Oberfranken   Lichtenberg (AP)  Die Polizei hat am Donnerstag die Suche nach der vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg fortgesetzt. Das Mädchen war am Montag auf dem Schulweg spurlos verschwunden. Nach Angaben der Polizei waren bis zum Nachmittag 200 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die größtenteils ausgewertet seien. Eine heiße Spur habe sich daraus aber nicht ergeben, erklärte ein Polizeisprecher. So habe ein gefundenes Federmäppchen nicht der Vermissten gehört.  Die Polizei war den ganzen Tag mit 150 Beamten und 20 Spürhunden in dem waldreichen Gebiet im Einsatz und plante die Suche bis zum Einbruch der Dunkelheit fortzusetzen. Auch ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt.  Die Neunjährige war am Montagmittag mit Klassenkameradinnen von der Schule nach Hause gegangen. Am Marktplatz hätten sich die Wege der Mädchen getrennt, hieß es. Die Polizei schloss ein Gewaltverbrechen nicht aus.

 

Meldung vom 10.05.2001 18:59

 

 

 

 Keine Spur von Peggy  Lichtenberg (dpa) - Drei Tage nach dem spurlosen Verschwinden der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg haben die Behörden ihren Einsatz ausgeweitet. Polizei und Staatsanwaltschaft Hof wollen morgen eine Pressekonferenz geben. Die Mutter des Mädchens wolle danach eine Erklärung abgeben, hieß es. Zudem werde bei der Polizei über den Einsatz von Bundeswehr-Tornados nachgedacht. Die Flieger würden frühestens morgen starten. Aus der Bevölkerung sind nach Polizeiangaben mittlerweile mehr als 200 Hinweise eingegangen.

 

Meldung vom 11.05.2001 00:17

 

 

 

 Noch immer keine Spur von Peggy  Lichtenberg (dpa) - Vier Tage nach dem spurlosen Verschwinden der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg haben die Behörden ihren Einsatz ausgeweitet. Die konkrete Suche der über 200 Polizeibeamten und freiwilligen Helfer konzentrierte sich gestern zwar weiter auf den Ortsbereich der Kleinstadt im Landkreis Hof. Aber auch Thüringen wurde in die Ermittlungen einbezogen. Zudem wird bei der Polizei über den Einsatz von Tornados der Bundeswehr nachgedacht. Peggy war am Montag nach der Schule nicht nach Hause gekommen.

 

Meldung vom 11.05.2001 04:45

 

 

 

 Suche nach vermisster Peggy geht weiter  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei sucht weiter nach der vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg. Von der am Montag verschwundenen Grundschülerin fehlte auch am Morgen weiter jede Spur. In den vergangenen Tagen hatten mehr als 200 Polizisten und freiwillige Helfer vor allem den Ortsbereich der Kleinstadt im Landkreis Hof durchkämmt. Aber auch in Thüringen wurde Peggy gesucht. Am Nachmittag will die Mutter der Neunjährigen auf einer Pressekonferenz der Polizei und Staatsanwaltschaft eine Erklärung abgeben.

 

Meldung vom 11.05.2001 08:13

 

 

 

 Suche nach Peggy geht weiter  Lichtenberg (dpa) - Vier Tage nach dem spurlosen Verschwinden der neun Jahre alten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg ist die Suche nach dem Mädchen fortgesetzt worden. Nach Polizeiangaben sollten mehr als 100 Polizisten das Gebiet rund um Lichtenberg teilweise zum zweiten Mal absuchen. Auch Thüringen wurde in die Ermittlungen einbezogen. Die Mutter der Neunjährigen will am Nachmittag auf einer Pressekonferenz eine Erklärung abgeben. Peggy war am Montag nach der Schule nicht nach Hause gekommen.

 

Meldung vom 11.05.2001 11:37

 

 

 

 Über hundert Polizisten suchen nach Peggy   Fahndung nach vermisstem Mädchen aus Oberfranken geht weiter  Lichtenberg (AP)  Von der neunjährigen Peggy aus Lichtenberg im oberfränkischen Kreis Hof fehlt noch immer jede Spur. Rund 120 Polizisten setzten am Freitag die Suche in der Nähe ihrer Heimatstadt fort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zunächst sollte ein großes Waldstück in der Umgebung der Kleinstadt noch einmal genauer durchsucht werden. Das Mädchen war am Montag auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Seitdem wird im In- und Ausland nach ihm gesucht.  Die Mutter wollte am (heutigen) Freitagnachmittag bei einer von Polizei und Staatsanwaltschaft angesetzten Pressekonferenz in Lichtenberg eine Erklärung abgeben. Die Eltern werden von psychologisch geschulten Beamten betreut. Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass Peggy noch lebt. Ein Gewaltverbrechen sei aber nicht auszuschließen, heißt es.  Die Ermittlungen konzentrierten sich momentan auf einen roten Mercedes mit tschechischem Kennzeichen. Klassenkameradinnen hatten berichtet, Peggy sei am Montag in einen solchen Wagen eingestiegen. Es gilt deshalb als möglich, dass sich das Mädchen in der benachbarten Tschechischen Republik befindet. Die Grenzübergänge sind nach Polizeiangaben alarmiert, die bayerische Polizei arbeitet laut Angaben des Sprechers eng mit der tschechischen zusammen.  Die Polizei habe auch einen Erfahrungsaustausch mit Kollegen in Brandenburg geführt, die nach der verschwundenen und später ermordet aufgefundenen Ulrike aus Eberswalde gesucht hatten. Am Donnerstag hatten Beamte bereits die Mülleimer von Lichtenberg durchsucht.

 

Meldung vom 11.05.2001 13:32

 

 

 

 Erste Spur im Fall der verschwundenen Peggy  Lichtenberg (dpa) - Vier Tage nach dem Verschwinden der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg verfolgt die Polizei eine erste Spur. Überprüft werde der Hinweis auf ein rotes Auto mit tschechischem Kennzeichen, sagte ein Polizeisprecher. Das Mädchen soll am Montagmittag in den Wagen gestiegen sein. Peggy war am Montagabend nicht nach Hause gekommen. Bisher sind weit mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Rund 120 Einsatzkräfte setzten inzwischen die Suche rund um Lichtenberg fort.

 

Meldung vom 11.05.2001 14:16

 

 

 

 Suche nach Peggy konzentriert sich auf roten Mercedes   Neunjähriges Mädchen aus Oberfranken weiter vermisst - Großeinsatz der Polizei geht weiter  Lichtenberg (AP)  Auf der Suche nach der neunjährigen Peggy aus Lichtenberg im oberfränkischen Landkreis Hof geht die Polizei seit Freitag einer ersten heißen Spur nach. Sie fahndet nach einem roten Mercedes mit tschechischem Kennzeichen, in den das vermisste Mädchen nach Aussagen von Klassenkameradinnen am Montag einstieg. Es sei möglich, dass Peggy mit diesem Auto weggebracht worden sei. Die tschechische Polizei sei informiert, sagte ein Polizeisprecher.  Peggy war am Montag auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Seitdem sucht die Polizei mit über hundert Beamten, unter Mithilfe von Hubschrauberbesatzungen, Tauchern und Feuerwehrleuten, nach dem Mädchen. Eine europaweite Fahndung läuft. Am Freitag durchsuchten rund 120 Polizisten einen Wald in der Umgebung der Kleinstadt  Die Mutter des Mädchens wollte am (heutigen) Freitagnachmittag bei einer von Polizei und Staatsanwaltschaft angesetzten Pressekonferenz in Lichtenberg eine Erklärung abgeben. Die Eltern werden von psychologisch geschulten Beamten betreut. Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass Peggy noch lebt. Ein Gewaltverbrechen sei aber nicht auszuschließen, heißt es.  Die Polizei habe auch einen Erfahrungsaustausch mit Kollegen in Brandenburg geführt, die nach der verschwundenen und später ermordet aufgefundenen Ulrike aus Eberswalde gesucht hatten, berichtete der Sprecher. Am Donnerstag hatten Beamte die Mülleimer in Lichtenberg durchsucht.

 

Meldung vom 11.05.2001 14:51

 

 

 

 Peggys Mutter fleht um Leben ihres Kindes  Lichtenberg (dpa) - Die Mutter der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg hat öffentlich um das Leben ihres Kindes gefleht. Vor einem Dutzend laufender Kameras appellierte die 28-Jährige weinend an mögliche Entführer, ihr Kind freizulassen oder wenigstens ein Lebenszeichen von ihr zu geben. Trotz intensivster Suche und über 200 Hinweisen aus der Bevölkerung gibt es von der Schülerin bislang keine Spur. Rund 120 Einsatzkräfte suchen derzeit die Gegend rund um Lichtenberg ab.

 

Meldung vom 11.05.2001 14:58

 

 

Suche nach neunjähriger Peggy: Mehr als 200 Hinweise      Lichtenberg (dpa) - Vier Tage nach dem Verschwinden der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg verfolgt die Polizei eine erste Spur. Überprüft werde der Hinweis auf ein rotes Auto mit tschechischem Kennzeichen, sagte Polizeisprecher Klaus Bernhardt am Freitag. Das Mädchen soll am Montagmittag in den Wagen gestiegen sein. Der Hinweis schien zunächst nicht weiterzuführen, weil Peggy am Abend noch einmal von zwei Mitschülern gesehen wurde. Es werde aber für möglich gehalten, dass das Mädchen sich mit dem Fahrer für den Abend verabredet habe, erklärte Bernhardt. Die Polizei habe die Kollegen an der tschechischen Grenze unterrichtet und um Mithilfe gebeten. Bisher seien weit mehr als 200 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Das kleine Mädchen war am Montagabend nicht nach Hause gekommen. Rund 120 Einsatzkräfte setzten am Freitag die Suche rund um Lichtenberg fort. Teilweise werde das Gebiet bereits zum zweiten Mal abgesucht, hieß es. Unterdessen wurde die Aktion auch auf das benachbarte Bundesland Thüringen ausgeweitet. Auch über den Einsatz von Tornados der Bundeswehr wurde nachgedacht. Eine Entscheidung dafür gab es aber am Freitag noch nicht. Am Freitagmittag wollten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressekonferenz zu dem Fall Stellung nehmen. Zugleich wollte sich die Mutter der Neunjährigen mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit wenden. Sie wird seit dem Verschwinden der Tochter psychologisch betreut.

 

 

Meldung vom 11.05.2001 16:55

 

 

 

 Peggys Mutter bittet verzweifelt um Mithilfe   Neunjähriges Mädchen aus Oberfranken seit Montag gesucht - Roter Mercedes einzige konkrete Spur Von AP-Mitarbeiterin Daniela Schröder  Lichtenberg (AP)  Verzweifelt und unter Tränen hat die Mutter der seit Montag aus Lichtenberg in Oberfranken verschwundenen neunjährigen Peggy an die Bevölkerung appelliert, bei der Suche zu helfen. «Wenn ihr irgendwelche Hinweise auf den Verbleib meiner Schnecke habt, informiert bitte die Polizei!», sagte die 29-Jährige am Freitag bei einer Pressekonferenz im Freizeitzentrum der Kleinstadt im Kreis Hof. «Ich will nur, dass sie heimkommt.» Für erfolgreiche Hinweise ist nach Polizeiangaben eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt worden.  Am fünften Tag der groß angelegten Suche gab es eine konkrete Spur, wie der Hofer Oberstaatsanwalt Eberhard Siller erläuterte. Zwei Klassenkameradinnen Peggys hätten gesehen, wie das Mädchen am Montagmittag auf dem Heimweg von der Schule in einen roten Mercedes mit mutmaßlich tschechischem Kennzeichen eingestiegen sei. Die beiden Mädchen hätten aber weiter ausgesagt, dass Peggy am Abend wieder aus diesem Auto ausgestiegen sei. Dies sei jeweils in der Ortsmitte der 1.000-Seelen-Gemeinde Lichtenberg geschehen, sagten die Zeuginnen. Peggy habe beidemale einen Tretroller dabei gehabt.  In einer anderen Zeugensaussage hieß es, das Mädchen sei am Montagabend am Ortsausgang, ebenfalls mit einem Tretroller, gesehen worden. Der Roller wurde bei Peggy zu Hause gefunden. Den Aussagen nach trug die Neunjährige mittags andere Kleidung als abends.  Da der Mercedes ein tschechisches Kennzeichen tragen soll, schließt die Polizei nicht aus, dass sich das Mädchen in der benachbarten Tschechischen Republik aufhält. Die Ermittlungsbehörden halten Kontakt zur tschechischen Polizei, außerdem sollen in Tschechien Flugblätter mit dem Bild des Mädchens verteilt werden.  Mutmaßungen über Streitigkeiten in der Familie  Die Polizei Hof hat eine «Sonderkommission Peggy» mit 40 Beamten eingerichtet. Der zuständige Einsatzleiter Harald Osel berichtete von Hinweisen auf Streitigkeiten in der Familie. Peggys Mutter trat allein vor die Presse. Fragen nach den Familienverhältnissen wurden nicht beantwortet. Die Mutter konnte kaum reden und beschränkte ihre Aussage auf wenige knappe Sätze.  Da seit dem Verschwinden des Mädchens bereits eine lange Zeit verstrichen ist, schließt die Polizei ein Kapitalverbrechen nicht mehr aus. Siller bezeichnete das Mädchen als sehr kontaktfreudig. Es habe sich bereits verschiedentlich in Autos mitnehmen lassen, um den Heimweg von der Schule zu verkürzen.  Schwieriges Terrain  Osel sagte, die Suche sei sehr schwierig. Die Umgebung von Lichtenberg sei äußerst unübersichtlich, es gebe auch viele Höhlen. Taucher hätten umliegende Gewässer abgesucht. Einen Einsatz von mit Wärmebildkameras ausgerüsteten Düsenflugzeugen der Luftwaffe wie bei der Suche nach der verschwundenen und später ermordet aufgefundenen Ulrike aus Eberswalde in Brandenburg wird erwogen. Den Angaben zufolge läuft eine Anfrage beim Bundesverteidigungsministerium.  Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras seien bereits eingesetzt worden, hieß es. Die Suche am Boden mit mehreren hundert Beamten habe sich auf einen Umkreis von vier Kilometer um Lichtenberg beschränkt. Am Freitag suchten rund 120 Polizisten einen Wald nahe der Kleinstadt ab. Die Mülleimer in Lichtenberg waren schon vorher nach Spuren, etwa dem Schulranzen des Mädchens, abgesucht worden.  Ein Polizeisprecher bestätigte, es habe einen Austausch mit Kollegen in Brandenburg gegeben, die über ihre Erfahrungen bei der Suche nach Ulrike berichtet hätten.

 

Meldung vom 11.05.2001 18:39

 

 

 

 Kein Lebenszeichen von Peggy  Lichtenberg (dpa) - Mit tränenerstickter Stimme hat die Mutter der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy am Freitag öffentlich um das Leben ihres Kindes gefleht. «Ich will nur, das sie wieder heim kommt», sagte die 28-Jährige schluchzend in ein Dutzend laufender Fernsehkameras im oberfränkischen Lichtenberg. «Helfen Sie mir, mein Kind zu finden», appellierte sie und rang dabei um Fassung. Polizei und Staatsanwaltschaft haben zwar bislang keine konkreten Anhaltspunkte für ein Verbrechen. «Allein wegen des Zeitablaufs von mehr als vier Tagen kann aber ein Kapitaldelikt nicht mehr ausgeschlossen werden», sagte Oberstaatsanwalt Eberhard Siller. Sollte ein Verbrechen vorliegen, wurde inzwischen eine Belohnung von 10 000 Mark für Hinweise zur Aufklärung des Falles ausgesetzt. Die Neunjährige war am Montag um 12.50 Uhr zum letzten Mal mit Sicherheit lebend gesehen worden. Hinweise, dass das Mädchen noch am selben Nachmittag in ein rotes Auto mit möglicherweise tschechischem Kennzeichen eingestiegen ist, sind nach Angaben von Polizei-Einsatzleiter Harald Osel ebenso widersprüchlich wie Zeugenangaben, wonach sie am Abend am Ortsrand mit einem Cityroller gesehen wurde. «Es gibt kein eindeutiges Bild, aber auch keinen Hinweis, dass irgendjemand aus der Verwandtschaft in den Fall involviert ist», sagte Osel zu Aussagen, die von Spannungen im Umfeld der allein erziehenden Mutter berichteten. Unter den inzwischen fast 300 Hinweisen befänden sich auch solche von Wahrsagern und Astrologen. Seit Montag haben die mehr als 200 Einsatzkräfte rund um die Uhr mit Hunden, Hubschraubern, Tauchern und Wärmebildkameras das teilweise unzugängliche Gebiet um den 1200-Seelen-Ort abgesucht. «Wir haben ganz Lichtenberg auf den Kopf gestellt. Wir können ausschließen, dass sich das Kind in einem Umkreis von vier Kilometer um Lichtenberg aufhält», berichtete Kripo-Chef Eike Kitsche. «Wir werden alle möglichen Mittel einsetzen, um Peggy möglichst gesund wieder zu finden», versicherte Oberstaatsanwalt Siller. Zwei Kinder wollen gesehen haben, wie das Mädchen am Montag zwischen 15.00 Uhr und 16.00 Uhr in ein rotes Auto einstieg und wegfuhr. Mit dem gleichen Fahrzeug sei sie aber wenig später wieder zurückgebracht worden. «Peggy wurde uns als fröhliches und gut gelauntes Kind geschildert, dass ausgeprägt kontaktfreudig war», sagte Siller. Zu diesem Bild passe es, dass die Neunjährige wiederholt von sich aus Autofahrer gebeten habe, sie mitzunehmen, um sich einen Weg zu sparen. Der Auftritt der Mutter auf der Pressekonferenz im Lichtenberger Freizeitzentrum dauerte nicht einmal fünf Minuten. Gesenkten Hauptes, die Haare zu einem Knoten gebunden betrat sie den Raum. Ihre Tränen im Gesicht wischte sie sich mehrfach mit einem Taschentuch ab. Die 28-Jährige rang erst eine Minute lang um Fassung, bevor sie in abgehackten Sätzen um ihr Kind flehte. Die Fahndung nach Peggy wurde inzwischen auch auf die 30 Kilometer entfernte Tschechische Republik und auf das benachbarte Thüringen ausgedehnt. Auch dort sollen Handzettel mit dem Bild des verschwundenen Mädchens verteilt werden.

 

Meldung vom 11.05.2001 20:45

 

 

 

 Erste Spur im Fall der verschwundenen Peggy  Lichtenberg (dpa) - Vier Tage nach dem Verschwinden der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg verfolgt die Polizei eine erste Spur. Überprüft werde der Hinweis auf ein rotes Auto mit tschechischem Kennzeichen, sagte ein Polizeisprecher. Das Mädchen soll am Montag in den Wagen gestiegen sein. Unterdessen hat die Mutter des Mädchens öffentlich um das Leben ihrer Tochter gefleht. Vor laufenden Kameras appellierte die 28-Jährige weinend an mögliche Entführer, ihr Kind freizulassen.

 

Meldung vom 12.05.2001 03:06

 

 

 

 Weiter kein Lebenszeichen von Peggy  Hof (dpa) - Von der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy gibt es weiter keine Spur. Dies sagte ein Polizei-Sprecher in Hof. Die Suche nach der Grundschülerin werde am Morgen wieder aufgenommen, nachdem sie bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen werden musste. Bei den Ermittlern gingen etwa 300 Hinweise ein. Die Mutter hatte gestern öffentlich um das Leben ihres Kindes gefleht. Sie wolle nur, das sie wieder heim kommt, hatte die 28- Jährige vor laufenden Fernsehkameras im oberfränkischen Lichtenberg gesagt.

 

Meldung vom 12.05.2001 07:41

 

 

 

 Suche nach Peggy geht weiter  Hof (dpa) - Nach der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy aus Oberfranken wird weiter gesucht. Ein Sprecher der Polizei sagte, man habe weiter keine Spur. Die Suche nach der Grundschülerin sollte in diesen Stunden wieder aufgenommen werden. Sie hatte bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen werden müssen. Etwa 300 Hinweise sind mitlerweile bei den Ermittlungsbehörden eingegangen. Peggys Mutter hatte gestern im Fernsehen um das Leben ihres Kindes gefleht. Gefahndet wird auch in der Tschechischen Republik und Thüringen.

 

Meldung vom 12.05.2001 09:16

 

 

 

 Suche nach Peggy wird nach Osten ausgedehnt  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der neunjährigen Peggy aus Oberfranken gibt es offenbar immer noch keine heiße Spur. Nach Polizeiangaben wird nun nicht mehr in den Wäldern um Peggys Heimatort Lichtenberg gesucht. Stattdessen wird die Suche, an der etwa 130 Einsatzkräfte beteiligt sind, bis zu zehn Kilometer in Richtung der tschechischen Grenze ausgedehnt. Auch der Einsatz von Bundeswehr- Tornados bei der Suche wird immer wahrscheinlicher.

 

 

Meldung vom 12.05.2001 10:20

 

 

 

 Polizei sucht weiter nach neunjähriger Peggy aus Oberfranken   Kapitalverbrechen werde aber zunehmend wahrscheinlich - Fahndung nach Schulranzen und rotem Mercedes  Lichtenberg (AP)  Im Fall der seit sechs Tagen vermissten Peggy aus Oberfranken sucht die Polizei weiter nach einer konkreten Spur. Im Umkreis von 15 Kilometern rund um Peggys Heimatstadt Lichtenberg werde nun an den Straßen und auf Parkplätzen nach dem Schulranzen der Neunjährigen gesucht, wie Polizeisprecher Dieter Czerner am Samstag sagte. Ein Kapitalverbrechen werde aber zunehmend wahrscheinlich, sagte der Sprecher.  «Sie ist jetzt seit fast einer Woche weg, in den Wäldern ist nichts, und die Wahrscheinlichkeit, dass das Mädchen freiwillig weggegangen ist, ist sehr gering», sagte Czerner. Es gebe zwar Hinweise auf Streitigkeiten innerhalb der Familie, doch es gebe ebenso viele Anzeichen dafür, dass die Familie oft sehr liebevoll miteinander umgegangen sei.  Inzwischen sind nach diesen Angaben rund 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die nun überprüft würden. Zusammen mit der tschechischen Polizei werde zudem weiter nach dem roten Mercedes mit mutmaßlich tschechischen Kennzeichen gefahndet, in dem Klassenkameraden das Mädchen gesehen haben wollen. Es gebe aber viele solcher Autos, sagte Czerner. Auch Flugblätter seien bereits in Tschechien verteilt worden.  Die Mutter der Neunjährigen hatte am Freitag im Fernsehen unter Tränen um das Leben ihrer Tochter gefleht und an die Bevölkerung appelliert, bei der Suche zu helfen. Für erfolgreiche Hinweise ist nach Polizeiangaben eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt.

 

Meldung vom 12.05.2001 10:35

 

 

 

 Suche nach Peggy wird nach Osten ausgedehnt  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der seit Montag vermissten neunjährigen Peggy gibt es noch immer keine heiße Spur. Nach Polizeiangaben vom Samstag wird nun nicht mehr in den Wäldern um Lichtenberg im oberfränkischen Landkreis Hof gesucht. «Was soll man da noch finden?», fragte ein Polizeisprecher. Stattdessen wird die Suche, an der etwa 130 Einsatzkräfte beteiligt sind, bis zu zehn Kilometer in Richtung der tschechischen Grenze ausgedehnt. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf Wanderparkplätzen und Einfallstraßen liegen. Auch der Einsatz von Tornados der Bundeswehr bei der Suche nach dem Mädchen wird immer wahrscheinlicher. Falls es bis zum Beginn der kommenden Woche immer noch kein Lebenszeichen von Peggy geben sollte, werde darüber noch einmal verhandelt, hieß es am Samstag. Das Mädchen war am vergangenen Montag zum letzten Mal gesehen worden. Am Freitag hatte seine Mutter in einem verzweifelten Appell vor laufenden Kameras dazu aufgerufen, bei der Suche nach der Tochter behilflich zu sein.

 

Meldung vom 12.05.2001 10:35

 

 

 

 Polizei sucht weiter nach neunjähriger Peggy aus Oberfranken   Kapitalverbrechen werde aber zunehmend wahrscheinlich - Fahndung nach Schulranzen und rotem Mercedes  Lichtenberg (AP)  Im Fall der seit sechs Tagen vermissten Peggy aus Oberfranken sucht die Polizei weiter nach einer konkreten Spur. Im Umkreis von 15 Kilometern rund um Peggys Heimatstadt Lichtenberg werde nun an den Straßen und auf Parkplätzen nach dem Schulranzen der Neunjährigen gesucht, wie Polizeisprecher Dieter Czerner am Samstag sagte. Ein Kapitalverbrechen werde aber zunehmend wahrscheinlich, sagte der Sprecher.  «Sie ist jetzt seit fast einer Woche weg, in den Wäldern ist nichts, und die Wahrscheinlichkeit, dass das Mädchen freiwillig weggegangen ist, ist sehr gering», sagte Czerner. Es gebe zwar Hinweise auf Streitigkeiten innerhalb der Familie, doch es gebe ebenso viele Anzeichen dafür, dass die Familie oft sehr liebevoll miteinander umgegangen sei.  Inzwischen sind nach diesen Angaben rund 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die nun überprüft würden. Zusammen mit der tschechischen Polizei werde zudem weiter nach dem roten Mercedes mit mutmaßlich tschechischen Kennzeichen gefahndet, in dem Klassenkameraden das Mädchen gesehen haben wollen. Es gebe aber viele solcher Autos, sagte Czerner. Auch Flugblätter seien bereits in Tschechien verteilt worden.  Die Mutter der Neunjährigen hatte am Freitag im Fernsehen unter Tränen um das Leben ihrer Tochter gefleht und an die Bevölkerung appelliert, bei der Suche zu helfen. Für erfolgreiche Hinweise ist nach Polizeiangaben eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt.

 

Meldung vom 12.05.2001 13:14

 

 

 

 Peggy bleibt verschwunden  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei tappt bei der Suche nach der vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg weiter im Dunkeln. Die Schülerin ist seit Montag spurlos verschwunden. Die Einsatzkräfte konzentrierten heute ihre Suche auf das Gebiet östlich von Lichtenberg bis zur tschechischen Grenze. Bislang sind weit über 300 Hinweise eingegangen. Laut Angaben der Behörden wird es immer wahrscheinlicher, dass die Drittklässlerin einem Verbrechen zum Opfer fiel. Die Belohnung wurde inzwischen auf 15 000 Mark aufgestockt.  

 

Meldung vom 12.05.2001 13:19

 

 

 

 Neunjährige Peggy bleibt verschwunden  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei tappt bei der Suche nach der vermissten neunjährigen Peggy weiter im Dunkeln. Die Schülerin aus dem oberfränkischen Lichtenberg ist seit Montag spurlos verschwunden. Die Einsatzkräfte konzentrierten ihre Suche am Samstag auf das Gebiet östlich der 1200 Einwohner zählenden Stadt bis zur tschechischen Grenze. Die in Hof erscheinende «Frankenpost» hat inzwischen die vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) in München ausgesetzte Belohnung um 5000 auf 15 000 Mark aufgestockt. Nach Angaben von Polizeisprecher Dieter Czerner sind inzwischen weit über 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Zu Spekulationen, das blonde Mädchen sei in der tschechischen Grenzstadt Eger - etwa 50 Kilometer südöstlich von Lichtenberg - gesehen worden sagte Czerner: «Blonde Mädchen, die so ähnlich aussehen wie Peggy, gibt es viele - auch in Prag oder in Asch.» Die Beamten seien zwar für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar. Es sei jedoch schlichtweg unmöglich, solche Angaben zu verifizieren. Unterstützt durch einen Hubschrauber suchte die Polizei am Samstag Straßen, Parkplätze und Einmündungen zwischen Lichtenberg und der tschechischen Grenze ab. «Wir wollen insbesondere den Schulranzen des Mädchens finden», sagte Czerner. Nach inzwischen gesicherten Erkenntnissen war Peggy letztmals am Montag nach der Schule gesehen worden. Laut den Angaben der Behörden wird es immer wahrscheinlicher, dass die Drittklässlerin einem Verbrechen zum Opfer fiel. Konkrete Anzeichen dafür gibt es aber bislang nicht. Am Freitag hatte die Mutter von Peggy bei einer Pressekonferenz der Polizei vor laufenden Kameras darum gefleht, das Leben ihres Kindes zu bewahren. «Ich will nur, dass sie wieder heimkommt», schluchzte die Frau.

 

Meldung vom 12.05.2001 14:00

 

 

 

 Polizei sucht weiter nach neunjähriger Peggy aus Oberfranken   Kapitalverbrechen zunehmend wahrscheinlich - Fahndung nach Schulranzen und rotem Auto  Hof (AP)  Von der seit sechs Tagen vermissten Peggy aus Oberfranken fehlt weiter jede Spur. Im Umkreis von 15 Kilometern rund um Peggys Heimatstadt Lichtenberg werde nun an den Straßen und auf Parkplätzen nach dem Schulranzen der Neunjährigen gesucht, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Ein Hinweis, wonach Peggy in Tschechien sein soll, habe sich als nicht konkret genug herausgestellt. Ein Kapitalverbrechen werde zunehmend wahrscheinlicher, sagte der Sprecher.  «Sie ist jetzt seit fast einer Woche weg, in den Wäldern ist nichts, und die Wahrscheinlichkeit, dass das Mädchen freiwillig weggegangen ist, ist sehr gering», sagte Czerner. Es gebe zwar Hinweise auf Streitigkeiten innerhalb der Familie, doch es gebe ebenso viele Anzeichen dafür, dass die Familie oft sehr liebevoll miteinander umgegangen sei.  Inzwischen seien rund 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die nun überprüft würden. Unter anderem habe sich jemand aus Tschechien gemeldet, der in der Nähe der Stadt Eger ein Mädchen gesehen haben wolle, das Peggy ähnlich sehe. «Das ist aber keine konkrete Spur, denn es gibt viele blonde Mädchen», sagte Czerner. Zusammen mit der tschechischen Polizei werde zudem weiter nach dem roten, zweitürigen Auto mit mutmaßlich tschechischem Kennzeichen gefahndet, in dem Klassenkameraden das Mädchen gesehen haben wollen. Es gebe aber viele solcher Autos, sagte Czerner. Auch Flugblätter seien bereits in Tschechien verteilt worden.  Die Mutter der Neunjährigen hatte am Freitag im Fernsehen unter Tränen um das Leben ihrer Tochter gefleht und an die Bevölkerung appelliert, bei der Suche zu helfen. Für erfolgreiche Hinweise ist nach Polizeiangaben eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt. Zudem habe die Zeitung «Frankenpost» für Hinweise auf Peggys Aufenthaltsort 5.000 Mark ausgesetzt.

 

Meldung vom 12.05.2001 19:11

 

 

 

 Suche nach Peggy weiter ohne Erfolg  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg gibt es immer noch keine heiße Spur. Die Schülerin ist seit Montag spurlos verschwunden. Die Einsatzkräfte konzentrierten heute ihre Suche auf das Gebiet östlich von Lichtenberg bis zur tschechischen Grenze. Bislang sind weit über 300 Hinweise eingegangen. Laut Angaben der Behörden wird es immer wahrscheinlicher, dass die Drittklässlerin einem Verbrechen zum Opfer fiel. Die Belohnung wurde inzwischen auf 15 000 Mark aufgestockt.

 

Meldung vom 13.05.2001 09:50

 

 

 

 Suche nach Peggy geht ohne heiße Spur weiter  Lichtenberg (dpa) - Die Suche nach der seit fast einer Woche vermissten neunjährigen Peggy geht weiter. Bisher seien die Ermittlungen ergebnislos, hieß es bei der Polizei am Morgen. Von dem seit vergangenen Montag vermissten Mädchen aus dem oberfränkischen Lichtenberg fehlt jede Spur. Die Beamten durchkämmten den Ort bereits zwei Mal. Am Wochenende wurde die Suche auf die weitere Umgebung des Kleinstädtchens an der bayerisch-thüringischen Grenze ausgedehnt.  

 

Meldung vom 13.05.2001 10:27

 

 

 

 Suche nach neunjähriger Peggy fortgesetzt   Hof (AP)  Die Polizei hat am Sonntag in Oberfranken ihre Suche nach der seit sieben Tagen vermissten Peggy aus Lichtenberg fortgesetzt. Nach den Worten eines Polizeisprechers in Hof ergaben die Ermittlungen bislang keinerlei Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mädchens. Weiterhin arbeiten die Beamten grenzüberschreitend mit ihren Kollegen in Tschechien zusammen, wo die Neunjährige angeblich gesehen worden sein soll.  Die nach wie vor einzige konkrete Spur in dem Fall ist nach Polizeiangaben ein zweitüriger roter Mercedes, in dem Peggy am Tag ihres Verschwindens gesehen worden sein soll. Die Suche nach dem Schulranzen des Mädchens im Umkreis von 15 Kilometern rund um Lichtenberg blieb bis zum Sonntagvormittag erfolglos. Ein Kapitalverbrechen werde zunehmend wahrscheinlicher, hatte bereits am Samstag ein Polizeisprecher erklärt.

 

Meldung vom 13.05.2001 14:20

 

 

 

 Noch keine Spur von neunjähriger Peggy  Lichtenberg (dpa) - Von der seit fast einer Woche vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg fehlt nach wie vor jede Spur. Trotz intensiver Suche und inzwischen weit rund 400 Hinweisen aus der Bevölkerung tappt die Polizei nun schon sechs Tage im Dunkeln. Nachdem die Suchtrupps den 1200-Seelen-Ort und die nähere Umgebung zum Teil bereits zwei Mal erfolglos durchkämmt hatten, weiteten die Einsatzkräfte mit Hubschrauber-Unterstützung ihre Aktivitäten am Wochenende auf den Großraum Hof, insbesondere in Richtung tschechischer Grenze, aus. «Wir arbeiten auf Hochtouren, hoffen auf ein Lebenszeichen, aber leider bislang ohne greifbaren Erfolg», sagte Einsatzleiter Harald Osel am Sonntag der dpa. Nach Angaben der Behörden wird es von Tag zu Tag wahrscheinlicher, dass die Drittklässlerin einem Verbrechen zum Opfer fiel. Konkrete Anzeichen dafür gibt es aber bislang nicht. Zuletzt war das Mädchen nach gesicherten Erkenntnissen mit seinem Schulranzen am vergangenen Montag nach der Schule zum letzten Mal gesehen worden. Am Freitag hatte die Mutter von Peggy bei einer Pressekonferenz der Polizei vor laufenden Kameras darum gefleht, das Leben ihres Kindes zu bewahren. «Ich will bloß, dass sie wieder heimkommt», schluchzte die Frau. Die in Hof erscheinende «Frankenpost» hat inzwischen die vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) in München ausgesetzte Belohnung um 5000 auf 15 000 Mark aufgestockt.

 

Meldung vom 13.05.2001 15:04

 

 

 

 Von neunjähriger Peggy fehlt nach fast einer Woche jede Spur  Lichtenberg (dpa) - Von der seit fast einer Woche vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg fehlt nach wie vor jede Spur. Trotz intensiver Suche und inzwischen weit rund 400 Hinweisen aus der Bevölkerung tappt die Polizei immer noch im Dunkeln. Nach Angaben der Behörden wird es immer wahrscheinlicher, dass die Drittklässlerin einem Verbrechen zum Opfer fiel. Konkrete Anzeichen dafür gibt es aber bislang nicht. Zuletzt war das Mädchen am vergangenen Montag nach der Schule zum letzten Mal gesehen worden.

 

Meldung vom 13.05.2001 15:42

 

 

 

 Neunjährige Peggy aus Oberfranken bleibt spurlos verschwunden   Verbrechen oder Unglücksfall immer wahrscheinlicher - Polizei will Erdhöhlen genau untersuchen  Hof (AP)  Trotz intensiver Suche blieb die seit fast einer Woche vermisste Peggy aus Oberfranken bis zum Sonntagnachmittag spurlos verschwunden. Keiner der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung auf den Verbleib des neunjährigen Mädchens habe sich bislang als konkrete Spur erwiesen, sagte der Hofer Polizeisprecher Herbert Gröschel am Sonntag. Mit jedem Tag werde ein Verbrechen wahrscheinlicher. Angesichts des mit metertiefen Erdhöhlen durchsetzten Gebiets rund um Peggys Heimatstadt Lichtenberg könne es sich aber auch um einen Unglücksfall handeln.  Über hundert Polizisten und Freiwillige suchten am Sonntag weiter nach dem Schulranzen und der Jacke der Neunjährigen. Dabei seien besonders Straßenränder, Wassergräben und Parkplätze durchkämmt worden, sagte Gröschel. Auch vom Hubschrauber aus sei nach Spuren von Peggy gesucht worden. Zudem sei ein Waldstück im Westen von Lichtenberg noch einmal genau unter die Lupe genommen worden. Bis Sonntagnachmittag blieben die Nachforschungen aber erfolglos. Auch die Hinweise, wonach Peggy in Tschechien sein soll, bestätigten sich nicht.  Nun gebe es Überlegungen, das unwegsame Gebiet um Lichtenberg noch einmal mit Spezialgeräten abzukämmen, berichtete Gröschel. Bei Lichtenberg gebe es zahlreiche Höhlen und Erdeinbrüche, mit teilweise mehreren Metern Tiefe. Für deren Durchsuchung seien ortskundige Höhlenforscher mit Spezialgerät nötig. Über den Einsatz sollte noch am Sonntag entschieden werden.  Zusammen mit der tschechischen Polizei werde auch weiter nach dem roten, zweitürigen Mercedes mit mutmaßlich tschechischem Kennzeichen gefahndet, in dem Klassenkameraden das Mädchen am Montag zuletzt gesehen haben wollen. Zudem werde die nahe Grenze zu Tschechien verstärkt überwacht, sagte Gröschel. Auch Plakate mit dem Foto des Mädchens seien verteilt worden. Nach den Angaben wollen Hunderte Anrufer das Mädchen in Begleitung eines Mannes gesehen haben. «Das wird derzeit alles abgeprüft», sagte Gröschel. Bislang habe sich aber keine einzige konkrete Spur ergeben.  Die Wahrscheinlichkeit, dass das Mädchen von zu Hause weglief, sei sehr gering, berichtete die Polizei. Es gebe zwar Hinweise auf Streitigkeiten innerhalb der Familie, doch es gebe ebenso viele Anzeichen dafür, dass die Familie oft sehr liebevoll miteinander umgegangen sei. Für erfolgreiche Hinweise ist nach Polizeiangaben eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt. Zudem habe die Zeitung «Frankenpost» für Hinweise auf Peggys Aufenthaltsort 5.000 Mark ausgesetzt. Die Mutter der Neunjährigen hatte am Freitag im Fernsehen unter Tränen um das Leben ihrer Tochter gefleht und an die Bevölkerung appelliert, bei der Suche zu helfen.

 

Meldung vom 14.05.2001 07:49

 

 

 

 Neunjährige Peggy seit einer Woche spurlos verschwunden

    Lichtenberg (dpa) - Eine Woche nach ihrem Verschwinden fehlt von der neun Jahre alten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg weiter jede Spur. Die Polizei will ihre Fahndung heute auf noch nicht abgesuchte Gewässer, Kläranlagen und Höhlen konzentrieren. Außerdem soll erneut geprüft werden, ob die Bergregion mit Tornado-Jets der Bundeswehr abgesucht werden kann. Das Mädchen war am vergangenen Montag nach der Schule zum letzten Mal gesehen worden.

 

Meldung vom 14.05.2001 11:51

 

 

 

 Polizei sucht Peggy in Höhlen und Stollen   Fahndung bisher erfolglos - Tornado soll Wärmebilder machen  Hof (AP)  Eine Woche nach dem Verschinden der neunjährigen Peggy durchsucht die Polizei jetzt Höhlen und alte Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg. Ein ortskundiger Höhlenforscher durchsteige seit Montag zusammen mit Polizisten die Grotten im sogenannten Höllental, sagte Polizeisprecher Dieter Czerner am Montag in Hof. Insgesamt seien 70 Beamte mit Suchhunden im Einsatz. In Kürze soll auch ein Tornado-Aufklärer der Luftwaffe die Suche unterstützen.  Die Wärmebildkamera des Flugzeugs könnte Hinweise auf Körper oder Autos in dem sehr bergigen Frankenwald geben, erklärte Czerner. «Wir haben jetzt entschieden, den Tornado anzufordern. Ob und wann wir ihn kriegen, ist aber noch offen.»  Die 40 Mann starke Sonderkommission Peggy bei der Kripo Hof habe inzwischen gut die Hälfte der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet - bislang erfolglos: «Es gibt nichts Neues.» Für Hinweise seien Belohnungen von insgesamt 15.000 Mark ausgesetzt. Die Polizei in Tschechien werde auf dem Laufenden gehalten. Peggys Mutter werde in einer anderen Stadt ärztlich betreut.  Das blonde Mädchen war am vergangenen Montag auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Schulkameradinnen hatten sie zuletzt am Marktplatz von Lichtenberg gesehen.

 

Meldung vom 14.05.2001 12:03

 

 

 

 Tornados der Bundeswehr sollen bei Suche nach Peggy helfen  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der seit einer Woche vermissten neunjährigen Peggy sollen Tornados der Bundeswehr eingesetzt werden. Die bayerische Polizei erhofft sich von hochauflösenden Luftbildern der Jets eine Spur in den Wäldern rund um Lichtenberg, den Heimatort des Mädchens. Mit Hilfe von Spezialisten suchen die Einsatzkräfte seit Montag außerdem erneut in Höhlen und Grotten nach der Schülerin. Auch sieben Tage nach ihrem Verschwinden gibt es keinen Hinweis auf Peggys Schicksal.

 

Meldung vom 14.05.2001 13:02

 

 

 

 Suche nach Peggy: Polizei setzt auf Tornados     Lichtenberg (dpa) - Bei der Sache nach der bereits seit einer Woche vermissten Peggy Knobloch setzt die Polizei auch auf die moderne Technik der Bundeswehr. Die hochauflösenden Spezialkameras von Tornados sollen mögliche Spuren in den weiten Wäldern rund um das oberfränkische Lichtenberg aufzeigen, berichtete Polizeisprecher Dieter Czerner am Montag. Mit einem einheimischen Höhlenforscher suchten die Beamten unterdessen ehemalige Bergwerksstollen im Höllental sowie schwer zugängliche Höhlen und Grotten in dem zerklüfteten Gebiet rund um den 1200 Seelen-Ort im Landkreis Hof nach der neunjährigen Schülerin ab. In den Bergwerken am Nordostrand des Frankenwaldes wurde früher Eisenerz abgebaut. Trotz weit über 400 Hinweisen aus dem ganzen Bundesgebiet und der benachbarten Tschechischen Republik gibt es bislang keinerlei Erkenntnisse über das Schicksal des blonden Mädchens. Peggy Knobloch wurde am Montagabend der vergangenen Woche zum letzten Mal gesehen. Seit dem Wochenende werden an den Grenzübergängen Selb-Asch und Schirnding-Eger auch Flugblätter in tschechischer Sprache mit Peggys Bild verteilt. Nach wie vor keine Anhaltspunkte haben die Beamten hinsichtlich der Rolle eines roten Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichen, in den die Schülerin am Montagnachmittag ein-, aber auch wieder ausgestiegen sein soll. Ein Hauptaugenmerk der Ermittler gilt der böhmischen Stadt Eger. Ein Zusammenhang mit der dortigen Kinderpornoszene sei nicht auszuschließen, sagte Czerner, schränkte aber zugleich ein: «Bei dem Wenigen, was wir bisher wissen, können wir auch so gut wie nichts ausschließen.»

 

Meldung vom 14.05.2001 13:18

 

 

 

 Polizei setzt bei Suche nach Peggy auf Tornados  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der vermissten Peggy setzt die Polizei auch auf moderne Technik der Bundeswehr. Hochauflösende Spezialkameras von Tornados sollen mögliche Spuren in den weiten Wäldern rund um das oberfränkische Lichtenberg aufzeigen. Mit einem einheimischen Höhlenforscher suchen die Beamten unterdessen ehemalige Bergwerksstollen und schwer zugängliche Höhlen in dem zerklüfteten Gebiet rund um den Ort nach der neunjährigen Schülerin ab. Trotz weit über 400 Hinweisen gibt es bislang keine Spur des Mädchens.

 

Meldung vom 14.05.2001 15:44

 

 

 

 Tornados sollen bei Suche nach Peggy helfen   Neunjähriges Mädchen seit einer Woche vermisst - Polizei sucht in Höhlen und Stollen  Lichtenberg (AP)  Nach sieben Tagen erfolgloser Suche nach der neunjährigen Peggy setzt die Polizei nun auch auf die Hilfe von Tornados. Außerdem würden Höhlen und alte Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg durchsucht, erklärte Polizeisprecher Klaus Bernhardt am Montag. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des örtlichen Bergbauvereins durchstiegen Polizisten die Grotten im sogenannten Höllental.  Insgesamt suchten am Montag erneut rund 100 Einsatzkräfte das Mädchen aus der rund 1.000 Einwohner zählenden oberfränkischen Gemeinde Lichtenberg im Landkreis Hof. Die Tornados seien bereits beantragt, sagte Polizeisprecher Dieter Czerner. Mit ihren speziellen Wärmebildkameras könnten sie Hinweise auf Körper oder Autos in dem sehr bergigen Frankenwald liefern. «Wir haben jetzt entschieden, den Tornado anzufordern. Ob und wann wir ihn kriegen, ist aber noch offen.» Bei der Suche nach der verschwundenen und später ermordet aufgefundenen Ulrike aus Eberswalde in Brandenburg hatten ebenfalls Düsenflugzeuge der Bundeswehr die dortige Gegend abgeflogen.  Die 40 Mann starke Sonderkommission Peggy bei der Kripo Hof hat nach eigenen Angaben inzwischen gut die Hälfte der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet - bislang allerdings erfolglos: «Es gibt nichts Neues.» Für Hinweise seien Belohnungen von insgesamt 15.000 Mark ausgesetzt worden.  Die einzige heiße Spur sei nach wie vor ein roter Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen, sagte Polizeisprecher Bernhardt. Klassenkameradinnen von Peggy hätten das blonde Mädchen am vergangenen Montag auf dem Heimweg von der Schule in einen solchen Wagen einsteigen sehen. Die Polizei in Tschechien werde auf dem Laufenden gehalten. Peggys Mutter werde in einer anderen Stadt ärztlich betreut.

 

Meldung vom 14.05.2001 16:00

 

 

 

 Polizei setzt bei Suche nach Peggy auf Tornados  Lichtenberg (dpa) - Bei der verzweifelten Suche nach der seit einer Woche vermissten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg greift die Polizei nach jedem Strohhalm. Mit hochauflösenden Spezialkameras eines Bundeswehr-Tornados wollen die Beamten Auffälligkeiten in der Umgebung entdecken. Die Bundeswehr-Jets waren auch bei der Suche nach der kleinen Ulrike aus Eberswalde eingesetzt worden, aber ohne Erfolg. Die neunjährige Peggy ist seit einer Woche spurlos verschwunden. Bislang sind fast 500 Hinweise eingegangen.

 

Meldung vom 14.05.2001 17:43

 

 

 

 Suche nach Peggy geht weiter  Lichtenberg (dpa) - Eine Woche nach dem Verschwinden der neunjährigen Peggy aus Lichtenberg hofft die Polizei bei ihrer verzweifelten Suche auf die Technik der Bundeswehr. Mit hochauflösenden Spezialkameras aus Tornados wollen die Beamten eventuelle Auffälligkeiten in den Wäldern rund um das oberfränkische Lichtenberg entdecken, sagte Polizeisprecher Dieter Czerner am Montag. Eine Entscheidung über die Unterstützung durch das Militär sei aber noch nicht gefallen, hieß am Nachmittag. Auch ein Höhlenforscher suchte nach dem Mädchen. «Das liegt noch im Antragsstadium», hieß es zum Einsatz der Bundeswehrmaschinen. Tornados waren kürzlich auch bei der Suche nach der kleinen Ulrike aus Eberswalde eingesetzt worden, aber ohne Erfolg. Das Mädchen war nach zwei Wochen Suche tot gefunden worden. Experten bezweifeln, ob die Kameras der Tornados bei ihren Aufnahmen durch die Kronen der dicht an dicht stehenden Bäume bis zum Boden durchdringen. «Wir wollen aber nichts unversucht lassen», lautet die Devise der Beamten, die sieben Tage und Nächte im Einsatz sind. Ein einheimischer Höhlenforscher suchte am Montag ehemalige Bergwerksstollen im Höllental sowie schwer zugängliche Höhlen und Grotten in dem zerklüfteten Gebiet rund um den 1200-Seelen-Ort im Landkreis Hof ab. In den Bergwerken am Nordostrand des Frankenwaldes wurde früher Eisenerz abgebaut. Auch Flüsse, Teiche, Stauwehre und Kläranlagen in Lichtenberg und Umgebung nahmen die Einsatzkräfte noch einmal unter die Lupe. Inzwischen sind fast 500 Hinweise aus dem ganzen Bundesgebiet und der Tschechischen Republik eingegangen. Trotzdem gibt es bislang nicht die geringsten Erkenntnisse über das Schicksal des blonden Mädchens. Seit dem Wochenende werden an den Grenzübergängen Selb- Asch und Schirnding-Eger auch Flugblätter in tschechischer Sprache mit Peggys Bild verteilt. Nach wie vor keine Anhaltspunkte haben die Beamten nach Zeugenangaben über einen roten Wagen mit vermutlich tschechischem Kennzeichen. In diesen Wagen soll die Schülerin am vergangenen Montag ein-, aber auch wieder ausgestiegen sein. Das Augenmerk der Ermittler richtet sich auch auf die böhmische Stadt Eger, etwa 50 Kilometer südöstlich von Lichtenberg, sowie die dortige Kinderpornoszene. Ein Zusammenhang sei nicht auszuschließen, sagte Czerner, schränkte aber zugleich ein: «Bei dem Wenigen, was wir bisher wissen, können wir auch so gut wie nichts ausschließen.»

 

Meldung vom 14.05.2001 18:14

 

 

 

 Belohnung im Fall der vermissten Peggy auf 55 000 Mark erhöht  Lichtenberg (dpa) - Das Landeskriminalamt hat die Belohnung im Fall Peggy auf 50 000 Mark aufgestockt. Mit einem weiteren Betrag stehen damit 55 000 Mark zur Aufklärung zur Verfügung. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die Neunjährige aus dem oberfränkischen Lichtenberg Opfer eines Verbrechens geworden ist. Von dem seit Montag vergangener Woche vermissten Mädchen fehlt noch immer jede Spur. Ob bei der Suche auch Bundeswehr-Tornados eingesetzt werden, ist unterdessen - entgegen ersten Angaben- noch offen.

 

Meldung vom 14.05.2001 18:38

 

 

 

 Tornados sollen bei Suche nach Peggy helfen   Neunjähriges Mädchen seit einer Woche vermisst - Polizei sucht in Höhlen und Stollen  Lichtenberg (AP)  Tornados der Bundeswehr sollen bei der verzweifelten Suche nach der neunjährigen Peggy aus Bayern helfen. Außerdem würden Höhlen und alte Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg durchsucht, erklärte Polizeisprecher Klaus Bernhardt am Montag. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des örtlichen Bergbauvereins durchstiegen Polizisten die Grotten im sogenannten Höllental.  Nach sieben erfolglosen Tagen suchten am Montag erneut rund 100 Einsatzkräfte das Mädchen aus der rund 1.000 Einwohner zählenden oberfränkischen Gemeinde Lichtenberg im Landkreis Hof. Die Tornado-Flugzeuge könnten mit ihren speziellen Wärmebildkameras Hinweise auf Körper oder Autos in dem sehr bergigen Frankenwald liefern, sagte Polizeisprecher Dieter Czerner.  Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin sagte schnelle Hilfe ähnlich wie im Fall Ulrike in Brandenburg zu. Das Mädchen aus Eberswalde war ebenfalls mit Hilfe Tornados gesucht worden. Allerdings liege bisher kein offizielles Ersuchen für die Tornados vor, sagte ein Ministeriumssprecher.  Die 40 Mann starke Sonderkommission Peggy bei der Kripo Hof hat nach eigenen Angaben inzwischen gut die Hälfte der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet - bislang allerdings erfolglos: «Es gibt nichts Neues.» Für Hinweise seien Belohnungen von insgesamt 15.000 Mark ausgesetzt worden.  Die einzige heiße Spur sei nach wie vor ein roter Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen, sagte Polizeisprecher Bernhardt. Klassenkameradinnen von Peggy hätten das blonde Mädchen am vergangenen Montag auf dem Heimweg von der Schule in einen solchen Wagen einsteigen sehen. Die Polizei in Tschechien werde auf dem Laufenden gehalten. Peggys Mutter werde in einer anderen Stadt ärztlich betreut.

 

Meldung vom 14.05.2001 18:56

 

 

 

 Polizei geht bei vermisster Peggy von Verbrechen aus  Lichtenberg (dpa) - Im Fall der seit einer Woche spurlos verschwundenen Peggy aus Lichtenberg geht die Polizei jetzt von einem Verbrechen aus. «Wir suchen nach der Leiche», räumte die Polizei am Abend ein. Das bayerische Landeskriminalamt hat unterdessen die Belohnung auf insgesamt 55 000 Mark erhöht. Von dem seit einer Woche vermissten Mädchen fehlt noch immer jede Spur. Ob bei der Suche auch Bundeswehr-Tornados eingesetzt werden, ist unterdessen - entgegen ersten Angaben- noch offen.

 

Meldung vom 14.05.2001 19:48

 

 

 

 

 

 Tornados sollen bei Suche nach Peggy helfen   Neunjähriges Mädchen seit einer Woche vermisst - Polizei sucht in Höhlen und Stollen  Lichtenberg (AP)  Tornados der Bundeswehr sollen bei der verzweifelten Suche nach der neunjährigen Peggy aus Bayern helfen. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montagabend in Berlin mitteilte, ist der Einsatz der Flugzeuge bereits genehmigt und wird derzeit geplant. Die Flüge werden diesen Angaben zufolge vermutlich bereits am (morgigen) Dienstagvormittag beginnen. Mit empfindlichen Infrarotkameras hofft die Polizei, Hinweise auf den Verbleib des Kindes zu gewinnen.  Wie Polizeisprecher Klaus Bernhardt ferner mitteilte, werden auf der Suche nach dem Mädchen weiterhin Höhlen und alte Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg durchsucht. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des örtlichen Bergbauvereins durchstiegen Polizisten die Grotten im sogenannten Höllental.  Nach sieben erfolglosen Tagen suchten am Montag erneut rund 100 Einsatzkräfte das Mädchen aus der rund 1.000 Einwohner zählenden oberfränkischen Gemeinde Lichtenberg im Landkreis Hof. Die Tornado-Flugzeuge könnten mit ihren speziellen Wärmebildkameras Körper oder Autos in dem sehr bergigen Frankenwald aufspüren, sagte Polizeisprecher Dieter Czerner.  Die 40 Mann starke Sonderkommission Peggy bei der Kripo Hof hat nach eigenen Angaben inzwischen gut die Hälfte der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet - bislang allerdings erfolglos: «Es gibt nichts Neues.» Für Hinweise seien Belohnungen von insgesamt 15.000 Mark ausgesetzt worden.  Die einzige heiße Spur sei nach wie vor ein roter Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen, sagte Polizeisprecher Bernhardt. Klassenkameradinnen von Peggy hätten das blonde Mädchen am vergangenen Montag auf dem Heimweg von der Schule in einen solchen Wagen einsteigen sehen. Die Polizei in Tschechien werde auf dem Laufenden gehalten. Peggys Mutter werde in einer anderen Stadt ärztlich betreut.

 

Meldung vom 14.05.2001 20:02

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornadoflügen  Lichtenberg (dpa) - Möglicherweise schon morgen sollen sich Tornados der Bundeswehr an der Suche nach der seit einer Woche vermissten Peggy aus Oberfranken beteiligen. Einem Amtshilfeersuchen der Polizei sei zugestimmt worden, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin mit. Damit können die Tornados möglicherweise schon morgen eingesetzt werden. Das bayerische Landeskriminalamt hat unterdessen die Belohnung auf insgesamt 55 000 Mark erhöht.

 

Meldung vom 14.05.2001 20:46

 

 

 

 Polizei geht bei vermisster Peggy von Verbrechen aus  Lichtenberg (dpa) - Eine Woche nach dem spurlosen Verschwinden der kleinen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg geht die Polizei nun von einem Verbrechen aus. Außerdem wurde die Belohnung für Hinweise auf 55 000 Mark aufgestockt. Möglicherweise können bereits morgen Bundeswehr-Tornados bei der Suche helfen. Das Verteidigungsministerium stimmte einem Amtshilfeersuchen der Polizei zu. Mit hochauflösenden Spezialkameras wollen die Beamten Auffälligkeiten in den Wäldern rund um Lichtenberg entdecken.

 

Meldung vom 15.05.2001 02:29

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornadoflügen  Lichtenberg (dpa) - Auf der Suche nach der verschwundenen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg sollen heute möglicherweise auch Tornados der Bundeswehr eingesetzt werden. Einem Amtshilfeersuchen der Polizei sei zugestimmt worden, so das Verteidigungsministerium in Berlin. Mit hochauflösenden Spezialkameras wollen die Beamten Auffälligkeiten in den Wäldern rund um Lichtenberg entdecken. Die Belohnung für Hinweise wurde inzwischen auf 55 000 Mark aufgestockt. Die Polizei geht nun von einem Verbrechen aus.

 

Meldung vom 15.05.2001 03:51

 

 

 

 Grünes Licht für Tornado-Suche nach Peggy  Lichtenberg (dpa) - Möglicherweise schon heute sollen sich Tornados der Bundeswehr an der Suche nach der vermissten Peggy aus Oberfranken beteiligen. Einem Amtshilfeersuchen der Polizei sei zugestimmt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Bei der Suche nach dem Mädchen wollen die Beamten nun mit hochauflösenden Spezialkameras Auffälligkeiten in den Wäldern rund um Lichtenberg entdecken. Ein Verbrechen an Peggy wird indes für die Polizei immer wahrscheinlicher. Man suche nach einer Leiche, hieß es.

 

Meldung vom 15.05.2001 07:07

 

 

 

 Eventuell schon am Dienstag Tornado-Suche nach Peggy  Lichtenberg (dpa) - Möglicherweise schon am Dienstag sollen sich Tornados der Bundeswehr an der Suche nach der seit einer Woche vermissten Peggy aus Oberfranken beteiligen. Einem Amtshilfeersuchen der Polizei sei zugestimmt worden, teilte am Montagabend ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin mit. Damit könne das Aufklärungssystem möglicherweise schon am Vormittag zum Einsatz kommen. Ein Verbrechen an der Neunjährigen wurde unterdessen immer wahrscheinlicher. «Wir suchen nach der Leiche», räumte die Polizei am Montagabend ein. Bei der Suche nach dem Mädchen hoffen die Beamten nun auf die Tornado-Aufklärungstechnik: Mit den hochauflösenden Spezialkameras wollen die Beamten eventuelle Auffälligkeiten in den Wäldern rund um Lichtenberg entdecken. Tornados waren auch bei der Suche nach der kleinen Ulrike aus Eberswalde eingesetzt worden - ohne Erfolg. Experten bezweifeln im Fall Peggy, ob die Kameras durch die Kronen der dicht an dicht stehenden Bäume bis zum Boden durchdringen. «Wir wollen aber nichts unversucht lassen», lautet die Devise der Beamten. Inzwischen sind annähernd 500 Hinweise aus dem ganzen Bundesgebiet und der benachbarten Tschechischen Republik eingegangen. Trotzdem gibt es weiter nicht die geringsten Erkenntnisse über das Schicksal des blonden Mädchens.

 

Meldung vom 15.05.2001 07:54

 

 

 

 

 Sachverständiger entscheidet über Tornado-Suche im Fall Peggy  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der vermissten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg soll jetzt ein Sachverständiger der Bundeswehr über den Einsatz von Tornado-Fliegern entscheiden. Indessen setzte die Polizei ihre Suche nach dem neunjährigen Mädchen auf dem Boden fort. Zwei Hundertschaften aus Bayern und Thüringen durchkämmten die Grenzregion beider Bundesländer. Auch die tschechische Polizei fahndet nach dem Mädchen. Peggy war am Montag vor einer Woche spurlos verschwunden.

 

 

 

 

Meldung vom 15.05.2001 09:24

 

 

 

 

 

 

 Suche nach Peggy wird mit Tornado fortgesetzt  Lichtenberg (dpa) - Die Suche nach der seit über einer Woche vermissten Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg wird am Vormittag mit Hilfe von Bundeswehr-Tornados fortgesetzt. Mit Spezialkameras sollen Fotos von der Umgebung des Ortes angefertigt werden. Indessen setzte die Polizei ihre Suche nach dem neunjährigen Mädchen auf dem Boden fort. Zwei Hundertschaften aus Bayern und Thüringen durchkämmten die Grenzregion beider Bundesländer. Auch die tschechische Polizei fahndet nach dem Mädchen.

 

 

Meldung vom 15.05.2001 11:22

 

 

 

 Bundeswehr-Tornados helfen bei der Suche nach Peggy   Auswertung der Luftbilder ab Mittwoch - Polizei: «Es ist nach wie vor möglich, dass Peggy lebt»  Lichtenberg (AP)  Mit Hilfe von drei Tornado-Flugzeugen der Bundeswehr ist am Dienstag die Suche nach der neunjährigen Peggy aus Bayern fortgesetzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überflogen die mit empfindlichen Infrarotkameras ausgerüsteten Militärmaschinen am Dienstagvormittag Gebiete in Nordbayern und Südthüringen. Zudem suchen rund 300 Beamte unter anderem in Waldstücken in beiden Bundesländern nach der seit acht Tagen vermissten Neunjährigen. Auch zwei Polizeihubschrauber unterstützten die Suche.  Polizeisprecher Klaus Bernhardt betonte: «Es ist nach wie vor möglich, dass Peggy lebt.» Deshalb werde intensiv nach den Schulsachen und Kleidungsstücken sowie Spuren eines möglichen Verbrechenstatortes gesucht. Ab Mittwoch sollen die Luftbilder aus den Bundeswehrmaschinen ausgewertet werden, dies werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Polizeisprecher.  Inzwischen seien rund 500 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, eine neue Spur habe sich aber noch nicht ergeben, berichtete Bernhardt. Die Belohnung sei inzwischen auf 50.000 Mark erhöht worden. Die Hinweise aus der Bevölkerung würden von den 40 Beamten der Sonderkommission rund um die Uhr abgearbeitet.  Die Suche in Höhlen und alten Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg sei ohne Ergebnis abgeschlossen worden. Die einzige heiße Spur ist nach Angaben von Bernhardt nach wie vor ein roter Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen. Klassenkameradinnen von Peggy hatten ausgesagt, das blonde Mädchen sei auf dem Heimweg von der Schule in einen solchen Wagen eingestiegen.

 

Meldung vom 15.05.2001 12:21

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornados fortgesetzt  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg sind erstmals Tornados der Bundeswehr eingesetzt worden. Drei mit Spezialkameras ausgerüstete Flugzeuge starteten in Schleswig-Holstein und überflogen das Gebiet um Peggys Heimatort im Landkreis Hof. Die Ermittler erhoffen sich von den Bildern der Bodenbeschaffenheit Hinweise auf das Schicksal des Mädchens. Das Kind ist seit über einer Woche verschwunden. Einen Unfall schließt die Polizei «so gut wie aus».

 

Meldung vom 15.05.2001 13:01

 

 

 

 Polizei sucht mit Bundeswehr-Tornados nach vermisster Peggy  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei sucht nun auch mit Bundeswehr- Tornados nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg. Drei mit Spezialkameras ausgerüstete Jets starteten in Schleswig-Holstein und überflogen das Gebiet um Peggys Heimatort in Oberfranken. Die Ermittler erhoffen sich von den Bildern der Bodenbeschaffenheit Hinweise auf das Schicksal des Mädchens. Peggy ist seit Montag letzter Woche verschwunden. Mittlerweile gibt es fast 500 Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fall.

 

Meldung vom 15.05.2001 13:06

 

 

 

 Polizei sucht mit Tornados nach vermisster Peggy  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei sucht nun auch mit Tornados der Bundeswehr nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg. Drei mit Spezialkameras ausgerüstete Flugzeuge starteten am Dienstagvormittag in Schleswig-Holstein und überflogen das Gebiet um Peggys Heimatort in Oberfranken. Die Ermittler erhoffen sich von den Bildern der Bodenbeschaffenheit Hinweise auf das Schicksal des Mädchens, das seit dem 7. Mai verschwunden ist. Zugleich wächst die Sorge, dass das Kind einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. «Wir können einen Unfall so gut wie ausschließen», sagte Polizeisprecher Dieter Czerner. Mit Blick darauf, dass es nach einer Woche Suche noch keine konkreten Spuren gibt, sagte er: «Die Anzeichen mehren sich, dass Peggy einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.» Die Mutter des Mädchens sei mittlerweile in stationärer Behandlung. Sie habe sich nach ihrem Auftritt bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in eine Fachklinik in Oberfranken begeben. Sollten die Fotos von den Tornado-Flügen Hinweise auf ungewöhnliche Objekte ergeben, müssen Beamte am Boden die Stellen überprüfen. Wann die Auswertung vorliege, sei aber unklar, sagte Polizeisprecher Czerner. «Es kann sein, dass erste Grobauswertungen schon heute vorliegen, es kann aber auch länger dauern.» Von Interesse seien Bilder von einem sechs Mal sechs Kilometer großen Gebiet rund um Lichtenberg. Die 40-köpfige Sonderkommission «Peggy» prüft weiter die ständig neu eingehenden Hinweise - mittlerweile sind es an die 500. «Sie lassen sich aber nicht zu einer heißen Spur verdichten», betonte Czerner. Am Dienstag suchten etwa 120 Helfer weiter nach dem Kind, auch im angrenzenden Thüringen wurde gesucht. Dabei wurden auch Hubschrauber mit Wärmebildkameras eingesetzt. Am Vortag hatten die Einsatzkräfte zusammen mit einem Höhlenexperten rund ein Dutzend schwer zugängliche Höhlen und Grotten in dem zerklüfteten Gebiet rund um den 1200-Seelen-Ort abgesucht, jedoch ohne jedes Ergebnis.

 

Meldung vom 15.05.2001 15:46

 

 

 

 Bundeswehr-Tornados bei Suche nach Peggy eingesetzt   Luftbilder aus 150 Kilometer Umkreis - Polizei: «Es ist nach wie vor möglich, dass Peggy lebt»  Lichtenberg (AP)  Von Luftbildaufnahmen dreier Tornado-Flugzeuge der Bundeswehr erhofft sich die Polizei neue Hinweise auf die vermisste neunjährigen Peggy aus Bayern. Die mit empfindlichen Infrarotkameras ausgerüsteten Militärmaschinen überflogen am Dienstagvormittag 20 Minuten lang Gebiete in Nordbayern und Südthüringen in einem Umkreis von 150 Kilometern. Zudem setzten rund 300 Beamte in beiden Bundesländern die Suche nach dem seit achten Tagen vermissten Kind fort. Auch zwei Polizeihubschrauber waren im Einsatz.  Ab Mittwoch sollen die Luftbilder in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr genauer ausgewertet werden, dies werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Polizeisprecher Klaus Bernhardt. Es sei der erste derartige Tornado-Einsatz in Bayern gewesen. Noch im Laufe des Dienstags wollte die Luftwaffe der Polizei mögliche Koordinaten für die Suchmannschaften nennen, falls sich bei einer erste Durchsicht der Bilder Auffälligkeiten feststellen ließen.  Die Flugzeuge waren nach Angaben der Luftwaffe am Dienstagmorgen gegen 09.15 Uhr in Schleswig Holstein gestartet. Zwei der Maschinen hatten das Gebiet um Lichtenberg und die Grenze zu Tschechien im Parallelflug abgeflogen, um schachbrettartig Wärmebildaufnahmen zu machen. Das dritte Flugzeug diente zum Betanken in der Luft. Anhand der Aufnahmen der Aufklärungsmaschinen könnten sowohl Veränderungen im Erdreich als auch die Eigenwärme von Körpern oder Fahrzeugen erkannt werden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe.  Polizeisprecher Bernhardt wies unterdessen Berichte zurück, die Polizei gehe davon aus, dass Peggy nicht mehr am Leben sei: «Alles ist offen», betonte Bernhardt, «es ist nach wie vor möglich, dass Peggy lebt.» Die Polizei verwende einen großen Teil ihrer Fahndungsarbeit auf Hinweise von Zeugen, die das blonde Mädchen lebend gesehen haben wollten.  Auch nach den Schulsachen und Kleidungsstücken sowie Spuren eines möglichen Verbrechenstatortes werde intensiv gesucht. Neben einer Entführung oder einem anderen Verbrechen könne das Mädchen auch freiwillig untergetaucht sein, sagte Bernhardt.  Belohnung auf 55.000 Mark erhöht  Inzwischen seien rund 500 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, eine neue Spur habe sich aber noch nicht ergeben, berichtete Bernhardt. Rund 50 Hinweise stammen seinen Angaben zufolge aus Tschechien. Die Aussagen der Klassenkameradinnen von Peggy, die Vermisste sei auf dem Heimweg von der Schule in einen roten Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen eingestiegen, sei bislang die einzige heiße Spur, sagte Bernhardt.  Das bayerische Landeskriminalamt hat die Belohnung inzwischen auf insgesamt 55.000 Mark erhöht. Die Hinweise aus der Bevölkerung würden von den 40 Beamten der Sonderkommission rund um die Uhr abgearbeitet.  Peggy hat nach Angaben der Polizei schulterlange, dunkelblonde, glatte Haare, ist etwa 1,35 Meter groß und hat eine schlanke Figur. Bekleidet war sie zuletzt mit einer schwarzen Windjacke mit der Aufschrift TSV Lichtenberg, einem orangefarbenen Sweat-Shirt und einer olivgrüne Hose.

 

Meldung vom 15.05.2001 16:28

 

 

 

 Bei Suche nach Peggy mit Tornados erste Auswertung ohne Ergebnis  Lichtenberg (dpa) - Auch der Einsatz von Bundeswehr-Tornados hat bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg zunächst keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Auswertung der Luftbilder gestalte sich wegen des steilen und unwegsamen Geländes äußerst schwierig, sagte ein Polizeisprecher. Spezialisten der Bundeswehr bemühten sich aber noch um die Auswertung. Zwei mit Spezialkameras ausgerüstete Flugzeuge und eine Begleitmaschine hatten das Gebiet um Peggys Heimatort im Landkreis Hof überflogen.

 

Meldung vom 15.05.2001 16:44

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornados ohne Ergebnis  Lichtenberg (dpa) - Auch der Einsatz von Bundeswehr-Tornados hat bei der Suche nach der vermissten Peggy keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Auswertung der Luftbilder gestalte sich wegen des steilen und unwegsamen Geländes äußerst schwierig, sagte ein Sprecher der Polizei. Spezialisten der Bundeswehr bemühen sich aber noch um die Auswertung. Zwei mit Spezialkameras ausgerüstete Flugzeuge und eine Begleitmaschine hatten das Gebiet um Peggys Heimatort im bayerischen Landkreis Hof überflogen.

 

Meldung vom 15.05.2001 18:18

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornados bisher ohne greifbares Ergebnis  Lichtenberg (dpa) - Auch der Einsatz von Bundeswehr-Tornados bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg ist voraussichtlich ohne Erfolg geblieben. Die Auswertung der Luftbilder gestalte sich wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes sehr schwierig, sagte ein Polizeisprecher. Auch rund 300 Einsatzkräfte und zwei Hubschrauber suchten weiter nach der Neunjährigen. Das Mädchen ist seit über einer Woche spurlos verschwunden.

 

Meldung vom 15.05.2001 18:44

 

 

 

 Suche nach Peggy mit Tornados ohne Ergebnis  Lichtenberg (dpa) - Auch der Einsatz von Bundeswehr-Tornados bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg ist voraussichtlich ohne Erfolg geblieben. Die Auswertung der Luftbilder gestalte sich wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes sehr schwierig, sagte Polizeisprecher Herbert Gröschel am Dienstag nach der ersten Sichtung der Bilder. «Das Material kann uns fast nicht weiterhelfen.» Rund 300 Einsatzkräfte und zwei Hubschrauber suchten auch am Dienstag weiter nach der Neunjährigen, die seit 7. Mai spurlos verschwunden ist. Bei den Ermittlern wächst mit jedem Tag die Sorge, dass das Kind einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Zwei mit Spezialkameras ausgerüstete Flugzeuge sowie eine Begleitmaschine waren am Dienstagvormittag in Jagel in Schleswig- Holstein gestartet und hatten das Gelände um Peggys Heimatort Lichtenberg im Landkreis Hof überflogen. Dabei wurden Luftbilder von einem sechs mal sechs Kilometer großen Gebiet angefertigt. Mittels eines Wärmebildverfahrens sollen darauf Bodenveränderungen wie frische Grabungen im Erdreich und Wärmeunterschiede sichtbar werden. «Die Topographie macht uns die Ermittlungen schwer. Wir haben uns mehr von dem Tornadoeinsatz versprochen», sagte aber Polizeisprecher Gröschel. Spezialisten der Luftwaffe blieben aber «am Ball» und versuchten, anhand der Bilder doch noch etwas herauszufinden. Sollten die Fotos doch Hinweise auf ungewöhnliche Objekte geben, müssten Beamte am Boden die Stellen überprüfen. Die Polizei geht angesichts der langen Zeit ohne konkrete Spuren immer stärker von einer Straftat aus. «Die Anzeichen mehren sich, dass Peggy einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist», hieß es. Dennoch gebe man die Hoffnung nicht auf, sie lebend und unversehrt zu finden. Die 40-köpfige Sonderkommission «Peggy» setze unter anderem die Überprüfung von einschlägig vorbestraften Kriminellen aus der Umgebung fort, hieß es. Mittlerweile seien außerdem an die 500 Tipps aus der Bevölkerung gekommen. «Sie lassen sich aber nicht zu einer heißen Spur verdichten», sagte ein Polizeisprecher. Die Mutter des Mädchens wird mittlerweile auf Grund der extremen psychischen Belastung stationär betreut. Sie habe sich nach ihrem Auftritt bei einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag in ein Fachklinik begebe

 

Meldung vom 16.05.2001 01:18

 

 

 

 Auch Tornados konnten Peggy offenbar nicht finden  Lichtenberg (dpa) - Auf der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg konnte auch der Einsatz von Bundeswehr-Tornados voraussichtlich keinen Erfolg bringen. Die Auswertung der Luftbilder gestalte sich wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes sehr schwierig, sagte ein Polizeisprecher. Auch 300 Einsatzkräfte und zwei Hubschrauber suchten weiter nach der Neunjährigen. Peggy ist seit über einer Woche spurlos verschwunden. Die Mutter ist wegen der psychischen Belastung in stationärer Behandlung.

 

Meldung vom 16.05.2001 03:58

 

 

 

 Am Tag nach Tornado-Einsatz geht Suche nach Peggy weiter  Lichtenberg (dpa) - Einen Tag nach dem Tornado-Einsatz sucht die Polizei im oberfränkischen Lichtenberg weiter nach der vermissten neunjährigen Peggy. Die gestern mit Spezialkameras aufgenommenen Luftbilder werden heute voraussichtlich weiter ausgewertet. Nach einer ersten Sichtung rechnete die Polizei allerdings nicht damit, dass sich daraus eine heiße Spur ergeben könnte. Angesichts der langen Zeit ohne konkrete Spuren geht die Polizei immer stärker von einem Verbrechen aus.

 

Meldung vom 16.05.2001 07:10

 

 

 

 Suche nach Peggy geht weiter    Lichtenberg (dpa) - Einen Tag nach dem Tornado-Einsatz sucht die Polizei im oberfränkischen Lichtenberg weiter nach der vermissten neunjährigen Peggy. Die am Dienstag mit Spezialkameras aufgenommenen Luftbilder werden nach Polizeiangaben am Mittwoch voraussichtlich weiter ausgewertet. Nach einer ersten Sichtung rechnete ein Polizeisprecher allerdings nicht damit, dass sich aus den Aufnahmen eine heiße Spur ergeben könnte. Wegen des zerklüfteten und stark bewaldeten Geländes gestalte sich die Analyse der Bilder sehr schwierig, sagte er. Die 40-köpfige Sonderkommission «Peggy» setze unter anderem die Überprüfung von einschlägig vorbestraften Kriminellen aus der Umgebung fort, hieß es bei der Polizei in Hof. Angesichts der langen Zeit ohne konkrete Spuren geht die Polizei immer stärker von einem Verbrechen aus. Dennoch gebe man die Hoffnung nicht auf, Peggy lebend und unversehrt zu finden. Die Mutter des Mädchens wird mittlerweile auf Grund der extremen psychischen Belastung stationär betreut.

 

 

Meldung vom 16.05.2001 11:13

 

 

 

 Einsatzkräfte setzen bei Suche nach Peggy weiter auf Tornado-Fotos  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg setzt die Polizei weiter auf die Auswertung der Tornado- Bilder. Im Lagezentrum stehen Einsatzkräfte bereit, um am Boden unverzüglich mögliche neue Erkenntnisse aus den Fotos des Bundeswehr-Maschinen zu überprüfen. Die Luftwaffe kann so genannte Anomalien wie frische Grabungen bis auf zehn Meter genau melden. Peggy ist seit Montag vergangener Woche spurlos verschwunden.

 

Meldung vom 16.05.2001 12:06

 

 

 

 Polizei beendet Großeinsatz wegen vermisster Peggy in Lichtenberg  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei hat ihren Großeinsatz bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg beendet. Die großen Suchaktionen vor Ort würden nicht mehr aufgenommen, sofern nicht neue Hinweise Anlass dazu gäben, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen konzentrierten sich jetzt auf die Arbeit einer 40- köpfigen Sonderkommission. Im benachbarten Thüringen wird allerdings noch weiter nach der seit dem 7. Mai verschwunden Schülerin gesucht. Die Fahnder setzen außerdem auf die Auswertung der Tornado-Bilder.

 

Meldung vom 16.05.2001 12:53

 

 

 

 Tornadoeinsatz bei Suche nach Peggy ohne Ergebnis  Lichtenberg (dpa) - Der Tornadoeinsatz bei der Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg ist ohne Erfolg geblieben. Die Luftbilder seien wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes im Frankenwald nicht verwertbar, sagte ein Polizeisprecher. Die Luftwaffenexperten hätten nicht einmal Suchpunkte an die Polizei weitergeben können. Die Spezialkameras an Bord der Tornados können unter normalen Umständen Bodenveränderungen wie frische Grabungen und Wärmeunterschiede sichtbar machen.

 

Meldung vom 16.05.2001 12:55

 

 

 

 Polizei schränkt Suche nach Peggy ein   Hundertschaften beenden Durchsuchung im Umkreis um Lichtenberg - Keine Hinweise durch Tornado-Luftbilder  Lichtenberg (AP)  Die bayerische Polizei hat am Mittwoch ihren Großeinsatz auf der Suche der vermissten neunjährigen Peggy weitgehend eingestellt. Wie die Polizei in Lichtenberg mitteilte, durchkämmten im Laufe des Tages nur noch auf thüringischer Landesseite rund 100 Bereitschaftspolizisten Waldstücke nördlich von Lichtenberg. In Bayern konzentriere sich die Fahndung der 40 Beamten starken Sonderkommission jetzt auf rund 500 Hinweise aus der Bevölkerung, sagten Sprecher der Polizei mit.  Die Suche im bayerischen Teil des Gelände sei nicht mehr aufgenommen worden, da die Luftbilder zweier Tornado-Flugzeuge bislang keine neuen Hinweise gebracht hätten, erklärte der Hofer Polizeisprecher Dieter Czerner. «Wir waren uns durch unsere bisherigen Suchaktionen sicher, dass sich Peggy in dem durchsuchten Gebiet nicht befindet. Der Tornado-Einsatz hat uns bestätigt», sagte der Sprecher.  Nach der ersten Durchsicht werde die genaue Auswertung der Tornado-Wärmebildaufnahmen spätestens am Donnerstag abgeschlossen sein. Die Experten der Luftwaffe haben aber laut Czerner angesichts des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes wenig Hoffnungen auf neue Erkenntisse aus den Aufnahmen.  Auf thüringischer Seite soll die Suchaktion in dem von der Polizei festgelegten Radius von fünf Kilometern um Peggys Heimatort Lichtenberg im Laufe des Mittwochs ebenfalls vorläufig abgeschlossen werden, sagte Polizeisprecher Klaus Bernhardt vor Ort. «Die Suche geht aber nach wie vor intensiv weiter», betonte Bernhardt mit Hinweis auf die Fahndung der Sonderkommission. Die Bereitschaftspolizei befände sich in permanenter Einsatzbereitschaft, falls es neue Erkenntnisse über mögliche Fundorte geben sollte.  Die Beamten hätten in den letzten Tagen die Wälder sorgfältig ausgeräumt, sagte Bernhardt. Mehrere gefundene Kleidungsstücke seien nicht direkt dem Verschinden des Mädchens zuzuordnen gewesen. Sie seien aber dem Bayerischen Landeskriminalamt zur Überprüfung unter anderem mit DNA-Tests übergeben worden, für den Fall sich dadurch Hinweise auf mögliche Täterspuren ergeben könnten.  Sprecher Bernhardt dementierte erneut Aussagen, die Polizei gehe davon aus, dass Peggy nicht mehr am Leben sei: «Auch wenn die Zeit gegen uns spricht, es ist noch alles offen.» So bekomme die Polizei täglich Hinweise auf blonde Mädchen. Bislang hätten sich über 500 Menschen mit Hinwesien aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland bei der Polizei gemeldet. Darunter seien auch einige Hellseher und Pendler. Dem gehe die Polizei zwar nach, um nichts unversucht zulassen, «aber von diesen Hinweisen deuten keine zwei auf eine gleiche Örtlichkeit», sagte Bernhardt.

 

Meldung vom 16.05.2001 14:13

 

 

 

 Polizei beendet Suche nach Peggy  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei hat die Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg in Oberfranken beendet. Auch ein Tornadoeinsatz blieb ohne Erfolg. Die Ermittlungen konzentrierten sich jetzt auf die Arbeit der 40-köpfigen Sonderkommission, sagte ein Polizeisprecher. Dort gingen seit dem spurlosen Verschwinden der neunjährigen Schülerin am 7. Mai mehr als 500 Hinweise ein. Die Suchaktion rund um Lichtenberg solle nicht mehr aufgenommen werden, sofern nicht neue Hinweise Anlass dazu gäben, hieß es.

 

Meldung vom 16.05.2001 14:53

 

 

 

 Polizei beendet Suche nach Peggy  Lichtenberg (dpa) - Die Polizei hat die groß angelegte Suche nach der vermissten Peggy aus Lichtenberg in Oberfranken beendet. Auch ein Tornadoeinsatz war ohne Erfolg geblieben. Die Ermittlungen konzentrierten sich jetzt auf die Arbeit der 40- köpfigen Sonderkommission «Peggy», sagte Polizeisprecher Uwe Herrmann am Mittwoch. Dort sind seit dem spurlosen Verschwinden der neunjährigen Schülerin am 7. Mai mehr als 500 Hinweise eingegangen. Während im benachbarten Thüringen auch am Mittwoch noch einmal 170 Einsatzkräfte den Wald durchkämmten, soll die Suchaktion rund um Lichtenberg nicht mehr aufgenommen werden, sofern nicht neue Hinweise Anlass dazu gäben, sagte Herrmann. «Wir müssen irgendwo einmal einen Schlussstrich ziehen.» Hundertschaften der Polizei hatten seit dem Verschwinden des Mädchens das unwegsame Gelände um Peggys Heimatort im Frankenwald zum Teil mehrmals durchstreift, jedoch ohne jedes Ergebnis. Auch der Einsatz Bundeswehrtornados, die mit Spezialkameras ausgerüstet sind, hatte wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes im Frankenwald keinerlei Hinweise erbracht. «Das Ergebnis ist für uns nicht verwertbar», erläuterte Herrmann. Die Luftwaffenexperten hätten anhand der Bilder nicht einmal Suchpunkte an die Polizei weitergeben können. Die Kameras an Bord der Tornados können unter normalen Umständen Bodenveränderungen wie frische Grabungen und Wärmeunterschiede sichtbar machen. Die Polizei befürchtet, dass das Kind Opfer eines Verbrechens geworden ist. Dennoch gebe man die Hoffnung nicht auf, Peggy lebend und unversehrt zu finden. Spekuliert wird unter anderem, ob es einen Zusammenhang mit einer angeblichen Kinderpornoszene bei der böhmischen Stadt Eger gibt, die etwa 50 Kilometer südöstlich von Lichtenberg liegt. Am Tag ihres Verschwindens hatte Peggy Zeugenaussagen zufolge mit dem Fahrer eines roten Mercedes mit tschechischem Kennzeichen Kontakt. Sie soll in den Wagen ein- und wieder ausgestiegen sein. Auch in der Tschechischen Republik wird deshalb nach dem Mädchen gefahndet. Die Behörden verteilten Flugblätter in tschechischer Sprache mit Peggys Bild.

 

Meldung vom 16.05.2001 16:37

 

 

 

 Polizei schränkt Suche nach Peggy ein   Hundertschaften beenden Suchaktion im Umkreis um Lichtenberg - Keine Hinweise durch Tornado-Luftbilder  Lichtenberg (AP)  Nach über einer Woche intensivster Suche nach einem in Oberfranken vermissten Mädchen hat die bayerische Polizei am Mittwoch ihren Großeinsatz weitgehend eingestellt. Wie ein Polizeisprecher in Lichtenberg im Landkreis Hof mitteilte, sollten im benachbarten Thüringen noch rund 100 Bereitschaftspolizisten bis zum Abend ein Waldstück nördlich der Kleinstadt durchkämmen, in der die neunjährige Peggy am Montag letzter Woche spurlos verschwand.  Auch mehrere Höhlen, auf die man bei der Suche gestoßen war, sollten bis Einbruch der Dunkelheit von Experten untersucht werden. Die von der bayerischen Polizei gebildete 40-köpfige «Sonderkommission Peggy» konzentriert sich jetzt auf rund 500 Hinweise, die aus der Bevölkerung eingegangen sind. Über Interpol wird nach einem roten Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen gefahndet, in den Peggy nach Aussagen von Klassenkameradinnen auf dem Heimweg von der Schule eingestiegen sein soll.  Die Suche im bayerischen Teil des Geländes um Peggys Heimatort sei nicht wieder aufgenommen worden, da die von zwei Tornado-Flugzeugen der Luftwaffe mit Wärmebildkameras aus der Luft gemachten Aufnahmen keine neuen Hinweise gebracht hätten, erklärte Polizeisprecher Dieter Czerner in Hof. «Wir waren uns durch unsere bisherigen Suchaktionen sicher, dass sich Peggy in dem durchsuchten Gebiet nicht befindet. Der Tornado-Einsatz hat uns bestätigt», sagte er. Die Auswertung der Luftbilder durch Experten der Luftwaffe sei am Nachmittag beendet gewesen, ohne dass sich Ansätze für weitere Suchmaßnahmen ergeben hätten. Auf den Filmen hätten sich wegen des stark bewaldeten und zerklüfteten Geländes Details nur schwer erkennen lassen.  Auf thüringischer Seite sollte die Suchaktion in dem von der Polizei festgelegten Radius von fünf Kilometern um Lichtenberg bis zum Abend ebenfalls abgeschlossen werden, wie ein weiterer Hofer Polizeisprecher, Klaus Bernhardt, an Ort und Stelle berichtete. Dazu sollten in dem ehemaligen Erzbergbaugebiet auch Höhlenforscher in Gruben nach möglichen Spuren suchen.  Die Polizei plane den Großeinsatz von Suchketten erst wieder bei neuen Erkenntnissen über mögliche Fundorte, sagte Bernhardt. Die Bereitschaftspolizei befinde sich deshalb in permanenter Einsatzbereitschaft. «Die Suche geht aber nach wie vor intensiv weiter», betonte Bernhardt mit Hinweis auf die Arbeit der Sonderkommission.  An der Suche waren zeitweise mehrere Hundertschaften beteiligt. Sie hätten in den letzten Tagen die Wälder sorgfältig ausgeräumt, sagte Bernhardt. Mehrere gefundene Kleidungsstücke seien nicht direkt dem Verschwinden des Mädchens zuzuordnen, aber dennoch dem Bayerischen Landeskriminalamt übergeben worden. Für den Fall, dass sich Hinweise auf mögliche Täterspuren ergeben könnten, würden dort auch DNA-Tests durchgeführt.  «Es ist noch alles offen»  Bernhardt dementierte erneut Darstellungen, die Polizei gehe davon aus, dass Peggy nicht mehr am Leben sei. «Auch wenn die Zeit gegen uns spricht, es ist noch alles offen», sagte er. So bekomme die Polizei täglich neue Hinweise auf blonde Mädchen.  Bislang hätten sich über 500 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland mit Hinweisen bei der Polizei gemeldet, sagte Bernhardt. Darunter seien auch einige Hellseher und «Pendler». Dem gehe die Polizei zwar nach, um nichts unversucht zulassen, «aber von diesen Hinweisen deuten keine zwei auf eine gleiche Örtlichkeit», sagte Bernhardt.

 

 

Meldung vom 17.05.2001 03:57

 

 

 

 Auch Thüringen will Suche nach Peggy vor Ort einstellen  Lichtenberg (dpa) - Bei der Suche nach der vermissten neunjährigen Peggy aus Lichtenberg wollen sich die Ermittler jetzt auf die Auswertung der etwa 500 Hinweise konzentrieren. Heute soll nach Informationen der bayerischen Polizei auch in Thüringen die groß angelegte Suche im Gelände eingestellt werden. Die Suche rund um Peggys Heimatort Lichtenberg war bereits gestern ergebnislos abgebrochen worden. Peggy ist seit dem 7. Mai spurlos verschwunden. Die Polizei fürchtet, dass sie Opfer eines Verbrechen geworden ist.

 

Meldung vom 17.05.2001 12:10

 

 

 

 Peggy-Soko auf 60 Mann aufgestockt  Lichtenberg (dpa) - Die Fahndung nach der seit zehn Tagen vermissten neunjährigen Peggy aus Lichtenberg ist weiter ausgeweitet worden. Nach Angaben der Polizei in Hof wurde die Sonderkommission von bislang 40 auf 60 Mann aufgestockt. Die Zahl der Hinweise näherte sich mittlerweile der Marke von 600. Inzwischen wurde auch das Münchner Kommissariat für operative Fallanalysen eingeschaltet. Die Beamten überprüfen vergleichbare Ereignisse und spielen alle denkbaren Varianten des spurlosen Verschwinden des Mädchens durch.

 

Meldung vom 17.05.2001 13:03

 

 

 

 Soko Peggy auf 60 Mann aufgestockt     Lichtenberg (dpa) - Die Fahndung nach der seit zehn Tagen vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg ist noch einmal intensiviert worden. Nach Angaben der Polizei in Hof wurde die Sonderkommission (Soko) von bislang 40 auf 60 Mann aufgestockt. Die Zahl der Hinweise näherte sich inzwischen der Marke von 600. «Eine konkrete Spur ist nach wie vor nicht dabei», sagte Polizeisprecher Klaus Bernhardt am Donnerstag. Unterstützung erhalten die Beamten aus ganz Oberfranken durch das Kommissariat für operative Fallanalysen aus der Landeshauptstadt München. Diese Spezialisten überprüften vergleichbare Ereignisse und spielten bei der Suche nach der verschwundenen Schülerin alle denkbaren Varianten durch, berichtete Bernhardt. Gesicherten Erkenntnissen zu Folge war das Mädchen zuletzt am 7. Mai auf dem Heimweg von der Schule gesehen worden. Die großflächige Suche um Peggys Heimatort herum war am Mittwoch auf beiden Seiten der bayerisch-thüringischen Landesgrenze eingestellt worden. Laut Bernhardt hatte auch die erneute Überprüfung eines Waldstücks auf thüringischem Gebiet keine Anhaltspunkte über den Verbleib des Mädchens gebracht. Die Beamten der Bereitschaftspolizei aus beiden Ländern kehrten inzwischen in ihre Heimatstandorte zurück.

 

Meldung vom 17.05.2001 15:45

 

 

 

 Polizei stockt Sonderkommission für Suche nach Peggy auf   Knapp 600 Hinweise ergeben bislang keine neue Spur  Hof (AP)  Nach dem Abbruch ihrer Suchaktionen im Fall der vermissten Peggy aus Lichtenberg konzentriert die Polizei ihre Ermittlungen jetzt auf die mittlerweile 600 Hinweise aus der Bevölkerung. Wie die Polizei am Donnerstag in Hof mitteilte, wurde die zuständige Sonderkommission von 40 auf 60 Beamte aufgestockt. «Eine heiße Spur ist aber bislang noch nicht dabei», sagte Polizeisprecher Klaus Bernhardt.  Derzeit führt die Sonderkommission nach Bernhardts Angaben eine Vielzahl von Vernehmungen durch, vor allem um dabei Widersprüche von Zeugenangaben zu klären. Die Suchkräfte der Bereitschaftspolizei, die am Mittwochabend auch in Thüringen ihre Arbeit ohne neue Erkenntnisse vorerst eingestellt hatten, stünden in ständiger Einsatzbereitschaft, falls es neue Spuren gebe. Dies sei bislang aber nicht der Fall gewesen, sagte der Sprecher.  Die tschechische Polizei hat nach Bernhardts Worten bislang ohne Ergebnis mehrere Halter von Fahrzeugen überprüft. Klassenkameradinnen von Peggy wollen gesehen haben, dass das blonde Mädchen auf dem Heimweg von der Schule in einen roten Mercedes mit tschechischem Kennzeichnen eingestiegen sei. Die Neunjährige ist seit Montag vergangener Woche spurlos verschwunden. Die Polizei befürchtet ein Gewaltverbrechen.

 

Meldung vom 18.05.2001 12:41

 

 

 

 Noch immer keine Spur von Peggy  Lichtenberg (dpa) - Trotz ständiger neuer Hinweise bleibt das Schicksal der neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg weiterhin ungewiss. Bislang gingen bei der 60-köpfigen Sonderkommission weit mehr als 600 Anrufe ein, so ein Polizeisprecher in Hof. Gestern war die groß angelegte polizeiliche Suche in Bayern und Thüringen eingestellt worden. Peggy wird seit dem 7. Mai vermisst. Die Polizei fürchtet, dass sie Opfer eines Verbrechen geworden ist.

 

Meldung vom 18.05.2001 15:21

 

 

 

 Knapp 650 Hinweise auf vermisste Peggy   Polizei konzentriert sich auf kriminalistische Arbeit  Hof (AP)  Im Fall der seit über einer Woche vermissten neunjährigen Peggy aus Oberfranken gehen bei der Polizei täglich neue Hinweise ein. Am Freitag bewegte sich die Zahl in Richtung 650, wie Polizeisprecher Klaus Bernhardt in Hof mitteilte. «Wir haben aber bislang keine neue Spur», fügte er hinzu. Die inzwischen auf 60 Beamte aufgestockte Sonderkommission leiste derzeit «kriminalistische Kopfarbeit».  Mit Analysen von Hinweisen und Vernehmungen soll laut Bernhardt ein Profil eines möglichen Täters gewonnen werden. Dazu würden auch Vergleiche mit ähnlichen Fällen gezogen. Unterstützung erhalte die mit Polizisten aus ganz Oberfranken besetzte Sonderkommission dabei auch von so genannten Profilern des Kommissariats für Operative Fallanalysen der Münchner Polizei.  Bei einem Einsatz von Beamten im Wohnhaus der Eltern des Mädchens am Donnerstag in Lichtenberg habe es sich um eine reine Routinemaßnahme gehandelt, die in solchen Fällen üblich sei. Bernhardt betonte, es gebe bislang keinerlei konkrete Hinweise dafür, dass Peggys näheres Umfeld etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte.  Die Polizei erhalte derzeit viele E-Mails als Reaktion auf den im Internet verbreiteten Fahndungungsaufruf, berichtete der Sprecher. Die Sonderkommission müsse sich dabei auch mit einer Vielzahl von Ratschlägen von «Pendlern» und Wahrsagern auseinander setzen.  Nach Angaben der Polizei wurde Peggy zuletzt in Lichtenberg am Montagabend vergangener Woche gegen 19 Uhr gesehen. Am Mittag dieses Tages hätten Klassenkameradinnen das Mädchen beobachtet, wie es auf dem Heimweg von der Schule in einen roten Mercedes mit tschechischem Kennzeichnen eingestiegen sei. Ermittlungen der tschechischen Polizei nach dem möglichen Halter des Fahrzeugs seien aber bislang ohne Ergebnis geblieben.

 

 

Deutschland sucht ein kleines Mädchen

 

 Lebt Peggy noch?

Datum: 03.07.2001 Akte persönlich Seit fast zwei Monaten ist die kleine Peggy verschwunden. Das neunjährige Mädchen macht sich nach der Schule auf den Heimweg. 100 Meter von zu Hause entfernt wird sie noch gesehen, dann ist sie einfach weg. Keine Zeugen, keine Spuren. Aber die Polizei gibt auch nach so langer Zeit nicht auf. 75 Beamte arbeiten in der SOKO "Peggy", gehen akribisch jedem Hinweis nach, sei er auch noch so winzig. "AKTE 01" geht mit den Ermittlern auf mühsame Spurensuche - in Höhlen, vergessenen Stollen, sogar in Pfeilern von Autobahnbrücken. Die Beamten sind überzeugt: Peggy kann noch leben. Dieses Schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung - gerade für die Mutter ist das ein Albtraum, der nicht enden will. Wo ist ihr Mädchen, wo ist Peggy?

Auf den folgenden Seiten finden Sie Fragen an den Ermittler der SOKO "Peggy" und seine Antworten - ausserdem ist Kriminaloberkommissar Ralf Behrendt im akte01-Expertenchat!

Seit wann wird Peggy vermisst?

Die Polizei wurde am Montagabend, den 8.05.01, in Kenntnis gesetzt, dass die 9-jährige Peggy Knobloch aus Lichtenberg seit Mittag vermisst wird. Das Mädchen war mit einer Klassenkameradin auf dem Nachhauseweg von der Schule. Vor dem Haus trennten sich die Wege der Mädchen.

Wie sieht Peggy aus?

Sie hat schulterlange, dunkelblonde, glatte Haare, ist ca. 135 cm groß, hat eine schlanke Figur. Bekleidet ist sie mit einer schwarzen Windjacke mit der Aufschrift TSV Lichtenberg, weiterhin trägt sie ein oranges Sweatshirt und eine olivgrüne Hose.
Weitere Hinweise

 

Ist inzwischen ein Kleidungsstück von Peggy gefunden worden?

Nein, bislang sind weder Kleidungsstücke noch der auffällige rote Schulranzen von Peggy aufgefunden worden.

Was haben Suchmaßnahmen ergeben?

Der gesamte Bereich um Lichtenberg ist nun intensiv und mit großem Aufgebot von Polizei, Rettungsdiensten, THW und mit hohem Engagement der Bevölkerung abgesucht. Die durchgeführten Suchmaßnahmen haben auch weiterhin keinerlei Anhaltspunkte auf den derzeitigen Aufenthaltsort bzw. Verbleib erbracht.

 

Teilweise wurden bei der Suche auch Tornados eingesetzt- Konnten hier Erfolge erzielt werden?

Auch die Auswertung des Aufnahmematerials der Tornado-Luftaufklärungsflüge mit Wärmebild- und hochauflösender Phototechnik führten aufgrund der besonders schwierigen topografischen Verhältnisse des Frankenwaldes mit Nadelwald, extremen Höhenunterschieden und teilweise felsigem Gelände, zu keinen Ergebnissen.

Wie viele Beamte sind noch im Einsatz?

Die SOKO „Peggy“ besteht aus 75 Beamten und Angestellten aus Nordbayern. Bis heute wurden insgesamt mehr als 13.000 Einsatzstunden von den Beamten und Angestellten aus Nordbayern erbracht.

 

Wie viele Hinweise sind eingegangen?

Mit Stand Freitag, 29.06.01, sind bei der SOKO "Peggy" mittlerweile über 2384 Hinweise und Spuren eingegangen.971der Spuren wurden abgearbeitet, 477 zurückgestellt. Im Moment werden noch ungefähr 1000 aktuelle Spuren abgearbeitet.

Was sind das für Spuren?

Jeder Spur wird hinterhergegangen. Es werden Personen überprüft, Freundinnen befragt, Aussagen von Pendlern und Wahrsagern nachgegangen, Kleidungstücke, die gefunden werden oder Hinweise, die den Schulranzen betreffen werden ebenfalls sofort überprüft.

 

Gibt es konkrete Hinweise?

Derzeit liegen immer noch keine konkreten Hinweise vor, die das spurlose Verschwinden von Peggy erklären. Wir haben zwar Spuren und verfolgen sie, aber darüber kann ich im Moment nichts sagen. Außerdem haben wir 2 oder 3 Personen im Visier.

Kann man auch von einem Unglück ausgehen?

Ein Unglücksfall, dass das Kind in einem der zahlreichen Stollen abgestürzt ist, kann nicht ausgeschlossen werden. Wahrscheinlicher aber ist, dass ein Kapitaldelikt vorliegt.

Haben Sie noch Hoffnung Peggy lebend zu finden?

Selbstverständlich haben wir die Hoffnung, dass Peggy noch am Leben ist. Vor allem wenn sie bei jemandem eingestiegen ist, der sie jetzt noch festhält.

 

 

Haben Sie Kontakt zur Mutter?

Wir haben täglichen Kontakt zur Mutter, teilen ihr Neuigkeiten mit, zeigen ihr die Sachen und Kleidungsstücke, die von der Bevölkerung gefunden werden. Aber auch hier sind leider keine nennenswerten Erfolge verzeichnen.

Ist eine Belohnung ausgesetzt?

Das BLKA hat eine Belohnung von 50.000 DM ausgesetzt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täter führen. Zusätzlich hat die Frankenpost Hof einen Betrag von 5.000 DM ausgelobt.

Wo werden Hinweise entgegengenommen?

Nach wie vor ist das Hinweistelefon der SOKO „Peggy“ unter der Nummer: 09281-704170 rund um die Uhr geschaltet. Auch im Internet können den Ermittlern Tipps übermittelt werden, und zwar direkt bei der
Polizei  http://www.polizei.bayern.de/fahndung/vermisst/index.htm

 oder per Email unter kpi.hof@baypol.bayern.de  mailto:kpi.hof@baypol.bayern.de

 

 

 

 

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