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Augsburg. Der Mord an der zwölfjährigen Vanessa im
bayerischen Gersthofen ist aufgeklärt. Ein 19-jähriger Auszubildender
aus dem Ort gestand die Tat. Sowohl im Polizeiverhör als auch vor dem
Haftrichter habe er zugegeben, das Mädchen getötet zu haben, sagte der
Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft, Reinhard Nemetz, am Freitag.
«Die Vernehmungen legen den Schluss nahe, dass er ein sehr hohes Gefährlichkeitspotenzial
birgt und weitere Straftaten zu erwarten gewesen wären», fügte Nemetz
hinzu. Bei dem 19-Jährigen handelt es sich um den Mann mit der
Totenkopfmaske, den die Polizei seit Donnerstag als Zeugen gesucht hatte. |
Vanessa beim Fasching feiern. Es ist das letzte Foto von ihr.
Rätselhafter Mord
Der junge Mann, der 1999 aus den neuen Bundesländern in den Augsburger Raum gekommen war, fühlte sich bei seiner Vernehmung nach Nemetz' Angaben zunächst sehr sicher. Zuerst habe er sich nur bei Kleinigkeiten in Widersprüche verwickelt.
«Wir haben dem Täter nicht mit Suggestivfragen zugesetzt. Er hatte Gelegenheit, sich und das Tatgeschehen zu entwickeln. Das macht uns sicher, dass er die Wahrheit sagt», sagte Nemetz. Unter Tränen habe er schließlich die Tat gestanden.
Wie der Täter in die Wohnung
gelangte, wurde nicht mitgeteilt. Vanessa habe ihn nicht hineingelassen.
Auch gab es keine Einbruchspuren.
Die Eltern fanden die Tochter nach der Heimkehr von einem Faschingsball leblos neben dem Bett. Der zehnjährige Bruder Vanessas hatte während der Tat in einem anderen Zimmer der Wohnung geschlafen und von der Tat nichts mitbekommen. |
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| © dpa - Meldung
vom 12.02.2002 17:18 Uhr |
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| © dpa - Meldung vom 14.02.2002 16:55 Uhr | ||||||||