World
Trade Center (Welthandelszentrum) |
Mit
dem Anschlag am
11.
September 2001
sollte
das Weltfinanzsystem
lahm
gelegt werden !
UND
NUN TEIL ZWEI.....?
Es
ist vollbracht !!! |
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Finanzkrise - Weltfinanzsystem - Weltwirtschaftskrise -
Weltwirtschaftssystem -
09/2008
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Leseprobe:
Vorschau auf das Buch "Weltfinanzsystem" von Klaus-Peter
Kolbatz.
Vorbestellungen sind willkommen.
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"Fragt nicht,
was euer Land für euch tun kann; fragt, was ihr für
euer Land tun könnt" (Kennedy, 1961). |
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Verantwortlicher
Redakteur
Klaus-Peter Kolbatz
Titiseestr.
27
D-13469
Berlin |
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VORWORT:
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Anmerkung/Vorwort:
03.04.2009 - Die G-20-Staaten
bekämpfen die Krise, indem sie die nächste
vorbereiten: Mit neuen Billionen auf Pump soll die
Weltwirtschaft angekurbelt werden. Das offizielle
Gipfelmotto lautete Stabilität/Wachstum/Arbeitsplätze
-
Die entscheidende Frage wurde nicht
beantwortet, weil sie gar nicht erst gestellt wurde:
Warum stehen wir da, wo wir stehen? Wer oder was hat uns
dorthin geführt?
Die Suche nach einer Antwort hätte
ergeben, dass dem Marktversagen ein Staatsversagen
vorausging. Deutsche Staatsbanken haben hierbei einen
besonderen Anteil. Sie haben sich seit der Wende
verzockt und dabei voraussichtlich über 268 Milliarden
Euro Steuergelder in den Sand gesetzt (zum
Vergleich: Derzeit
leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde). Weiter
mit "Deutsche
Bank"
Der Westen blutete aus
und es flossen Unsummen in die Neuen Bundesländer. Weiter
mit "PDS
Parteivermögen"
Während die Großbanken
in Amerika inzwischen ihre Staatskredite schon längst
zurück gezahlt und die Immobilienkrise lange vergessen
haben, wird sich bei uns die Selbstbedienungsmentalität
unserer Staatsbanken und der Eingriff in die freie
Marktwirtschaft rächen.
• Bald sind wir mit mehr als zwei
BILLIONEN Euro in den roten Zahlen. Das sind 2000
Milliarden oder zwei Millionen Millionen.
• Bald hat jeder Bundesbürger
rechnerisch 24 500 Euro Schulden.
• Bald zahlen wir allein für die
Zinsen bis zu 100 Milliarden Euro im Jahr.
• Und: Wir kommen von den Schulden
wohl NIE WIEDER runter...
Schon jetzt haben Bund, Länder und
Gemeinden rund 1,6 Billionen Euro Schulden angehäuft.
Und jede Sekunde kommen 4439 Euro mehr dazu. Bis 2013
sind das weitere 500 Milliarden Euro – absoluter
Nachkriegsrekord in Sachen Neuverschuldung!
Laut Bund der Steuerzahler lag sie
Ende 2008 noch bei 18 500 Euro – egal ob Baby,
Arbeitnehmer oder Greis. In diesem Jahr wird die 20
000-Euro-Marke durchbrochen, und Ende 2012 wird die
Pro-Kopf-Verschuldung wahrscheinlich 24 500 Euro
erreichen.
Bei angenommenem Zinssatz von 4,5
Prozent muss der Steuerzahler PRO JAHR künftig zwischen
90 und 100 Milliarden Euro für Zinsen aufbringen.
Selbst wenn wir jetzt anfangen
würden, jeden Monat eine Milliarde Euro Schulden zu
tilgen, wäre Deutschland erst in etwa 138 Jahren
schuldenfrei.”
Andererseits sind Länder wie Norwegen
oder Australien trotz Krise in der Lage, schwarze Zahlen
zu schreiben und Haushaltsüberschüsse zu
erwirtschaften.
Deutschland kann wie ein Unternehmen
mit einem konstant hohen Fremdkapital, sprich Schulden,
arbeiten. Wichtig ist aber, dass die Schulden nicht
schneller steigen als der Wohlstand, den wir
erwirtschaften.
Deutschland hat eine der stärksten
Volkswirtschaften der Welt, der deutsche Staat wird
international als exzellenter Schuldner gesehen.
Allein der Bund hat seit 2005 seine
Ausgaben um über 43 Milliarden Euro ausgeweitet. Es
gibt also Luft, um die Ausgaben auf ein moderates Maß
zurückzuführen.” (17
000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Politik, Behörden, Wirtschaft u. Medien)
Der Staat muss zu manchen Wünschen
auch mal nein sagen – auch auf die Gefahr hin, dass
das Unzufriedenheit schafft und Wählerstimmen kostet.
Aufgrund der härteren Verteilungskämpfe um der
knappen Finanzmittel des Staates dürfte das soziale
Klima hierzulande erheblich rauer werden."
Ich befürchte, dass Rechtsextremisten aus der Krise
Profit schlagen werden. Die extrem Rechten treten als
Anwalt der kleinen Leute auf, nutzen Angst und sozialen
Unmut und machen sich mit Blick auf Minderheiten auf die
gefährliche Suche nach Sündenböcken.
Wir leben in wahrhaft historischen
Zeiten, da hat die Bundeskanzlerin recht. Womöglich
setzt sich Deutschland gerade den goldenen Schuss.
LINK: "Deutsche
Finanzkrise durch undemokratisches Wahlverhalten der
Ostdeutschen!"
LINK:
"Es hat keine Revolution in der DDR gegeben!
- Die
Ostdeutschen sind zum Westen übergelaufen! Und in dem
Fahrwasser zogen auch die Trojanischen Pferde unbemerkt
gen Westen".
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"Wir
müssen sicherstellen, dass sich solche Finanzkrisen nicht wieder
ereignen", sagte der US-Präsident.
Am
Weltgipfel sollten die grossen Industriestaaten, aber auch Schwellenländer
teilnehmen, sagte er mit Blick etwa auf China, Indien und Brasilien.
Ziel ist eine breite Akzeptanz für eine Neuordnung des weltweiten
Finanzsystems.
Der
Weltfinanzgipfel hat ein historisches Vorbild: In Bretton Woods
im US-Bundesstaat New Hampshire war 1944 das weltweite Währungssystem
mit der Goldbindung des US-Dollars und festen Wechselkursen beschlossen
worden. Auch wurden dort der Internationale Währungsfonds (IWF) und die
Weltbank gegründet.
Wenn
nun die Krise ohne Berücksichtigung unserer durch die Wiedervereinigung
entstandenen hohen Altlasten gelöst werden soll, dann gnade uns Gott!
Wir werden die Erfüllung der Inschriften auf den Georgia-Stones mit
Sicherheit erleben!
Ich
bin der Meinung, Wir haben uns den Frieden teuer erkauf und
unsere Kindeskinder werden den riesigen
Schuldenberg noch
abtragen müssen. Aber ist nicht hiervon ganz Europa, bzw. die
ganze Welt Nutznießer?
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| Yes, we
can, to justice and equality. Yes, we can, to opportunity
and prosperity. Yes, we can heal this nation. Yes, we can
repair this world. Yes, we can.
Diese Botschaft von Barack Obama könnte
auch für uns zutreffen. Jedoch nur wenn wir uns alle
zur Demokratie und freien Marktwirtschaft nach dem
Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard
bekennen. |
| Damit
Chancengleichheit bei der geplanten Neuordnung des
Weltwirtschaftssystems besteht, muss unsere finanzielle Ausgangslage
entsprechend von allen Mitgliedsstaaten berücksichtigt werden und eine
entsprechende Umverteilung der Altlasten stattfinden.
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Ein schwacher Dollar, hohe
Ölpreise: Die internationale Wirtschaftskrise hat viele weitere Ursachen -
und Deutschland hat die Lasten
der Wiedervereinigung noch zusätzlich zu tragen!
LINK zu: "Mein
Beitrag zum Aufbau Ost"
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Bleibt die Bundeskanzlerin
Angela Merkel in der Krisensituation
wirklich realistisch?
13.
November 2008 - Berlin (dpa) Merkel verlangt Welt-Finanzreform -
Bundeskanzlerin
Angela Merkel hat vor dem Weltfinanzgipfel in Washington
durchgreifende
Reformen der Kapitalmärkte gefordert.
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Leitlinie für die
Reformen
müsse sein, dass in
Zukunft alle Gebiete, alle
Produkte
und alle
Geschäfte
auf den Finanzmärkten
angemessen reguliert und überwacht
würden,
sagte Merkel der Süddeutschen Zeitung.
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Die Kanzlerin warb dafür,
bei
der
Reform des internationalen Finanzsystems
keine Zeit
zu verlieren. Weiter mit "Opel-Krise"...>
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Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) bekam im Fach Marxismus-Leninismus
nur "genügend"
Die damals 29-Jährige forschte an der Akademie der
Wissenschaften der DDR, alle Doktoranden mussten sich
ideologisch schulen lassen. Merkels 1986 vorgelegte
Abschlussarbeit im Fach Marxismus-Leninismus (ML)
wurde laut "Spiegel" ebenfalls mit
"genügend" und damit nur als
durchschnittlich gewertet.
Der "Spiegel" hatte vor dem
Verwaltungsgericht Berlin auf Aktenauskunft geklagt,
die Berlin-Brandenburgische Akademie der
Wissenschaften musste danach Informationen über die
Noten des Promotionsverfahrens der Bundeskanzlerin
herausgeben. Sie selbst hatte demnach Einblicke in
ihre Promotionsakte verwehrt. |
ANMERKUNG: Wir haben mit
dem "Aktiengesetz,
§ 93 Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder"
genügend Handlungsmöglichkeiten. Es muß nur angewendet werden!
Meine Empfehlung: Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
ich empfehle dringend einen
„Rat der Alten“ zu schaffen. Dort sollen ehemals führende
Politiker ihre Erfahrung einbringen. Weiter...>>>
Klaus-Peter Kolbatz
Weiter zum "DWSZ-Programm".....>
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Staatliche Hilfen in der
jetzigen Form ist der erste Schritt zur Verstaatlichung der Privatbanken.
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Wir erinnern uns: Westdeutschland und
Westberlin hatten zum
Zeitpunkt der Wiedervereinigung den Rang der drittgrößten Wirtschaftsnation und die West-Deutsche Bundesbank verfügte
über eine Goldreserve von etwa 3 400 Tonnen, die derzeit etwa 100
Milliarden DM Wert waren, so dass Bundeskanzler Helmut Kohl für die entstehenden Kosten der Wiedervereinigung
keine Probleme sah.
BILD: Link zu "Chronik
der BRD - 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland"
|
Diesen hervorragenden Stand hatte die Bundesrepublik nicht
nur spitzen Techniken Marke "Made in Germany" zu verdanken, sondern
auch Bankmanagern die eigenständig im freien Wettbewerb eine freie soziale
Marktwirtschaft (und keinen Kapitalismus nach DDR-Verständnis) pflegten und ohne staatliche Eingriffen handeln
konnten. Die D-Mark galt als Symbol für das westdeutsche Wirtschaftswunder
und den Wohlstand.
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"Was wir in Westdeutschland hatten, war das
Ideal des Sozialismus, wie es von den Kommunisten stets als Endziel
marxistischer Entwicklung der Gesellschaft prophezeit wurde".
"Hier ging es jedem gut. Die Arbeit wurde
anständig bezahlt. Bei Krankheit waren alle versorgt. Von der Rente konnten die
Bürger leben. Wir hatten alle Wohnungen oder sogar ein Haus,
"Es gab alles zu kaufen. Die Werktätigen
konnten sich ein Auto leisten und in den Urlaub fahren wohin sie wollten. Wir
konnten frei wählen, öffentlich protestieren, es gab keine Zensur, keine
politischen Zwänge. Und wem das alles noch nicht passt, der konnte auswandern.
Das ergibt alles noch mehr als jenes Paradies, welches die kommunistische
Theorie als leuchtende Zukunft seit Generationen vorhersagt."
Das war, daran muss hier wohl erinnert werden,
noch bis zum Mauerfall real.
Der Kommunismus beherrschte damals ein Drittel
der Welt. In der alten Bundesrepublik galten die Prinzipien der sozialen
Marktwirtschaft nach Ludwig Erhards Devise vom "Wohlstand für alle".
Der sogenannte "Rheinische Kapitalismus" mit seiner sozialen
Komponente wurde neben dem skandinavischen Weg eines "Volksheimes"
für alle Bürger als bis dahin erfolgreichstes Beispiel des Kapitalismus
angesehen.
Spitzenmanager verdienten etwa zehnmal so viel
wie der Durchschnitt ihrer Mitarbeiter, die auch um ihre soziale Sicherheit
weltweit beneidet wurden. Es war ein goldenes Zeitalter für die
Wirtschaftswunder-Kinder. Fast ununterbrochen ging es aufwärts.
Am Ende des gleichen Jahrzehnts bricht die Welt
des Kommunismus zusammen, ohne dass sie je auch nur in einem Land ihrem roten
Paradies näher gekommen wäre. Theoretisch könnten nun alle ihre Bürger in
den Genuss der Wohltaten des Kapitalismus kommen, so leben wie im "goldenen
Westen".
Doch sie werden bitter enttäuscht. Es klappt
überhaupt nicht. Die "Alten", mit der freien Marktwirtschaft aufgewachsenen
Politiker wurden durch ein demokratiefeindliches Wahlverhalten abgewählt.
Nachrückende meinten die Demokratie und freie Marktwirtschaft neu erfinden zu
müssen. Es ist niemand mehr da, um den Kapitalismus auf die alten Grundwerte zu
korrigieren".
17
000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden
Siehe hierzu: "Gesetzentwurf
30.Januar 2009 - Pläne zu Bankenverstaatlichung weit gediehen. Das
Finanzministerium hat offenbar schon sehr detaillierte Regeln für die
Verstaatlichung privater Banken ausgearbeitet."
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Einführung des Euros.
Deutschland hatte die Mark: das härteste Geld, die
Leitwährung Europas. Die Bundesbanker gaben in der Geldpolitik den Ton
an. Wenn es Spannungen gab im europäischen Währungsgefüge, waren es
die anderen, die sich anpassen mussten.
Doch das Ende des Ostblocks verschob die Prioritäten.
An der bayerisch-tschechischen Grenze melden sich pro Stunde 300 DDR-Übersiedler.
Fast 20.000 DDR-Bürger sind es an einem Tag die in den Westen übergesiedelt
sind. In Leipzig werden Wehrpflichtige als Bus- und Straßenbahnfahrer
eingesetzt, da 40% der Stellen nicht mehr besetzt sind.
Die Westberliner hatten inzwischen viele Flüchtlinge bei sich
aufgenommen und die vom Westberliner Senat zur Verfügung gestellten
Wohncontainer, Campinganhänger, und Turnhallen waren überbelegt. In
Hamburg wurde das ehemalige Eroscenter für DDR-Übersiedler geräumt
und waren bereits überfüllt.
Die Menschen wollten schnell "zur DM". "Kommt die
D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr!", stand im
Frühjahr 1990 auf den Transparenten der Demonstranten in der DDR.
Angesichts der anhaltenden Ströme von Übersiedlern sahen sich die
Verhandlungsführer zu raschem Handeln gezwungen.
Helmut Kohl stand unter Druck und wollte die schnelle
Wiedervereinigung, und für die brauchte er dafür die Zustimmung der
ehemaligen Besatzungsmächte. Denen aber war bei dem Gedanken an ein
noch größeres, noch stärkeres Deutschland im Herz Europas nicht recht
wohl. Um diesen Ängsten zu begegnen, propagierte Kohl die europäische
Integration, die Einbindung Deutschlands in die große Gemeinschaft. Die
Franzosen sahen ihre Chance - und wollten gleich schon mal die Termine
festlegen für den Fahrplan zum neuen, gemeinsamen Geld, das der
übermächtigen Bundesbank das Handwerk legen würde.
Ausgerechnet Deutschland, das auf den strengen
Kriterien so sehr bestanden hatte, gehörte dann zu den Ländern, die
Probleme mit ihrer hohen Staatsverschuldung durch die Wiedervereinigung
bekamen. Zum Stichtag 1997 nahm die Bundesrepublik die festgelegten
Hürden für die Teilnahme an der Währungsunion nur mit Ach und Krach.
Auch danach kollidierte die Bundesrepublik mit der selbst auferlegten
Schuldendisziplin. |
Das Gesetz soll den Berichten zufolge bis Ende
des Jahres befristet werden. Innerhalb dieser Spanne erhalte die Regierung
jedoch die Möglichkeit, jede Bank zu verstaatlichen. Enteignungen
sollen laut Entwurf aber nur zulässig sein, wenn keine anderen rechtlichen und
wirtschaftlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Stabilität des gesamten
Finanzsektors sicherzustellen.
Weiter.....>>>>
|
Ich bin der Meinung, es ist höchste Zeit
in
Deutschland einen „Rat der Alten“ zu schaffen. Dort sollen ehemals führende
Politiker ihre Erfahrung einbringen.
Es ist höchste Eisenbahn, denn die Verstaatlichung der Privatbanken hat bereits
begonnen.
Die Bundesregierung wird
voraussichtlich auch mit einer direkten Beteiligung von bis zu 268 Milliarden
Euro beim angeschlagenen Immobilien-Finanzierer Hypo Real Estate (HRE)
einsteigen. Damit bekommt der Bund eine Mehrheit von weit über 50 Prozent plus einer Aktie
an der Hypo Real Estate. Damit will der Bund auch die Bank (nach dem
Vorbild des DDR-Bankensystems !?) verstaatlichen.
| 25.04.2009 - Bafin
erstattet Anzeige - Nach Veröffentlichung vertraulicher Daten
Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern addieren
sich auf 816 Milliarden Euro, wie aus einem Bafin-Papier hervorgeht.
Besonders betroffen sind die HRE, mehrere Landesbanken und die
Commerzbank.
Allein bei der Commerzbank sind nach der Bafin-Aufstellung, die der
Süddeutschen Zeitung vorliegt, Wertpapiere und Kredite im Wert von 101
Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen. Darin enthalten sind 49
Milliarden Euro aus der Bilanz der übernommenen Dresdner Bank. Die
Commerzbank ist demnach von der Finanzkrise ähnlich stark betroffen wie
die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank,
für die die Bafin 105 Milliarden Euro ansetzt.
Bei der Westdeutschen Landesbank mit 84 Milliarden Euro und der
Landesbank Baden-Württemberg mit 92 Milliarden Euro sieht die Aufsicht
Risiken in einer ähnlichen Größenordnung. Deutlich besser stehen die
Deutsche Bank mit 21 Milliarden Euro, sowie die Postbank und die
Hypovereinsbank mit jeweils fünf Milliarden Euro da. Am stärksten ist
laut Bafin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate
(HRE) betroffen, die 268 Milliarden Euro an Problemanlagen hält. |
Es sollen aber nicht nur 500
Milliarden zur Rettung der Banken zur Verfügung stehen, jetzt will die
Regierung sogar noch einen „Deutschland-Fonds“, um notfalls weitere
Pleite-Firmen zu retten. Damit sorgt der Deutschland-Fonds für
Wettbewerbsverzerrung, weil er einzelne Unternehmen, hauptsächlich staatliche
Banken, subventioniert. Mit sozialer
Marktwirtschaft hat das nichts mehr zu tun.
Ein weiteres Problem ist die Verletzung des
Stabilitätspaktes der EU. Das gefährdet den Euro und somit sind die Nachteile,
die mit dem Konjunkturpaket verbunden sind, ganz erheblich.
Das Hauptproblem ist aber: Das Konjunkturpaket wirkt
frühestens ab 2010.
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Wie vorangegangene Krisen immer wieder zeigten, könnten
wir da schon längst auf dem Weg der Besserung sein. Die Erfahrung lehrt, dass
Konjunkturprogramme immer erst dann greifen, wenn sie eigentlich nicht mehr
nötig sind. Aber die Regierung nimmt von den Erfahrungen der 70er-Jahre keine
Kenntnis. Von den Grundregeln der freien
Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard, die die alte Bundesrepublik zu ihrem
Wohlstand gebracht hat, entfernen wir uns immer mehr und tragen damit erheblich
zur weltweiten Wirtschaftskrise bei.
Dass Kapital ist wie ein scheues Reh das
tunlichst nicht erschreckt werden darf. Hiergegen hat unsere Regierung auf gröbster
Weise verstoßen und mit einem lauten Geschrei eine bis dahin noch überschaubare
Finanzkrise angeheizt.
Der Staat greift hier ein, noch bevor die freie Marktwirtschaft Chancen hat
sich selbst zu regulieren.
ZITAT von "DWSZ":
"Seit 1989 haben wir
nun den Einzug des Geld-Kapitalismus und damit die Trennung von Moral und Wirtschaft".
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Enteignung
und Staatshilfen für Firmen in Not
Ludwig
Erhard der Vater der sozialen Marktwirtschaft würde sich im Grab
umdrehen wenn er könnte.
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Sicher
ist nicht alles, was in Deutschland die Züge der sozialen
Marktwirtschaft trägt, damit schon beerdigt. Doch man ist auf dem
besten Weg dahin.
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Erhard
hätte dem neuen Wirtschaftsminister wohl geraten, sich näher mit einem
Konzept zu beschäftigen, das in den Schubladen seines Hauses liegt und
nur auf Umsetzung wartet. Das Stichwort lautet ‚eingeschränkte
Insolvenz’.
Dieses
Modell sieht vor, dass sich eine Insolvenz nicht auf das ganze bedrohte
Unternehmen bezieht, sondern nur auf die Eigentümer. Dadurch bleibt das
Unternehmen auch als Partner von Forderungen bestehen. Der Staat hat die
Möglichkeit, einem solchen Unternehmen beizuspringen, damit die Gläubiger
bedient werden können. Er sichert sich also hinreichenden Einfluss auf
eine Bank, der er mit Milliarden hilft, lässt aber die Finger von
Enteignung.
Ich
finde, Kanzlerin und Wirtschaftsminister sollten sich schämen, dass
gerade sie als Vertreter von CDU und CSU die Verantwortlichen für
diesen Bruch sind.
Sicher
hat das Bankengefüge ein Sonderstellung in der Wirtschaft. Ein
Wirtschaftspolitiker darf nicht einschreiten, wenn ein Autokonzern
pleite geht. Bestimmte Fahrzeugmodelle verschwinden vom Markt, aber
andere Automobilunternehmen fallen deswegen nicht um. Hier liegt der
entscheidende Unterschied zum Bankensektor. Eine Bank, die
zusammenbricht, kann einen Dominoeffekt auslösen. Dieses berühmte
systemische Risiko erfordert besondere Maßnahmen, die in anderen
Bereichen der Wirtschaft nicht vertreten werden dürfen. Aber, und das
ist mein Vorwurf, im Fall HRE ist eben nicht bis ins Letzte geprüft
worden, ob andere Mittel vorhanden sind, die den Sündenfall
Enteignungsgesetz erübrigen.
Die
Ansprüche an den Staat werden weiter wachsen. Eine solche Politik
liefert sich aus. Das überfordert sie nicht nur ordnungspolitisch,
sondern auch finanzwirtschaftlich. Die Schulden steigen schon jetzt ins
Unermessliche. Entfernt man jetzt noch die Eigentumsschranke, welche
Schranken gibt es dann überhaupt noch?
Was
würde Erhard zum neuen CSU-Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg sagen? Ein Außenpolitiker, der kurzerhand zum
Wirtschaftsexperten gemacht wird?
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Den Weg für einen
ausgeglichen Haushalt wollte Peer Steinbrück ebnen. Nun geht er als
Schuldenminister in die Geschichte ein.
Bund, Länder und Gemeinden wollen
zwischen 2009 und 2013 rund 509 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen,
um ihre Haushalte auszugleichen. Damit
dürfte der Schuldenberg bis 2013 erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg
auf die Rekordhöhe von mehr als 2000 Milliarden Euro wachsen. Deutschland
wird wegen der vielen frischen Kredite auch mindestens vier Jahre lang
gegen den EU-Stabilitätspakt verstoßen.
Das toppt sogar den bisherigen Spitzenwert von
CSU-Finanzminister Theo Waigel von gut 40 Milliarden Euro im Jahr 1996.
Diese Investitionen, zum Beispiel in neue Straßen und Schulen, sind zu
begrüßen. Das kurbelt das Wachstum an. Allerdings muss der Staat
dafür sorgen, dass kein Geld verschleudert wird. Wichtiger als die
schiere Summe ist, dass die "Infrastrukturmittel" nicht
einfach in Umgehungsstraßen oder Prestigeobjekte gesteckt werden, wie
das früher häufig der Fall war, sondern dorthin fließen, wo sie mit
Blick auf die Zukunft am ehesten gebraucht werden.
Neue Spaßbäder brauchen
wir nicht !
Schwarzbuch (Focus 01.06.08)
So verbrät der Staat Milliarden
|
Als
Schuldenkanzlerin wird Frau Merkel in die 'Geschichte'
eingehen.
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Wirtschaftskrise
!? - Oder doch nur eine Vertrauenskrise durch Angstmacherei ?
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| VORWORT:
Einen ausgefallenen
Vorschlag machte im vergangenen Herbst Klaus Zimmermann,
Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW). Er forderte einen Prognose-Stopp. In Krisenzeiten
ließe sich die Konjunktur ohnehin nicht seriös
vorhersagen. Sein Verdacht: Manche Institute wollten mit
ihren Negativprognosen die Position der Arbeitgeber für
die anstehenden Lohnverhandlungen verbessern.
"Vielleicht wird da ein bisschen
zweckdramatisiert." |
 |
25. Februar 2009 - Wiesbaden
(dpa) - Erstmals seit der deutschen Einheit hat Deutschland 2008
einen fast ausgeglichenen Staatshaushalt erreicht. |
| Das
Finanzierungsdefizit des Staates betrug nach vorläufigen Zahlen
3,3 Milliarden Euro.
|
| Die Defizitquote betrug 0,1
Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach minus 0,2 Prozent im
Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in
Wiesbaden mit. Die neu errechnete Quote entspricht früheren
Berechnungen vom Januar, das Finanzierungsdefizit lag allerdings
um 1,7 Milliarden Euro höher als zunächst geschätzt.
Deutschland erfüllte 2008 wie in
den beiden Vorjahren das Maastricht-Kriterium, das ein maximales
Defizit von 3,0 Prozent des BIP erlaubt. |
|
|
- Kirchliche Nachrichten - |
|

|
Katholische
Bank investiert Geld in Verhütungsmittel-Hersteller,
Tabakkonzerne und Rüstungsindustrien die Atom-U-Boote
und Kampfflugzeuge produzieren. |
|
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|
02. August
2009 - FAZ.NET - Ungeachtet des katholischen
Pillenverbotes hat die kirchliche Pax-Bank Geld in zwei
amerikanische Verhütungsmittel-Hersteller investiert.
Dem „Spiegel“-Bericht
zufolge handelt es sich um Wertpapiere des
Pharmaproduzenten Wyeth. Im März habe das Geldinstitut
Papiere im Wert von umgerechnet 158.867 Euro erworben.
Außerdem habe der Fonds im März 577.970 Euro in den
Rüstungsriesen BAE Systems angelegt, der Atom-U-Boote
und Kampfflugzeuge produziert.
Zusätzlich habe die Bank
Aktien der Tabakkonzerne British American Tobacco und
Imperial Tobacco für 870.950 Euro besessen.
|
|
Meldung vom Januar
2009 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP)
stieg laut Statistische Bundesamt im abgelaufenen Jahr 2008 real
um Plus1,3 Prozent und Steinbrück erzielte 300 Millionen Euro mehr
Steuereinnahmen als ursprünglich geplant.
| Kennzahlen
zum Bruttoinlandsprodukt 2008 |
| |
2008 |
2007 |
| Bruttoinlandsprodukt |
1,3
Prozent |
2,5
Prozent |
| Privater
Konsum |
0,0
Prozent |
minus
0,4 Prozent |
| Konsumausgaben
des Staates |
2,2
Prozent |
2,2
Prozent |
| Ausrüstungsinvestitionen |
5,3
Prozent |
6,9
Prozent |
| Bauinvestitionen |
2,7
Prozent |
1,8
Prozent |
| Exporte |
3,9
Prozent |
7,5
Prozent |
| Importe |
5,2
Prozent |
5,0
Prozent |
| Quelle:
AP |
Ein starkes Minus von 2,5 Prozent gab es
zuletzt Anfang 1987. |
| 04.März
2009 - Vorwort
und offene Petition:
Deutschland hat 1989 für
die friedliche Verschiebung der Machtverhältnisse
gesorgt. Die Kriegsgefahr ist seitdem zu mindest
für Europa kein Thema mehr und die Amerikaner sparten
hierdurch nicht nur kosten für Militär ein, sondern
konnten ihre Waren erstmals im freien
Handel in dem gesamten Ostbock ausweiten.
Diesen Status musste
Deutschland bisher mit hohen finanziellen Lasten alleine
tragen und wir sind
entsprechend von Platz 3 der Wirtschaftsnationen zum
Bittsteller geworden. Ich
appelliere deshalb mit dieser Botschaft (nicht nur) an Barack
Obama,
sich für den Fortbestand der Opel-Werke in Rüsselsheim, Bochum,
Eisenach und Kaiserslautern einzusetzen. (Ich habe mir
erlaubt, Barack
Obama am 04. März 2009 entsprechend anzuschreiben.)
zurück |
Chancen und Risiken der freien
Marktwirtschaft.
 |
Erinnerungen werden wach: Ende
1960 wurde bekannt, dass Borgward nur noch mit Millionenkrediten
aus öffentlicher Hand bestehen konnte. Für das im Winter
stagnierende Kfz-Geschäft beantragte die Borgward-Gruppe Ende
1960 bei den Banken, im Wesentlichen der Bremer Landesbank,
einen Kredit über 30 Mio. DM, der in drei Monatsraten à 10
Mio. DM ausgezahlt werden und für den erneut der Bremer Senat
bürgen sollte. |
|
Ursächlich war mangelnde
Liquidität, die nach dem schwachen Verkauf des Modells Lloyd
Arabella und durch Exportrückgänge, vor allem in die USA,
offenkundig wurde.
|
Am 4. Februar 1961 kam es so zu
einem der spektakulärsten Vorgänge der deutschen
Wirtschaftsgeschichte: Carl F. W. Borgward wurde vom Senat vor
die Alternative gestellt, seine in eine Aktiengesellschaft
umgewandelte Holding dem Land Bremen zu übereignen oder sofort
in die Insolvenz zu gehen.
Nach Abtretung an
den Bremer Senat wurde dann unter nicht ganz nachvollziehbaren
Umständen 1963 Konkurs angemeldet und steht damit für ein
trauriges Kapitel deutschen Automobilbaus. Den Konkurs der
Borgward-Werke, die immerhin jedem 5. Bremer einen Arbeitsplatz
sicherten, hat er nicht überlebt, seine Fahrzeuge aber haben
ihn unsterblich gemacht.
Wiederholt sich die Geschichte
von Borgward jetzt bei Opel ?
 |
Nachdem der
Mutterkonzern GM die Opel Patente als Sicherheiten an das
US-Finanzministerium und alle vier
deutschen Fabriken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und
Kaiserslautern, aber auch die Werke in anderen europäischen
Ländern an US-Banken
verpfänden musste, ist Gefahr im Verzuge
und unsere Bundesregierung sollte den Druck auf den
Mutterkonzern General Motors erhöhen und Sicherheitsleistungen
für Lohnforderungen von 25.000 Beschäftigte pp. für
mindestens 12 Monate einfordern. |
 |
| An
eine US-Bank verpfändet: Das Opel-Werksgelände
in Eisenach |
|
Entsprechend kann dann eine
zwangsweise Insolvenz eingeleitet werden und Opel-Deutschland
hat die Chance mit seinen Werken in Rüsselsheim, Bochum,
Eisenach und Kaiserslautern von dem Mutterkonzern GM abgekoppelt
zu werden.
FOTO: Der
Mutterkonzern General Motors hat sämtliche Vermögenswerte
wie Werksgelände und Fabriken der europäischen Tochter
an US-Banken verpfändet. |
Das bestätigte ein
Mitglied der Bundesregierung dem FOCUS. Der Autobauer besitze
keinerlei Vermögenswerte: „Opel ist nur eine Hülle. Und GM
hat darauf auch keinen Zugriff mehr.“ Als Sicherheiten für
Milliardenhilfen habe GM auch die Opel-Patente an die
US-Regierung abgetreten.
Grundsätzlich bin
ich aber gegen eine staatliche Rettung des Autobauers Opel. Das
muss der Markt entscheiden, also die Käufer müssen
entscheiden, welche Autos sie haben möchten. Zudem bedeutet
eine Insolvenz von Opel ja nicht, dass sofort am nächsten Tag
Tausende Arbeitskräfte auf der Straße stehen. Das
Insolvenzrecht kann sehr hilfreich sein, um das Unternehmen zu
retten und neue Investoren zu suchen.
Sollten jedoch
staatliche Finanzhilfen fließen, dann müssen auch die Gewinne in Deutschland
versteuert werden. Im Fall Opel sind Gewinne
meistens zum US-Mutterkonzern GM transferiert worden, während
Verluste entsprechend in Deutschland steuerlich geltend gemacht worden sind.
 |
Nach meiner Ansicht
hat Opel-Deutschland gute Chancen im Alleingang den weggebrochenen
Absatzmarkt wieder zurück zugewinnen. Bestes Beispiel ist
das im März 2009 von der Fachpresse zum "Auto des
Jahres" gekürte Mittelklassemodell "Insignia".
Dieses gefällt nämlich den Kunden. Bereits 80.000
Bestellungen, so heißt es bei Opel, lägen für das Flaggschiff
der Marke vor. Absatzzuwächse soll auch der Opel Zafira mit
Erdgas-Turbo bringen. "Hier sind wir den
Kundenwünschen nachgekommen und haben den
umweltfreundlichen und günstigen Antrieb mit mehr
Leistung ausgestattet." Inzwischen habe Opel in
Deutschland mehr als 60.000 Erdgas-Autos verkauft.
|
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Im Werk Rüsselsheim sind derzeit sogar
Sonderschichten für den Insignia nötig. Doch die wichtigste
Version kommt erst jetzt: Rund 60 Prozent aller Interessierten
warten auf den Kombi. Ähnlich gute
Meldungen sind auch aus Eisenach mit dem Corsa zu
hören. |
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29. Mai - 08. Juni 2009 - Nachdem
nun GM Opel Lizenzgebühren in Höhe von 6,5 Milliarden Euro,
zuzüglich Pensionslasten in Höhe von 4,5 Milliarden Euro
fordert, hat sich die Opel-Krise zugespitzt und die Bieter
wollen als Sicherheiten sechs bis acht Milliarden
Euro. Hier kann ich mich nur noch wiederholen und eine
geordnete Insolvenz empfehlen. Die
geordnete Insolvenz ist in jedem Fall notwendig, um die Ansprüche
der Alteigentümer und der Gläubiger zu begrenzen. Aufgabe der Insolvenz sei es, einen Neuanfang für das
Unternehmen zu ermöglichen, indem die Altansprüche zurückgedrängt
werden. Ein Verzicht auf eine Insolvenz schützt die Banken,
die Insolvenz schützt stattdessen die Arbeitsplätze.
Wenn der Staat aber - wie im Fall
Opel - immer wieder eingreift, konserviert er Strukturen, die
nicht zukunftsfähig sind. So verschiebt die Abwrackprämie die
Probleme nur mit Hilfe etlicher Milliarden in die Zukunft.
Sobald sie ausläuft, fällt die Branche umso tiefer. Die
Rechnung geht nicht auf. Der Staat darf nur dann helfen, wenn er
sich dem notwendigen Wandel der Wirtschaft nicht entgegenstellt,
sondern ihn steuert. Er sollte die Strukturen nicht
konservieren, sondern dazu beitragen, sie sinnvoll zu
verändern. So sinnvoll, dass die Welt auch in Zukunft deutsche
Produkte kauft, weil sie besser sind als andere.
Fakt ist aber
auch,
die Autoindustrie hat seit Jahren eine Überkapazität von über
50% und insofern glaube
ich nicht das Opel als Autohersteller langfristig ohne GM gerettet werden kann.
Opel hat durch ein marktgerechtes Zusammenschrumpfen sehr gute
Chancen wieder Marktführer zu werden. Diese Chancen werden Opel
genommen wenn unsere Regierung mit Sicht auf Magna, eigenmächtig
eine Brückenfinanzierung (z.Zt. 1,5 Milliarden Euro) vergibt. Mögliche
Schadensersatzansprüche gegen unseren Staat sind nach meiner
Meinung denkbar.
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23. August 2009 - *
Die Opel
Krise wird ein politischer Super-Gau
Kanzlerin Merkel und
US-Präsident Obama haben unterschiedliche Interessen im Streit
um Opel.
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Die US-Regierung fühlt sich „langsam,
aber sicher erpresst”, sagen Verhandlungs-Insider. Washington
reagiere inzwischen allergisch auf den politischen Druck, mit
der die Bundesregierung die Opel-Übernahme durch das kanadisch-russische
Magna-Konsortium erreichen will.
Hintergrund: Washington hat nach
einer 50-Mrd.-Dollar-Spritze bei der Opel-Mutter General Motors
(GM) zwar das Sagen. Aber die US-Regierung will, entsprechend
den Gesetzen der freien Marktwirtschaft dem GM-Management beim
Opel-Verkauf freie Hand lassen – während Berlin staatlich
eingreift und keinesfalls den Finanzinvestor RHJI als Käufer
akzeptieren will, sondern voll auf Magna setzt.
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Das Werk des
russischen Autoherstellers Gaz ist schon lange
nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Mit der
Technik von Opel erhofft sich Moskau einen
Modernisierungsschub |
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Gegen Magna haben aber die
Amerikaner immer noch große Vorbehalte, das technische
Wissen von Opel den Russen (Magna bietet zusammen mit der
russischen Sberbank) zu überlassen.
Russische Autohersteller
freuen sich schon. Durch eine Übernahme von Magna zusammen
mit der russischen Sberbank wird Opel dann mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Russland
gebaut.
Die Sberbank ist Russlands
wichtigste Bank und ist voll im Staatsbesitz. Der zweite
russische Investor im Bunde, der Automobilkonzern
Gorkowski Awtomobilny Zawod (GAZ) , ist ebenfalls ein
staatsnahes Unternehmen. Bekannt ist GAZ für die Marke
Wolga - doch GAZ baut seit Jahren auch Jeeps für das
russische Militär. |
Zusammenfassend kann ich nur
dringend vor einer politischen Entscheidung warnen. Wenn hier keine betriebswirtschaftliche
sondern eine politische Entscheidung getroffen wird, dann werden
die Westdeutschen in den Werken in Rüsselsheim, Bochum und
Kaiserslautern ihre Arbeit verlieren. Nur das Werk in
Eisenach wird, bis der technische Transfer nach Russland
abgeschlossen ist, von der Stellenstreichung mittelfristig
verschont bleiben.
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Jetzt wird es kriminell!
13.09.2009 -
Magna-Deal - Kritiker
fürchtet Abfluss von Opel-Geld nach Russland
Wandern demnächst 600
Millionen Euro des deutschen Staatskredits für Opel
nach Russland? Diese Ansicht vertritt Dirk Pfeil,
hessischer FDP-Politiker und Vertreter der Bundesländer
im Treuhandbeirat. Mit seinen Anschuldigungen provoziert
er heftigen Widerspruch aus der eigenen Landesregierung.
Frankfurt am Main/Hamburg
- Der Autozulieferer Magna will nach Darstellung des
FDP-Politikers Dirk Pfeil einen erheblichen Anteil des
deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben.
"Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem
Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur
Modernisierung der russischen Automobilindustrie
eingesetzt werden", sagte Pfeil der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Der Insolvenzverwalter
und hessische Politiker vertritt die Bundesländer im
Opel-Treuhandbeirat. Er gehört zu den Kritikern des
Opel-Deals und hatte in der vergangenen Woche trotz
politischen Drucks seine Stimme für den Verkauf an
Magna verweigert.
Pfeil sorgte mit seinen
Aussagen für Widerspruch in der Landesregierung. Der
Staatssekretär im hessischen Finanzministerium und
Mitglied der Opel Taskforce der Bundesregierung, Thomas
Schäfer, bezeichnete die Äußerungen als nicht
korrekt. "Die Vorwürfe irritieren mich ziemlich.
Von den 4,5 Milliarden Euro Garantien werden keineswegs
600 Millionen nach Russland gehen. Den dortigen
Investitionen von etwa 570 Millionen Euro stehen in
Russland generierte Einnahmen von 400 Millionen Euro
gegenüber", erklärte Schäfer. Über die
Absicherung der restlichen 170 Millionen Euro gebe es
noch Gespräche.
Streit gibt es auch über
eine Aussage Pfeils zum Technologietransfer nach
Russland. Zu Opels geplantem Russland-Engagement hatte
der FDP-Mann erklärt: "Das bedeutet auf Sicht die
Übertragung deutschen Fachwissens nach Russland und den
späteren Abbau von Arbeitsplätzen bei uns."
Auch diese Aussage Pfeils
sei falsch, sagte Schäfer. "In den Verträgen ist
ausführlich und detailliert geregelt, dass eine
Weitergabe von Opel-Technik nur nach ausdrücklicher
Zustimmung von GM möglich ist."
Pfeil hält den Erfolg
des neuen Unternehmens für unwahrscheinlich. Angesichts
der von mehreren Autoherstellern angekündigten
Stornierungen von Aufträgen für Magna sei vielmehr zu
befürchten, dass der schon jetzt mit Verlust arbeitende
Zulieferer weiteren Umsatz verliere und eventuell selbst
auf den Staatskredit für Opel zugreife. Pfeil rechnet
zudem damit, dass die Staatshilfe für Opel über 4,5
Milliarden Euro nicht nur in Form einer Garantie,
sondern als direkter Kredit geleistet wird.
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ZITAT AUS: http://www.lehrfilme.eu/wahl/bundestagswahl.htm
"Im Westen hat bis 1989
die Wirtschaft geplant und nicht die Politik! Nun plant die
Politik und nicht die Wirtschaft!"
Das Kalkül der Politik ist
frech – und kein Stück besser als die Bonusgier von Managern.
Und wie kann es sein, dass offenbar für keinen der
Opel-Standorte bisher ein Businessplan vorgelegt wurde?
Frau Merkel, ist das der
Grund? Hilfe zum Aufbau Ost durch
die Hintertür?! Das Opel-Werk in Eisenach ist
nach Informationen der „Welt“ 2008 noch tiefer in die roten
Zahlen gerutscht. Der Verlust der zur Adam Opel GmbH gehörenden
Tochtergesellschaft lag bei 569 Millionen Euro. Das ist dem
Jahresabschlussbericht der Opel Eisenach GmbH zu entnehmen. 2007
hatte das Minus noch 41 Millionen Euro betragen.
Urteilen Sie selbst!
Wahlkampf mit dem Magna-Deal:
Steinmeier (SPD) hat's erfunden, Merkel (CDU) hat GM in Schach
gehalten - so verkaufen beide Kanzlerkandidaten sich als Retter
in der Opel-Krise. Der CSU-Politiker Bundeswirtschaftsminister
Karl-Theodor zu Guttenberg beugte sich schließlich der
Mehrheitsmeinung im Kanzleramt. Merkel hatte sich durchgesetzt
und damit auf Magna festgelegt. Die FDP hatte die einseitige
Festlegung auf den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna
bei der Übernahme von Opel abgelehnt. "Bei Opel ist ein
Feuerwerk entzündet worden auf Kosten der Steuerzahler vor der
Bundestagswahl", sagte Westerwelle.
13.09.2009 Klaus-Peter Kolbatz
29.01.2010 - Thüringens-Ex:
Althaus wird Magna-Vize
***Der
langjährige Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus,
übernimmt einen Top-Managerjob bei dem Automobilzulieferer
Magna.
„Ich freue mich sehr auf die
Zusammenarbeit, zumal ich Magna aus meiner Zeit als
Ministerpräsident gut kenne und seitdem von der
außergewöhnlichen Firmenkultur und der Erfolgsgeschichte
beeindruckt bin“, sagte Althaus. Sein Landtagsmandat werde er
Ende April niederlegen, fügte er hinzu.
Aus dem Umfeld Althaus' hieß
es, die Kontakte zu Magna seien während der versuchten
Opel-Übernahme entstanden. Magna hatte sich im vergangenen Jahr
darum bemüht, den angeschlagenen deutschen Autobauer gemeinsam
mit russischen Geschäftspartnern zu kaufen und sich dabei gegen
prominente Mitbewerber wie Fiat durchgesetzt. Die Übernahme
scheiterte allerdings am Veto von General Motors, der US-Mutter
von Opel.
Auch Gerhard Schröder fiel
bereits in seiner Amtszeit als Kanzler wegen seiner guten
Kontakte zum Kreml auf und wurde Aufsichtsratschef des
Pipeline-Konsortiums NEGP Company. Das sind eklatante Fälle von
Lobbykratien. Diese Form des freundlichen Überwechsels
verschafft den deutschen Parlamenten den Ruf der gekauften
Republik.
29.01.2010 Klaus-Peter Kolbatz
16. Oktober 2009 - Ernsthafte
Bedenken zum Opel-Deal kommen nun auch aus Brüsseler
Die EU-Kommission äußert
Zweifel an den Staatshilfen für Opel.
In einem Brief hatte zuvor EU-
Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes Bedenken gegen die geplanten
Hilfen für Opel zum Ausdruck gebracht. Grund: Deutschland habe
seine Unterstützung für Opel an die Bedingung geknüpft, dass
Magna zusammen mit der russischen Sberbank eine Mehrheit an
«New Opel» erhalte.
Sollte sich diese Vorbedingung
bewahrheiten, wären die Staatshilfen unvereinbar mit den
EU-Staatsbeihilferegeln sowie dem gemeinsamen EU-Binnenmarkt.
Die Europäische Kommission muss die Staatshilfen genehmigen.
Schlimmstenfalls müssten die Staatshilfen zurückgegeben
werden. Deutschland hatte Opel Staatshilfen über insgesamt 4,5
Mrd. Euro in Aussicht gestellt. 1,5 Mrd. Euro hat die
Bundesregierung bereits als Überbrückungskredit gezahlt.
Alteigentümer General Motors
und die Opel-Treuhand sollten die Gelegenheit bekommen,
"das Ergebnis des Bieterverfahrens zu überdenken",
hieß es weiter. Dies solle auf Grundlage "fester,
schriftlicher Zusicherungen der deutschen Behörden geschehen,
dass die Hilfe unabhängig von Investor oder Plan verfügbar
ist, um die langfristige Überlebensfähigkeit von New Opel zu
sichern, sowie unter der Voraussetzung von vernünftigen
Finanzierungsbedingungen".
Egal wer Opel
übernimmt, ob Opel langfristig
all seine Werke halten kann, ist nach meiner Ansicht absolut
praxisfremd. Ich
habe
deshalb bei unserer Bundesregierung meine
Projekte "© Dynamopark
in der Straße von Gibraltar"
und „Autos produzieren saubere Luft"
vorgestellt. Mein Interesse ist hierbei für
die bestehenden Werkhallen ein neues
Herstellungsprodukt zur Verfügung zu stellen.
Um dieses zu
erreichen schlage ich folgendes
europäisches Großprojekt vor: 
|
#1 |
|
Aus
aktuellem Anlaß !
|
|
Europäisches
Gemeinschaftsprojekt.
|
|
"©
Dynamopark
in der Straße von
Gibraltar"
|
|
Projekt
zur Sicherung der
Energiewirtschaft und
Abschaltung der AKW's
|
|
von
Klaus-Peter Kolbatz
|
|
05/2009
|
|
|
|
Ziel
meines Projekts:
Zur
Sicherung der Energiewirtschaft und Abschaltung aller
Atomkraftwerke kann ein ©Dynamopark in der Straße von
Gibraltar beitragen. Durch mehrere Kraftwerke könnten
viermal soviel Strom erzeugt werden, wie z.Zt. in
Deutschland erzeugt wird. |
|
|
Mit
diesem Projekt hätte
Deutschland und Europa
erstmals wieder Aussicht auf
Vollbeschäftigung und würde
entscheidend zum Klimaschutz
beitragen.
Für
Investoren wird dieses Großprojekt
auch im Hinblick der künftigen
Elektroautos besonders
interessant sein und die
Werke von Opel-Deutschland
in
Rüsselsheim, Bochum,
Eisenach und Kaiserslautern
könnten hierbei eine Schlüsselfunktion
einnehmen.
weiter...>>>
Interner
Schriftwechsel mit : "Bundesumweltminister-Gabriel_Dynamopark-ersetzt-Atomkraftwerke_11.04.2009.pdf" |
|
|
*********
|
| Auch mit diesem Projekt
könnten die Werke vom Opel für lange Zeit ausgelastet
sein ! |
|
#2 |
|
Aus
aktuellem Anlaß !
|
|
Klimawandel
stoppen
Neues
Verfahren: „Autos produzieren saubere Luft und
wirken der Klimaerwärmung entgegen“.
von
Klaus-Peter Kolbatz
|
|
|
|
Bezeichnung:
Verfahren für
eine in Autos installierte Sprühvorrichtung die
Wassertropfen in die Luft bläst und damit die
Aufheizung in der Atmosphäre bremst und Feinstaub
aus dem Verbrennungsmotor oder andere Stoffe mit
dem Wasserdampf bindet und so für saubere Luft in
Ballungsgebiete sorgt. Pat.-Nr. 20 2008 014 376.4
Das wäre
tatsächlich ein Auto das beim fahren saubere Luft
produziert und den Naturgewalten entgegen wirkt.
|
Mit
dem Verfahren könnte aber auch eine durch eine
schmutzige Bombe ausgelöste Radioaktive Wolke, oder
chemische
Kampfstoffe
bis hin zu biologischen Substanzen von einer Stadt
ferngehalten oder mit antibakterieller
Stoffe betankt
werden.
BILD
ZOOM und Beschreibung
|

|
|
Das Verfahren
besticht nicht nur durch verblüffend niedrige
Kosten, sondern auch die Möglichkeit der
sofortigen Umsetzung da ja bereits weltweit über
600 Millionen Autos auf den Straßen unterwegs
sind. Weiter....>>>>
Hier
finden Sie auch noch weitere Vorschläge!
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**********
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17.03.2009 -
Während der Rivale Opel ums Überleben kämpft, steckt
Ford 200 Millionen Euro in sein Kölner Motorenwerk und
sichert so Hunderte von Arbeitsplätzen.
Ein
Personalabbau bei dem Autobauer in Deutschland ist kein
Thema. Ich freue mich ihnen mitzuteilen, dass die
Zukunft des Kölner Motorenwerks gesichert ist",
sagte Mattes. Und er kündigte an, dass nach dem
Auslaufen der V6-Motorenproduktion das Werk einen neuen
sparsamen Motor für Kleinwagen bauen und einen
dreistelliger Millionenbetrag in das Kölner Motorenwerk
investieren werde. |
Zurzeit arbeiten
17.500 Menschen auf dem weitverzweigten Gelände, mehr als 700
davon in dem Motorenwerk. Köln bekommt die Federführung bei
den so genannten EcoBoost-Motoren, ab 2011 soll hier die
Produktion mit jährlich 350.000 Stück starten. "Wir
können in Köln produzieren, als ob es keine Krise gäbe",
sagte Hinkelmann. 2008 wurden in Deutschland 241.400 Autos
verkauft, 2,7 Prozent mehr als 2007. Und in den ersten beiden
Monaten dieses Jahres verzeichnete das Unternehmen mehr als
doppelt so viele Pkw-Bestellungen wie im Vergleichszeitraum. Bei
den Kleinwagenmodellen Fiesta, Fusion und Ka versechsfachte sich
der Auftragseingang sogar.
Unabhängig hiervon setzt
heute die Deutsche Autoindustrie
trotz Krise auf Erfolg in USA. Volkswagen berichtet von
gestiegenen Absatzzahlen. Zusammen mit den anderen deutschen
Konzernen will VW die gegenwärtige Schwäche der
US-Automobilindustrie nutzen und auf dem wichtigsten Markt der
Welt angreifen: VW, BMW, Mercedes und Co. peilen einen deutschen
Marktanteil von zehn Prozent an, wie der Verband der
Automobilindustrie (VDA) am Sonntag den 11.01.2009 zum Beginn
der Automesse in Detroit erklärte.
Die Marke
Rolls-Royce hat im Februar 2009 mit 67 (Vorjahr: 57) Automobilen
den Absatz um 17,5 Prozent steigern können. Per Februar 2009
lag die Zahl der Auslieferungen bei 104 (Vorjahr: 98, plus 6,1
Prozent) Einheiten. Zulegen konnte das Unternehmen im Februar
unter anderem in den sogenannten BRIC-Staaten.
 |
In China lieferte
die BMW Group 4880 (Vorjahr: 4432) Automobile aus und erzielte
damit ein Wachstum von 10,1 Prozent. Gegen den negativen
Markttrend legte der Konzern auf niedrigem Niveau auch in
Russland um 23,4 Prozent auf 1563 (Vorjahr: 1267) Fahrzeuge zu.
Insgesamt hat die BMW Group im Februar 80 453 Autos
ausgeliefert. Im Februar 2008 waren es noch 106 368. |
02.03.2009 - VW steigert Gewinn
trotz Wirtschaftskrise
 |
Mehr als sechs Milliarden Euro:
So viel Gewinn hat Volkswagen im vergangenen Jahr eingefahren -
ein Plus von drei Prozent. Damit trotzt der Autokonzern der
allgemeinen Krise. Auch für 2009 gibt sich das Unternehmen
vorsichtig optimistisch.
Volkswagen hat im vergangenen
Jahr weltweit Marktanteile gewonnen. Dies teilte das Unternehmen
am Montag in Wolfsburg mit. Demnach hat VW trotz der weltweiten
Wirtschaftskrise sein operatives Ergebnis im vergangenen Jahr um
drei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro gesteigert.
|
Das Ergebnis nach Steuern stieg
sogar um knapp 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Etwas
geringer fiel das Absatzwachstum aus. Die Auslieferungen des
Wolfsburger Unternehmens kletterten um 1,1 Prozent auf knapp 6,3
Millionen Fahrzeuge.
Beim Umsatz konnte der Konzern
4,5 Prozent auf 113,8 Milliarden Euro zulegen. Analysten hatten
im Schnitt mit einem Umsatz von lediglich 112 Milliarden
gerechnet, beim Vorsteuergewinn gingen sie sogar von einem
Rückgang aus. Volkswagen feierte in Leipzig auch die
Weltpremiere des sportlichen Diesels Golf GTD. Für Anfang 2010
kündigte VW einen 3,3-Liter Polo an.
10.03.2009 - Audi vermeldet
Rekordzahlen
 |
Ingolstadt -
Trotz der 2008 heraufziehenden Wirtschaftskrise hat der
Autobauer Audi im vergangenen Jahr noch einmal mit
Rekordzahlen geglänzt: Der Gewinn stieg um 30,4 Prozent
auf 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz legte 1,7 Prozent auf
34,2 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag
in Ingolstadt mitteilte. Konzernchef Rupert Stadler sprach
vom erfolgreichsten Jahr in der Unternehmensgeschichte. |
2008 hatte der
Autobauer sein selbstgestecktes Ziel, eine Million Fahrzeuge zu
verkaufen, erreicht. Dafür bekommen die Mitarbeiter eine
Erfolgsbeteiligung von rund 5300 Euro. Insgesamt schüttet Audi
230 Millionen Euro aus.
|
Die
Abwrackprämie ist ein Etikettenschwindel.
Wer
sein altes Auto behält belastet die Umwelt weit über 1.000 mal
weniger als durch einen Neukauf.
Zur
Unterstützung der Autoindustrie hat sich die Koalition auf eine
Umweltprämie geeinigt. Wer einen Neuwagen kauft und dafür ein
mindestens neun Jahre altes Fahrzeug verschrottet, erhält 2500
Euro.
„Die
Idee damit die Umwelt zu entlasten ist nicht haltbar, denn das
alte Auto hat bereits durch die Herstellung die Umwelt belastet.
Die Umweltbelastungen bei der Herstellung eines Neuwagens stehen
in keinem Verhältnis zur Einsparung gegenüber dem Altwagen und
sind somit aus Gründen des ohnehin strittigen Umweltschutzes abzulehnen“, sagt
Klaus-Peter Kolbatz und verweist auf seine bereits 1988 Veröffentlichte
Studie im Buch "Kapitalverbrechen
an unseren Kindern".
30.April 2009 - Die Abwrackprämie hat
inzwischen die Finanzsituation zahlreicher Autohändler
verschärft. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung vom
Donnerstag haben viele Händler ihren Kunden die 2500 Euro
vorgestreckt und warten seit Monaten auf die Rückerstattung
durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).
Unterdessen wurde bekannt, dass japanische
Automobilkonzerne zu den großen Profiteuren der staatlichen
Prämie zählen. Sie setzten im ersten Quartal dieses Jahres in
Deutschland knapp 120 000 Neufahrzeuge ab, wie der Verband JAMA
in Frankfurt berichtete. Das entspreche einem Zulassungsplus von
31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte der deutsche
Repräsentant des Verbandes, Andreas Meckel.
Im März erzielten die Japaner in Deutschland
sogar ein Zulassungsplus von rund 46 Prozent verglichen mit
März 2008.
Die
Amerikaner sind uns beim Thema Abwrackprämie bereits seit
Januar 2009 enteilt.
Sie halten sich nicht mit Kleinklein auf, sondern wracken gleich
komplette Autofirmen ab. Zum Beispiel den
General-Motors-Konzern: Dessen Chef Rick Wagoner bekam vom
US-Kongress unlängst eine Umweltprämie in Höhe von 13,4
Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Gegenzug soll er nun die Marken
Pontiac, Hummer und Saab abwracken, bis zur letzten Radmutter.
Quelle:
http://www.klimaforschung.net
|
10.03.2009 - EADS
macht 1,5 Milliarden Euro Gewinn
 |
München - Im
Vorjahr war es noch ein Minus von 446 Millionen Euro, im
vergangenen Jahr ein dickes Plus: 2008 verdiente der
europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS bei
einem Umsatz von 43,3 Milliarden Euro auch dank günstiger
Wechselkurse operativ 1,57 Milliarden Euro. Airbus
lieferte 483 Flugzeuge aus, darunter zwölf Superjumbos
A380. Auch die Hubschrauber-, Rüstungs- und
Raumfahrtsparten legten kräftig zu. |
Der deutsche Mittelstand sieht
seine wirtschaftliche Lage, laut Bundesverbandes der Deutschen
Industrie (BDI), trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise
überwiegend positiv. Das berichtet die "Welt am
Sonntag" noch am 07.12.2008.
Die Bauinvestitionen
stiegen mit 2,7 Prozent deutlich stärker als 2007. Bei den Ausrüstungsinvestitionen
schätzten die Statistiker das Plus auf 5,3 Prozent. Der Sprit
ist wieder erschwinglich, das Heizöl auch, und die
Gaslieferanten müssen zurückzahlen, bzw. sollen 2009 bis zu
satte 25% billiger werden.
Die Arbeitslosenquote – jetzt
bei 7,4 Prozent – lag vor einem Jahr noch bei 8,1 Prozent und
die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs hat sich im
vergangenen Jahr weiter um rund 500.000 erhöht. Das Jahr 2008
war somit eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt.
16. Februar 2009 - Laut "BamS"
umfasst der geplante Jobabbau von zehn Großunternehmen rund
9000 Stellen. Gleichzeitig wollten 16 Firmen in diesem Jahr
insgesamt mehr als 25.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
DIW-Experte Karl Brenke empfahl
den Unternehmen Kurzarbeit mit Weiterbildung zu verbinden und
regte staatliche Förderung dafür an. Notwendig sei dies
insbesondere in Ostdeutschland, wo wegen des demografischen
Wandels Fachkräfte schon jetzt knapper würden.
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"Wir haben nicht nach dem
Staat gefragt" sagte Josef Ackermann, der Chef der
Deutschen Bank.
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20.Januar
2009 - Die Politiker der großen Koalition haben sich
erneut in ihr Lieblingsopfer verbissen: Josef Ackermann.
Monatelang lauerte die Meute nur darauf, dass der Chef
der Deutschen Bank in der Krise seine erste Schwäche
zeigt. Vergangene Woche war es so weit. Nachdem sich die
Deutsche Bank neun Monate lang besser als fast alle
anderen geschlagen hatte, musste Ackermann für das
vierte Quartal nahezu fünf Milliarden Euro Miese
beichten.
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Viele
Politiker von CDU und SPD hofften nach den schlechten
Zahlen der Deutschen Bank vor allem eines: Jetzt werde
Ackermann endlich angekrochen kommen und um Staatshilfe
betteln. Tat er aber nicht. Im Gegenteil. Er tüftelte
mit Post-Chef Frank Appel eine clevere
privatwirtschaftliche Lösung aus: Die Post (mitsamt
ihrem unvermeidlichen Aktionär Staat) beteiligt sich
kurzfristig an der Deutschen Bank – dafür kauft
Ackermann den ersten Teil der Postbank früher und für
weniger Geld.
Dieser
Schachzug empörte maßgebliche Kreise des Steinbrück´schen
Finanzministeriums wohl so sehr, dass sie den Deal
vorzeitig ausplauderten. Um den – falschen –
Eindruck zu erwecken: Wir, der Staat, haben das alles
angeschoben und helfen nicht nur der Commerzbank,
sondern eben auch der Deutschen Bank – auch wenn sie
so tut, als brauche sie unser Geld nicht.
Braucht
sie aber tatsächlich nicht. Ackermann stellte noch am
selben Tag klar: Wir kommen allein durch die Krise.
Schon im Juni sei die Post nicht mehr an der Deutschen
Bank beteiligt – und damit auch nicht der Staat mit
seinen indirekten zwei bis drei Prozent. Im Übrigen
wolle er auch weiterhin nicht, dass sich der Staat
direkt an der Deutschen Bank beteiligt – und ihr in
ihre Geschäfte hineinredet.
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Er
verstehe, "dass viele Menschen verärgert sind,
wenn Manager von staatlich unterstützten Unternehmen,
die hohe Verluste haben, letztlich aus der Tasche des
Steuerzahlers Millionen Boni bekommen sollen.
Recht
hat er. Kein Unternehmen, das aus eigener Kraft
ordentlich wirtschaften kann, sollte Geld vom Staat
nehmen. Ganz gleich ob Subventionen oder
Milliardeneinlagen. Wir haben in Deutschland schon zu
viele Firmen, die sich immer wieder „Staatsknete“
erschleichen. Und natürlich auch Privatpersonen. Aber
das weiß sicherlich niemand besser als die Politiker
selbst.
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Gehälter im
Vergleich:
Josef Ackermann
musste sich im Jahr 2008 mit 1,4 Millionen Euro,
also etwa 117.000 Euro im Monat, begnügen. Sein
Verdienst litt unter der Finanzkrise. Im Jahr zuvor
strich der Deutsche-Bank-Chef noch knapp das
Zehnfache ein: 13,2 Millionen Euro oder 1,1
Millionen im Monat.
Zum Vergleich:
Starkoch Wolfgang Puck
präsentiert sein erlesenes Menü für die
Oscargewinner 2009. Das Jahreseinkommen des
gebürtigen Österreichers schätzt
"Forbes" auf etwa 16 Millionen Euro, was
gut 1,3 Millionen im Monat entspricht.
Oder: Günther
Jauch bekommt laut "Focus.de" für einen
Auftritt im TV 80.000 Euro. Das macht allein für
seine regelmäßigen Shows "Wer wird
Millionär?" und "Stern TV" 960.000
Euro im Monat. |
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27. April
2009 - Deutsche Bank dürfte trotz Krise 25 Prozent
Rendite erzielen.
Der
weltweiten Finanzkrise zum Trotz wird die Deutsche
Bank nach einem Medienbericht wieder eine Rendite von
25 Prozent erzielen. Das ehrgeizige Ziel werde im
ersten Quartal voraussichtlich erreicht, berichtete
das "Handelsblatt" unter Berufung auf
Finanzkreise. Bankchef Josef Ackermann sagte dem
Blatt, 25 Prozent Eigenkapitalrendite sei lange Zeit
das gewesen, was die Besten der Welt erreicht hätten.
In der Krise sei das natürlich schwerer geworden. Man
könne es im Geschäftsleben aber nicht "mit
Absicht gemächlicher angehen lassen, nur damit alle
mitkommen", sagte Ackermann.
Ackermann
dürfte nicht der einzige Bankenchef von einer privat
geführten Bank bleiben, der sich in den kommenden
Tagen feiern wird. Auch von anderen deutschen
Instituten werden für das erste Quartal gute
Ergebnisse erwartet. "Ich gehe davon aus, dass
wir bei allen Instituten durch die Bank bessere Zahlen
sehen werden als im Schlussquartal 2008", sagte
zum Beispiel Bankenexperte Konrad Becker von
MerckFinck. |
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Den Abgesang
auf die Deutschland AG kann ich nicht nachvollziehen.
Zwar hat die weltweite Finanzkrise auch Deutschland in
die Rezession gestoßen, obwohl die Bundesrepublik „von
den ursprünglichen Krisenursachen verschont geblieben
ist. Im Gegensatz zu den USA, England oder Spanien gab
es hierzulande aber weder einen Kredithype noch eine
Immobilienblase.
Die
Bundesregierung bewertet deshalb die heimische Industrie
nach den jahrelangen Wirtschafts- und Sozialreformen
für den kommenden Abschwung als „absolut
widerstandsfähig“.
Dafür
spricht die qualitativ anspruchsvolle Produktpalette „made
in Germany“, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, der
hohe Weltmarktanteil, der breit aufgestellte Export und
die gesunden Bilanzen des robusten Unternehmenssektors
sowie die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. In
der nächsten globalen Erholung wird sich genau diese
Entwicklungen auszahlen, und die deutschen Unternehmen
werden überdurchschnittlich stark profitieren. Nach dem
Motto: Das Wirtschaftswunderland Deutschland lebt!
Aus Sicht
der Investoren ist Deutschland das einzige
westeuropäische Land, das im weltweiten
Standortwettbewerb in der Champions League mitspiele.
Die Unternehmen honorieren, dass Deutschland sich wieder
als Wachstumslokomotive in Europa etabliert hat.
Besonders bei der Qualifikation der Infrastruktur, der
Telekommunikation und den Beschäftigten kann
Deutschland im Vergleich zu den Schwellenländern und
den USA punkten.
Deshalb
lande Deutschland im weltweiten Ranking mit einer Note
von 2,6 auf Platz zwei.
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Im
vergangenen Jahr hat Deutschland erneut in Folge den
Titel des Exportweltmeisters errungen und erstmals Waren
im Wert von über einer Billion Euro ausgeliefert. Damit
entfallen mittlerweile 47 Prozent der Gesamtwirtschaft
auf den Export – vor 15 Jahren waren es lediglich 24
Prozent. Ganz anders die Vereinigten Staaten und
Großbritannien. Dort trug die Finanzindustrie vier von
zehn Euro zur Gesamtwirtschaftsleistung bei. Nach dem
kompletten Zusammenbruch der weltweiten Finanzsysteme
eine fatale Abhängigkeit.
Was für
Deutsche selbstverständlich ist, findet im Ausland hohe
Anerkennung: die exzellente Infrastruktur. In einer
Umfrage unter internationalen Top-Managern landete
Deutschland auf Platz eins der führenden
Logistikstandorte. Eine gute Infrastruktur ist die
Kernvoraussetzung, um einen ausgeprägten Industrie- und
Produktionsstandort mit seinen komplexen Rohstoff- und
Warenströmen wettbewerbsfähig betreiben zu können.
Dazu kommt:
Deutschland ist aufgrund seiner zentralen geografischen
Lage in Mitteleuropa das „natürliche“ Tor zu den
Märkten in Mittel- und Osteuropa. Dabei können
Unternehmen Lagerstandorte in Deutschland als Hub für
Mittel- und Osteuropa, aber auch als Verteilzentrum für
den wichtigen deutschen Markt nutzen. In der Folge
entwickelte sich Deutschland zum Standort vieler „Global
Player“ der Logistikbranche wie Lufthansa, Deutsche
Post World Net (plus DHL), Deutsche Bahn (Schenker),
Hapag Lloyd und einer Fülle von kleinen und mittleren
Logistikdienstleistern.
Deutschland
gilt als einer der innovativsten Standorte der Welt. Das
Votum internationaler Top-Manager ist eindeutig: 83
Prozent der Führungskräfte bewerten die
Innovationsfähigkeit positiv – jeder Fünfte sehr
positiv. Damit liegt Deutschland in der Rangfolge hinter
den USA und China auf Platz drei. Zwar ist die
Innovationskraft eines Landes objektiv kaum zu messen.
Einen Anhaltspunkt aber liefert beispielsweise die Zahl
der Patentanmeldungen. Laut den Statistiken des
Europäischen Patentamts liegt Deutschland mit 18
Prozent am Gesamtaufkommen mit deutlichem Abstand an der
Spitze der europäischen Länder, gefolgt von Frankreich
(sechs Prozent) und den Niederlanden (fünf Prozent). |
Die
Spielregeln des Marketings und das Fundament
einer Führungsstärke.
Unabhängig von der
politischenr Couleur müssen wir die Spielregeln
des Marketings radikal verändert und der
Marketingwelt neuen Schwung gegeben.
Was für die
Politik gilt, gilt erst recht für die Wirtschaft.
Es geht letztlich um Marketing – die Erschaffung
von positiven Images, das Erwecken von Hoffnungen,
die Entwicklung von Identifikationsflächen und um
Überzeugung und Konsum.
Seit Jahren
pladiere ich dafür, dass unsere Regierung
stärker nach dem Vorbild eines
Wirtschaftsunternehmens geführt wird. (DWSZ)
Hierbei sollte
Bescheidenheit das Fundament einer
Führungsstärke sein. Selbstbewusstsein gekoppelt
mit Genügsamkeit fördert eine Teamkultur ohne
den Drang zur Dominanz von Mitarbeitern. Eine
wichtige Erkenntnis für alle Führungskräfte
ist, dass es nicht schadet freundlich, informell
und zugänglich zu sein – Menschlichkeit und
Wärme erobert die Herzen und kann Vertrauen
schaffen. Aufrichtiges Interesse an den
Äußerungen der Mitarbeiter und aktive
Unterstützung bei der Umsetzung, kombiniert mit
persönlicher Bescheidenheit kann auf dem Weg zu
einem kooperativen und enthusiastischen
Arbeitsklima einiges bewirken.
Eine unverzichtbare
Eigenschaft einer jeden Führungskraft und eines
jeden Markenführers, die mit ihren Entscheidungen
und Handlungen das Leben anderer weitreichend
verändern können, ist ihre Überlegtheit.
Führungskräfte
gewinnen die Anerkennung ihrer Mitarbeiter gerade
dadurch, dass sie in Krisensituationen – ganz
gleich welcher Größenordnung – kontrolliert
bleiben. Ein solches Verhalten löst Bewunderung
aus – Einsatz, Leidenschaft, Loyalität und ein
hohes Maß an Identifikation sind häufig die
Folgen.
Ob nun in der
Wirtschaft oder in der Politik, wir alle fühlen
uns wohl und sicher auf gewohnten Pfaden und
halten uns erfahrungsgemäß an die altbekannten
Spielregeln. Unternehmen bewerten eine Initiative
generell als Erfolg, wenn sie im Wesentlichen in
gleicher Art und Weise vorgenommen wurde, sofern
sie im Ergebnis auch nur marginal bessere
Resultate hervorbringt. Problematisch daran ist
die Tatsache, dass man seine Konkurrenz nach alten
Regeln fast nie überflügeln kann. Um deutlich zu
wachsen, muss man daher neue Aktionsfelder
eröffnen und dort den Mitbewerbern einen Schritt
voraus sein. Man muss das Regelwerk ändern
beziehungsweise erweitern. Man muss nach Lücken
Ausschau halten und diese mit entsprechender
Tatkraft ausfüllen.
Ein brillanter
Markenführer kämpft nicht nur um ein größeres
Stück des Kuchens, er versucht vielmehr einen
größeren Kuchen zu backen, indem er neue Kunden
mit einbezieht.
|
Experten
führen vor allem den historisch gewachsenen Verbund von
Wirtschaft und Wissenschaft als Hauptgrund für die
Innovationskraft am Wirtschaftsstandort Deutschland an
– ein einzigartig breites und tiefes Netz aus
Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Herstellern und
Zulieferern.
Dass sich
„Vorsprung durch Innovation“ auszahlen kann, haben
deutsche Renommierkonzerne wie BMW, Daimler, Siemens
oder Bosch längst bewiesen. Bei Bosch sind 40 Prozent
aller Produkte nicht älter als zwei Jahre. Deutsche
Autobauer sind bei Sprit sparenden und
emissionssenkenden Technologien Weltspitze. „Made in
Germany“ entwickelte sich nicht nur zum
Qualitätssiegel.
Insgesamt
rund 40 Milliarden Euro investierten alle deutschen
Betriebe 2006 in Forschung und Entwicklung – ein
Drittel aller Aufwendungen in der Europäischen Union.
Und der Anteil wächst weiter. Kein Wunder, dass kein
anderes Land bei seiner Exportpalette derart breit
aufgestellt ist wie der Exportweltmeister Deutschland.
„In der nächsten globalen Erholung wird sich genau
das auszahlen, sodass deutsche Unternehmen
überdurchschnittlich stark profitieren. |
Auch aus dem krisengeschütteltem
USA wird positives gemeldet. 21.01.2009 - IBM verzeichnet
Milliardengewinn.
Der IT-Konzern IBM weist für
Winterquartal 2008 einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar aus.
Auch das Gesamtjahr schloss das Unternehmen mit hohen Zuwächsen
ab. Nach Angaben des Konzerns kletterte der Überschuss im
Schlussquartal 2008 um zwölf Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar.
Unter dem Strich verdiente IBM im
gesamten vergangenen Jahr 12,3 Milliarden Dollar - ein Plus von
gut 18 Prozent. Der Umsatz stieg um knapp fünf Prozent auf
103,6 Milliarden Dollar. Fast 60 Prozent stammten aus Märkten
außerhalb Amerikas. 2009 erwarte man einen Gewinn von
mindestens 9,20 Dollar je Aktie - nach 8,93 Dollar in 2008.
"Yes, we can",
damit begeisterte Barack Obama die Amerikaner. Mit dem
Ergebnis: 21.01.2009, 22:47 - New York (dpa) - Nach dem Antritt
von US-Präsident Barack Obama haben Amerikas Börsen wieder
deutlich Boden gut gemacht. Der Dow-Jones-Index kletterte um
3,51 Prozent auf 8228,10 Punkte. Der Euro stoppte seine Talfahrt
und stieg auf 1,3017 Dollar nach 1,2882 Dollar am Vortag.
Weshalb unsere Politiker
hier von einer seit
Kriegsende nie da gewesenen Weltwirtschaftskrise Angstmacherei
betrieben wird, kann nur spekuliert werden. Insider vermuten das
sich die Staatsbanken bei dem Aufbau Ost übernommen haben und
bei der Gelegenheit die freie Marktwirtschaft weitgehendst nach
Vorbild eines reformierten DDR-Sozialismus beschnitten werden
soll.
Gesetzentwurf 30.Januar 2009 -
Pläne zu Bankenverstaatlichung weit gediehen. Das
Finanzministerium hat offenbar schon sehr detaillierte Regeln
für die Verstaatlichung privater Banken ausgearbeitet.
Die Entschädigung soll sich den
Berichten zufolge „in der Regel“ nach dem gewichteten
durchschnittlichen Börsenpreis während der letzten zwei Wochen
vor dem Enteignungsbeschluss bemessen. Ist der Aktienkurs
kurzfristig gefallen, gelte der Durchschnittskurs der letzten
drei Tage. Die Enteignung plant Finanzminister Peer Steinbrück
(SPD) „per Rechtsverordnung der Bundesregierung ohne
Zustimmung des Bundesrates“. Weiter....>>>>
|
|
Kommentare: Ich denke hierbei
an "17
000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden"
und der
Westen blutete aus und es flossen Unsummen
in die Neuen Bundesländer.
In Ost-Deutschland sind die Risiken
des freien Wettbewerbs kein Thema und wird mit
Steuergeldern/Fördermitteln ausgeglichen.
Zwei
Beispiele:
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10. Juli 2009 - Bund bürgt
mit 190-Millionen-Kredit für insolvente Werften
Die insolventen
Wadan-Werften in Wismar und Warnemünde können mit Hilfe
eines Massekredits über 190 Millionen Euro vorerst
weiterarbeiten. Das teilte ein Sprecher von
Insolvenzverwalter Marc Odebrecht mit. Bei der Summe
handele es sich um einen der größten Massekredite, der
jemals in der Bundesrepublik vergeben wurde. Der Kredit
werde zu 90 Prozent durch den Bund abgesichert.
Am Donnerstag hatte bereits
die Schweriner Landesregierung den Werften ein Darlehen in
Höhe von bis zu zwei Millionen Euro zugesagt, damit sie
unter anderem Strom und Schweißgas bezahlen können.
Die einem
russisch-koreanischen Konsortium gehörenden Betriebe mit
rund 2400 Mitarbeitern hatten Ende Mai Insolvenz
angemeldet. Mit dem Massekredit sollen zwei Fähren für
die schwedische Reederei Stena zu Ende gebaut werden. Weitere
Aufträge haben die Werften derzeit nicht in den Büchern.
Kurz vor der Insolvenz hatte die Geschäftleitung noch
zwölf Aufträge angegeben, die angeblich bis Ende 2010
die Arbeit auf den Werften gesichert hätte. Der
Insolvenzverwalter sucht weiterhin nach einem geeigneten
Investor. |
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FOTO: Wadan-Werksgelände
in Warnemünde |
In der Vergangenheit hatten Bund
und Land schon Kredite und Bürgschaften von 220 Millionen Euro
für Wadan genehmigt - trotz teilweise erheblicher Zweifel
(siehe dazu auch: Wadan-Werften: Staatshilfe verpufft
wirkungslos), laut Landesregierung wurden 167 Millionen Euro
ausgezahlt.
Chiphersteller Infineon
in Dresden:
Der Chiphersteller Qimonda soll
eine Finanzspritze in Höhe von 325 Millionen Euro von Sachsen,
an dem Mutterkonzern Infineon in Portugal erhalten. 150
Millionen Euro vom Land Sachsen, 100 Millionen Euro von
Portugal, 75 Millionen Euro von Infineon. Damit sollte
eine drohende Insolvenz abgewendet werden. Am 23. Januar
2009 stellte Qimonda beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag und
bestellt Michael Jaffé zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Wird auch Opel mit
Sitz u.a. auch in Eisenach eine ähnliche Finanzspritze erhalten
?
*******************
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14.12.2009 - Auch die
sächsische Sparkassentochter die
"Sparkassen-Versicherung Sachsen Lebensversicherung
AG " hat sich in den USA mit 65Mio. verzockt!
Dessen
Vorstandsvorsitzender Gerhard Müller (53) ließ 2005
über 65 Mio. Dollar (43 Mio. Euro) bei der inzwischen
bankrotten US-Bank „Lehman Brothers“ anlegen.
Müller ist noch heute im Amt.
Erst am 27. Oktober 2009
meldete einer seiner Mitarbeiter – nämlich Dr. Mike
Plate (37) von der Abteilung Kapitalanlagen – dem New
Yorker Insolvenzgericht den Schaden von 65.199.847
Dollar und 65 Cent. Fünf Tage vor Ablauf der Frist!
Als BILD offiziell
anfragte, wie es zu der risikoreichen Anlage kommen
konnte, schickte Vorstand Müller nur eine Sprecherin
vor. Die erklärte: „Wer am Kapitalmarkt tätig ist,
kann Gewinne erzielen, muss aber auch Verluste
einkalkulieren.
Rechtsanwalt Michael
Rützel (37) von der Kanzlei „White & Case“ in
Frankfurt/Main, der die SV-Interessen in New York
vertreten soll: „Im Augenblick gibt es keine
gesicherte Erkenntnis, wie viel Geld zur Auszahlung
kommen wird. Das Verfahren kann sich viele Jahre
hinziehen.“
Die Chancen stehen also
schlecht für das Geld aus Sachsen! |
*********************
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25.05.2009 - Das Drama
der Landesbanken -
WestLB, LBBW, NordLB
– die Landesbanken stehen vor einer ungewissen
Zukunft.
Der oberste
Sparkassenfunktionär Heinrich Haasis brüskierte nach
Angaben aus Teilnehmerkreisen die Berliner Regierenden
gar mit den Worten: „Dann behandeln Sie uns doch wie
J. C. Flowers bei der Hypo Real Estate.“
Die Anspielung auf die
Fast-Pleite der Münchner Skandalbank HRE, für deren
Rettung der Bund bislang 110 Milliarden Euro
hinblätterte, sollte Steinbrück & Co. in die Knie
zwingen. Denn der oberste Kassenwart weigert sich seit
Monaten, den öffentlichen Instituten mit Bundesgeld zu
helfen, wie er es bei den Geschäftsbanken getan hat.
Haasis´ Stellvertreter, der westfälische
Sparkassenboss Rolf Gerlach, forderte Bundesgarantien
ein: „Warum sollen wir anders behandelt werden als die
Commerzbank?“ Zu Beginn des Jahres hatte Steinbrück
die Frankfurter Bank mit 18 Milliarden Euro aus einer
Schieflage gerettet und dafür 25 Prozent der Anteile
erworben.
Dieser Hilferuf hat
Gründe: Die Landesbanken, besonders die Düsseldorfer
WestLB, die Hamburger HSH Nordbank und die Stuttgarter
LBBW, stehen mit dem Rücken zur Wand, weil sie in den
vergangenen Jahren Milliarden Euro in Wertpapiere
investiert haben, die sie heute in die roten Zahlen
treiben.
Konsequenz: Die
internationalen Rating-Agenturen werten die deutschen
öffentlichen Institute ab – und verstärken deren
Finanznöte noch.
Keine Landesbank verfügt
noch über die vorgeschriebene Eigenkapitalquote von
acht Prozent. So ist die WestLB zum Ende des ersten
Quartals innerhalb von drei Monaten von 6,4 auf 5,9
Prozent abgerutscht. Tendenz: weiter fallend. Der
Chefkontrolleur Sanio sieht die Landesbanken in ihrer
Existenz bedroht und schickte vor wenigen Wochen
warnende Briefe in die Chefetagen der Geldhäuser in
Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und München. Er musste
gar bei einem weiteren Kapitalverzehr mit Entzug der
Banklizenz und Schließung der Institute drohen.
Aus diesem
Abwärtsstrudel kämen WestLB & Co. nur heraus, wenn
sie ihre Verlustbringer in eine sogenannte Bad Bank
auslagern könnten, erläutert ein hochrangiger
Landesbanker. In einer separaten Anstalt öffentlichen
Rechts könnten diese die Bilanz belastenden Papiere bis
zur Endfälligkeit liegen, ohne dass ihre Besitzer zu
Notverkäufen gezwungen sind.
„Die Sparkassen sind
darauf aus, eine Landesbank – und hier sei es die
WestLB – vor die Wand zu fahren“, sagt einer der
führenden Beteiligten. Dann, so das Kalkül der
Sparkassen, sei der Bund gezwungen zu handeln – um den
Zusammenbruch von „systemrelevanten Banken“ zu
verhindern, wie Kanzlerin Merkel versprochen hat.
Allein für die WestLB
haben Sparkassen, Land und Kommunen eine Haftung von 70
Milliarden Euro übernommen, für alle Landesbanken
zusammen steigt die Summe auf astronomische 430
Milliarden Euro. „Wenn die WestLB unter diesen
Umständen Insolvenz anmelden muss, setzen wir die ganze
Republik in Brand“, erläutert ein intimer Kenner der
Krisenbank am Rhein.
Befreit von diesen Lasten
sollen sich die kränkelnden Landesbanken unter einer
Holding zur „Bank der deutschen Wirtschaft“ (BdW)
zusammenschließen. Ihr Verbundgeschäft könnte dann in
der sparkasseneigenen Landesbank Berlin (LBB) national
gebündelt werden. Aktionäre der BdW wären zunächst
ausschließlich der Bund und die beteiligten Länder.
14.12.2009 - Bund und
Sparkassen beteiligen sich
Über die Lastenverteilung
für den WestLB-Umbau war wochenlang gestritten worden.
Ende November einigten sich die Eigentümer und der Bund
auf ein Rettungspaket. Der Bund gibt eine Kapitalspritze
von bis zu vier Milliarden Euro für die WestLB-Kernbank.
Die Sparkassen Nordrhein-Westfalens und das Land NRW
tragen Garantien in Höhe von einer Milliarde Euro für
die „Bad Bank“ und müssen außerdem unerwartete
Verluste der „Bad Bank“ übernehmen. Die
NRW-Sparkassen wollen deshalb über 25 Jahre einen Teil
ihrer Gewinne zurücklegen und inklusive Zinseffekten eine
Summe von 4,5 Milliarden Euro ansparen.
************************** |
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10.03.2009 - Bundesbank macht 6,3
Milliarden Euro Gewinn
Es ist deutlich mehr Geld als erwartet:
Die Bundesbank hat im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden Euro verdient. Das
freut den Finanzminister - denn die Gewinne des Geldinstituts fließen
komplett in den Bundeshaushalt.
RÜCKBLICK:
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Jahrelang mussten die
Gewinne der Bundesbank dafür herhalten, die Erblasten der DDR zu
tilgen. Diese Schulden sind nun weitgehend abgebaut. Der Kampf um
die frei werdenden Milliarden hat begonnen.
Der Milliardengewinn der
Bundesbank steht dem Bundeshaushalt nach einem Zeitungsbericht
erstmals seit Jahren fast vollständig zur Verfügung. |
Die
Verbindlichkeiten aus den ehemaligen DDR-Schulden beliefen sich auf nur
noch 36,3 Millionen Euro, deshalb müsse Bundesfinanzminister Peer
Steinbrück (SPD) anders als in den vergangenen Jahren nur einen kleinen
Teil des Gewinns an den Erblastentilgungsfonds überweisen, berichtete
das „Handelsblatt“ vom Dienstag. „Der Bundesbankgewinn steht
deshalb in diesem Jahr so gut wie vollständig dem Bund zur Verfügung“,
sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider, dem
Blatt.
Bisher sieht das Gesetz zum
Erblastentilgungsfonds vor, dass 3,5 Milliarden Euro des
Bundesbankgewinns an den Bundeshaushalt abgeführt werden und darüber
hinausgehende Überschüsse an den Erblastentilgungsfonds überwiesen
werden. Da die Restschulden der ehemaligen DDR in den nächsten Wochen
aber vollständig abgezahlt werden, kann die Bundesregierung dem Bericht
zufolge neu über den Notenbankgewinn entscheiden. |
|
Bei
all dem Unmut der jetzt gegen die Banken läuft dürfen wir nicht
vergessen, dass sich die staatlichen Banken die Rosinen bei der Finanzierung
"Aufbau Ost" weggeschnappt
haben und somit die
Privatbanken zwangsläufig in andere Märkte einsteigen mussten. (das
System der DDR Staatsbank lässt Grüßen!)
Wie
zu erwarten war,
sind es nun die Staatsbanken die durch verantwortungslose Spekulationen
und Inkompetenz ins straucheln gerieten und es ist wiederum der Staat der seine
eigenen Banken mit Steuergelder in Höhe von 500 Mrd. € retten muß.
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Die bundeseigene
KfW-Bankengruppe hat offenbar "im Rahmen ihrer Fördertätigkeit
und der Liquiditätsanlage" 288 Millionen Euro bei Pleitebanken in
Island verloren. Auftrag der KfW ist es jedoch nicht, den Mittelstand in
Island zu fördern, sondern in Deutschland. "Jetzt muss der
Steuerzahler leider wieder blechen."
"Deutschlands dümmste
Bank" (Bild-Zeitung). Die KfW überweist noch am Tag der
Lehmen-Pleite mehr als 300 Millionen Dollar an die US-Bank. In den vergangenen Monaten
hatte das Institut bereits wegen der Milliardenverluste der einstigen
Düsseldorfer Tochterbank IKB sowie der fehlerhaften Überweisung von
320 Millionen Euro an die insolvente US-Bank Lehman Brothers negative
Schlagzeilen gemacht.
Die KfW-Bankengruppe hat in
den ersten neun Monaten (2008) ein Minus von 1,8 Milliarden Euro
hinnehmen müssen. Grund dafür seien unter anderem hohe
Wertberichtigungen auf Staatsanleihen. Hinzu kommt nach den Angaben,
dass die Investitionen der Frankfurter Bank in Staatsanleihen von ost-
und südeuropäischen Ländern dramatisch an Wert verloren hätten.
Weitere Schwierigkeiten
bereite der KfW das sogenannte Rhineland-Portfolio, das sie im Sommer
2007 zur Rettung der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB übernommen
hatte, die inzwischen an den amerikanischen Finanzinvestor Lone Star
verkauft wurde. Über dieses Konstrukt organisierte die IKB ihre
riskanten Spekulationen am US-Immobilienmarkt.
Da die KfW nicht wie eine
Geschäftsbank bilanzieren muss, dürfte der Verlust ihrem Fördergeschäft
keinen Abbruch tun. Für die zinsvergünstigten Kredite, die die KfW im
Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms der Bundesregierung ausreichen
soll, haftet ohnehin der Bund.
Nach BayernLB, HSH Nordbank
und WestLB hat auch Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die Norddeutsche Landesbank
intensiv, staatliche Hilfen beantragt.
Mit Finanzspritzen und
Garantien von mehr als 30 Milliarden Euro soll die Zukunft der schwer
angeschlagenen Bayerischen Landesbank abgesichert werden. Zunächst
sollen der BayernLB zehn Milliarden Euro Eigenkapital zur Verfügung
gestellt werden. Außerdem sollen riskante Papiere im Portfolio der Bank
mit weiteren sechs Milliarden Euro abgesichert werden. Hinzu kommen als
vorbeugende Garantie aus dem Rettungsschirm des Bundes 15 Milliarden
Euro. Diese würden als „Vertrauen schaffende Maßnahme für den
Interbankenhandel“ beantragt.
Das teilte die
stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Sonderkommission im Landtag,
die SPD-Politikerin Adelheid Rupp, nach einer Krisensitzung in München
mit. Damit hat die Landesregierung künftig das alleinige Sagen bei
Deutschlands zweitgrößter Landesbank, die im Zuge der Finanzkrise mit
horrenden Verlusten kämpft.
|
17.12.2008 - Ostpolitiker
attackieren Merkels Aufbau-West-Idee
Politiker aus Ostdeutschland
laufen Sturm gegen Angela Merkels Forderung nach "Aufbau
West".
Der aus Thüringen stammende
SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider warf Merkel vor, sie
wolle „auf billige Art im Westen mit Blick auf die
Bundestagswahl punkten“. Dem widersprechen Ökonomen
allerdings deutlich. „Zu Ende gedacht würde das bedeuten,
jegliche Investitionen abzulehnen“, sagte Roland Döhrn,
Konjunkturchef des Rheinisch-Westfälischen
Instituts für Wirtschaftsforschung aus Essen, WELT ONLINE. „Investitionen
sind immer regional wirksam“. Es sei im Kern richtig, dass im
Westen viele Investitionen unterblieben, weil im Osten großer
Nachholbedarf bestanden habe. „Der Solidarpakt ist heute ein
Anachronismus.
Längst gibt es Regionen etwa Städte im
Ruhrgebiet, deren Arbeitslosenquote die von Städten im Osten
übertrifft. Trotzdem müssen sie noch Solidarmittel abführen.“
Auch Kämmerer wie Bernhard Elsemann aus
Oberhausen loben die Kanzlerin: „Ich finde es prima, dass die
Not unserer Kommunen endlich an der Regierungsspitze
wahrgenommen wird. Wir sind kurz davor, dass gar nichts mehr
geht.“ Oberhausen hatte zuletzt eine Arbeitslosenquote von
11,4 Prozent und Schulden von 1,6 Milliarden Euro.
Trotz solcher Klagen will der zuständige
Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) keinen „Aufbau West“ und
den Solidarpakt bis 2019 erfüllen. Änderungen sind ohnehin
schwierig, denn der Pakt ist Teil des Länderfinanzausgleichs,
des kompliziertesten Umverteilungsmechanismus des
Föderalismus.
Die FDP erinnerte Tiefensee daran, dass er im
Sommer noch selbst laut über eine stärkere Förderung
westdeutscher Kommunen nachgedacht habe. „Aber offensichtlich
hat Tiefensee Angst vor der eigenen Courage – und den
populistischen Angriffen der Linkspartei in Ostdeutschland“,
sagte Patrick Döring, Stadtentwicklungsexperte der FDP, WELT
ONLINE.
Dennoch genießen die neuen Länder das
Privileg des Solidarpaktes II: Von 2005 bis 2019 fließen
insgesamt 105 Milliarden Euro an
"Sonderbedarfsbundesergänzungszuweisungen". Mit dem
Geld soll die Infrastruktur weiter ausgebaut und die geringere
Finanzkraft ostdeutscher Kommunen ausgeglichen werden. Hinzu
kommen 51 Milliarden Euro überproportionaler Investitionshilfen
des Bundes und der Europäischen Union.
Jedem, der 1989 in die DDR fuhr, fiel die
öffentliche Armut ins Auge: zerfallende
Innenstädte, marode Bahnanlagen, holprige
Straßen, Schulen und Krankenhäuser oft in erbärmlichem
Zustand, das Telefonnetz
auf Vorkriegsstand.
Das alles hat sich geändert. Und weil es in
jüngster Vergangenheit geschah, weil die Armut im Osten
Altbausubstanz vor dem Abriss bewahrt hatte, sehen viele der
großen und kleinen Städte heute schmucker aus als Kommunen im
Westen, die Opfer des Städtebaus in den siebziger und achtziger
Jahren wurden. |
|
Die Landesbank LBBW bekommt
von ihren Eignern eine Kapitalspritze von fünf Milliarden Euro - und
prüft, auch den Rettungsfonds in Anspruch zu nehmen. Die Hypo Real
Estate greift auf einen 20-Milliarden-Euro-Garantierahmen des Staates
zurück. Weitere Hilfen dürften folgen.
Die Banken wollen mit den
Hilfen unter anderem ihre finanzielle Basis stärken und angeblich
verhindern, dass sie Kredite künftig zu schlechteren Konditionen
vergeben müssten. Außerdem gehe es darum, weiterhin ausreichend Mittel
für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen zur Verfügung
zu stellen und für mögliche Kreditausfälle im Zuge der Finanzkrise
vorzusorgen. |
In
dem Buch "Entmündigt und geplündert" schreibt der Autor auf Seite
174 hierzu sehr treffend, "Egal
aus welcher Sicht man es betrachtet, die Folgen sind fatal und die
Visionsapostel der Banken sind am Ende auch noch stolz darauf,
nichts von der umfangreichen internationalen Marketingarbeit und meine
Controller-Reporte zu verstehen".
Und
weiter auf Seite 177,
"ich
glaube das "der Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes: ‘Alle Staatsgewalt
geht vom Volk aus’ sollte ehrlicherweise um den Nebensatz ergänzt werden
........ Soweit sie nicht von Wirtschaftsführern ausgeübt wird."
Die Bankenkrise ist eine Schimäre der
politischen Kaste.
Steinbrück hat es deutlich gesagt, die
Bundesrepublik -also die Bürger- brauchen keine 16 Landesbanken, die mit ihren
politisch dominierten Pöstchenvergaben zu einer für die Bürger segensreichen
Tätigkeit gar nicht bereit und fähig waren.
Das teilte die
stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Sonderkommission im Landtag,
die SPD-Politikerin Adelheid Rupp, nach einer Krisensitzung in München
mit. Damit hat die Landesregierung künftig das alleinige Sagen bei
Deutschlands zweitgrößter Landesbank, die im Zuge der Finanzkrise mit
horrenden Verlusten kämpft.
Statt die Wirtschaft mit Krediten
für Investitionen zu versorgen (und so Arbeitsplätze zu sichern und zu
schaffen) spielten die z.B. über irische Tochtergesellschaften an der deutschen
Bankenaufsicht vorbei mit Notenbankgeld an internationalen Spielcasinos. Die
WestLB hat sich dabei den Ruf als SPD-Bank erworben. Die arbeitete nicht für
für die Bürger, nur als Finanzier einer Partei!
|
In dem von 2005 bis 2019 geltenden Solidarpakt
II verpflichtet sich der Bund, den neuen Ländern für den
Aufbau Ost insgesamt 156 Milliarden Euro zur Verfügung zu
stellen.
Spaßbäder in ostdeutschen
Bundesländern.
Ludwigsfelde - Brandenburgs
Weg zur größten Freizeitbäderlandschaft Deutschlands scheint
nicht mehr aufzuhalten.
Beleuchtete Schafweiden in leeren
Gewerbegebieten und millionenteure Spaßbäder im Nirgendwo: Nicht
immer haben die ostdeutschen Bundesländer jeden Förder-Euro auch
in sinnvolle Projekte gesteckt.
Die großen Thermen reihen sich wie
auf einer Perlenkette rund um Berlin:
Bad Wilsnack im Nordwesten, Templin
im Nordosten, Bad Saarow und Burg im Spreewald im Südosten und
Belzig im Südwesten.
Sie sind alle mit Fördermitteln
von Bund, Land und der EU entstanden.
Dazu kommt die Konkurrenz großer
Hotels in Bad Saarow oder im Spreewald mit ihren Wellnessbereichen.
Seit mehr als einem Jahr lockt außerdem „Tropical Islands“ in
der umgebauten Cargolifter-Halle mit Schwimm- becken und
Lagunenlandschaft immer mehr Besucher an.
Trotz des großen Wettbewerbs
verfolgen Rheinsberg und Neuruppin seit Jahren den Bau von
Thermalbädern. In Bernau scheiterte erst kürzlich das Projekt
eines Freizeitbades, da der Investor keine ausreichenden
Fördermittel erhielt.
Dagegen hält Potsdam weiter am
Projekt eines großen Erlebnisbades fest. Für 38 Millionen Euro
sollte es für die Landeshauptstadt der große Wurf werden.
Kommentar -
Der Solidaritätszuschlag ist nach
fast 20 Jahren ebenso nötig wie die Deutsche Entwicklungshilfe
für China. Aber bei beidem ist es wohl wie mit der Sektsteuer:
Einmal eingeführt, bleibt sie bis in die Unendlichkeit erhalten.
Typisch Deutsch!
Weiter mit "Chronik
zum Schuldenberg der BRD"
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ANMERKUNG: Deutschland ist
der wichtigste Partner im europäischen Verbund. Fehlentscheidungen in
Deutschland müssen zwangsläufig unsere Partner mit ausbaden und kann zu
einer weltweiten Rezession führen. (VIDEO "Dominoeffekt")
Zwei Beispiele: 1.)
Die Autokrise ist das Ergebnis einer überhasteten Umweltpolitik in
der die Autokonstrukteure und der Markt nicht mithalten konnten.
2.) Immer
mehr Wissenschaftler warnen Umweltminister Gabriel (Mr.CO2) vor der bisher nicht
bewiesenen CO2 Theorie und fordern einen „ausgewogenen
Energiemix“. Mit der strittigen Umweltpolitik werden wir unweigerlich
abhängig vom russischem Gas. weiter.....>>>
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Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise 1928 sorgte
sich Robert Bosch um etwa 20000 Mitarbeiter, das Wohlergehen der ganzen
Republik und den immens gefährdeten Weltfrieden. In seiner freien Zeit
fertigte er ein Konzept zur Rettung des globalen Wohlstands an.
Der lange Zeit verschollene Text wirkt nun
plötzlich sonderbar aktuell, wenn Bosch die damaligen „Ursachen der
Weltkrisis“ analysiert und erstaunliche Lösungsvorschläge unterbreitet.
Nicht allein der verlorene Krieg mit seinen Reparationszahlungen, der darauf
folgende Warenhunger, die Überproduktion, die Schutzzölle und die fatalen
Börsenspekulationen seien schuld am Niedergang, sondern der Druck der
Innovationen und die Mechanisierung der Arbeitswelt. Hier sind durchaus
Parallelen mit den Heute überhasteten und nicht entgültig wissenschaftlich
nachgewiesenen Umweltauflagen der Umweltschützer zu sehen. Siehe hierzu
auch www.klimaforschung.net
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Die letzte Finanzkrise
erlebten Westdeutsche Unternehmen kurz nach der Wende als die Banken in
Aufbruchstimmung gen Osten ihre Filialen eröffneten. Hier witterten sie
bei den großen unbelasteten Grundstücken das lukrativere Geschäft.
Vielen Firmen wurden die
Kredite im Westen gekündigt oder vorenthalten, während staatliche Banken
im Osten Steuergeschenke machten.
...weiter......>
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Banken drehen Mittelstand den Geldhahn zu |
Ist die Deutsche Finanzkrise
hausgemacht ?
Rückblick: Wie entstand die
Wirtschaftskrise in Deutschland wirklich.
Wirtschaftskrise : Mittelstand in
Existenznot.
20.03.2003 - Banken und Sparkassen
verweigern Kredite.
Deutschland steckt in einer
Wirtschaftskrise. Den Mittelstand trifft es besonders hart, denn
zunehmend drehen die Banken und Sparkassen plötzlich kleineren
und mittleren Unternehmen den Geldhahn zu.
....weiter......>>> |
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Wie jetzt bekannt wird, betreiben
Landesbanken Privatbank für Reiche in der Schweiz. Die Zielgruppe:
wohlhabende Kunden.
Die feine Schweizer Privatbank hat ihren
Sitz in der Zürcher Börsenstraße - und gehört je zur Hälfte der
Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und der Bayerischen Landesbank.
Verwaltungsratspräsident war bis vor kurzem Günther Merl, der jetzt als
Chef des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) auch die
Landesbanken mit staatlichen Hilfsgeldern versorgt.
Auch die Vorteile anderer Steueroasen
werden von den Landesbanken gerne genutzt. Die BayernLB hat
Zweckgesellschaften auf der Kanalinsel Jersey angesiedelt, die dort den
Handel mit strukturierten Kreditpapieren betreiben. Das habe auch
"steuerliche Vorteile", teilte das Geldinstitut dem SPIEGEL mit.
Die Helaba macht solche Geschäfte ähnlich wie früher die Sachsen LB von
Dublin aus, weil solche Gesellschaften in Irland im Gegensatz zu
Deutschland keine Gewerbesteuern auf die Zinseinnahmen zahlen.
Insider vermuten, dass auf diesem Wege auch
das verschwundene Parteivermögen
der SED auf ein Nummernkonto gebunkert wurde.
© Weltfinanzkrise durch falsches oder
defektes Datenmaterial in der virtuellen Finanzwelt !?
©
09.2009 von Klaus-Peter Kolbatz
Sind bei dem Einsturz des World
Trade Center (Welthandelszentrum) auch wichtige Daten für den
Bilanzvortrag bei Banken verloren gegangen !? Falsche Daten führen
in den darauffolgenden Jahren zu einem Dominoeffekt! Liegt hier die eigentliche
Ursache in unserer heutigen Weltfinanzkrise? War das von Osama bin Laden
so geplant? Osama bin Laden hat Wirtschaftswissenschaften studiert und
wusste wie das Finanzsystem funktioniert.
Das World Trade Center
(deutsches Welthandelszentrum), war mit seinen beiden Türmen (415 und 417 Metern
Höhe und jeweils 110 Etagen)
nach seiner Fertigstellung kurzzeitig der höchsten Wolkenkratzer der Erde.
Etwa 50.000 Menschen arbeiteten in diesen Gebäuden,
hinzu kamen täglich 80.000 Besucher.
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Mit
dem Anschlag am 11. September 2001 sollte das
Weltfinanzsystem lahm gelegt werden !
Hat sich durch den riesigen
Verlust an Mensch und Datenmaterial die virtuelle Finanzwelt
verselbstständigt und zur heutigen weltweiten Finanzkrise geführt !?
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Konzerne
hatten ihre Datenspeicher aus dem zerstörten World Trade Center
in New York zur Datenwiederaufbereitung u.a. auch an deutsche
Unternehmen geliefert.
Die
Datenträger waren teilweise verkohlt und über
die Gehäuse der Festplatten hatte sich eine dicke Schicht aus
verkrustetem Staub und Schutt gelegt. Die Rechner arbeiteten, bis die
Druckwelle von den einstürzenden Hochhäusern sie umblies.
Die Höhe des Finanzschadens der
zur heutigen Finanzkrise führen soll macht mich stutzig. Hiernach
würde auf jeden Erdenbürger über 1.4 Millionen Euro Schulden
fallen. Also doch nur Datenfehler, ausgelöst am 11. September
2001?
Selbst
das FBI vermutete bereits damals illegale Finanztransaktionen rund
um die Anschläge vom 11. September. |
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Terrorfürst Osama bin Laden - Der Tag, der die Welt
veränderte
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Von seinen Anhängern wird Osama
bin Laden als Emir des Dschihad verehrt, von seinen Gegnern als
Drahtzieher menschenverachtender Anschläge gefürchtet. Geboren
wurde er 1957 in Saudi-Arabien. Er wuchs in wohlhabenden
Verhältnissen auf, studierte in seiner Heimatstadt Djidda
Wirtschaftswissenschaften.
Nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan im Jahr
1979 wurde bin Laden zum Freiheitskämpfer. Sein Vater
unterstützte den Kampf gegen Sowjets finanziell. Bin Laden
selbst bildete Guerillatruppen der islamischen Mudschaheddin,
der Glaubenskrieger, militärisch aus.
Nach dem Ende des Afghanistankrieges 1988 gründete bin Laden
die Organisation "El Kaida". Er vereinte darin
ehemalige Soldaten, um den Dschihad, den Heiligen Krieg,
weiterzuführen. Bereits nach kurzer Zeit war seine Armee 20.000
Mann stark.
Bin Laden gilt als Organisator der Terroranschläge vom 11.
September 2001 in New York und Washington. Als Reaktion auf die
Terroranschläge griffen die USA und ihre Verbündeten
Afghanistan an und stürzten die islamisch-fundamentalistische
Taliban-Regierung, die bin Laden unterstützte und ebenfalls
Terrorcamps unterhielten. Bin Laden ist seither untergetaucht
und wendet sich nur noch per Videobotschaften an seine Anhänger
und Widersacher.
In Teilen der arabischen Welt wird er als Held verehrt. In
einigen afghanischen Städten sind sogar Poster von ihm
erhältlich. |
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Situation: Nach der ersten
Explosion stürzten die Börsenkurse
Der Terroranschlag auf das
World Trade Center riss gestern weltweit die Börsen in die
Tiefe.
Am 11. September 2001 um 14.56
Uhr lief die Horrormeldung über die Agenturen: Flugzeug ins
World Trade Center abgestürzt.
Innerhalb weniger Minuten
erreichte die Nachricht die Börsen wie eine Schockwelle. In
Frankfurt drehten die Kurse sofort ins Minus. Die Börse meldete
„panikartige Verkäufe auf breiter Front“. Ein fassungsloser
Händler: „Der Schock ist riesig.“ Bis 15.48 Uhr krachte das
Börsenbarometer Dax (Kurse der 30 wichtigsten Aktien) um 9%
runter. Um 18 Uhr lag der Dax mit 11% im Minus bei nur noch 4163
Punkten. Ein Börsianer: „Die Börse hasst Unsicherheit... Die
Anleger wollen nur noch schnell raus.“
Massive Verluste erlitten
Lufthansa (–17%), Deutsche Post und Münchener Rück (je –16
%). Der weltgrößte Rückversicherer erwartet „erhebliche
Schadenersatzansprüche“.
Zur gleichen Zeit wurde in
Manhattan die Wall Street evakuiert, der Handelsbeginn auf
unbestimmte Zeit verschoben. Auch die Börsen in Lissabon und
Mexico City setzten den Handel aus. Andere europäische Börsen
waren im freien Fall: Paris: –7,4% (mehr als beim Ausbruch des
Golfkrieges!), London: –5,7 %.
Im Londoner Bankenviertel wurde
der sogenannte „Börsenturm“ geräumt, der Handel lief über
Computer an einem geheimen Ort weiter. Ein Sprecher: „Wir
gehen nach einem Notplan vor.“
Auch aus dem Dollar flüchteten
die Anleger in Panik. Die US-Leitwährung verzeichnete
Kursverluste von 1,75% gegenüber dem Yen. Der Euro stieg auf
0,91 Dollar (+1,5 Cent). Die Terroranschläge trieben die
Investoren gestern in festverzinsliche Wertpapiere, den
Schweizer Franken und ins Gold. Der Preis für die Unze stieg um
fast 20 Dollar. Auch der Ölpreis zog dramatisch an, auf über
30 Dollar je Barrel (159 Liter).
Eine anonyme Bombendrohung sorgte
an der Frankfurter Börse gestern um 19.15 Uhr für vorzeitigen
Handelsschluss. Das Gebäude wurde geräumt.
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Das
eigentliche Problem, das den derzeitigen Kollaps der Finanzmärkte vorantreibt,
sind die Finanzwetten der Derivatspekulanten, deren Volumen weit größer ist
als die ihnen zugrundeliegenden Börsenwerte.
Das
wirkliche Problem, über das niemand sprechen will, ist die Masse an
Verbindlichkeiten aus Derivatkontrakten, die in der Größenordnung von
Billiarden Dollar bestehen.
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Laut
Daten der amerikanischen Währungsaufsichtsamtes (OCC), die am 30. Juni 2008 veröffentlicht
wurden, hielten alleine die drei größten US-Banken (J. P. Morgan Chase, Bank
of America und Citicorp) ausstehende Derivatkontrakte im Wert von 179,4
Billionen Dollar bei einem Anlagevermögen
von nur 5,6 Billionen Dollar.
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Nach
Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sollen sich die
ausstehenden Kontrakte weltweit auf über 675 Billionen Dollar belaufen, aber
das dürfte stark untertrieben sein.
John Hoefle vom Executive Intelligence
Review rechnet mit weit über einer Billiarde Dollar. Er schreibt:
»Die Bemühungen von Finanzminister Henry Paulson und seines
Absturzverhinderungsteams werden zunichte gemacht, weil der größte Berg an
finanziellen Wettgeschäften der Weltgeschichte über ihnen zusammenbricht.«
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Unstrittig
ist, dass im Finanzsektor Verluste in noch nie da gewesenem Ausmaß
verbucht werden mussten. Hier ist eine
Auswahl
von Zahlen, die bis Mitte August 2008 offiziell bestätigt wurden:
*
Lehman Brothers (USA) – 17 Milliarden Dollar (Insolvenz angemeldet
am 15. 9. 2008)
*
Morgan Stanley (USA) – 12 Milliarden Dollar
*
Merrill Lynch (USA) – 46 Milliarden Dollar (Übernahme durch Bank of
America am 15. 9. 2008)
*
Citigroup (USA) – 47 Milliarden Dollar
*
Bank of America – 7 Milliarden Dollar
*
JP Morgan (USA) – 5 Milliarden Dollar
*
Goldman Sachs (USA) – 3,8 Milliarden Dollar
*
Bear Stearns (USA) – 3,2 Milliarden Dollar (Insolvenz angemeldet im
März 2008)
*
Wachovia (USA) – 6 Milliarden Dollar
*
UBS (Schweiz) – 37 Milliarden Dollar
*
Credit Suisse (Schweiz) – 6 Milliarden Dollar
*
Northern Rock Bank (UK) – 50 Milliarden Dollar
*
Royal Bank of Scotland (UK) – 9,9 Milliarden Dollar
*
HSBC (Bank, UK) – 6 Milliarden Dollar
*
HBOS (Bank, UK) – 2 Milliarden Dollar
*
Lloyds TSB Bank (UK) – 1,7 Milliarden Dollar
*
Deutsche Bank (Deutschland) – 10 Milliarden Dollar
*
Bayern LB (Deutschland) – 3 Milliarden Dollar
*
IKB (Deutschland) – 1,5 Milliarden Dollar
*
Commerzbank (Deutschland) – 1,1 Milliarden Dollar
*
West LB (Deutschland) – 1,5 Milliarden Dollar
*
Credit Agricole (Frankreich) – 7 Milliarden Dollar
*
Societe Generale (Frankreich) – 6 Milliarden Dollar
*
Nataxis (Frankreich) – 4,3 Milliarden Dollar
*
Unicredit (Italien) –1,6 Milliarden Dollar
*
National Australia Bank – 1 Milliarden Dollar
Unterm
Strich wurde also bisher der gleichzeitige Verlust einer Rekordsumme
von 348 Milliarden US-Dollar bestätigt. Wir
schätzen
jedoch, dass dies weniger als die Hälfte allein der Verluste durch
das Subprime-Problem darstellt. Tatsächlich
beläuft
sich der Gesamtverlust des Finanzwesens durch die Subprime-Krise auf
mindestens 1,2 Billionen US-Dollar.
Doch
diese Krise ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die gleichen laxen
Gepflogenheiten wie bei der Gewährung von
Hypotheken
herrschten in Amerika auch für Auto- und Studienkredite und besonders
für Kreditkartenschulden. |
Auch
wenn ihre Rettungspakete inzwischen beispiellosen Umfang erreichen, ist das
immer noch winzig im Vergleich zu der Krebsgeschwulst, die sie retten wollen.
Weiter
mit "Wissenschaftliche Arbeit für die World Academy of Arts and Sciences
(WAAS) Hyderabad, Indien" - Wege zur Bewältigung systemischer Bankenkrisen
von Bernard Lietaer mit Dr. Robert Ulanowicz & Dr. Sally Goerner (pdf)>>>>>>
| Die
treibende Kraft in alledem ist jenes globale Kasino, das man den Derivatmarkt
nennt - ein Markt, der alle Hypotheken-, Anleihe- und Aktienmärkte der Welt
zusammen weit in den Schatten stellt. Während sich die Hypotheken, Bonds und
Aktien insgesamt zu Billionen summieren, hat der weltweite Derivatmarkt ein
Volumen von Billiarden...
Das
Gesamtvolumen genau zu beziffern, ist unmöglich - aber es ist sehr leicht
anzugeben, wie viel dieser Derivatmarkt wert ist: gleich null. Man könne keine
genauen Zahlen erhalten, weil der überwiegende Teil der Derivatkontrakte außerbilanzlich
und vollkommen unreguliert gehandelt wird.
Nun
zerstört der Kollaps des Derivatmarktes das Weltfinanzsystem und die
Spekulanten kämpfen darum, ihre fiktiven Profite durch die größte
staatliche Rettungsaktion der Geschichte zu retten.
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So
funktioniert das Weltfinanzsystem.
Fabian
- Gib mir die Welt plus 5 Prozent
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Dabei ist hervorzuheben, daß
es sich nur um einen Versuch handeln kann, denn alles Geld der Welt reicht
nicht, um alle ihre Spielgeldwetten zu bezahlen. Und wenn die Zentralbanken
versuchen würde, dieses Geld zu drucken, schüfe das eine hyperinflationäre Bombe,
deren Platzen nicht nur die Reste des Finanzsystems wegfegen würde, sondern
auch die Regierungen, die Volkswirtschaften und die Existenzmittel für einen
großen Teil der Weltbevölkerung. Die Hyperinflation würde den Wert des
Dollars selbst auslöschen, und mit ihm Renten, Ersparnisse, Bankguthaben,
Aktienportfolios und alle übrigen Vermögenswerte.
Haushalte,
Unternehmen und Regierungen würden ruiniert, so dass faktisch selbst die Staaten
aufhörten zu existieren. Das ist nur eine grobe Skizze der Schrecken, die
eintreten könnten, wenn wir diesen Weg beschreiten würden.
Deshalb
ist es wesentlich, daß die Rettungsversuche für die Derivatblase sofort
eingestellt werden. Alle Derivatgeschäfte sollten für null und nichtig erklärt
und aus den Büchern der Spekulanten gestrichen werden. Jedes Finanzinstrument,
das Derivate enthält, sollte ebenfalls für null und nichtig erklärt und aus
den Büchern gestrichen werden. Man muß dieses ungeregelte, wahnsinnige Kasino
schließen und alle Forderungen aufgrund von Derivaten annullieren, als hätte
es diese Wetten niemals gegeben.
So
funktioniert der Geldbetrug
Der
größte und weitest reichende Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zurzeit
durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt.
Der
Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend
abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt
oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen
Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie
jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch
Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer
missbraucht werden kann.
Nach
der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, dass auch zur
Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher
staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und
Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die
Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass man nicht nur im
Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste, wie viel jedes Geldstück wert
war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.
Der
Staat musste aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb
war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg
bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen
einsetzen konnte. Umgekehrt wussten die Bürger, dass der Staat nur soviel Geld
ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war
also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).
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"Die
Weltbühne"
"Wenn
die Börsenkurse fallen,
regt
sich Kummer fast bei allen,
aber
manche blühen auf:
Ihr
Rezept heißt Leerverkauf.
Keck
verhökern diese Knaben
Dinge,
die sie gar nicht haben,
treten
selbst den Absturz los,
den sie
brauchen - echt famos!
Leichter
noch bei solchen Taten
tun sie
sich mit Derivaten:
Wenn
Papier den Wert frisiert,
wird die
Wirkung potenziert.
Wenn in
Folge Banken krachen,
haben
Sparer nichts zu lachen,
und die
Hypothek aufs Haus
heißt,
Bewohner müssen raus.
Trifft's
hingegen große Banken,
kommt
die ganze Welt ins Wanken -
auch die
Spekulantenbrut
zittert
jetzt um Hab und Gut!
Soll man
das System gefährden?
Da muss
eingeschritten werden:
Der
Gewinn, der bleibt privat,
die
Verluste kauft der Staat.
Dazu
braucht der Staat Kredite,
und das
bringt erneut Profite,
hat man
doch in jenem Land
die
Regierung in der Hand.
Für die
Zechen dieser Frechen
hat der
Kleine Mann zu blechen
und -
das ist das Feine ja -
nicht
nur in Amerika!
Und wenn
Kurse wieder steigen,
fängt
von vorne an der Reigen -
ist halt
Umverteilung pur,
stets in
eine Richtung nur.
Aber
sollten sich die Massen
das mal
nimmer bieten lassen,
ist der
Ausweg längst bedacht:
Dann
wird bisschen Krieg gemacht
Kurt
Tucholsky, 1930 |
Vom
Realgeld zum Nominalgeld
Immer
wieder haben Fürsten allerdings versucht, sich mehr Geld zu verschaffen, als
sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des Edelmetalls bei den Münzlegierungen
verminderten (»kippen und wippen«). Das Ergebnis war jeweils, dass die
Kaufleute und Bürger das schlechte Geld weitergaben, das gute aber behielten,
bis alle Bescheid wussten und das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden
musste. Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg.
Jede
Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, dass Gold nicht so stark
vermehrbar ist, wie die Wirtschaft wächst, dass also eine gewisse deflatorische
Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen
viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen
bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten
aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch
in höheren Summen aufzubewahren waren. Ihr Wert beruhte darauf, dass man die
Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold
oder Silber umtauschen konnte (Goldkernwährung). Auf diese Weise konnte der
Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verfügbar hatte,
denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch
ihrer Scheine in Gold. Normalerweise reichte also ein Volumen von weniger als
10% Gold für ein Währungsvolumen einer um 90% höheren Geldscheinmenge.
Das
System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz
hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu
anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten.
Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen,
dass sie - wenn auch über doppelten Umtausch - die Geldschein-Nominalwerte in Münzrealwerte
umtauschen konnten (Golddevisenwährung), hatten also eine zumindest indirekte
Geldwertgarantie.
Vom
staatlichen zum privaten Geld
Der
entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gründung des Federal
Reserve System in den USA. Obwohl nach der amerikanischen Verfassung eigentlich
nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein dürfen, hat sich ein von privaten
Banken gegründetes Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen
Rothschild und Rockefeller eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht,
eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für
welches anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte. In dieser
privaten Bank wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt
zusammengekauft, mit der Folge, dass viele andere Währungen ihren Goldstandard
nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (erste
Weltwirtschaftskrise).
Am
Ende des Zweiten Weltkriegs wurde deshalb 1944 in Bretton Woods wieder die Einführung
eines neuen Golddollarstandards beschlossen. Während des Weltkrieges verlangten
die USA für die Bezahlung von Rüstungsgütern Gold von den kriegführenden
Nationen. Auch das Gold Deutschlands musste als Kriegsbeute abgegeben werden. So
sammelten sich über 30000
Tonnen Gold der Welt allein in den USA - mehr als alle anderen zusammen hatten.
Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Da aber ein größerer Teil der
Dollars in den Zentralbanken der Welt als Reservewährung gehalten wurde,
konnten die USA mehr Dollars ausgeben als sie an Goldbasis hatten. Die Länder
der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur
auf Dollarbasis gehandelt wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer
stärker in den anderen Zentralbanken zur Hauptwährungsreserve. Die
Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen.
1971
kündigte US-Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollars in Gold
(Golddollarstandard) und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar auf.
Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch durch Staatshaftung
gedeckt, also eine freie private Währung der Federal-Reserve-Bank (FED). Der
Dollar und alles andere Geld der Welt sind seitdem nicht mehr werthaltig,
sondern nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier.
Eine
durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel
erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung. Hierzu bedarf es
des Vertrauens der Geldinhaber, dass sie ihr Geld langfristig wertgesichert
sehen. Der langfristige Kurswert - das Vertrauen - einer freien Quantitätswährung
hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab. Das
Problem: Während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur
vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht.
Geldmengenvermehrung
bedeutet nämlich immer Inflation. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für
dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten:
Die
deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Bundesbankgründung eine
staatsunabhängige neutrale »vierte Gewalt« für die Bundesbank gefordert,
damit diese den politischen Pressionen zum Geldmengenmissbrauch widerstehen könne,
damit der Bürger sich also auf die Werthaltigkeit des Geldes verlassen könne.
Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark
verpflichtet gewesen (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabhängig.
Dies hat dazu geführt, dass die D-Mark als stabilste Währung der Welt immer
mehr auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.
Die
meisten anderen Staaten haben eine "orientierte Quantitätswährung"
bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten
Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum, Vollbeschäftigung oder
anderen. Dies gab der nationalen Politik ausreichend Einflussmöglichkeiten auf
die Zentralbank und auf das Geld und hat regelmäßig dazu geführt, dass der
politische Missbrauch zu entsprechender Inflationierung der Währungen geführt
hat. (Beispiel: Frankreich, Italien, Spanien usw.)
Die
meisten Diktaturen der unterentwickelten Länder und das private
Federal-Reserve-System dagegen bevorzugten eine «freie Quantitätswährung»,
also eine Währung, deren Missbrauch durch die Politik oder durch die privaten
Zentralbankeigentümer nicht gesetzlich beschränkt wurde. «Freie Quantitätswährung»
hat immer «Freiheit zum Missbrauch der Währung» bedeutet und nie langfristig
funktioniert.
Vor
allem führt ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen
Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden - wie die D-Mark - oder andererseits
von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen
Zwecken frei manipuliert werden, zu erheblichen Kursspannungen: Weil die
Deutsche Mark durch die Bundesbank relativ wertstabil gehalten wurde, andere
wichtige Währungen sich dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer
stärker wertminderten (Abwertung), versuchen die Geldwertbesitzer naturgemäß,
mit ihren längerfristigen Dispositionen in harte Währungen zu gehen und weiche
zu meiden.
So
wurde die Deutsche Mark in Konkurrenz zum Dollar immer stärker auch Währungsreserve
von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem aber wurde an der
"harten" Währung deutlich, wie weich eine ständige
Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatswährungen gemacht
hatte. Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum
gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems
- kein Wunder, dass dieser Störer durch Abschaffung der Deutschen Mark und
Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne
Europäische Zentralbank ausgeschaltet werden musste. Kohl hat dafür gesorgt,
dass dies »im kleinen Kreise« entschieden wurde, dass die deutsche Bevölkerung
über den Verlust ihrer werthaltigen Währung nicht abstimmen durfte ("Wo
kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden
sollte?"). Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide D-Mark
geopfert.
Inzwischen
hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich
das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als
Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig
entwertet. Dass die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der
Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, dass durch geschickte
Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt
wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen
manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.
Praktisch
hat inzwischen das von der US-Großfinanz gesteuerte und ihnen gehörende
private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt:
Das
FED-Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend.
Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind Dollars.
Die
US-Großfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffmärkte gezwungen,
nur in Dollars zu verkaufen. Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollars, sondern
gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt (Saddam).
Auch
die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollars in immer stärkerem
Masse (Euro-Bank über 90%) als Währungsreserven anzunehmen. Die übrigen Währungen,
wie zum Beispiel der Euro, beruhen also in ihrem Wert zu über 90% auf
wertlosen, nur durch die Macht und den Willen der US-Großfinanz gehaltenen
Dollar-Papieren.
Inzwischen
wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre
Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder »auszuleihen«. Das Gold der Welt hat
sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern
des Federal-Reserve-Systems konzentriert, so dass ein neuer Goldstandard nur mit
deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED-Eigentümer
mit einer Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: "Möglicherweise bis
6000 Dollar.") allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein
Jahrhundertgeschäft machen würden.
Die
US-Großfinanz steuert also über die ihr gehörenden FED letztlich das Geld und
die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld dieser US-Großfinanz,
von niemandem außer von ihr garantiert, aber nach Kräften missbraucht,
vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den
Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Welt missbraucht.
Durch
ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Großfinanz
unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Aber auch
der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er
einnimmt (Schuldenreiterei). Missbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung
ist also sowohl für die herrschende US-Finanz als auch für die von ihr
beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das
Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt.
Ebenso
haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland
drastisch vermehrt. Der US-Staat lässt sich also in immer größerem Ausmaß
von der Welt Sachgüter gegen wertlose Scheinchen liefern - die moderne Form der
Tribute.
Dass
diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung
des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu
verdanken: Die US-Großfinanz und die US-Administration zwingen seit Jahren
wirtschaftlich und politisch die wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank,
Japan, China und andere), die bei ihnen sich für Exporterlöse oder als
Kaufpreise für den Aufkauf von Sachgütern ansammelnden wertlosen Dollars zu
behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten. Praktisch heißt
das: Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die
Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden wertlosen Dollars in immer größeren
Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währung der
Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer wertloseren Dollars
unterlegt - also praktisch ebenso wertlos geworden. Somit sind alle im gleichen
Geldentwertungsboot:
Die
Urheber der Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die
Helfer der Geldmengenvermehrung in den Zentralbanken der Satellitenstaaten.
Damit
aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle
Abwertung des Dollars schließlich seine Gläubiger entreichern - betrügen -
und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollars
wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner
steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger
betrügen will.
Dem
Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und Kurspflege
suggeriert, die missbrauchten Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten
immer noch einen soliden Kurswert.
Würden
die Geldbesitzer wissen, dass sie eigentlich nur Papierwert in den Händen
haben, alles andere aber von den Manipulationen, den Missbräuchen, der Macht
und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt,
-
würde die Geldumlaufsgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker
steigen,
-
würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen,
-
und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen,
-
würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger
(Geldpapiere, Renten, Fonds und andere) sich in einem zweiten Börsencrash auflösen
und zusammenbrechen
-und
würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter
Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so
dass eine Währungsreform unvermeidlich wird.
Noch
wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang
eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten. Nutznießer
dieses Systems sind nicht nur die US-Großfinanz, welche durch ihre FED immer
hemmungsloser Dollarmengen in die Welt jagt, sondern auch die dieses Spiel
mitbetreibenden Zentralbanken, wie zum Beispiel die Eurobank, die Banque of
Japan und andere. Die Vorstände dieser Banken wissen genau, wie wertlos der
Dollar inzwischen ist, stützen aber immer noch die gesetzliche Illusion der
Zahlungsmittelfunktion des Dollars, haben sogar aus politischen Gründen
geschwiegen und die eigene Währung nahezu ausschließlich mit wertlosen Dollars
in ihrer Währungsreserve unterlegt, also ihre Währung praktisch ebenso wertlos
gemacht. Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank
ohne Werte da. Das Gold - auch das deutsche Gold - ist mutmaßlich nur noch als
bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, nicht mehr aber als
Realgold. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die private Federal Reserve
Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar.
Das System lebt davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht
wird.
Tatsache
1:
Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und
stehen auf so tönernen Füssen, dass ihre Währungen (Dollar, Euro, Yen und
andere) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben.
Tatsache
2:
Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung
über einen angeblichen - aber nicht vorhandenen - Kurswert künstlich
aufrechterhalten und ist längst nicht mehr echt.
Tatsache
3:
Das Privatgeld (Dollar) der US-Großfinanz ist längst von allen Bindungen an
Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung befreit, hat also nicht nur seine
Wertaufbewahrungsfunktion verloren, sondern täuscht auch die Welt nur noch
durch weltweite Kursmanipulation über einen scheinbaren Tauschwert des durch
hemmungslose Vermehrung entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese Täuschung und
die Macht der US-Großfinanz wird noch künstlich "Vertrauen" der Welt
in den Dollar suggeriert. Wüssten die Marktteilnehmer dagegen, dass sie mit dem
Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten
in den Händen haben, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre
Macht, den Geldwert zu manipulieren, missbrauchen, so würde auch das Vertrauen
in diese Privatwährung Dollar zusammenbrechen.
Mit
dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind keine
Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Wer in der großen Aktienhausse
glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash darüber belehrt, dass
die Aktie außer dem Papierwert nur noch Hoffnung trägt, diese aber leicht
schwinden kann. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte,
keine Sachwerte. Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des
Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten
Finanzmächte der Welt.
Mit
Scheingeld zu Sachwerten
Würden
die Marktteilnehmer wissen, dass unser Geldsystem letztlich am Privatgeld Dollar
und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den Manipulations- und
Missbrauchswünschen der großen Finanzoligarchie hängt, dann würden die
Menschen ihr Währungsvertrauen verlieren, ihr Geld nicht mehr als
Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der laufenden Geldentwertung durch
Flucht in die Sachwerte zu entgehen versuchen.
Genau
dies tun die hinter der FED stehenden Täter der grössten Geldvermehrung aller
Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle
Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe,
Immobilien und jede einigermassen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in
freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis. Und nicht nur die
US-Großfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der
amerikanische Staat importiert für Fiat-Money (gedrucktes, eigentlich wertloses
Geld) seit Jahren mehr Sachgüter aus der Welt, als er bezahlen kann, und
verschuldet sich dafür hemmungslos im Ausland - solange die ausländischen Gläubiger
noch an den Wert des Dollars glauben oder mit politischer Erpressung gezwungen
werden können, die faulen Dollars in ihre Währungsreserven anzunehmen.
Mit
Sachwerten zu Monopolen
Die
hinter der FED stehende Großfinanz hat auf diese Weise durch gezielte
Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu
Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran,
Telekommunikation, Gasfaserleitungsnetze, Print- und Fernsehmedien,
Nahrungsmittel (Nestlé, Coca-Cola), große Teile der Rüstungsindustrie und der
Luftfahrt usw.
Zurzeit
läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Gen-Manipulation.
Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die
Genmanipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einer
Firma mit einem Patentmonopol das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten
Monopolpreis abkaufen, können sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur
Saat verwenden.
Ein
anderes Monopolisierungsspiel läuft zurzeit auf dem Zuckermarkt: Die EU hat
ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion
zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist. Der Rübenzucker
ist aber teurer als der in den Tropen wachsende Rohrzucker des US-Kartells. Die
der US-Großfinanzgruppe gehörenden Firmen Nestlé und Coca-Cola verlangen nun
gemeinsam mit von ihr abhängigen Wissenschaftern und Politikern eine
"Liberalisierung des Zuckermarktes" und betreiben dies über die
internationalen Gremien (GATT, Mercosur). Sobald diese Liberalisierung
durchgesetzt ist, kann sich der teurere Rübenzucker gegen den billigeren
Rohrzucker nicht mehr halten, bricht die europäische Zuckerproduktion endgültig
zusammen und wird der Zuckermarkt - anfangs billiger, nachher aber teurer -
durch das von der US-Großfinanz beherrschte Rohrzuckerkartell überschwemmt.
Mit
welchen kriminellen Methoden die US-Großfinanz dabei ganze Branchen in ihre
Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom: Dieser Kabelnetzbetreiber operiert höchst
lukrativ, steht aber schon länger im Visier der US-Großfinanz
(Telekommunikations-Monopolisierung). Diese hat deshalb erst den Vorstand von
Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein Darlehen mit mehr als 30%
Jahreszinsen oktroyiert, so dass die eigentlich gut operierende Firma wegen der
Zinslasten in Schwierigkeiten geriet und nach Ansicht der US-Bank "jetzt
billigst übernahmereif" wurde. Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.
Ein
ähnliches Spiel hat der Abgesandte der US-Großfinanz Ron Sommer mit der
Deutschen Telekom versucht. Die US-Großfinanz sammelt alle
Telekommunikations-Gesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren. Der
Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US-Firma der Telekom zum dreißigfachen
Preis (30 Mia. US-Dollar) von der US-Großfinanz gekauft, damit diese aus
eigenem Vermögen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der zweite Schritt war,
die Telekom-Aktien billig zu machen, damit der US-Investor sie billig bekam. In
diesem Spiel ist allerdings Ron Sommer über seine Grenzen gegangen und
gescheitert. Dies wird aber die US-Großfinanz in ihren Übernahmeplanungen nur
zurückwerfen, nicht hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telecom gehen planmäßig
weiter.
Ein
gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt-Energiemarkt, in Deutschland
offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US-Großfinanz bereits eigene
Vertrauensleute in die für die Übernahmekandidaten entscheidenden Banken und
Vorstände entsandt hat. In 20 Jahren will die US-Großfinanz auch das Wasser
der Welt - nach Aussage ihres Vertreters Brzezinski - monopolisiert haben.
Mit
Sachwerten zur Währungsreform
Deutet
man den Fahrplan der Welt-Großfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange
vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt
aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Großfinanz ist klug genug zu
wissen, dass ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das
Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der
Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur
galoppierenden offenen Inflation machen, die zwangsläufig in eine Währungsreform
einmünden muss.
Dies
aber ist genau der Vorteil sowohl der Großfinanz als auch der USA:
Die
Großfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte gekauft,
wird also von der Währungsreform mit ihren Sachwerten nicht mehr betroffen, hat
sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges Vermögen verlagert. Da sie
in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie
sogar die Welt jederzeit mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht
mehr Steuern sind dann das Einkommen der Welt-Herrscher, sondern Monopolerträge.
Niemand kann die Großfinanz hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer,
Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30% anzuheben und
auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen.
Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für
die Gesamtbevölkerung der Welt so gefährlich.
Listigerweise
hat die US-Großfinanz die faulen Dollars überwiegend ins Ausland gebracht.
Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbestände sind nicht mehr in den USA,
sondern sind bei den Gläubigerstaaten der USA. Die USA haben sich nämlich in
den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das
Ausland hat Güter geliefert (Sachwerte), dafür aber wertlose Dollars bekommen.
Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich
entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken,
Staaten und Marktteilnehmer außerhalb der USA. Dann rächt sich, dass die Europäischen
Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben und dafür immer ausschließlicher
Fiat-Money als Basis (Währungsreserve) für die eigene Währung, zum Beispiel
Yen oder Euro, eingesetzt haben. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen,
werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren
einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die sich
abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform
aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve
darstellt.
Dass
aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes - des Dollars - durch die der
US-Großfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar-Währung
zu immer stärkerer Inflation und schließlich zur Währungsreform führen muss,
ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und
seinen Mittätern zweifelhaft sein.
Durch
Währungsreform zur Weltwährung
Greenspan
hat in einer Rede unvorsichtigerweise geäußert, dass "wohl bis 2007 eine
grundsätzliche Dollar-Korrektur anstehe und dass man dann zweckmäßigerweise
den Dollar und den Euro zum 'Euro-Dollar' einer neuen Welt-Währung vereinigen könnte".
Das macht aus Sicht der US-Großfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die
Dollar-Missbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das
Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und
nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-Großfinanz halten.
Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würde dann
der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US-Großfinanz
wichtige Ziele erreicht:
Eine
neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten
und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu
entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert
ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in
alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber
gelohnt.
Vor
allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige
Auslandsverschuldung von 5 200 Mia. Dollar würde bei 50%er Abwertung nur noch 2
600 Mia. Euro-Dollar betragen.
Geschädigt
werden alle Inhaber von Alt-Dollars, deren Bestände um 50% oder sogar 90%
abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China,
Japan und Europa mit ihren hohen Dollar-Währungsreserven.
Das
Hauptziel der US-Großfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu
erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen. In einem Euro-Dollar-System
würde zwangsläufig das der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve System
eine Mehrheit haben, also die US-Großfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem
beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen
Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich
bereits von der US-Großfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die
BIZ neue Zentralbank der Euro-Dollar-Währung, sind zufälligerweise wieder die
gleichen Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher
auch Eigentümer der FED waren. Sie könnten dann das gleiche Spiel freier
Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem Federal Reserve System bisher
macht wieder auf höherer Ebene - und dazu auch noch durch Währungsreform
entschuldet - erneut -betreiben. Die bisherige Welt-Geldmengenvermehrung, der
große Geldbetrug gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde
den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und ihnen
damit das neue Spiel mit der Weltwährung Euro-Dollar 20 bis 30 weitere Jahre
erlauben.
Die
US-Großfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die
Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert - darunter so existenzwichtige
Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber
hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem
Belieben geschaffen - eine Geldvermehrungsmaschine wie den Dukatenesel im Märchen.
Auch
mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die
Welt gehen. Man wird dies als "Verschwörungstheorie" oder als
"Antiamerikanismus" oder sogar als "Antisemitismus"
(Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen,
denn immerhin gehören der US-Großfinanz auch wesentliche Teile der Print- und
Bildschirmmedien überall in der Welt.
Das
Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel
Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw.
lesen.
Verlierer
bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der
Welt, welche dem Geld zuviel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch
glauben, dass Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch
Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40
Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten
Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger
Vorteil der Täter ist. Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens
Wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in
Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muss in Sachwerte gehen, wie dies die
Großfinanz selbst vorgemacht hat.
Strategieziel
des Welt-Geldbetruges
Soweit
von außen her erkennbar, hat die US-Großfinanz ursprünglich nur das Ziel
gehabt, die US-Währung zu beherrschen und damit den US-Markt nach eigenem
Willen manipulieren zu können. Diesem Ziel diente das private Zentralbanksystem
FED. Als US-Präsident Kennedy ein Gesetz eingebracht hatte, dieses
Privatfinanzsystem zu verstaatlichen, starb er eines plötzlichen Todes. Wer
immer an diese Privatgeldmöglichkeiten der US-Großfinanz rührte, verlor dabei
Vermögen oder Leben.
Inzwischen
aber sind die strategischen Ziele der US-Großfinanz über die nationale
Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem,
welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung
als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht hat und nur
noch mit einer Weltwährung - Euro-Dollar - formalisieren müssen.
Wenn
wir also einen zweiten Missbrauch des Welt-Geldsystems zugunsten privater Großfinanzgruppen
und überhaupt den Missbrauch der Geldmengenwährungen verhindern wollen, muss
jede Währung vor jedem öffentlichen oder privaten Missbrauch, vor jeder
Deflations- und Inflationsmanipulation gesichert werden.
Das
ist sicher nicht erreichbar, wenn man die Währung der privaten Großfinanz überlässt.
Sie wird die Missbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen
Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten.
Die
Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass die meisten Regierungen ihre Währungen
ebenso missbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also
Einflussmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.
Es
gilt also, aus den Missbräuchen der öffentlichen Hände und der privaten Großfinanz
die Währungen so unabhängig zu machen, dass privater und öffentlicher
Missbrauch ausgeschlossen werden.
Sicher
ist eine auf Gold basierende Währung nicht so leicht zu manipulieren wie eine
bloße Quantitätswährung. Die Probleme jeder auf Gold basierenden Währung
liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Großfinanz den größten
Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat. Sie würde also mit jeder
Art einer auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können.
Bleibt
also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf
aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muss an dem
Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker
wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder
inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die
Weltwirtschaft ausgehen.
Dies
ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, dass
sie gleichsam die "vierte Gewalt" darstellen, nicht in privater Hand
liegen und nicht durch Regierungen beeinflusst werden können. Das Urmodell der
Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro-Bank kam dieser Unabhängigkeit
sehr nahe.
Die
kommende Währungsreform bietet eine einmalige Chance, die Täter, ihre Währungsmanipulationen
und ihre Missbräuche zu brandmarken und damit eine allgemeine öffentliche
Zustimmung zu einem weder von der privaten Großfinanz noch von den Regierungen
mehr beeinflussbares Zentralbankensystem zu schaffen. Dies wäre eine
Jahrhundertchance.
Verhindert
werden könnte ein unabhängiges Zentralbankensystem vor allem von der Großfinanz,
welche über die ihr schon gehörenden BIZ bereits die Weichen für eine neue Übernahme
des nächsten Zentralbanken- und Währungssystems gestellt hat. Deshalb tut
Aufklärung Not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des
Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für
ein neues Währungssystem aufzuzeigen.
|
SCHLUßSATZ:
Viele
Bankgeschädigte konnten den Konkurs mit dem damit verbunden wirtschaftlichen Ruin nicht
verkraften und mussten auf städtische Friedhöfe beerdigt werden.
Wenn die Banken hierfür
selbst aufkommen müssten,
hätte
jede Filiale ihren eigenen Friedhof.
.....lässt grüßen.
Zitat aus: "Entmündigt und geplündert" Seite
177 |
©
Prof. Dr. h.c. Klaus-Peter Kolbatz
Wen
Sie mir zu dieser Seite etwas mitteilen möchten, dann benutzen Sie bitte das
folgende Eingabeformular......>>>>>
Publikationen und Auszug aus
interne Schriftwechsel (pdf):  |
|
|
| Das
Haarp Projekt, Kapitalverbrechen an unseren Kindern v. Klaus-Peter
Kolbatz |
| Saubere
Luft heizt Europa ein - Von Volker Mrasek |
| Ist
die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !? v.
Klaus-Peter Kolbatz |
| Mobilfunktürme
heizen das ErdKlima auf! von Sophia Iten |
| Aus
der die Staub- Aerosolforschung von www.klimaforschung.net |
| Der
Golfstrom als Motor für unsere globale Zentralheizung v. K.-P.
Kolbatz |
|
| Interner Schriftwechsel: |
| An
Bundesumweltminister-Gabriel_Dynamopark-ersetzt-Atomkraftwerke_11.04.2009.pdf |
| An
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Konzept gegen die Auto und
Finanzkrise v. Klaus-Peter Kolbatz v. 10.03.2009 |
| An
das Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 26. Oktober
2007 |
| An
das Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 10. Juni 2007 |
| Vom
Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 03.05.2007 |
| An
das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz .... (BMU), Herrn
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, vom 10. März 2007 |
| An
die Bundeskanzlerin Angela Merkel, vom 10. März 2007 |
| An
Herrn Jürgen Trittin, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit vom 14. Januar 2003 |
| Vom
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
Prof. Klaus- Töpfer, vom 14. Juli 1994 u. 22.Juni 1994
|
|
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produzieren saubere Luft!"
 |
Rückblick:
20.03.2003
Wirtschaftskrise
: Mittelstand
in Existenznot.
Banken
und Sparkassen verweigern im Westen Kredite
VIDEO: klicken Sie auf das Bild (11.566KB) |
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VIDEO:
Fördermittel "Ost"
Banken
drehen Mittelstand im Westen den Geldhahn zu. |
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dpa
Mittelständische
Unternehmen müssen kleinere Brötchen backen |
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20.03.2003
- Frontal21 - Mittelstand
in Existenznot
Banken verweigern Kredite
Deutschland steckt in einer
Wirtschaftskrise. Den Mittelstand trifft es besonders hart, denn
zunehmend drehen die Banken und Sparkassen plötzlich kleineren
und mittleren Unternehmen den Geldhahn zu. |
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Der
Sanitär- und Heizungsunternehmer Jürgen Hasler
aus Oldenburg beschäftigt in seinem
Mittelstandsbetrieb zehn Handwerker, und er
bildet regelmäßig Lehrlinge aus. Dennoch hätte
seine Hausbank den Vorzeigebetrieb fast in die
Pleite geschickt.
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Jürgen
Hasler hatte reichlich Aufträge, konnte seinen
Umsatz sogar verdoppeln. Sein einziges Problem
war: Er brauchte einen höheren
Kontokorrentkredit um Material vorzufinanzieren.
Früher ging das immer glatt, jetzt drehte die
Bank den Geldhahn zu.
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Bank
kündigt kurzfristig Kredit
Hasler:
"Wir sind eigentlich freudestrahlend dahin
gegangen, weil ich auch fast 15 Jahre schon mit
dieser Bank zusammenarbeite. Es ist unsere
Hauptbank. Wir haben uns gesagt: Mensch, jetzt
haben wir endlich mal tüchtige Aufträge für
ein ganzes Jahr. Dann wurden wir doch so enttäuscht
von dieser Bank."
Die Oldenburgische Landesbank will den Kredit
nicht erhöhen, schlimmer noch, sie kündigt den
bereits laufenden Kredit kurzfristig.
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Landesbank
Oldenburg verweigerte Kredit |
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Kampf
um das Familienunternehmen
Die
Oldenburgische Landesbank erklärt gegenüber
Frontal21, sie könne sich zum Fall Hasler aus
Datenschutzgründen nicht äußern. Allgemein
aber stellt sie fest: "Unabhängig davon
haben wir dort, wo unverhältnismäßige Risiken
bestanden, dies mit dem Kunden erörtert und in
Einzelfällen, wie bisher, von einer Begleitung
der Finanzierung abgesehen."
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Mit
anderen Worten: Die Bank setzt Hasler vor die Tür.
Über zwanzig Jahre schon führt er das
Familienunternehmen. Er und seine Frau Annegret
wollen nicht einfach aufgeben. Jürgen Hasler löst
schließlich seine Altersversorgung auf, um
seinen Betrieb zu retten.
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Jürgen
Hasler gibt nicht auf |
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Das
totale Aus
Annegret
Hasler: "Es wäre sonst das totale Aus für
uns gewesen."
Frontal21: "Welche Konsequenzen hätte das
gehabt?"
Jürgen Hasler: "Die Konsequenzen wären
gewesen, dass zu der Zeit zehn Personen ihre
Arbeitsstelle verloren hätten. Ich persönlich
wäre dann mittellos gewesen und hätte dann
irgendwo vom Sozialamt oder anderswo Mittel
beantragen müssen."
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Die
staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW)
weiß: So wie den Haslers ergeht es landauf,
landab vielen kleinen und mittleren Unternehmen.
In einer Studie hat die KfW die
Finanzierungsbedingungen für mittelständische
Unternehmen untersucht.
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Finanzierungsschwierigkeiten
Joachim
Heidebrecht von der KfW zum Ergebnis: "Sie
haben sich in letzter Zeit erheblich
verschlechtert. Unsere regelmäßigen
Unternehmensbefragungen zeigen uns, dass
inzwischen fast die Hälfte der Unternehmen über
wachsende Finanzierungsschwierigkeiten klagen
und ein Drittel davon sogar Schwierigkeiten hat,
überhaupt noch einen Kredit zu bekommen. Die
Situation ist im Augenblick sehr
angespannt."
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Frontal21
- Mittelstand
in Existenznot - Teil
2
Mitten
in der Krise lassen Banken viele
Mittelständler im Stich. Selbst
Unternehmen, die stets brav ihre
Kredite zurückgezahlt haben, flattert
plötzlich die Kündigung ins Haus.
Wer dann keine Reserven hat, dem droht
das Aus.
von
Reinhard Laska, 20.03.2003 |
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Ein
ehemaliger Kreditberater, der
nicht namentlich genannt werden
will |
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Der
Insolvenzverwalter Dirk Pfeil: "Es liegt
sicherlich auch an der Personalpolitik, an dem
Verhalten in der Bank. Ich habe den Eindruck,
dass mitunter ein Mitarbeiter, der eine neue
Aufgabe übernimmt, Kreditverträge vorfindet,
Geschäftsverträge sichtet und zu dem Punkt
kommt: Wenn ich das dieses Jahr noch rausschmeiße,
kann ich sagen, das ist vom Vorgänger. Wenn ich
es nächstes Jahr rausschmeiße, geht es auf
meine Tantieme. Das ist ein Gefühl, das ich
auch nicht loswerde, es scheint mir bei allen
Kreditinstituten so zu sein."
Kunden
werden zu lästigen Bittstellern
Das
deckt sich auch mit den Erfahrungen eines
ehemaligen Kreditberaters, der lange in
deutschen Großbanken arbeitete. Er musste
miterleben, wie Kunden plötzlich zu lästigen
Bittstellern wurden.
Seinen Namen möchte er nicht nennen: "Der
Handwerker, der Mittelstand, die tragenden Säulen
unserer Wirtschaft, was immer gesagt wird, war
auf einmal nichts mehr wert. Man hat die
Daumenschrauben den Betreuern angelegt. Es
wurden Intensivabteilungen in Regionen gegründet,
egal welche Großbanken, es waren alle Großbanken.
Dann hat man von jungen unerfahrenen Leuten
diese Intensivengagements, kleine 50.000
DM-Kredite damals, betreuen lassen. Nicht
betreuen lassen in dem Sinn, ihnen zu helfen,
sondern ihn an die Wand zu fahren."Das
verschärft die Wirtschaftskrise. Die Banken
tragen Mitschuld, wollen davon aber nichts hören.
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Im
Börsenboom verspekuliert
Dr.
Wolfgang Arnold vom Bundesverband der Banken:
"Die Banken und Sparkassen sind natürlich
generell risikobewusster geworden. Das hängt
ganz einfach damit zusammen, dass wir im letzten
Jahr ja 40.000 Unternehmensinsolvenzen gehabt
hatten, gerade im mittelständischen Bereich.
Aber das Problem des Mittelstandes ist nicht,
Kredite zu bekommen, sondern das Problem des
Mittelstandes besteht darin, dass die allgemeine
wirtschaftliche Situation nicht gut ist."
Für diese wirtschaftliche Situation sind die
Banken mitverantwortlich. Jahrelang haben sie
sich im Börsenboom verspekuliert und lassen nun
den Mittelstand dafür büßen.
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Banken
drehen Mittelstand den Geldhahn
zu |
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Zwischenfinanzierung
notwendig
Ein
Beispiel: Frontal21 besuchte ein Unternehmen,
das jahrelang Gewinne machte. Die Geschäftsleitung
bittet uns, den Namen nicht zu nennen. Der
Maschinenpark ist zum großen Teil abbezahlt.
Dann gehen zwei große Aufträge verloren. 50
Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Neue Aufträge
kommen, aber die müssen zwischenfinanziert
werden.
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Der
Geschäftsführer: "Man benötigt zunächst
für die Abarbeitung dieser Aufträge eine
erhebliche Vorfinanzierung. Zwischen dem
Materialeinkauf und der Bezahlung einer Rechnung
im heutigen Bereich des Objektgeschäftes
vergehen circa drei bis vier Monate, und in
dieser Zeit muss das gesamte Material und müssen
Löhne vorfinanziert werden. Das hat mich sehr
überrascht, dass man bereit ist, ein
Unternehmen gegebenenfalls, wie man so schön
sagt, über die Klinge springen zu lassen."
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Bei
den Opfern wächst die Wut
Dabei
war der Kredit gut abgesichert, doch der
Hausbank war das egal. Die Möbelfertigung gilt
ihr als Krisenbranche, und sie fragt nicht, wie
es um das einzelne Unternehmen steht.
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Nur
mit Mühe konnte die Geschäftsführung die
drohende Insolvenz verhindern. Ginge es nach der
Hausbank, käme ein florierendes Unternehmen
unter den Hammer. Bei den Opfern wächst die
Wut.
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Neue
Mittelstandspolitik der Banken
Max
Schön, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger
Unternehmer: "Zum Teil sind die Banken sehr
aggressiv im Umgang, völlig verständnislos für
die Unternehmersituation. Sie wollen nur das
Risiko loswerden und kündigen dann einfach. Zum
Teil sind sie aber auch ausgesprochen
dilettantisch, wenn es darum geht, zu verstehen,
was in dem Unternehmen los ist. Sie machen sich
häufig nicht mehr die Mühe, in das Unternehmen
zu gehen, die Details zu erfragen."
In Jürgen Haslers Unternehmen standen zehn
Arbeits- und Ausbildungsplätze auf dem Spiel.
Das Familienunternehmen besteht weiter, obwohl
die Bank alles tat, um das zu verhindern. Das
ist die neue Mittelstandspolitik nach Art der
Banken.
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| Literatur: |
| Burn-out-Syndrom.
- Infarkt der Seele -
Psychologie & Hilfe. Business & Karriere.
2. Auflage - wie
ich aus meiner inneren Leere wieder heraus kam -.
Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 184 Seiten;
Erscheinungsdatum: 2008, ISBN: 9783837065213; |
zurück |
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24.03.2009 - Köhler: Berliner
Rede 2009 -
"Die Glaubwürdigkeit der
Freiheit" |
|
In seiner Berliner Rede bezeichnet
Bundespräsident Horst Köhler die Wirtschafts- und Finanzkrise als
"Bewährungsprobe für die Demokratie". Die Rede im
Wortlaut.
Ich will Ihnen eine Geschichte
meines Scheiterns berichten.
Es war in Prag, im September 2000.
Ich war neu im Amt als Geschäftsführender Direktor des
Internationalen Währungsfonds. Mein Ziel war es, den IWF zum
Exzellenzzentrum für die Stabilität des internationalen
Finanzsystems zu machen.
Die Entwicklung auf den
Finanzmärkten bereitete mir Sorgen. Ich konnte die gigantischen
Finanzierungsvolumen und überkomplexen Finanzprodukte nicht mehr
einordnen. Ich begann, kapitalmarkt-politische Expertise im IWF
aufzubauen. Das sahen nicht alle gern. Und ich wunderte mich, dass
sich die G7-Staaten nur zögerlich einer Überprüfung ihrer
Finanzsektoren unterziehen wollten; solche Überprüfungen waren von
den Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds 1999 als Lehre
aus der Asienkrise beschlossen worden.
Viele, die sich auskannten, warnten
vor dem wachsenden Risiko einer Systemkrise. Doch in den Hauptstädten
der Industriestaaten wurden die Warnungen nicht aufgegriffen: Es
fehlte der Wille, das Primat der Politik über die Finanzmärkte
durchzusetzen.
Jetzt sind die großen Räder
gebrochen, und wir erleben eine Krise, deren Ausgang das 21.
Jahrhundert prägen kann. Ich meine: zum Guten, wenn wir aus Schaden
klug werden.
Noch aber entfaltet die Rezession
sich weiter. Jeder Kontinent ist erfasst. Die Finanzkrise hat
blitzschnell durchgeschlagen auf die reale Wirtschaft. Gestern war
Deutschland noch Exportweltmeister. Ein stolzer Titel fällt uns heute
vor die Füße. Aufträge brechen weg, mit nie dagewesener
Geschwindigkeit.
Es ist ein gutes Zeichen, dass die
meisten Unternehmen in Deutschland versuchen, Entlassungen zu
vermeiden. Sie wissen, dass sie ihre hoch motivierten und gut
qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen,
wenn sie die Krise überwinden wollen.
Wir müssen aber auch ehrlich sein:
Viele Unternehmen werden ihr Überleben und damit zugleich
Arbeitsplätze nur sichern können, wenn sie sich auch von
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen. Wir müssen uns darauf
einstellen: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird sich wieder
deutlich erhöhen.
Manche fragen: Können wir nicht
einfach aussteigen aus der Globalisierung? Aber eine Volkswirtschaft,
in der vom Brot bis zum Hemd, vom Computer bis zum Auto alles im
eigenen Land hergestellt werden müsste, ist nicht mehr denkbar. Der
Ausstieg aus den Weltmärkten würde unseren Wohlstand in kürzester
Zeit vernichten.
Stellen wir uns also der
Verantwortung. Sie deckt sich mit unserem Interesse. Wir verkaufen die
Hälfte unserer Wirtschaftsleistung ins Ausland. Die Weltwirtschaft
ist unser Schicksal. Deshalb müssen wir unser Gewicht jetzt aktiv und
konstruktiv in die internationale Zusammenarbeit zur Überwindung der
Krise einbringen.
Die große Chance der Krise besteht
darin, dass jetzt alle erkennen können: Keiner kann mehr dauerhaft
Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot.
Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21.
Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern.
Vor allem wir im Norden müssen
umdenken. Auf unserer Erde leben derzeit etwa 6 1/2 Milliarden
Menschen. Nur rund 15 Prozent von ihnen leben in Umständen wie wir.
Weit über zwei Milliarden Menschen müssen mit zwei Dollar pro Tag
auskommen, eine Milliarde sogar nur mit einem Dollar. Wir sollten uns
nicht länger einreden, das sei gerecht so. Sicherheit, Wohlstand und
Frieden wird es auch in den Industrieländern dauerhaft nur geben,
wenn mehr Gerechtigkeit in die Welt kommt. Wir brauchen eine
Entwicklungspolitik für den ganzen Planeten.
Das heißt: Die Industrieländer -
auch Deutschland - müssen sich fragen, was sich auch bei ihnen
verändern muss, um der Welt eine gute Zukunft zu sichern.
Bundesregierung und Bundestag haben
in den vergangenen Monaten Handlungsfähigkeit bewiesen und
kurzatmigen Aktionismus vermieden. Ihr Wort hat Gewicht auch im
europäischen und internationalen Krisenmanagement.
In Deutschland steht unsere
Regierung vor schwierigsten Abwägungen und Entscheidungen. Sie
betreffen das Wohl und Wehe vieler Menschen. Niemand hat fertige
Rezepte. Wir können über unsere konkreten Schritte und die
Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, keine Sicherheit haben. Aber wir
können darauf vertrauen: Die eingeschlagene Richtung stimmt.
Jeder ernsthafte Vorschlag muss
ernsthaft gewogen werden. Das Ringen um die beste Lösung gehört zur
Demokratie. Auch im Vorfeld einer Bundestagswahl gibt es aber keine
Beurlaubung von der Regierungsverantwortung. Die Bevölkerung hat
gerade in der Krise den Anspruch darauf, dass ihre Regierung
geschlossen handelt und Lösungen entwickelt, die auch übermorgen
noch tragfähig sind. Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe.
Sie ist eine Bewährungsprobe für die Demokratie insgesamt.
Viele Bürgerinnen und Bürger sind
verunsichert. Sie fragen, was uns bevorsteht und was nun getan werden
soll. Sie sehen die Einkommen der Banker, die Verluste der Anleger,
die Krise vieler Betriebe und die riesigen Hilfsprogramme der Staaten.
Und viele beginnen, am Wert und am Fortbestand des
marktwirtschaftlichen Systems zu zweifeln.
Die Menschen brauchen mehr
Information und Erklärung über das, was abläuft. Sie wollen wissen,
wie sie sich selbst einbringen können, mit ihren eigenen Ideen und
Vorstellungen. Parlamente und Regierungen im Bund und in den Ländern
sind bei der Bewältigung der Krise auf die Unterstützung und
Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Es geht darum,
gemeinsam neue Wege zu finden.
Am Anfang steht die Frage: Wie
konnte es zu dieser Krise kommen?
Noch kennen wir nicht alle Ursachen.
Aber vieles ist inzwischen klar. Zu viele Leute mit viel zu wenig
eigenem Geld konnten riesige Finanzhebel in Bewegung setzen. Viele
Jahre lang gelang es, den Menschen weiszumachen, Schulden seien schon
für sich genommen ein Wert; man müsse sie nur handelbar machen. Die
Banken kauften und verkauften immer mehr Papiere, deren Wirkung sie
selbst nicht mehr verstanden. Im Vordergrund stand die kurzfristige
Maximierung der Rendite.
Auch angesehene deutsche
Bankinstitute haben beim Umgang mit Risiko zunehmend Durchblick und
Weitsicht verloren. Das konnte nur geschehen, weil sie den Bezug zu
ihrer eigenen Kultur aufgaben: zu dem, was diese Häuser überhaupt
erst zu Größe und Bedeutung geführt hatte - Sinn für
Geldwertstabilität, Respekt vor dem Sparer und langfristiges Denken.
Auch Banken können nur dauerhaft Wertschöpfung erbringen, wenn sie
sich als Teil der ganzen Gesellschaft sehen und von ihr getragen
werden. Wenn sie den Grundsatz unserer Verfassung achten: Eigentum
verpflichtet. Sein Gebrauch soll auch dem Allgemeinwohl dienen.
Doch das Auftürmen von
Finanzpyramiden wurde für viele zum Selbstzweck, insbesondere für
sogenannte Investmentbanken. Damit haben sie sich nicht nur von der
Realwirtschaft abgekoppelt, sondern von der Gesellschaft insgesamt.
Dabei geht es auch um Fragen der Verantwortung und des Anstands. Was
vielen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: So etwas tut man
nicht. Bis heute warten wir auf eine angemessene Selbstkritik der
Verantwortlichen. Von einer angemessenen Selbstbeteiligung für den
angerichteten Schaden ganz zu schweigen.
Derweil stockt das Blut in den Adern
des internationalen Finanzwesens. Das hat überall Folgen, auch bei
uns: Für Investitionen brauchen Unternehmen Kredite, und dafür
müssen die Banken zusammenarbeiten. Aber sie misstrauen einander
immer noch. Sie halten ihr restliches Geld fest. Die Finanzkrise
stiftet Unsicherheit und lähmt weltweit den Unternehmungsgeist.
Wir erleben das Ergebnis fehlender
Transparenz, Laxheit, unzureichender Aufsicht und von
Risikoentscheidungen ohne persönliche Haftung. Wir erleben das
Ergebnis von Freiheit ohne Verantwortung.
Aber Schuldzuweisungen und
kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus, wenn wir die tiefere Lehre
aus der Krise ziehen wollen. Denn es gibt einen Punkt, der geht uns
alle an. Obwohl der Wohlstand in der westlichen Welt, in Europa und
auch in Deutschland seit den 70er Jahren beständig zunahm, ist auch
die Staatsverschuldung kontinuierlich angestiegen. Man stellte Wechsel
auf die Zukunft aus und versprach, sie einzulösen.
Das ist bis heute nicht geschehen.
Denn wir scheuten uns vor den Anstrengungen, die mit jedem
Schuldenabbau verbunden sind. Wir haben die Wechsel an unsere Kinder
und Enkel weitergereicht und uns damit beruhigt, das
Wirtschaftswachstum werde ihnen die Einlösung dieser Wechsel
erleichtern. Jetzt führt uns die Krise vor Augen: Wir haben alle
über unsere Verhältnisse gelebt.
Die Krise ging von den
Industriestaaten aus - von denen, die sich bislang am stärksten
fühlten. Und sie wirft ein Schlaglicht auf die Widersprüche, in die
sich die industrialisierte Welt |