World Trade Center (Welthandelszentrum)

Mit dem Anschlag am 

11. September 2001

sollte das Weltfinanzsystem 

lahm gelegt werden !

 

 UND NUN TEIL ZWEI.....?

Es ist vollbracht !!!

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- Finanzkrise  -  Weltfinanzsystem - Weltwirtschaftskrise - Weltwirtschaftssystem - 

09/2008

VIDEO: Dominoeffekt "Weltfinanzkrise"

Games: "Sind Sie ein guter Politiker?"

* LINK:  "Kampf gegen Gewalt" *

Leseprobe: Vorschau auf das Buch "Weltfinanzsystem" von Klaus-Peter Kolbatz.

                                                 Vorbestellungen sind willkommen. 

"Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann; fragt, was ihr für euer Land tun könnt" (Kennedy, 1961).

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Biografie

Verantwortlicher Redakteur

Klaus-Peter Kolbatz

Titiseestr. 27

D-13469 Berlin

VORWORT:  

24.03.2009 Bundespräsident Horst Köhler hat die Bundesregierung angesichts der Krise zu

geschlossenem Handeln bis zur Bundestagswahl aufgerufen. In seiner "Berliner Rede" sagte er,

die Krise sei "keine Kulisse für Schaukämpfe", vielmehr eine Bewährungsprobe für die

Demokratie insgesamt.  Weiter mit "Die Rede im Wortlaut"....>>>>.

 

Weiter mit: "Deutschland von Platz 3 der Wirtschaftsnationen zum Bittsteller"....>>>>

Anmerkung/Vorwort: 

03.04.2009 - Die G-20-Staaten bekämpfen die Krise, indem sie die nächste vorbereiten: Mit neuen Billionen auf Pump soll die Weltwirtschaft angekurbelt werden. Das offizielle Gipfelmotto lautete Stabilität/Wachstum/Arbeitsplätze -

Die entscheidende Frage wurde nicht beantwortet, weil sie gar nicht erst gestellt wurde: Warum stehen wir da, wo wir stehen? Wer oder was hat uns dorthin geführt?

Die Suche nach einer Antwort hätte ergeben, dass dem Marktversagen ein Staatsversagen vorausging. Deutsche Staatsbanken haben hierbei einen besonderen Anteil. Sie haben sich seit der Wende verzockt und dabei voraussichtlich über 268 Milliarden Euro Steuergelder in den Sand gesetzt (zum Vergleich: Derzeit leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde). Weiter mit "Deutsche Bank"

Der Westen blutete aus und es flossen Unsummen in die Neuen Bundesländer. Weiter mit "PDS Parteivermögen"

Während die Großbanken in Amerika inzwischen ihre Staatskredite schon längst zurück gezahlt und die Immobilienkrise lange vergessen haben, wird sich bei uns die Selbstbedienungsmentalität unserer Staatsbanken und der Eingriff in die freie Marktwirtschaft rächen. 

• Bald sind wir mit mehr als zwei BILLIONEN Euro in den roten Zahlen. Das sind 2000 Milliarden oder zwei Millionen Millionen.

• Bald hat jeder Bundesbürger rechnerisch 24 500 Euro Schulden.

• Bald zahlen wir allein für die Zinsen bis zu 100 Milliarden Euro im Jahr.

• Und: Wir kommen von den Schulden wohl NIE WIEDER runter...

Schon jetzt haben Bund, Länder und Gemeinden rund 1,6 Billionen Euro Schulden angehäuft. Und jede Sekunde kommen 4439 Euro mehr dazu. Bis 2013 sind das weitere 500 Milliarden Euro – absoluter Nachkriegsrekord in Sachen Neuverschuldung!

Laut Bund der Steuerzahler lag sie Ende 2008 noch bei 18 500 Euro – egal ob Baby, Arbeitnehmer oder Greis. In diesem Jahr wird die 20 000-Euro-Marke durchbrochen, und Ende 2012 wird die Pro-Kopf-Verschuldung wahrscheinlich 24 500 Euro erreichen.

Bei angenommenem Zinssatz von 4,5 Prozent muss der Steuerzahler PRO JAHR künftig zwischen 90 und 100 Milliarden Euro für Zinsen aufbringen.

Selbst wenn wir jetzt anfangen würden, jeden Monat eine Milliarde Euro Schulden zu tilgen, wäre Deutschland erst in etwa 138 Jahren schuldenfrei.”

Andererseits sind Länder wie Norwegen oder Australien trotz Krise in der Lage, schwarze Zahlen zu schreiben und Haushaltsüberschüsse zu erwirtschaften.

Deutschland kann wie ein Unternehmen mit einem konstant hohen Fremdkapital, sprich Schulden, arbeiten. Wichtig ist aber, dass die Schulden nicht schneller steigen als der Wohlstand, den wir erwirtschaften.

Deutschland hat eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt, der deutsche Staat wird international als exzellenter Schuldner gesehen.

Allein der Bund hat seit 2005 seine Ausgaben um über 43 Milliarden Euro ausgeweitet. Es gibt also Luft, um die Ausgaben auf ein moderates Maß zurückzuführen.” (17 000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Politik, Behörden, Wirtschaft u. Medien)

Der Staat muss zu manchen Wünschen auch mal nein sagen – auch auf die Gefahr hin, dass das Unzufriedenheit schafft und Wählerstimmen kostet.

Aufgrund der härteren Verteilungskämpfe um der knappen Finanzmittel des Staates dürfte das soziale Klima hierzulande erheblich rauer werden."

Ich befürchte, dass Rechtsextremisten aus der Krise Profit schlagen werden. Die extrem Rechten treten als Anwalt der kleinen Leute auf, nutzen Angst und sozialen Unmut und machen sich mit Blick auf Minderheiten auf die gefährliche Suche nach Sündenböcken. 

Wir leben in wahrhaft historischen Zeiten, da hat die Bundeskanzlerin recht. Womöglich setzt sich Deutschland gerade den goldenen Schuss.

LINK: "Deutsche Finanzkrise durch undemokratisches Wahlverhalten der Ostdeutschen!"

LINK:  "Es hat keine Revolution in der DDR gegeben! - Die Ostdeutschen sind zum Westen übergelaufen! Und in dem Fahrwasser zogen auch die Trojanischen Pferde unbemerkt gen Westen".

 

"Wir müssen sicherstellen, dass sich solche Finanzkrisen nicht wieder ereignen", sagte der US-Präsident.

Am Weltgipfel sollten die grossen Industriestaaten, aber auch Schwellenländer teilnehmen, sagte er mit Blick etwa auf China, Indien und Brasilien. Ziel ist eine breite Akzeptanz für eine Neuordnung des weltweiten Finanzsystems.

Der Weltfinanzgipfel hat ein historisches Vorbild: In Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire war 1944 das weltweite Währungssystem mit der Goldbindung des US-Dollars und festen Wechselkursen beschlossen worden. Auch wurden dort der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank gegründet.

Wenn nun die Krise ohne Berücksichtigung unserer durch die Wiedervereinigung entstandenen hohen Altlasten gelöst werden soll, dann gnade uns Gott! Wir werden die Erfüllung der Inschriften auf den Georgia-Stones mit Sicherheit erleben!

Ich bin der Meinung, Wir haben uns den Frieden teuer erkauf und unsere Kindeskinder werden den riesigen Schuldenberg noch abtragen müssen. Aber ist nicht hiervon ganz Europa, bzw. die ganze Welt Nutznießer? 

Yes, we can, to justice and equality. Yes, we can, to opportunity and prosperity. Yes, we can heal this nation. Yes, we can repair this world. Yes, we can.

Diese Botschaft von Barack Obama könnte auch für uns zutreffen. Jedoch nur wenn wir uns alle zur Demokratie und freien Marktwirtschaft nach dem Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard bekennen.

Damit Chancengleichheit bei der geplanten Neuordnung des Weltwirtschaftssystems besteht, muss unsere finanzielle Ausgangslage entsprechend von allen Mitgliedsstaaten berücksichtigt werden und eine entsprechende Umverteilung der Altlasten stattfinden. 
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Ein schwacher Dollar, hohe Ölpreise: Die internationale Wirtschaftskrise hat viele weitere Ursachen -

und Deutschland hat die Lasten der Wiedervereinigung noch zusätzlich zu tragen!

LINK zu: "Mein Beitrag zum Aufbau Ost"

Bleibt die Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Krisensituation

 

wirklich realistisch?

 

13. November 2008 - Berlin (dpa) Merkel verlangt Welt-Finanzreform -

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor dem Weltfinanzgipfel in Washington

durchgreifende Reformen der Kapitalmärkte gefordert.

Leitlinie für die Reformen müsse sein, dass in 

Zukunft alle Gebiete, alle Produkte

und alle Geschäfte auf den Finanzmärkten

angemessen reguliert und überwacht

würden, sagte Merkel der Süddeutschen Zeitung. 

Die Kanzlerin warb dafür, bei der Reform des internationalen Finanzsystems

keine Zeit zu verlieren. Weiter mit "Opel-Krise"...>

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekam im Fach Marxismus-Leninismus nur "genügend"

Die damals 29-Jährige forschte an der Akademie der Wissenschaften der DDR, alle Doktoranden mussten sich ideologisch schulen lassen. Merkels 1986 vorgelegte Abschlussarbeit im Fach Marxismus-Leninismus (ML) wurde laut "Spiegel" ebenfalls mit "genügend" und damit nur als durchschnittlich gewertet.

Der "Spiegel" hatte vor dem Verwaltungsgericht Berlin auf Aktenauskunft geklagt, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften musste danach Informationen über die Noten des Promotionsverfahrens der Bundeskanzlerin herausgeben. Sie selbst hatte demnach Einblicke in ihre Promotionsakte verwehrt.

ANMERKUNG: Wir haben mit dem "Aktiengesetz, § 93 Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder" genügend Handlungsmöglichkeiten. Es muß nur angewendet werden!

Meine Empfehlung: Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich empfehle dringend einen „Rat der Alten“ zu schaffen. Dort sollen ehemals führende Politiker ihre Erfahrung einbringen. Weiter...>>>

Klaus-Peter Kolbatz 

Weiter zum "DWSZ-Programm".....>

Staatliche Hilfen in der jetzigen Form ist der erste Schritt zur Verstaatlichung der Privatbanken.

60 Jahre BRD - das Jubiläum der Bundesrepublik Deutschland

Wir erinnern uns: Westdeutschland und Westberlin hatten zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung den Rang der drittgrößten Wirtschaftsnation und die West-Deutsche Bundesbank verfügte  über eine Goldreserve von etwa 3 400 Tonnen, die derzeit etwa 100 Milliarden DM Wert waren, so dass Bundeskanzler Helmut Kohl für die entstehenden Kosten der Wiedervereinigung keine Probleme sah.

BILD: Link zu "Chronik der BRD - 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland"

 Diesen hervorragenden Stand hatte die Bundesrepublik nicht nur spitzen Techniken Marke "Made in Germany" zu verdanken, sondern auch Bankmanagern die eigenständig  im freien Wettbewerb eine freie soziale Marktwirtschaft (und keinen Kapitalismus nach DDR-Verständnis) pflegten und ohne staatliche Eingriffen handeln konnten. Die D-Mark galt als Symbol für das westdeutsche Wirtschaftswunder und den Wohlstand.

"Was wir in Westdeutschland hatten, war das Ideal des Sozialismus, wie es von den Kommunisten stets als Endziel marxistischer Entwicklung der Gesellschaft prophezeit wurde".

"Hier ging es jedem gut. Die Arbeit wurde anständig bezahlt. Bei Krankheit waren alle versorgt. Von der Rente konnten die Bürger leben. Wir hatten alle Wohnungen oder sogar ein Haus,

"Es gab alles zu kaufen. Die Werktätigen konnten sich ein Auto leisten und in den Urlaub fahren wohin sie wollten. Wir konnten frei wählen, öffentlich protestieren, es gab keine Zensur, keine politischen Zwänge. Und wem das alles noch nicht passt, der konnte auswandern. Das ergibt alles noch mehr als jenes Paradies, welches die kommunistische Theorie als leuchtende Zukunft seit Generationen vorhersagt."

Das war, daran muss hier wohl erinnert werden, noch bis zum Mauerfall real.

Der Kommunismus beherrschte damals ein Drittel der Welt. In der alten Bundesrepublik galten die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhards Devise vom "Wohlstand für alle". Der sogenannte "Rheinische Kapitalismus" mit seiner sozialen Komponente wurde neben dem skandinavischen Weg eines "Volksheimes" für alle Bürger als bis dahin erfolgreichstes Beispiel des Kapitalismus angesehen.

Spitzenmanager verdienten etwa zehnmal so viel wie der Durchschnitt ihrer Mitarbeiter, die auch um ihre soziale Sicherheit weltweit beneidet wurden. Es war ein goldenes Zeitalter für die Wirtschaftswunder-Kinder. Fast ununterbrochen ging es aufwärts.

Am Ende des gleichen Jahrzehnts bricht die Welt des Kommunismus zusammen, ohne dass sie je auch nur in einem Land ihrem roten Paradies näher gekommen wäre. Theoretisch könnten nun alle ihre Bürger in den Genuss der Wohltaten des Kapitalismus kommen, so leben wie im "goldenen Westen".

Doch sie werden bitter enttäuscht. Es klappt überhaupt nicht. Die "Alten", mit der freien Marktwirtschaft aufgewachsenen Politiker wurden durch ein demokratiefeindliches Wahlverhalten abgewählt. Nachrückende meinten die Demokratie und freie Marktwirtschaft neu erfinden zu müssen. Es ist niemand mehr da, um den Kapitalismus auf die alten Grundwerte zu korrigieren". 

17 000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden

Siehe hierzu: "Gesetzentwurf 30.Januar 2009 - Pläne zu Bankenverstaatlichung weit gediehen. Das Finanzministerium hat offenbar schon sehr detaillierte Regeln für die Verstaatlichung privater Banken ausgearbeitet."   

Einführung des Euros.

Deutschland hatte die Mark: das härteste Geld, die Leitwährung Europas. Die Bundesbanker gaben in der Geldpolitik den Ton an. Wenn es Spannungen gab im europäischen Währungsgefüge, waren es die anderen, die sich anpassen mussten.

Doch das Ende des Ostblocks verschob die Prioritäten.

An der bayerisch-tschechischen Grenze melden sich pro Stunde 300 DDR-Übersiedler. Fast 20.000 DDR-Bürger sind es an einem Tag die in den Westen übergesiedelt sind. In Leipzig werden Wehrpflichtige als Bus- und Straßenbahnfahrer eingesetzt, da 40% der Stellen nicht mehr besetzt sind.

Die Westberliner hatten inzwischen viele Flüchtlinge bei sich aufgenommen und die vom Westberliner Senat zur Verfügung gestellten Wohncontainer, Campinganhänger, und Turnhallen waren überbelegt. In Hamburg wurde das ehemalige Eroscenter für DDR-Übersiedler geräumt und waren bereits überfüllt.

Die Menschen wollten schnell "zur DM". "Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr!", stand im Frühjahr 1990 auf den Transparenten der Demonstranten in der DDR. Angesichts der anhaltenden Ströme von Übersiedlern sahen sich die Verhandlungsführer zu raschem Handeln gezwungen.

Helmut Kohl stand unter Druck und wollte die schnelle Wiedervereinigung, und für die brauchte er dafür die Zustimmung der ehemaligen Besatzungsmächte. Denen aber war bei dem Gedanken an ein noch größeres, noch stärkeres Deutschland im Herz Europas nicht recht wohl. Um diesen Ängsten zu begegnen, propagierte Kohl die europäische Integration, die Einbindung Deutschlands in die große Gemeinschaft. Die Franzosen sahen ihre Chance - und wollten gleich schon mal die Termine festlegen für den Fahrplan zum neuen, gemeinsamen Geld, das der übermächtigen Bundesbank das Handwerk legen würde.

Ausgerechnet Deutschland, das auf den strengen Kriterien so sehr bestanden hatte, gehörte dann zu den Ländern, die Probleme mit ihrer hohen Staatsverschuldung durch die Wiedervereinigung bekamen. Zum Stichtag 1997 nahm die Bundesrepublik die festgelegten Hürden für die Teilnahme an der Währungsunion nur mit Ach und Krach. Auch danach kollidierte die Bundesrepublik mit der selbst auferlegten Schuldendisziplin.

Das Gesetz soll den Berichten zufolge bis Ende des Jahres befristet werden. Innerhalb dieser Spanne erhalte die Regierung jedoch die Möglichkeit, jede Bank zu verstaatlichen. Enteignungen sollen laut Entwurf aber nur zulässig sein, wenn keine anderen rechtlichen und wirtschaftlichen Mittel zur Verfügung stehen, um die Stabilität des gesamten Finanzsektors sicherzustellen.

  Weiter.....>>>>

Ich bin der Meinung, es ist höchste Zeit in Deutschland einen „Rat der Alten“ zu schaffen. Dort sollen ehemals führende Politiker ihre Erfahrung einbringen. Es ist höchste Eisenbahn, denn die Verstaatlichung der Privatbanken hat bereits begonnen.

Die Bundesregierung wird voraussichtlich auch mit einer direkten Beteiligung von bis zu 268 Milliarden Euro beim angeschlagenen Immobilien-Finanzierer Hypo Real Estate (HRE) einsteigen. Damit bekommt der Bund eine Mehrheit von weit über 50 Prozent plus einer Aktie an der Hypo Real Estate. Damit will der Bund auch die Bank (nach dem Vorbild des DDR-Bankensystems !?) verstaatlichen.

25.04.2009 - Bafin erstattet Anzeige - Nach Veröffentlichung vertraulicher Daten

Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern addieren sich auf 816 Milliarden Euro, wie aus einem Bafin-Papier hervorgeht. Besonders betroffen sind die HRE, mehrere Landesbanken und die Commerzbank.

Allein bei der Commerzbank sind nach der Bafin-Aufstellung, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, Wertpapiere und Kredite im Wert von 101 Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen. Darin enthalten sind 49 Milliarden Euro aus der Bilanz der übernommenen Dresdner Bank. Die Commerzbank ist demnach von der Finanzkrise ähnlich stark betroffen wie die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank, für die die Bafin 105 Milliarden Euro ansetzt.

Bei der Westdeutschen Landesbank mit 84 Milliarden Euro und der Landesbank Baden-Württemberg mit 92 Milliarden Euro sieht die Aufsicht Risiken in einer ähnlichen Größenordnung. Deutlich besser stehen die Deutsche Bank mit 21 Milliarden Euro, sowie die Postbank und die Hypovereinsbank mit jeweils fünf Milliarden Euro da. Am stärksten ist laut Bafin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate (HRE) betroffen, die 268 Milliarden Euro an Problemanlagen hält.

Es sollen aber nicht nur 500 Milliarden zur Rettung der Banken zur Verfügung stehen, jetzt will die Regierung sogar noch einen „Deutschland-Fonds“, um notfalls weitere Pleite-Firmen zu retten. Damit sorgt der Deutschland-Fonds für Wettbewerbsverzerrung, weil er einzelne Unternehmen, hauptsächlich staatliche Banken, subventioniert. Mit sozialer Marktwirtschaft hat das nichts mehr zu tun.

Ein weiteres Problem ist die Verletzung des Stabilitätspaktes der EU. Das gefährdet den Euro und somit sind die Nachteile, die mit dem Konjunkturpaket verbunden sind, ganz erheblich.

Das Hauptproblem ist aber: Das Konjunkturpaket wirkt frühestens ab 2010.

 Wie vorangegangene Krisen immer wieder zeigten, könnten wir da schon längst auf dem Weg der Besserung sein. Die Erfahrung lehrt, dass Konjunkturprogramme immer erst dann greifen, wenn sie eigentlich nicht mehr nötig sind. Aber die Regierung nimmt von den Erfahrungen der 70er-Jahre keine Kenntnis. Von den Grundregeln der freien Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard, die die alte Bundesrepublik zu ihrem Wohlstand gebracht hat, entfernen wir uns immer mehr und tragen damit erheblich zur weltweiten Wirtschaftskrise bei.

Dass Kapital ist wie ein scheues Reh das tunlichst nicht erschreckt werden darf. Hiergegen hat unsere Regierung auf gröbster Weise verstoßen und mit einem lauten Geschrei eine bis dahin noch überschaubare Finanzkrise angeheizt.

  Der Staat greift hier ein, noch bevor die freie Marktwirtschaft Chancen hat sich selbst zu regulieren.

ZITAT von "DWSZ": "Seit 1989 haben wir nun den Einzug des Geld-Kapitalismus und damit die Trennung von Moral und Wirtschaft". 

Enteignung und Staatshilfen für Firmen in Not

Ludwig Erhard der Vater der sozialen Marktwirtschaft würde sich im Grab umdrehen wenn er könnte.  

Der frühere Bundeskanzler Ludwig Erhard, Vater der sozialen Marktwirtschaft

Sicher ist nicht alles, was in Deutschland die Züge der sozialen Marktwirtschaft trägt, damit schon beerdigt. Doch man ist auf dem besten Weg dahin.  

Erhard hätte dem neuen Wirtschaftsminister wohl geraten, sich näher mit einem Konzept zu beschäftigen, das in den Schubladen seines Hauses liegt und nur auf Umsetzung wartet. Das Stichwort lautet ‚eingeschränkte Insolvenz’.

Dieses Modell sieht vor, dass sich eine Insolvenz nicht auf das ganze bedrohte Unternehmen bezieht, sondern nur auf die Eigentümer. Dadurch bleibt das Unternehmen auch als Partner von Forderungen bestehen. Der Staat hat die Möglichkeit, einem solchen Unternehmen beizuspringen, damit die Gläubiger bedient werden können. Er sichert sich also hinreichenden Einfluss auf eine Bank, der er mit Milliarden hilft, lässt aber die Finger von Enteignung.

Ich finde, Kanzlerin und Wirtschaftsminister sollten sich schämen, dass gerade sie als Vertreter von CDU und CSU die Verantwortlichen für diesen Bruch sind.

Sicher hat das Bankengefüge ein Sonderstellung in der Wirtschaft. Ein Wirtschaftspolitiker darf nicht einschreiten, wenn ein Autokonzern pleite geht. Bestimmte Fahrzeugmodelle verschwinden vom Markt, aber andere Automobilunternehmen fallen deswegen nicht um. Hier liegt der entscheidende Unterschied zum Bankensektor. Eine Bank, die zusammenbricht, kann einen Dominoeffekt auslösen. Dieses berühmte systemische Risiko erfordert besondere Maßnahmen, die in anderen Bereichen der Wirtschaft nicht vertreten werden dürfen. Aber, und das ist mein Vorwurf, im Fall HRE ist eben nicht bis ins Letzte geprüft worden, ob andere Mittel vorhanden sind, die den Sündenfall Enteignungsgesetz erübrigen.

Die Ansprüche an den Staat werden weiter wachsen. Eine solche Politik liefert sich aus. Das überfordert sie nicht nur ordnungspolitisch, sondern auch finanzwirtschaftlich. Die Schulden steigen schon jetzt ins Unermessliche. Entfernt man jetzt noch die Eigentumsschranke, welche Schranken gibt es dann überhaupt noch?

Was würde Erhard zum neuen CSU-Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagen? Ein Außenpolitiker, der kurzerhand zum Wirtschaftsexperten gemacht wird?

 

23. Mai 1949 - Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland.

23. Mai 1949 - Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland.

Regierungserklärung des Bundeskanzlers Konrad Adenauer vom 20. September 1949 

Seite wird im Originalton vorgelesen.....>>>>

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Den Weg für einen ausgeglichen Haushalt wollte Peer Steinbrück ebnen. Nun geht er als Schuldenminister in die Geschichte ein.

Bund, Länder und Gemeinden wollen zwischen 2009 und 2013 rund 509 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um ihre Haushalte auszugleichen. Damit dürfte der Schuldenberg bis 2013 erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg auf die Rekordhöhe von mehr als 2000 Milliarden Euro wachsen. Deutschland wird wegen der vielen frischen Kredite auch mindestens vier Jahre lang gegen den EU-Stabilitätspakt verstoßen.

Das toppt sogar den bisherigen Spitzenwert von CSU-Finanzminister Theo Waigel von gut 40 Milliarden Euro im Jahr 1996. Diese Investitionen, zum Beispiel in neue Straßen und Schulen, sind zu begrüßen. Das kurbelt das Wachstum an. Allerdings muss der Staat dafür sorgen, dass kein Geld verschleudert wird. Wichtiger als die schiere Summe ist, dass die "Infrastrukturmittel" nicht einfach in Umgehungsstraßen oder Prestigeobjekte gesteckt werden, wie das früher häufig der Fall war, sondern dorthin fließen, wo sie mit Blick auf die Zukunft am ehesten gebraucht werden.

Neue Spaßbäder brauchen wir nicht ! 

Als Schuldenkanzlerin wird Frau Merkel in die 'Geschichte' eingehen.

Wirtschaftskrise !? - Oder doch nur eine Vertrauenskrise durch Angstmacherei ?

VORWORT:

Einen ausgefallenen Vorschlag machte im vergangenen Herbst Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er forderte einen Prognose-Stopp. In Krisenzeiten ließe sich die Konjunktur ohnehin nicht seriös vorhersagen. Sein Verdacht: Manche Institute wollten mit ihren Negativprognosen die Position der Arbeitgeber für die anstehenden Lohnverhandlungen verbessern. "Vielleicht wird da ein bisschen zweckdramatisiert."

 

25. Februar 2009 - Wiesbaden (dpa) - Erstmals seit der deutschen Einheit hat Deutschland 2008 einen fast ausgeglichenen Staatshaushalt erreicht. 
Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug nach vorläufigen Zahlen 3,3 Milliarden Euro.

 

Die Defizitquote betrug 0,1 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach minus 0,2 Prozent im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die neu errechnete Quote entspricht früheren Berechnungen vom Januar, das Finanzierungsdefizit lag allerdings um 1,7 Milliarden Euro höher als zunächst geschätzt.

Deutschland erfüllte 2008 wie in den beiden Vorjahren das Maastricht-Kriterium, das ein maximales Defizit von 3,0 Prozent des BIP erlaubt.

- Kirchliche Nachrichten -

Katholische Bank investiert Geld in Verhütungsmittel-Hersteller, Tabakkonzerne und Rüstungsindustrien die Atom-U-Boote und Kampfflugzeuge produzieren.

02. August 2009 - FAZ.NET - Ungeachtet des katholischen Pillenverbotes hat die kirchliche Pax-Bank Geld in zwei amerikanische Verhütungsmittel-Hersteller investiert.

Dem „Spiegel“-Bericht zufolge handelt es sich um Wertpapiere des Pharmaproduzenten Wyeth. Im März habe das Geldinstitut Papiere im Wert von umgerechnet 158.867 Euro erworben. 

Außerdem habe der Fonds im März 577.970 Euro in den Rüstungsriesen BAE Systems angelegt, der Atom-U-Boote und Kampfflugzeuge produziert. 

Zusätzlich habe die Bank Aktien der Tabakkonzerne British American Tobacco und Imperial Tobacco für 870.950 Euro besessen.

 

Meldung vom Januar 2009 - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg laut Statistische Bundesamt im abgelaufenen Jahr 2008 real um Plus1,3 Prozent und Steinbrück erzielte 300 Millionen Euro mehr Steuereinnahmen als ursprünglich geplant.

Kennzahlen zum Bruttoinlandsprodukt 2008
  2008 2007
Bruttoinlandsprodukt 1,3 Prozent 2,5 Prozent
Privater Konsum 0,0 Prozent minus 0,4 Prozent
Konsumausgaben des Staates 2,2 Prozent 2,2 Prozent
Ausrüstungsinvestitionen 5,3 Prozent 6,9 Prozent
Bauinvestitionen 2,7 Prozent 1,8 Prozent
Exporte 3,9 Prozent 7,5 Prozent
Importe 5,2 Prozent 5,0 Prozent
Quelle: AP

Ein starkes Minus von 2,5 Prozent gab es zuletzt Anfang 1987.

 

04.März 2009 - Vorwort und offene Petition:

Deutschland hat 1989 für die friedliche Verschiebung der Machtverhältnisse gesorgt.  Die Kriegsgefahr ist seitdem zu mindest für Europa kein Thema mehr und die Amerikaner sparten hierdurch nicht nur kosten für Militär ein, sondern konnten ihre Waren erstmals im  freien Handel in dem gesamten Ostbock ausweiten. 

Diesen Status musste Deutschland bisher mit hohen finanziellen Lasten alleine tragen und wir sind entsprechend von Platz 3 der Wirtschaftsnationen zum Bittsteller geworden. Ich appelliere deshalb mit dieser Botschaft (nicht nur) an Barack Obama, sich für den Fortbestand der Opel-Werke in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern einzusetzen. (Ich habe mir erlaubt,  Barack Obama am 04. März 2009 entsprechend anzuschreiben.)

zurück

Chancen und Risiken der freien Marktwirtschaft. 

Erinnerungen werden wach: Ende 1960 wurde bekannt, dass Borgward nur noch mit Millionenkrediten aus öffentlicher Hand bestehen konnte. Für das im Winter stagnierende Kfz-Geschäft beantragte die Borgward-Gruppe Ende 1960 bei den Banken, im Wesentlichen der Bremer Landesbank, einen Kredit über 30 Mio. DM, der in drei Monatsraten à 10 Mio. DM ausgezahlt werden und für den erneut der Bremer Senat bürgen sollte.

Ursächlich war mangelnde Liquidität, die nach dem schwachen Verkauf des Modells Lloyd Arabella und durch Exportrückgänge, vor allem in die USA, offenkundig wurde.

Am 4. Februar 1961 kam es so zu einem der spektakulärsten Vorgänge der deutschen Wirtschaftsgeschichte: Carl F. W. Borgward wurde vom Senat vor die Alternative gestellt, seine in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Holding dem Land Bremen zu übereignen oder sofort in die Insolvenz zu gehen. 

Nach Abtretung an den Bremer Senat wurde dann unter nicht ganz nachvollziehbaren Umständen 1963 Konkurs angemeldet und steht damit für ein trauriges Kapitel deutschen Automobilbaus. Den Konkurs der Borgward-Werke, die immerhin jedem 5. Bremer einen Arbeitsplatz sicherten, hat er nicht überlebt, seine Fahrzeuge aber haben ihn unsterblich gemacht.

 

Wiederholt sich die Geschichte von Borgward jetzt bei Opel ?

Nachdem der Mutterkonzern GM die Opel Patente als Sicherheiten an das US-Finanzministerium und alle vier deutschen Fabriken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern, aber auch die Werke in anderen europäischen Ländern an US-Banken verpfänden musste, ist Gefahr im Verzuge und unsere Bundesregierung sollte den Druck auf den Mutterkonzern General Motors erhöhen und Sicherheitsleistungen für Lohnforderungen von 25.000 Beschäftigte pp. für mindestens 12 Monate einfordern.

An eine US-Bank verpfändet: Das Opel-Werksgelände in Eisenach
Entsprechend kann dann eine zwangsweise Insolvenz eingeleitet werden und Opel-Deutschland hat die Chance mit seinen Werken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern von dem Mutterkonzern GM abgekoppelt zu werden. 

FOTO: Der Mutterkonzern General Motors hat sämtliche Vermögenswerte wie Werksgelände und Fabriken der europäischen Tochter an US-Banken verpfändet. 

Das bestätigte ein Mitglied der Bundesregierung dem FOCUS. Der Autobauer besitze keinerlei Vermögenswerte: „Opel ist nur eine Hülle. Und GM hat darauf auch keinen Zugriff mehr.“ Als Sicherheiten für Milliardenhilfen habe GM auch die Opel-Patente an die US-Regierung abgetreten.

Grundsätzlich bin ich aber gegen eine staatliche Rettung des Autobauers Opel. Das muss der Markt entscheiden, also die Käufer müssen entscheiden, welche Autos sie haben möchten. Zudem bedeutet eine Insolvenz von Opel ja nicht, dass sofort am nächsten Tag Tausende Arbeitskräfte auf der Straße stehen. Das Insolvenzrecht kann sehr hilfreich sein, um das Unternehmen zu retten und neue Investoren zu suchen. 

Sollten jedoch staatliche Finanzhilfen fließen, dann müssen auch die Gewinne in Deutschland versteuert werden. Im Fall Opel sind Gewinne meistens zum US-Mutterkonzern GM transferiert worden, während Verluste entsprechend in Deutschland steuerlich geltend gemacht worden sind. 

Nach meiner Ansicht hat Opel-Deutschland gute Chancen im Alleingang den weggebrochenen Absatzmarkt wieder zurück zugewinnen.  Bestes Beispiel ist das im März 2009 von der Fachpresse zum "Auto des Jahres" gekürte Mittelklassemodell "Insignia". Dieses gefällt nämlich den Kunden. Bereits 80.000 Bestellungen, so heißt es bei Opel, lägen für das Flaggschiff der Marke vor. Absatzzuwächse soll auch der Opel Zafira mit Erdgas-Turbo bringen. "Hier sind wir den Kundenwünschen nachgekommen und haben den umweltfreundlichen und günstigen Antrieb mit mehr Leistung ausgestattet." Inzwischen habe Opel in Deutschland mehr als 60.000 Erdgas-Autos verkauft. 

Play

Im Werk Rüsselsheim sind derzeit sogar Sonderschichten für den Insignia nötig. Doch die wichtigste Version kommt erst jetzt: Rund 60 Prozent aller Interessierten warten auf den Kombi. Ähnlich gute Meldungen sind auch aus Eisenach mit dem Corsa zu hören.  

Ostdeutsche wollen keinen Opel 

sondern Trabbi oder Wartburg !

29. Mai - 08. Juni 2009 - Nachdem nun GM Opel Lizenzgebühren in Höhe von 6,5 Milliarden Euro, zuzüglich Pensionslasten in Höhe von 4,5 Milliarden Euro fordert, hat sich die Opel-Krise zugespitzt und die Bieter wollen als Sicherheiten sechs bis acht Milliarden Euro. Hier kann ich mich nur noch wiederholen und eine geordnete Insolvenz empfehlen. Die geordnete Insolvenz ist in jedem Fall notwendig, um die Ansprüche der Alteigentümer und der Gläubiger zu begrenzen. Aufgabe der Insolvenz sei es, einen Neuanfang für das Unternehmen zu ermöglichen, indem die Altansprüche zurückgedrängt werden. Ein Verzicht auf eine Insolvenz schützt die Banken, die Insolvenz schützt stattdessen die Arbeitsplätze.

Wenn der Staat aber - wie im Fall Opel - immer wieder eingreift, konserviert er Strukturen, die nicht zukunftsfähig sind. So verschiebt die Abwrackprämie die Probleme nur mit Hilfe etlicher Milliarden in die Zukunft. Sobald sie ausläuft, fällt die Branche umso tiefer. Die Rechnung geht nicht auf. Der Staat darf nur dann helfen, wenn er sich dem notwendigen Wandel der Wirtschaft nicht entgegenstellt, sondern ihn steuert. Er sollte die Strukturen nicht konservieren, sondern dazu beitragen, sie sinnvoll zu verändern. So sinnvoll, dass die Welt auch in Zukunft deutsche Produkte kauft, weil sie besser sind als andere.

Fakt ist aber auch, die Autoindustrie hat seit Jahren eine Überkapazität von über 50% und  insofern glaube ich nicht das Opel als Autohersteller langfristig ohne GM gerettet werden kann.   Opel hat durch ein marktgerechtes Zusammenschrumpfen sehr gute Chancen wieder Marktführer zu werden. Diese Chancen werden Opel genommen wenn unsere Regierung mit Sicht auf Magna, eigenmächtig eine Brückenfinanzierung (z.Zt. 1,5 Milliarden Euro) vergibt. Mögliche Schadensersatzansprüche gegen unseren Staat sind nach meiner Meinung denkbar.   

 

23. August 2009 - * Die Opel Krise wird ein politischer Super-Gau

Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama haben unterschiedliche Interessen im Streit um Opel.

Die US-Regierung fühlt sich „langsam, aber sicher erpresst”, sagen Verhandlungs-Insider. Washington reagiere inzwischen allergisch auf den politischen Druck, mit der die Bundesregierung die Opel-Übernahme durch das kanadisch-russische Magna-Konsortium erreichen will.

Hintergrund: Washington hat nach einer 50-Mrd.-Dollar-Spritze bei der Opel-Mutter General Motors (GM) zwar das Sagen. Aber die US-Regierung will, entsprechend den Gesetzen der freien Marktwirtschaft dem GM-Management beim Opel-Verkauf freie Hand lassen – während Berlin staatlich eingreift und keinesfalls den Finanzinvestor RHJI als Käufer akzeptieren will, sondern voll auf Magna setzt.

Russische Einstiegspläne Was Putin mit Opel will

Das Werk des russischen Autoherstellers Gaz ist schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Mit der Technik von Opel erhofft sich Moskau einen Modernisierungsschub

Gegen Magna haben aber die Amerikaner immer noch große Vorbehalte, das technische Wissen von Opel den Russen (Magna bietet zusammen mit der russischen Sberbank) zu überlassen.

Russische Autohersteller freuen sich schon. Durch eine Übernahme von Magna zusammen mit der russischen Sberbank wird Opel dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Russland gebaut. 

Die Sberbank ist Russlands wichtigste Bank und ist voll im Staatsbesitz. Der zweite russische Investor im Bunde, der Automobilkonzern Gorkowski Awtomobilny Zawod (GAZ) , ist ebenfalls ein staatsnahes Unternehmen. Bekannt ist GAZ für die Marke Wolga - doch GAZ baut seit Jahren auch Jeeps für das russische Militär.

Zusammenfassend kann ich nur dringend vor einer politischen Entscheidung warnen. Wenn hier keine betriebswirtschaftliche sondern eine politische Entscheidung getroffen wird, dann werden die Westdeutschen in den Werken in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern ihre Arbeit verlieren.  Nur das Werk in Eisenach wird, bis der technische Transfer nach Russland abgeschlossen ist, von der Stellenstreichung mittelfristig verschont bleiben.

Jetzt wird es kriminell! 

13.09.2009 - Magna-Deal - Kritiker fürchtet Abfluss von Opel-Geld nach Russland

Wandern demnächst 600 Millionen Euro des deutschen Staatskredits für Opel nach Russland? Diese Ansicht vertritt Dirk Pfeil, hessischer FDP-Politiker und Vertreter der Bundesländer im Treuhandbeirat. Mit seinen Anschuldigungen provoziert er heftigen Widerspruch aus der eigenen Landesregierung.

Frankfurt am Main/Hamburg - Der Autozulieferer Magna will nach Darstellung des FDP-Politikers Dirk Pfeil einen erheblichen Anteil des deutschen Staatskredits für Opel in Russland ausgeben. "Von den 4,5 Milliarden Euro sollen nach dem Magna-Konzept über 600 Millionen Euro zur Modernisierung der russischen Automobilindustrie eingesetzt werden", sagte Pfeil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Der Insolvenzverwalter und hessische Politiker vertritt die Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat. Er gehört zu den Kritikern des Opel-Deals und hatte in der vergangenen Woche trotz politischen Drucks seine Stimme für den Verkauf an Magna verweigert.

Pfeil sorgte mit seinen Aussagen für Widerspruch in der Landesregierung. Der Staatssekretär im hessischen Finanzministerium und Mitglied der Opel Taskforce der Bundesregierung, Thomas Schäfer, bezeichnete die Äußerungen als nicht korrekt. "Die Vorwürfe irritieren mich ziemlich. Von den 4,5 Milliarden Euro Garantien werden keineswegs 600 Millionen nach Russland gehen. Den dortigen Investitionen von etwa 570 Millionen Euro stehen in Russland generierte Einnahmen von 400 Millionen Euro gegenüber", erklärte Schäfer. Über die Absicherung der restlichen 170 Millionen Euro gebe es noch Gespräche.

Streit gibt es auch über eine Aussage Pfeils zum Technologietransfer nach Russland. Zu Opels geplantem Russland-Engagement hatte der FDP-Mann erklärt: "Das bedeutet auf Sicht die Übertragung deutschen Fachwissens nach Russland und den späteren Abbau von Arbeitsplätzen bei uns."

Auch diese Aussage Pfeils sei falsch, sagte Schäfer. "In den Verträgen ist ausführlich und detailliert geregelt, dass eine Weitergabe von Opel-Technik nur nach ausdrücklicher Zustimmung von GM möglich ist."

Pfeil hält den Erfolg des neuen Unternehmens für unwahrscheinlich. Angesichts der von mehreren Autoherstellern angekündigten Stornierungen von Aufträgen für Magna sei vielmehr zu befürchten, dass der schon jetzt mit Verlust arbeitende Zulieferer weiteren Umsatz verliere und eventuell selbst auf den Staatskredit für Opel zugreife. Pfeil rechnet zudem damit, dass die Staatshilfe für Opel über 4,5 Milliarden Euro nicht nur in Form einer Garantie, sondern als direkter Kredit geleistet wird.

ZITAT AUS: http://www.lehrfilme.eu/wahl/bundestagswahl.htm

"Im Westen hat bis 1989 die Wirtschaft geplant und nicht die Politik! Nun plant die Politik und nicht die Wirtschaft!"

Das Kalkül der Politik ist frech – und kein Stück besser als die Bonusgier von Managern. Und wie kann es sein, dass offenbar für keinen der Opel-Standorte bisher ein Businessplan vorgelegt wurde?

Frau Merkel, ist das der Grund? Hilfe zum Aufbau Ost durch die Hintertür?! Das Opel-Werk in Eisenach ist nach Informationen der „Welt“ 2008 noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust der zur Adam Opel GmbH gehörenden Tochtergesellschaft lag bei 569 Millionen Euro. Das ist dem Jahresabschlussbericht der Opel Eisenach GmbH zu entnehmen. 2007 hatte das Minus noch 41 Millionen Euro betragen.

Urteilen Sie selbst!

Wahlkampf mit dem Magna-Deal: Steinmeier (SPD) hat's erfunden, Merkel (CDU) hat GM in Schach gehalten - so verkaufen beide Kanzlerkandidaten sich als Retter in der Opel-Krise. Der CSU-Politiker Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg beugte sich schließlich der Mehrheitsmeinung im Kanzleramt. Merkel hatte sich durchgesetzt und damit auf Magna festgelegt. Die FDP hatte die einseitige Festlegung auf den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna bei der Übernahme von Opel abgelehnt. "Bei Opel ist ein Feuerwerk entzündet worden auf Kosten der Steuerzahler vor der Bundestagswahl", sagte Westerwelle.

13.09.2009 Klaus-Peter Kolbatz

29.01.2010 - Thüringens-Ex: Althaus wird Magna-Vize

***Der langjährige Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, übernimmt einen Top-Managerjob bei dem Automobilzulieferer Magna.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, zumal ich Magna aus meiner Zeit als Ministerpräsident gut kenne und seitdem von der außergewöhnlichen Firmenkultur und der Erfolgsgeschichte beeindruckt bin“, sagte Althaus. Sein Landtagsmandat werde er Ende April niederlegen, fügte er hinzu.

Aus dem Umfeld Althaus' hieß es, die Kontakte zu Magna seien während der versuchten Opel-Übernahme entstanden. Magna hatte sich im vergangenen Jahr darum bemüht, den angeschlagenen deutschen Autobauer gemeinsam mit russischen Geschäftspartnern zu kaufen und sich dabei gegen prominente Mitbewerber wie Fiat durchgesetzt. Die Übernahme scheiterte allerdings am Veto von General Motors, der US-Mutter von Opel.

Auch Gerhard Schröder fiel bereits in seiner Amtszeit als Kanzler wegen seiner guten Kontakte zum Kreml auf und wurde Aufsichtsratschef des Pipeline-Konsortiums NEGP Company. Das sind eklatante Fälle von Lobbykratien. Diese Form des freundlichen Überwechsels verschafft den deutschen Parlamenten den Ruf der gekauften Republik.

29.01.2010 Klaus-Peter Kolbatz

 

16. Oktober 2009 - Ernsthafte Bedenken zum Opel-Deal kommen nun auch aus Brüsseler

Die EU-Kommission äußert Zweifel an den Staatshilfen für Opel. 

In einem Brief hatte zuvor EU- Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes Bedenken gegen die geplanten Hilfen für Opel zum Ausdruck gebracht. Grund: Deutschland habe seine Unterstützung für Opel an die Bedingung geknüpft, dass Magna zusammen mit der russischen Sberbank eine Mehrheit an «New Opel» erhalte.

Sollte sich diese Vorbedingung bewahrheiten, wären die Staatshilfen unvereinbar mit den EU-Staatsbeihilferegeln sowie dem gemeinsamen EU-Binnenmarkt. Die Europäische Kommission muss die Staatshilfen genehmigen. Schlimmstenfalls müssten die Staatshilfen zurückgegeben werden. Deutschland hatte Opel Staatshilfen über insgesamt 4,5 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. 1,5 Mrd. Euro hat die Bundesregierung bereits als Überbrückungskredit gezahlt.

Alteigentümer General Motors und die Opel-Treuhand sollten die Gelegenheit bekommen, "das Ergebnis des Bieterverfahrens zu überdenken", hieß es weiter. Dies solle auf Grundlage "fester, schriftlicher Zusicherungen der deutschen Behörden geschehen, dass die Hilfe unabhängig von Investor oder Plan verfügbar ist, um die langfristige Überlebensfähigkeit von New Opel zu sichern, sowie unter der Voraussetzung von vernünftigen Finanzierungsbedingungen".

 

Egal wer Opel übernimmt, ob Opel langfristig all seine Werke halten kann, ist nach meiner Ansicht absolut praxisfremd. Ich habe deshalb bei unserer Bundesregierung meine Projekte  "© Dynamopark in der Straße von Gibraltar" und „Autos produzieren saubere Luft" vorgestellt. Mein Interesse ist hierbei für die bestehenden Werkhallen ein neues Herstellungsprodukt zur Verfügung zu stellen. 

Um dieses zu erreichen schlage ich folgendes europäisches Großprojekt vor:  Wissen

#1

Aus aktuellem Anlaß !

Europäisches Gemeinschaftsprojekt.

"© Dynamopark in der Straße von Gibraltar"

Projekt zur Sicherung der Energiewirtschaft und Abschaltung der AKW's

von Klaus-Peter Kolbatz

05/2009

Ziel meines Projekts: Zur Sicherung der Energiewirtschaft und Abschaltung aller Atomkraftwerke kann ein ©Dynamopark in der Straße von Gibraltar beitragen. Durch mehrere Kraftwerke könnten viermal soviel Strom erzeugt werden, wie z.Zt. in Deutschland erzeugt wird.

Mit diesem Projekt hätte Deutschland und Europa erstmals wieder Aussicht auf Vollbeschäftigung und würde entscheidend zum Klimaschutz beitragen.

Für Investoren wird dieses Großprojekt auch im Hinblick der künftigen Elektroautos besonders interessant sein und die Werke von Opel-Deutschland  in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern könnten hierbei eine Schlüsselfunktion einnehmen.                                                                                                                                                                                            weiter...>>> 

Interner Schriftwechsel mit : "Bundesumweltminister-Gabriel_Dynamopark-ersetzt-Atomkraftwerke_11.04.2009.pdf"

 

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DWSZ Programm
poolalarm Leseproben DDR - Erziehung der Jugend Bücher von Kolbatz Weltfinanzsystem facebook twitter "cayberlin" = "Klaus-Peter Kolbatz" Klimaforschung

Wissen Forschung

Burnoutforschung

Hilfe bei der Bundestagswahl News - Wissen
Auch mit diesem Projekt könnten die Werke vom Opel für lange Zeit ausgelastet sein !

#2

Aus aktuellem Anlaß !

Klimawandel stoppen

Neues Verfahren: „Autos produzieren saubere Luft und wirken der Klimaerwärmung entgegen“.

von Klaus-Peter Kolbatz

Bezeichnung:

Verfahren für eine in Autos installierte Sprühvorrichtung die Wassertropfen in die Luft bläst und damit die Aufheizung in der Atmosphäre bremst und Feinstaub aus dem Verbrennungsmotor oder andere Stoffe mit dem Wasserdampf bindet und so für saubere Luft in Ballungsgebiete sorgt. Pat.-Nr. 20 2008 014 376.4

Das wäre tatsächlich ein Auto das beim fahren saubere Luft produziert und den Naturgewalten entgegen wirkt.

Mit dem Verfahren könnte aber auch eine durch eine schmutzige Bombe ausgelöste Radioaktive Wolke, oder

chemische Kampfstoffe bis hin zu biologischen Substanzen von einer Stadt ferngehalten oder mit antibakterieller

Stoffe betankt werden.  

BILD ZOOM und Beschreibung

Das Verfahren besticht nicht nur durch verblüffend niedrige Kosten, sondern auch die Möglichkeit der sofortigen Umsetzung da ja bereits weltweit über 600 Millionen Autos auf den Straßen unterwegs sind.  Weiter....>>>> Hier finden Sie auch noch weitere Vorschläge!

 

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17.03.2009 - Während der Rivale Opel ums Überleben kämpft, steckt Ford 200 Millionen Euro in sein Kölner Motorenwerk und sichert so Hunderte von Arbeitsplätzen.

Ein Personalabbau bei dem Autobauer in Deutschland ist kein Thema. Ich freue mich ihnen mitzuteilen, dass die Zukunft des Kölner Motorenwerks gesichert ist", sagte Mattes. Und er kündigte an, dass nach dem Auslaufen der V6-Motorenproduktion das Werk einen neuen sparsamen Motor für Kleinwagen bauen und einen dreistelliger Millionenbetrag in das Kölner Motorenwerk investieren werde. 

Zurzeit arbeiten 17.500 Menschen auf dem weitverzweigten Gelände, mehr als 700 davon in dem Motorenwerk. Köln bekommt die Federführung bei den so genannten EcoBoost-Motoren, ab 2011 soll hier die Produktion mit jährlich 350.000 Stück starten. "Wir können in Köln produzieren, als ob es keine Krise gäbe", sagte Hinkelmann. 2008 wurden in Deutschland 241.400 Autos verkauft, 2,7 Prozent mehr als 2007. Und in den ersten beiden Monaten dieses Jahres verzeichnete das Unternehmen mehr als doppelt so viele Pkw-Bestellungen wie im Vergleichszeitraum. Bei den Kleinwagenmodellen Fiesta, Fusion und Ka versechsfachte sich der Auftragseingang sogar.

 

Unabhängig hiervon setzt heute die Deutsche Autoindustrie trotz Krise auf Erfolg in USA. Volkswagen berichtet von gestiegenen Absatzzahlen. Zusammen mit den anderen deutschen Konzernen will VW die gegenwärtige Schwäche der US-Automobilindustrie nutzen und auf dem wichtigsten Markt der Welt angreifen: VW, BMW, Mercedes und Co. peilen einen deutschen Marktanteil von zehn Prozent an, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Sonntag den 11.01.2009 zum Beginn der Automesse in Detroit erklärte.

Die Marke Rolls-Royce hat im Februar 2009 mit 67 (Vorjahr: 57) Automobilen den Absatz um 17,5 Prozent steigern können. Per Februar 2009 lag die Zahl der Auslieferungen bei 104 (Vorjahr: 98, plus 6,1 Prozent) Einheiten. Zulegen konnte das Unternehmen im Februar unter anderem in den sogenannten BRIC-Staaten. 

In China lieferte die BMW Group 4880 (Vorjahr: 4432) Automobile aus und erzielte damit ein Wachstum von 10,1 Prozent. Gegen den negativen Markttrend legte der Konzern auf niedrigem Niveau auch in Russland um 23,4 Prozent auf 1563 (Vorjahr: 1267) Fahrzeuge zu. Insgesamt hat die BMW Group im Februar 80 453 Autos ausgeliefert. Im Februar 2008 waren es noch 106 368.

 

02.03.2009 - VW steigert Gewinn trotz Wirtschaftskrise

Mehr als sechs Milliarden Euro: So viel Gewinn hat Volkswagen im vergangenen Jahr eingefahren - ein Plus von drei Prozent. Damit trotzt der Autokonzern der allgemeinen Krise. Auch für 2009 gibt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch.

Volkswagen hat im vergangenen Jahr weltweit Marktanteile gewonnen. Dies teilte das Unternehmen am Montag in Wolfsburg mit. Demnach hat VW trotz der weltweiten Wirtschaftskrise sein operatives Ergebnis im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 6,3 Milliarden Euro gesteigert.

Das Ergebnis nach Steuern stieg sogar um knapp 14 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Etwas geringer fiel das Absatzwachstum aus. Die Auslieferungen des Wolfsburger Unternehmens kletterten um 1,1 Prozent auf knapp 6,3 Millionen Fahrzeuge.

Beim Umsatz konnte der Konzern 4,5 Prozent auf 113,8 Milliarden Euro zulegen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von lediglich 112 Milliarden gerechnet, beim Vorsteuergewinn gingen sie sogar von einem Rückgang aus. Volkswagen feierte in Leipzig auch die Weltpremiere des sportlichen Diesels Golf GTD. Für Anfang 2010 kündigte VW einen 3,3-Liter Polo an.

10.03.2009 - Audi vermeldet Rekordzahlen

Ingolstadt - Trotz der 2008 heraufziehenden Wirtschaftskrise hat der Autobauer Audi im vergangenen Jahr noch einmal mit Rekordzahlen geglänzt: Der Gewinn stieg um 30,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz legte 1,7 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Ingolstadt mitteilte. Konzernchef Rupert Stadler sprach vom erfolgreichsten Jahr in der Unternehmensgeschichte.

2008 hatte der Autobauer sein selbstgestecktes Ziel, eine Million Fahrzeuge zu verkaufen, erreicht. Dafür bekommen die Mitarbeiter eine Erfolgsbeteiligung von rund 5300 Euro. Insgesamt schüttet Audi 230 Millionen Euro aus.

 

Die Abwrackprämie ist ein Etikettenschwindel.

Wer sein altes Auto behält belastet die Umwelt weit über 1.000 mal weniger als durch einen Neukauf.

Zur Unterstützung der Autoindustrie hat sich die Koalition auf eine Umweltprämie geeinigt. Wer einen Neuwagen kauft und dafür ein mindestens neun Jahre altes Fahrzeug verschrottet, erhält 2500 Euro.

„Die Idee damit die Umwelt zu entlasten ist nicht haltbar, denn das alte Auto hat bereits durch die Herstellung die Umwelt belastet. Die Umweltbelastungen bei der Herstellung eines Neuwagens stehen in keinem Verhältnis zur Einsparung gegenüber dem Altwagen und sind somit aus Gründen des ohnehin strittigen Umweltschutzes abzulehnen“, sagt Klaus-Peter Kolbatz und verweist auf seine bereits 1988 Veröffentlichte Studie im Buch "Kapitalverbrechen an unseren Kindern".

30.April 2009 - Die Abwrackprämie hat inzwischen die Finanzsituation zahlreicher Autohändler verschärft. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag haben viele Händler ihren Kunden die 2500 Euro vorgestreckt und warten seit Monaten auf die Rückerstattung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Unterdessen wurde bekannt, dass japanische Automobilkonzerne zu den großen Profiteuren der staatlichen Prämie zählen. Sie setzten im ersten Quartal dieses Jahres in Deutschland knapp 120 000 Neufahrzeuge ab, wie der Verband JAMA in Frankfurt berichtete. Das entspreche einem Zulassungsplus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sagte der deutsche Repräsentant des Verbandes, Andreas Meckel.

Im März erzielten die Japaner in Deutschland sogar ein Zulassungsplus von rund 46 Prozent verglichen mit März 2008.

 

Die Amerikaner sind uns beim Thema Abwrackprämie bereits seit Januar 2009 enteilt. Sie halten sich nicht mit Kleinklein auf, sondern wracken gleich komplette Autofirmen ab. Zum Beispiel den General-Motors-Konzern: Dessen Chef Rick Wagoner bekam vom US-Kongress unlängst eine Umweltprämie in Höhe von 13,4 Milliarden Dollar ausgezahlt. Im Gegenzug soll er nun die Marken Pontiac, Hummer und Saab abwracken, bis zur letzten Radmutter.

Quelle: http://www.klimaforschung.net 

 

10.03.2009 - EADS macht 1,5 Milliarden Euro Gewinn

München - Im Vorjahr war es noch ein Minus von 446 Millionen Euro, im vergangenen Jahr ein dickes Plus: 2008 verdiente der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS bei einem Umsatz von 43,3 Milliarden Euro auch dank günstiger Wechselkurse operativ 1,57 Milliarden Euro. Airbus lieferte 483 Flugzeuge aus, darunter zwölf Superjumbos A380. Auch die Hubschrauber-, Rüstungs- und Raumfahrtsparten legten kräftig zu.

Der deutsche Mittelstand sieht seine wirtschaftliche Lage, laut Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise überwiegend positiv. Das berichtet die "Welt am Sonntag" noch am 07.12.2008.

Die Bauinvestitionen stiegen mit 2,7 Prozent deutlich stärker als 2007. Bei den Ausrüstungsinvestitionen schätzten die Statistiker das Plus auf 5,3 Prozent. Der Sprit ist wieder erschwinglich, das Heizöl auch, und die Gaslieferanten müssen zurückzahlen, bzw. sollen 2009 bis zu satte 25% billiger werden.

Die Arbeitslosenquote – jetzt bei 7,4 Prozent – lag vor einem Jahr noch bei 8,1 Prozent und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs hat sich im vergangenen Jahr weiter um rund 500.000 erhöht. Das Jahr 2008 war somit eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt.

16. Februar 2009 - Laut "BamS" umfasst der geplante Jobabbau von zehn Großunternehmen rund 9000 Stellen. Gleichzeitig wollten 16 Firmen in diesem Jahr insgesamt mehr als 25.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

DIW-Experte Karl Brenke empfahl den Unternehmen Kurzarbeit mit Weiterbildung zu verbinden und regte staatliche Förderung dafür an. Notwendig sei dies insbesondere in Ostdeutschland, wo wegen des demografischen Wandels Fachkräfte schon jetzt knapper würden.

 

"Wir haben nicht nach dem Staat gefragt" sagte Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank.

20.Januar 2009 - Die Politiker der großen Koalition haben sich erneut in ihr Lieblingsopfer verbissen: Josef Ackermann. Monatelang lauerte die Meute nur darauf, dass der Chef der Deutschen Bank in der Krise seine erste Schwäche zeigt. Vergangene Woche war es so weit. Nachdem sich die Deutsche Bank neun Monate lang besser als fast alle anderen geschlagen hatte, musste Ackermann für das vierte Quartal nahezu fünf Milliarden Euro Miese beichten.  

Viele Politiker von CDU und SPD hofften nach den schlechten Zahlen der Deutschen Bank vor allem eines: Jetzt werde Ackermann endlich angekrochen kommen und um Staatshilfe betteln. Tat er aber nicht. Im Gegenteil. Er tüftelte mit Post-Chef Frank Appel eine clevere privatwirtschaftliche Lösung aus: Die Post (mitsamt ihrem unvermeidlichen Aktionär Staat) beteiligt sich kurzfristig an der Deutschen Bank – dafür kauft Ackermann den ersten Teil der Postbank früher und für weniger Geld.

Dieser Schachzug empörte maßgebliche Kreise des Steinbrück´schen Finanzministeriums wohl so sehr, dass sie den Deal vorzeitig ausplauderten. Um den – falschen – Eindruck zu erwecken: Wir, der Staat, haben das alles angeschoben und helfen nicht nur der Commerzbank, sondern eben auch der Deutschen Bank – auch wenn sie so tut, als brauche sie unser Geld nicht.

Braucht sie aber tatsächlich nicht. Ackermann stellte noch am selben Tag klar: Wir kommen allein durch die Krise. Schon im Juni sei die Post nicht mehr an der Deutschen Bank beteiligt – und damit auch nicht der Staat mit seinen indirekten zwei bis drei Prozent. Im Übrigen wolle er auch weiterhin nicht, dass sich der Staat direkt an der Deutschen Bank beteiligt – und ihr in ihre Geschäfte hineinredet.  

Er verstehe, "dass viele Menschen verärgert sind, wenn Manager von staatlich unterstützten Unternehmen, die hohe Verluste haben, letztlich aus der Tasche des Steuerzahlers Millionen Boni bekommen sollen.

Recht hat er. Kein Unternehmen, das aus eigener Kraft ordentlich wirtschaften kann, sollte Geld vom Staat nehmen. Ganz gleich ob Subventionen oder Milliardeneinlagen. Wir haben in Deutschland schon zu viele Firmen, die sich immer wieder „Staatsknete“ erschleichen. Und natürlich auch Privatpersonen. Aber das weiß sicherlich niemand besser als die Politiker selbst. 

Gehälter im Vergleich:

Josef Ackermann musste sich im Jahr 2008 mit 1,4 Millionen Euro, also etwa 117.000 Euro im Monat, begnügen. Sein Verdienst litt unter der Finanzkrise. Im Jahr zuvor strich der Deutsche-Bank-Chef noch knapp das Zehnfache ein: 13,2 Millionen Euro oder 1,1 Millionen im Monat.

Zum Vergleich: Starkoch Wolfgang Puck präsentiert sein erlesenes Menü für die Oscargewinner 2009. Das Jahreseinkommen des gebürtigen Österreichers schätzt "Forbes" auf etwa 16 Millionen Euro, was gut 1,3 Millionen im Monat entspricht.

Oder: Günther Jauch bekommt laut "Focus.de" für einen Auftritt im TV 80.000 Euro. Das macht allein für seine regelmäßigen Shows "Wer wird Millionär?" und "Stern TV" 960.000 Euro im Monat.

27. April 2009 - Deutsche Bank dürfte trotz Krise 25 Prozent Rendite erzielen.

Der weltweiten Finanzkrise zum Trotz wird die Deutsche Bank nach einem Medienbericht wieder eine Rendite von 25 Prozent erzielen. Das ehrgeizige Ziel werde im ersten Quartal voraussichtlich erreicht, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise. Bankchef Josef Ackermann sagte dem Blatt, 25 Prozent Eigenkapitalrendite sei lange Zeit das gewesen, was die Besten der Welt erreicht hätten. In der Krise sei das natürlich schwerer geworden. Man könne es im Geschäftsleben aber nicht "mit Absicht gemächlicher angehen lassen, nur damit alle mitkommen", sagte Ackermann.

Ackermann dürfte nicht der einzige Bankenchef von einer privat geführten Bank bleiben, der sich in den kommenden Tagen feiern wird. Auch von anderen deutschen Instituten werden für das erste Quartal gute Ergebnisse erwartet. "Ich gehe davon aus, dass wir bei allen Instituten durch die Bank bessere Zahlen sehen werden als im Schlussquartal 2008", sagte zum Beispiel Bankenexperte Konrad Becker von MerckFinck.

 

Den Abgesang auf die Deutschland AG kann ich nicht nachvollziehen. Zwar hat die weltweite Finanzkrise auch Deutschland in die Rezession gestoßen, obwohl die Bundesrepublik „von den ursprünglichen Krisenursachen verschont geblieben ist. Im Gegensatz zu den USA, England oder Spanien gab es hierzulande aber weder einen Kredithype noch eine Immobilienblase.

Die Bundesregierung bewertet deshalb die heimische Industrie nach den jahrelangen Wirtschafts- und Sozialreformen für den kommenden Abschwung als „absolut widerstandsfähig“.

Dafür spricht die qualitativ anspruchsvolle Produktpalette „made in Germany“, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, der hohe Weltmarktanteil, der breit aufgestellte Export und die gesunden Bilanzen des robusten Unternehmenssektors sowie die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. In der nächsten globalen Erholung wird sich genau diese Entwicklungen auszahlen, und die deutschen Unternehmen werden überdurchschnittlich stark profitieren. Nach dem Motto: Das Wirtschaftswunderland Deutschland lebt!

Aus Sicht der Investoren ist Deutschland das einzige westeuropäische Land, das im weltweiten Standortwettbewerb in der Champions League mitspiele. Die Unternehmen honorieren, dass Deutschland sich wieder als Wachstumslokomotive in Europa etabliert hat. Besonders bei der Qualifikation der Infrastruktur, der Telekommunikation und den Beschäftigten kann Deutschland im Vergleich zu den Schwellenländern und den USA punkten.

Deshalb lande Deutschland im weltweiten Ranking mit einer Note von 2,6 auf Platz zwei.

Im vergangenen Jahr hat Deutschland erneut in Folge den Titel des Exportweltmeisters errungen und erstmals Waren im Wert von über einer Billion Euro ausgeliefert. Damit entfallen mittlerweile 47 Prozent der Gesamtwirtschaft auf den Export – vor 15 Jahren waren es lediglich 24 Prozent. Ganz anders die Vereinigten Staaten und Großbritannien. Dort trug die Finanzindustrie vier von zehn Euro zur Gesamtwirtschaftsleistung bei. Nach dem kompletten Zusammenbruch der weltweiten Finanzsysteme eine fatale Abhängigkeit.

Was für Deutsche selbstverständlich ist, findet im Ausland hohe Anerkennung: die exzellente Infrastruktur. In einer Umfrage unter internationalen Top-Managern landete Deutschland auf Platz eins der führenden Logistikstandorte. Eine gute Infrastruktur ist die Kernvoraussetzung, um einen ausgeprägten Industrie- und Produktionsstandort mit seinen komplexen Rohstoff- und Warenströmen wettbewerbsfähig betreiben zu können.

Dazu kommt: Deutschland ist aufgrund seiner zentralen geografischen Lage in Mitteleuropa das „natürliche“ Tor zu den Märkten in Mittel- und Osteuropa. Dabei können Unternehmen Lagerstandorte in Deutschland als Hub für Mittel- und Osteuropa, aber auch als Verteilzentrum für den wichtigen deutschen Markt nutzen. In der Folge entwickelte sich Deutschland zum Standort vieler „Global Player“ der Logistikbranche wie Lufthansa, Deutsche Post World Net (plus DHL), Deutsche Bahn (Schenker), Hapag Lloyd und einer Fülle von kleinen und mittleren Logistikdienstleistern.

Deutschland gilt als einer der innovativsten Standorte der Welt. Das Votum internationaler Top-Manager ist eindeutig: 83 Prozent der Führungskräfte bewerten die Innovationsfähigkeit positiv – jeder Fünfte sehr positiv. Damit liegt Deutschland in der Rangfolge hinter den USA und China auf Platz drei. Zwar ist die Innovationskraft eines Landes objektiv kaum zu messen. Einen Anhaltspunkt aber liefert beispielsweise die Zahl der Patentanmeldungen. Laut den Statistiken des Europäischen Patentamts liegt Deutschland mit 18 Prozent am Gesamtaufkommen mit deutlichem Abstand an der Spitze der europäischen Länder, gefolgt von Frankreich (sechs Prozent) und den Niederlanden (fünf Prozent).

Die Spielregeln des Marketings und das Fundament einer Führungsstärke. 

Unabhängig von der politischenr Couleur müssen wir die Spielregeln des Marketings radikal verändert und der Marketingwelt neuen Schwung gegeben.

Was für die Politik gilt, gilt erst recht für die Wirtschaft. Es geht letztlich um Marketing – die Erschaffung von positiven Images, das Erwecken von Hoffnungen, die Entwicklung von Identifikationsflächen und um Überzeugung und Konsum.

Seit Jahren pladiere ich dafür, dass unsere Regierung stärker nach dem Vorbild eines Wirtschaftsunternehmens geführt wird. (DWSZ)

Hierbei sollte Bescheidenheit das Fundament einer Führungsstärke sein. Selbstbewusstsein gekoppelt mit Genügsamkeit fördert eine Teamkultur ohne den Drang zur Dominanz von Mitarbeitern. Eine wichtige Erkenntnis für alle Führungskräfte ist, dass es nicht schadet freundlich, informell und zugänglich zu sein – Menschlichkeit und Wärme erobert die Herzen und kann Vertrauen schaffen. Aufrichtiges Interesse an den Äußerungen der Mitarbeiter und aktive Unterstützung bei der Umsetzung, kombiniert mit persönlicher Bescheidenheit kann auf dem Weg zu einem kooperativen und enthusiastischen Arbeitsklima einiges bewirken.

Eine unverzichtbare Eigenschaft einer jeden Führungskraft und eines jeden Markenführers, die mit ihren Entscheidungen und Handlungen das Leben anderer weitreichend verändern können, ist ihre Überlegtheit.

Führungskräfte gewinnen die Anerkennung ihrer Mitarbeiter gerade dadurch, dass sie in Krisensituationen – ganz gleich welcher Größenordnung – kontrolliert bleiben. Ein solches Verhalten löst Bewunderung aus – Einsatz, Leidenschaft, Loyalität und ein hohes Maß an Identifikation sind häufig die Folgen.

Ob nun in der Wirtschaft oder in der Politik, wir alle fühlen uns wohl und sicher auf gewohnten Pfaden und halten uns erfahrungsgemäß an die altbekannten Spielregeln. Unternehmen bewerten eine Initiative generell als Erfolg, wenn sie im Wesentlichen in gleicher Art und Weise vorgenommen wurde, sofern sie im Ergebnis auch nur marginal bessere Resultate hervorbringt. Problematisch daran ist die Tatsache, dass man seine Konkurrenz nach alten Regeln fast nie überflügeln kann. Um deutlich zu wachsen, muss man daher neue Aktionsfelder eröffnen und dort den Mitbewerbern einen Schritt voraus sein. Man muss das Regelwerk ändern beziehungsweise erweitern. Man muss nach Lücken Ausschau halten und diese mit entsprechender Tatkraft ausfüllen.

Ein brillanter Markenführer kämpft nicht nur um ein größeres Stück des Kuchens, er versucht vielmehr einen größeren Kuchen zu backen, indem er neue Kunden mit einbezieht.

Experten führen vor allem den historisch gewachsenen Verbund von Wirtschaft und Wissenschaft als Hauptgrund für die Innovationskraft am Wirtschaftsstandort Deutschland an – ein einzigartig breites und tiefes Netz aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Herstellern und Zulieferern.

Dass sich „Vorsprung durch Innovation“ auszahlen kann, haben deutsche Renommierkonzerne wie BMW, Daimler, Siemens oder Bosch längst bewiesen. Bei Bosch sind 40 Prozent aller Produkte nicht älter als zwei Jahre. Deutsche Autobauer sind bei Sprit sparenden und emissionssenkenden Technologien Weltspitze. „Made in Germany“ entwickelte sich nicht nur zum Qualitätssiegel.

Insgesamt rund 40 Milliarden Euro investierten alle deutschen Betriebe 2006 in Forschung und Entwicklung – ein Drittel aller Aufwendungen in der Europäischen Union. Und der Anteil wächst weiter. Kein Wunder, dass kein anderes Land bei seiner Exportpalette derart breit aufgestellt ist wie der Exportweltmeister Deutschland. „In der nächsten globalen Erholung wird sich genau das auszahlen, sodass deutsche Unternehmen überdurchschnittlich stark profitieren.

Auch aus dem krisengeschütteltem USA wird positives gemeldet. 21.01.2009 - IBM verzeichnet Milliardengewinn.

Der IT-Konzern IBM weist für Winterquartal 2008 einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar aus. Auch das Gesamtjahr schloss das Unternehmen mit hohen Zuwächsen ab. Nach Angaben des Konzerns kletterte der Überschuss im Schlussquartal 2008 um zwölf Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich verdiente IBM im gesamten vergangenen Jahr 12,3 Milliarden Dollar - ein Plus von gut 18 Prozent. Der Umsatz stieg um knapp fünf Prozent auf 103,6 Milliarden Dollar. Fast 60 Prozent stammten aus Märkten außerhalb Amerikas. 2009 erwarte man einen Gewinn von mindestens 9,20 Dollar je Aktie - nach 8,93 Dollar in 2008.

"Yes, we can", damit begeisterte  Barack Obama die Amerikaner. Mit dem Ergebnis: 21.01.2009, 22:47 - New York (dpa) - Nach dem Antritt von US-Präsident Barack Obama haben Amerikas Börsen wieder deutlich Boden gut gemacht. Der Dow-Jones-Index kletterte um 3,51 Prozent auf 8228,10 Punkte. Der Euro stoppte seine Talfahrt und stieg auf 1,3017 Dollar nach 1,2882 Dollar am Vortag.

Weshalb unsere Politiker hier von einer seit Kriegsende nie da gewesenen Weltwirtschaftskrise Angstmacherei betrieben wird, kann nur spekuliert werden. Insider vermuten das sich die Staatsbanken bei dem Aufbau Ost übernommen haben und bei der Gelegenheit die freie Marktwirtschaft weitgehendst nach Vorbild eines reformierten DDR-Sozialismus beschnitten werden soll.

Gesetzentwurf 30.Januar 2009 - Pläne zu Bankenverstaatlichung weit gediehen. Das Finanzministerium hat offenbar schon sehr detaillierte Regeln für die Verstaatlichung privater Banken ausgearbeitet.

Die Entschädigung soll sich den Berichten zufolge „in der Regel“ nach dem gewichteten durchschnittlichen Börsenpreis während der letzten zwei Wochen vor dem Enteignungsbeschluss bemessen. Ist der Aktienkurs kurzfristig gefallen, gelte der Durchschnittskurs der letzten drei Tage. Die Enteignung plant Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) „per Rechtsverordnung der Bundesregierung ohne Zustimmung des Bundesrates“. Weiter....>>>>

 

Kommentare: Ich denke hierbei an "17 000 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden" und der Westen blutete aus und es flossen Unsummen in die Neuen Bundesländer.

In Ost-Deutschland sind die Risiken des freien Wettbewerbs kein Thema und wird mit Steuergeldern/Fördermitteln ausgeglichen. 

Zwei Beispiele:

10. Juli 2009 - Bund bürgt mit 190-Millionen-Kredit für insolvente Werften

Die insolventen Wadan-Werften in Wismar und Warnemünde können mit Hilfe eines Massekredits über 190 Millionen Euro vorerst weiterarbeiten. Das teilte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Marc Odebrecht mit. Bei der Summe handele es sich um einen der größten Massekredite, der jemals in der Bundesrepublik vergeben wurde. Der Kredit werde zu 90 Prozent durch den Bund abgesichert.

Am Donnerstag hatte bereits die Schweriner Landesregierung den Werften ein Darlehen in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro zugesagt, damit sie unter anderem Strom und Schweißgas bezahlen können.

Die einem russisch-koreanischen Konsortium gehörenden Betriebe mit rund 2400 Mitarbeitern hatten Ende Mai Insolvenz angemeldet. Mit dem Massekredit sollen zwei Fähren für die schwedische Reederei Stena zu Ende gebaut werden. Weitere Aufträge haben die Werften derzeit nicht in den Büchern. Kurz vor der Insolvenz hatte die Geschäftleitung noch zwölf Aufträge angegeben, die angeblich bis Ende 2010 die Arbeit auf den Werften gesichert hätte. Der Insolvenzverwalter sucht weiterhin nach einem geeigneten Investor.

FOTO: Wadan-Werksgelände in Warnemünde

In der Vergangenheit hatten Bund und Land schon Kredite und Bürgschaften von 220 Millionen Euro für Wadan genehmigt - trotz teilweise erheblicher Zweifel (siehe dazu auch: Wadan-Werften: Staatshilfe verpufft wirkungslos), laut Landesregierung wurden 167 Millionen Euro ausgezahlt.

Chiphersteller Infineon in Dresden:

Der Chiphersteller Qimonda soll eine Finanzspritze in Höhe von 325 Millionen Euro von Sachsen, an dem Mutterkonzern Infineon in Portugal erhalten. 150 Millionen Euro vom Land Sachsen, 100 Millionen Euro von Portugal, 75 Millionen Euro von Infineon. Damit sollte eine drohende Insolvenz abgewendet werden. Am 23. Januar 2009 stellte Qimonda beim Amtsgericht einen Insolvenzantrag und bestellt Michael Jaffé zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Wird auch Opel mit Sitz u.a. auch in Eisenach eine ähnliche Finanzspritze erhalten ? 

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14.12.2009 - Auch die sächsische Sparkassentochter die "Sparkassen-Versicherung Sachsen Lebensversicherung AG " hat sich in den USA mit 65Mio. verzockt!

Dessen Vorstandsvorsitzender Gerhard Müller (53) ließ 2005 über 65 Mio. Dollar (43 Mio. Euro) bei der inzwischen bankrotten US-Bank „Lehman Brothers“ anlegen. Müller ist noch heute im Amt.

Erst am 27. Oktober 2009 meldete einer seiner Mitarbeiter – nämlich Dr. Mike Plate (37) von der Abteilung Kapitalanlagen – dem New Yorker Insolvenzgericht den Schaden von 65.199.847 Dollar und 65 Cent. Fünf Tage vor Ablauf der Frist!

Als BILD offiziell anfragte, wie es zu der risikoreichen Anlage kommen konnte, schickte Vorstand Müller nur eine Sprecherin vor. Die erklärte: „Wer am Kapitalmarkt tätig ist, kann Gewinne erzielen, muss aber auch Verluste einkalkulieren.

Rechtsanwalt Michael Rützel (37) von der Kanzlei „White & Case“ in Frankfurt/Main, der die SV-Interessen in New York vertreten soll: „Im Augenblick gibt es keine gesicherte Erkenntnis, wie viel Geld zur Auszahlung kommen wird. Das Verfahren kann sich viele Jahre hinziehen.“

Die Chancen stehen also schlecht für das Geld aus Sachsen!

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25.05.2009 - Das Drama der Landesbanken -

WestLB, LBBW, NordLB – die Landesbanken stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Der oberste Sparkassenfunktionär Heinrich Haasis brüskierte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen die Berliner Regierenden gar mit den Worten: „Dann behandeln Sie uns doch wie J. C. Flowers bei der Hypo Real Estate.“

Die Anspielung auf die Fast-Pleite der Münchner Skandalbank HRE, für deren Rettung der Bund bislang 110 Milliarden Euro hinblätterte, sollte Steinbrück & Co. in die Knie zwingen. Denn der oberste Kassenwart weigert sich seit Monaten, den öffentlichen Instituten mit Bundesgeld zu helfen, wie er es bei den Geschäftsbanken getan hat. Haasis´ Stellvertreter, der westfälische Sparkassenboss Rolf Gerlach, forderte Bundesgarantien ein: „Warum sollen wir anders behandelt werden als die Commerzbank?“ Zu Beginn des Jahres hatte Steinbrück die Frankfurter Bank mit 18 Milliarden Euro aus einer Schieflage gerettet und dafür 25 Prozent der Anteile erworben.

Dieser Hilferuf hat Gründe: Die Landesbanken, besonders die Düsseldorfer WestLB, die Hamburger HSH Nordbank und die Stuttgarter LBBW, stehen mit dem Rücken zur Wand, weil sie in den vergangenen Jahren Milliarden Euro in Wertpapiere investiert haben, die sie heute in die roten Zahlen treiben.

Konsequenz: Die internationalen Rating-Agenturen werten die deutschen öffentlichen Institute ab – und verstärken deren Finanznöte noch.

Keine Landesbank verfügt noch über die vorgeschriebene Eigenkapitalquote von acht Prozent. So ist die WestLB zum Ende des ersten Quartals innerhalb von drei Monaten von 6,4 auf 5,9 Prozent abgerutscht. Tendenz: weiter fallend. Der Chefkontrolleur Sanio sieht die Landesbanken in ihrer Existenz bedroht und schickte vor wenigen Wochen warnende Briefe in die Chefetagen der Geldhäuser in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und München. Er musste gar bei einem weiteren Kapitalverzehr mit Entzug der Banklizenz und Schließung der Institute drohen.

Aus diesem Abwärtsstrudel kämen WestLB & Co. nur heraus, wenn sie ihre Verlustbringer in eine sogenannte Bad Bank auslagern könnten, erläutert ein hochrangiger Landesbanker. In einer separaten Anstalt öffentlichen Rechts könnten diese die Bilanz belastenden Papiere bis zur Endfälligkeit liegen, ohne dass ihre Besitzer zu Notverkäufen gezwungen sind.

„Die Sparkassen sind darauf aus, eine Landesbank – und hier sei es die WestLB – vor die Wand zu fahren“, sagt einer der führenden Beteiligten. Dann, so das Kalkül der Sparkassen, sei der Bund gezwungen zu handeln – um den Zusammenbruch von „systemrelevanten Banken“ zu verhindern, wie Kanzlerin Merkel versprochen hat.

Allein für die WestLB haben Sparkassen, Land und Kommunen eine Haftung von 70 Milliarden Euro übernommen, für alle Landesbanken zusammen steigt die Summe auf astronomische 430 Milliarden Euro. „Wenn die WestLB unter diesen Umständen Insolvenz anmelden muss, setzen wir die ganze Republik in Brand“, erläutert ein intimer Kenner der Krisenbank am Rhein.

Befreit von diesen Lasten sollen sich die kränkelnden Landesbanken unter einer Holding zur „Bank der deutschen Wirtschaft“ (BdW) zusammenschließen. Ihr Verbundgeschäft könnte dann in der sparkasseneigenen Landesbank Berlin (LBB) national gebündelt werden. Aktionäre der BdW wären zunächst ausschließlich der Bund und die beteiligten Länder.

 

14.12.2009 - Bund und Sparkassen beteiligen sich

Über die Lastenverteilung für den WestLB-Umbau war wochenlang gestritten worden. Ende November einigten sich die Eigentümer und der Bund auf ein Rettungspaket. Der Bund gibt eine Kapitalspritze von bis zu vier Milliarden Euro für die WestLB-Kernbank. Die Sparkassen Nordrhein-Westfalens und das Land NRW tragen Garantien in Höhe von einer Milliarde Euro für die „Bad Bank“ und müssen außerdem unerwartete Verluste der „Bad Bank“ übernehmen. Die NRW-Sparkassen wollen deshalb über 25 Jahre einen Teil ihrer Gewinne zurücklegen und inklusive Zinseffekten eine Summe von 4,5 Milliarden Euro ansparen.

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10.03.2009 - Bundesbank macht 6,3 Milliarden Euro Gewinn

Es ist deutlich mehr Geld als erwartet: Die Bundesbank hat im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden Euro verdient. Das freut den Finanzminister - denn die Gewinne des Geldinstituts fließen komplett in den Bundeshaushalt.

RÜCKBLICK:

Jahrelang mussten die Gewinne der Bundesbank dafür herhalten, die Erblasten der DDR zu tilgen. Diese Schulden sind nun weitgehend abgebaut. Der Kampf um die frei werdenden Milliarden hat begonnen.

Der Milliardengewinn der Bundesbank steht dem Bundeshaushalt nach einem Zeitungsbericht erstmals seit Jahren fast vollständig zur Verfügung.

 Die Verbindlichkeiten aus den ehemaligen DDR-Schulden beliefen sich auf nur noch 36,3 Millionen Euro, deshalb müsse Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) anders als in den vergangenen Jahren nur einen kleinen Teil des Gewinns an den Erblastentilgungsfonds überweisen, berichtete das „Handelsblatt“ vom Dienstag. „Der Bundesbankgewinn steht deshalb in diesem Jahr so gut wie vollständig dem Bund zur Verfügung“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider, dem Blatt.

Bisher sieht das Gesetz zum Erblastentilgungsfonds vor, dass 3,5 Milliarden Euro des Bundesbankgewinns an den Bundeshaushalt abgeführt werden und darüber hinausgehende Überschüsse an den Erblastentilgungsfonds überwiesen werden. Da die Restschulden der ehemaligen DDR in den nächsten Wochen aber vollständig abgezahlt werden, kann die Bundesregierung dem Bericht zufolge neu über den Notenbankgewinn entscheiden.

Bei all dem Unmut der jetzt gegen die Banken läuft dürfen wir nicht vergessen, dass sich die staatlichen Banken die Rosinen bei der Finanzierung "Aufbau Ost" weggeschnappt haben und somit die Privatbanken zwangsläufig in andere Märkte einsteigen mussten. (das System der DDR Staatsbank lässt Grüßen!)

Wie zu erwarten war, sind es nun die Staatsbanken die durch verantwortungslose Spekulationen und Inkompetenz ins straucheln gerieten und es ist wiederum der Staat der seine eigenen Banken mit Steuergelder in Höhe von 500 Mrd. € retten muß.

Die bundeseigene KfW-Bankengruppe hat offenbar "im Rahmen ihrer Fördertätigkeit und der Liquiditätsanlage" 288 Millionen Euro bei Pleitebanken in Island verloren. Auftrag der KfW ist es jedoch nicht, den Mittelstand in Island zu fördern, sondern in Deutschland. "Jetzt muss der Steuerzahler leider wieder blechen."

"Deutschlands dümmste Bank" (Bild-Zeitung). Die KfW überweist noch am Tag der Lehmen-Pleite mehr als 300 Millionen Dollar an die US-Bank. In den vergangenen Monaten hatte das Institut bereits wegen der Milliardenverluste der einstigen Düsseldorfer Tochterbank IKB sowie der fehlerhaften Überweisung von 320 Millionen Euro an die insolvente US-Bank Lehman Brothers negative Schlagzeilen gemacht.

Die KfW-Bankengruppe hat in den ersten neun Monaten (2008) ein Minus von 1,8 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Grund dafür seien unter anderem hohe Wertberichtigungen auf Staatsanleihen. Hinzu kommt nach den Angaben, dass die Investitionen der Frankfurter Bank in Staatsanleihen von ost- und südeuropäischen Ländern dramatisch an Wert verloren hätten.

Weitere Schwierigkeiten bereite der KfW das sogenannte Rhineland-Portfolio, das sie im Sommer 2007 zur Rettung der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB übernommen hatte, die inzwischen an den amerikanischen Finanzinvestor Lone Star verkauft wurde. Über dieses Konstrukt organisierte die IKB ihre riskanten Spekulationen am US-Immobilienmarkt.

Da die KfW nicht wie eine Geschäftsbank bilanzieren muss, dürfte der Verlust ihrem Fördergeschäft keinen Abbruch tun. Für die zinsvergünstigten Kredite, die die KfW im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms der Bundesregierung ausreichen soll, haftet ohnehin der Bund.

Nach BayernLB, HSH Nordbank und WestLB hat auch Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die Norddeutsche Landesbank intensiv, staatliche Hilfen beantragt.

Mit Finanzspritzen und Garantien von mehr als 30 Milliarden Euro soll die Zukunft der schwer angeschlagenen Bayerischen Landesbank abgesichert werden. Zunächst sollen der BayernLB zehn Milliarden Euro Eigenkapital zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen riskante Papiere im Portfolio der Bank mit weiteren sechs Milliarden Euro abgesichert werden. Hinzu kommen als vorbeugende Garantie aus dem Rettungsschirm des Bundes 15 Milliarden Euro. Diese würden als „Vertrauen schaffende Maßnahme für den Interbankenhandel“ beantragt.

Das teilte die stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Sonderkommission im Landtag, die SPD-Politikerin Adelheid Rupp, nach einer Krisensitzung in München mit. Damit hat die Landesregierung künftig das alleinige Sagen bei Deutschlands zweitgrößter Landesbank, die im Zuge der Finanzkrise mit horrenden Verlusten kämpft.

DWSZ Programm

17.12.2008 - Ostpolitiker attackieren Merkels Aufbau-West-Idee

Politiker aus Ostdeutschland laufen Sturm gegen Angela Merkels Forderung nach "Aufbau West".

Der aus Thüringen stammende SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider warf Merkel vor, sie wolle „auf billige Art im Westen mit Blick auf die Bundestagswahl punkten“. Dem widersprechen Ökonomen allerdings deutlich. „Zu Ende gedacht würde das bedeuten, jegliche Investitionen abzulehnen“, sagte Roland Döhrn, 

Konjunkturchef des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung aus Essen, WELT ONLINE. „Investitionen sind immer regional wirksam“. Es sei im Kern richtig, dass im Westen viele Investitionen unterblieben, weil im Osten großer Nachholbedarf bestanden habe. „Der Solidarpakt ist heute ein Anachronismus. 

Längst gibt es Regionen etwa Städte im Ruhrgebiet, deren Arbeitslosenquote die von Städten im Osten übertrifft. Trotzdem müssen sie noch Solidarmittel abführen.“ 

Auch Kämmerer wie Bernhard Elsemann aus Oberhausen loben die Kanzlerin: „Ich finde es prima, dass die Not unserer Kommunen endlich an der Regierungsspitze wahrgenommen wird. Wir sind kurz davor, dass gar nichts mehr geht.“ Oberhausen hatte zuletzt eine Arbeitslosenquote von 11,4 Prozent und Schulden von 1,6 Milliarden Euro. 

Trotz solcher Klagen will der zuständige Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) keinen „Aufbau West“ und den Solidarpakt bis 2019 erfüllen. Änderungen sind ohnehin schwierig, denn der Pakt ist Teil des Länderfinanzausgleichs, des kompliziertesten Umverteilungsmechanismus des Föderalismus. 

Die FDP erinnerte Tiefensee daran, dass er im Sommer noch selbst laut über eine stärkere Förderung westdeutscher Kommunen nachgedacht habe. „Aber offensichtlich hat Tiefensee Angst vor der eigenen Courage – und den populistischen Angriffen der Linkspartei in Ostdeutschland“, sagte Patrick Döring, Stadtentwicklungsexperte der FDP, WELT ONLINE.

Dennoch genießen die neuen Länder das Privileg des Solidarpaktes II: Von 2005 bis 2019 fließen insgesamt 105 Milliarden Euro an "Sonderbedarfsbundesergänzungszuweisungen". Mit dem Geld soll die Infrastruktur weiter ausgebaut und die geringere Finanzkraft ostdeutscher Kommunen ausgeglichen werden. Hinzu kommen 51 Milliarden Euro überproportionaler Investitionshilfen des Bundes und der Europäischen Union.

Jedem, der 1989 in die DDR fuhr, fiel die öffentliche Armut ins Auge: zerfallende Innenstädte, marode Bahnanlagen, holprige Straßen, Schulen und Krankenhäuser oft in erbärmlichem Zustand, das Telefonnetz auf Vorkriegsstand.

Das alles hat sich geändert. Und weil es in jüngster Vergangenheit geschah, weil die Armut im Osten Altbausubstanz vor dem Abriss bewahrt hatte, sehen viele der großen und kleinen Städte heute schmucker aus als Kommunen im Westen, die Opfer des Städtebaus in den siebziger und achtziger Jahren wurden.

Die Landesbank LBBW bekommt von ihren Eignern eine Kapitalspritze von fünf Milliarden Euro - und prüft, auch den Rettungsfonds in Anspruch zu nehmen. Die Hypo Real Estate greift auf einen 20-Milliarden-Euro-Garantierahmen des Staates zurück. Weitere Hilfen dürften folgen.

Die Banken wollen mit den Hilfen unter anderem ihre finanzielle Basis stärken und angeblich verhindern, dass sie Kredite künftig zu schlechteren Konditionen vergeben müssten. Außerdem gehe es darum, weiterhin ausreichend Mittel für die Kreditvergabe an mittelständische Unternehmen zur Verfügung zu stellen und für mögliche Kreditausfälle im Zuge der Finanzkrise vorzusorgen.

In dem Buch "Entmündigt und geplündert" schreibt der Autor auf Seite 174 hierzu sehr treffend, "Egal aus welcher Sicht man es betrachtet, die Folgen sind fatal und die Visionsapostel der Banken sind am Ende auch noch stolz darauf, nichts von der umfangreichen internationalen Marketingarbeit und meine Controller-Reporte zu verstehen".  

Und weiter auf Seite 177,  "ich glaube das "der Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes: ‘Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus’ sollte ehrlicherweise um den Nebensatz ergänzt werden ........ Soweit sie nicht von Wirtschaftsführern ausgeübt wird."

Die Bankenkrise ist eine Schimäre der politischen Kaste.

Steinbrück hat es deutlich gesagt, die Bundesrepublik -also die Bürger- brauchen keine 16 Landesbanken, die mit ihren politisch dominierten Pöstchenvergaben zu einer für die Bürger segensreichen Tätigkeit gar nicht bereit und fähig waren.

Das teilte die stellvertretende Vorsitzende der BayernLB-Sonderkommission im Landtag, die SPD-Politikerin Adelheid Rupp, nach einer Krisensitzung in München mit. Damit hat die Landesregierung künftig das alleinige Sagen bei Deutschlands zweitgrößter Landesbank, die im Zuge der Finanzkrise mit horrenden Verlusten kämpft.

Statt die Wirtschaft mit Krediten für Investitionen zu versorgen (und so Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen) spielten die z.B. über irische Tochtergesellschaften an der deutschen Bankenaufsicht vorbei mit Notenbankgeld an internationalen Spielcasinos. Die WestLB hat sich dabei den Ruf als SPD-Bank erworben. Die arbeitete nicht für für die Bürger, nur als Finanzier einer Partei!

In dem von 2005 bis 2019 geltenden Solidarpakt II verpflichtet sich der Bund, den neuen Ländern für den Aufbau Ost insgesamt 156 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

Spaßbäder in ostdeutschen Bundesländern.

Ludwigsfelde - Brandenburgs Weg zur größten Freizeitbäderlandschaft Deutschlands scheint nicht mehr aufzuhalten.

Beleuchtete Schafweiden in leeren Gewerbegebieten und millionenteure Spaßbäder im Nirgendwo: Nicht immer haben die ostdeutschen Bundesländer jeden Förder-Euro auch in sinnvolle Projekte gesteckt.

Die großen Thermen reihen sich wie auf einer Perlenkette rund um Berlin: 

Bad Wilsnack im Nordwesten, Templin im Nordosten, Bad Saarow und Burg im Spreewald im Südosten und Belzig im Südwesten. 

Sie sind alle mit Fördermitteln von Bund, Land und der EU entstanden. 

Dazu kommt die Konkurrenz großer Hotels in Bad Saarow oder im Spreewald mit ihren Wellnessbereichen. Seit mehr als einem Jahr lockt außerdem „Tropical Islands“ in der umgebauten Cargolifter-Halle mit Schwimm- becken und Lagunenlandschaft immer mehr Besucher an.

Trotz des großen Wettbewerbs verfolgen Rheinsberg und Neuruppin seit Jahren den Bau von Thermalbädern. In Bernau scheiterte erst kürzlich das Projekt eines Freizeitbades, da der Investor keine ausreichenden Fördermittel erhielt. 

Dagegen hält Potsdam weiter am Projekt eines großen Erlebnisbades fest. Für 38 Millionen Euro sollte es für die Landeshauptstadt der große Wurf werden.

Kommentar -

Der Solidaritätszuschlag ist nach fast 20 Jahren ebenso nötig wie die Deutsche Entwicklungshilfe für China. Aber bei beidem ist es wohl wie mit der Sektsteuer: Einmal eingeführt, bleibt sie bis in die Unendlichkeit erhalten. Typisch Deutsch!

Weiter mit "Chronik zum Schuldenberg der BRD"

 

ANMERKUNG: Deutschland ist der wichtigste Partner im europäischen Verbund. Fehlentscheidungen in Deutschland müssen zwangsläufig unsere Partner mit ausbaden und kann zu einer weltweiten Rezession führen. (VIDEO "Dominoeffekt") 

Zwei Beispiele: 1.) Die Autokrise ist das Ergebnis einer überhasteten Umweltpolitik in der die Autokonstrukteure und der Markt nicht mithalten konnten.

2.) Immer mehr Wissenschaftler warnen Umweltminister Gabriel (Mr.CO2) vor der bisher nicht bewiesenen CO2 Theorie und fordern einen „ausgewogenen Energiemix“. Mit der strittigen Umweltpolitik werden wir unweigerlich abhängig vom russischem Gas.  weiter.....>>>

Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise 1928 sorgte sich Robert Bosch um etwa 20000 Mitarbeiter, das Wohlergehen der ganzen Republik und den immens gefährdeten Weltfrieden. In seiner freien Zeit fertigte er ein Konzept zur Rettung des globalen Wohlstands an.

Der lange Zeit verschollene Text wirkt nun plötzlich sonderbar aktuell, wenn Bosch die damaligen „Ursachen der Weltkrisis“ analysiert und erstaunliche Lösungsvorschläge unterbreitet. Nicht allein der verlorene Krieg mit seinen Reparationszahlungen, der darauf folgende Warenhunger, die Überproduktion, die Schutzzölle und die fatalen Börsenspekulationen seien schuld am Niedergang, sondern der Druck der Innovationen und die Mechanisierung der Arbeitswelt. Hier sind durchaus Parallelen mit den Heute überhasteten und nicht entgültig wissenschaftlich nachgewiesenen Umweltauflagen der Umweltschützer zu sehen. Siehe hierzu auch  www.klimaforschung.net 

Die letzte Finanzkrise erlebten Westdeutsche Unternehmen kurz nach der Wende als die Banken in Aufbruchstimmung gen Osten ihre Filialen eröffneten. Hier witterten sie bei den großen unbelasteten Grundstücken das lukrativere Geschäft.

Vielen Firmen wurden die Kredite im Westen gekündigt oder vorenthalten, während staatliche Banken im Osten Steuergeschenke machten. 

                                                                                                                                                        ...weiter......>

Banken drehen Mittelstand den Geldhahn zu

Ist die Deutsche Finanzkrise hausgemacht ?

Rückblick: Wie entstand die Wirtschaftskrise in Deutschland wirklich. 

Wirtschaftskrise : Mittelstand in Existenznot.

20.03.2003 - Banken und Sparkassen verweigern Kredite.

Deutschland steckt in einer Wirtschaftskrise. Den Mittelstand trifft es besonders hart, denn zunehmend drehen die Banken und Sparkassen plötzlich kleineren und mittleren Unternehmen den Geldhahn zu.

                                                                               ....weiter......>>>

 

Wie jetzt bekannt wird, betreiben Landesbanken Privatbank für Reiche in der Schweiz. Die Zielgruppe: wohlhabende Kunden.

Die feine Schweizer Privatbank hat ihren Sitz in der Zürcher Börsenstraße - und gehört je zur Hälfte der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und der Bayerischen Landesbank. Verwaltungsratspräsident war bis vor kurzem Günther Merl, der jetzt als Chef des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) auch die Landesbanken mit staatlichen Hilfsgeldern versorgt.

Auch die Vorteile anderer Steueroasen werden von den Landesbanken gerne genutzt. Die BayernLB hat Zweckgesellschaften auf der Kanalinsel Jersey angesiedelt, die dort den Handel mit strukturierten Kreditpapieren betreiben. Das habe auch "steuerliche Vorteile", teilte das Geldinstitut dem SPIEGEL mit. Die Helaba macht solche Geschäfte ähnlich wie früher die Sachsen LB von Dublin aus, weil solche Gesellschaften in Irland im Gegensatz zu Deutschland keine Gewerbesteuern auf die Zinseinnahmen zahlen.

Insider vermuten, dass auf diesem Wege auch das verschwundene Parteivermögen der SED auf ein Nummernkonto gebunkert wurde.

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© Weltfinanzkrise durch falsches oder defektes Datenmaterial in der virtuellen Finanzwelt !? 

© 09.2009 von Klaus-Peter Kolbatz

Sind bei dem Einsturz des  World Trade Center (Welthandelszentrum) auch wichtige Daten für den Bilanzvortrag bei Banken verloren gegangen !? Falsche Daten führen in den darauffolgenden Jahren zu einem Dominoeffekt!  Liegt hier die eigentliche Ursache  in unserer heutigen  Weltfinanzkrise? War das von Osama bin Laden so geplant? Osama bin Laden hat Wirtschaftswissenschaften studiert und wusste wie das Finanzsystem funktioniert. 

Das World Trade Center (deutsches Welthandelszentrum), war mit seinen beiden Türmen (415 und 417 Metern Höhe und jeweils 110 Etagen) nach seiner Fertigstellung kurzzeitig der höchsten Wolkenkratzer der Erde. Etwa 50.000 Menschen arbeiteten in diesen Gebäuden, hinzu kamen täglich 80.000 Besucher.


Mit dem Anschlag am 11. September 2001 sollte das Weltfinanzsystem lahm gelegt werden !

Hat sich durch den riesigen Verlust an Mensch und Datenmaterial die virtuelle Finanzwelt verselbstständigt und zur heutigen weltweiten Finanzkrise geführt !?

Konzerne hatten ihre Datenspeicher aus dem zerstörten World Trade Center in New York zur Datenwiederaufbereitung u.a. auch an deutsche Unternehmen geliefert.

Die Datenträger waren teilweise verkohlt und über die Gehäuse der Festplatten hatte sich eine dicke Schicht aus verkrustetem Staub und Schutt gelegt. Die Rechner arbeiteten, bis die Druckwelle von den einstürzenden Hochhäusern sie umblies. 

Die Höhe des Finanzschadens der zur heutigen Finanzkrise führen soll macht mich stutzig. Hiernach würde auf jeden Erdenbürger über 1.4 Millionen Euro Schulden fallen. Also doch nur Datenfehler, ausgelöst am 11. September 2001?  

Selbst das FBI vermutete bereits damals illegale Finanztransaktionen rund um die Anschläge vom 11. September.

Terrorfürst Osama bin Laden - Der Tag, der die Welt veränderte

Von seinen Anhängern wird Osama bin Laden als Emir des Dschihad verehrt, von seinen Gegnern als Drahtzieher menschenverachtender Anschläge gefürchtet. Geboren wurde er 1957 in Saudi-Arabien. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf, studierte in seiner Heimatstadt Djidda Wirtschaftswissenschaften.

Nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan im Jahr 1979 wurde bin Laden zum Freiheitskämpfer. Sein Vater unterstützte den Kampf gegen Sowjets finanziell. Bin Laden selbst bildete Guerillatruppen der islamischen Mudschaheddin, der Glaubenskrieger, militärisch aus.

Nach dem Ende des Afghanistankrieges 1988 gründete bin Laden die Organisation "El Kaida". Er vereinte darin ehemalige Soldaten, um den Dschihad, den Heiligen Krieg, weiterzuführen. Bereits nach kurzer Zeit war seine Armee 20.000 Mann stark.

Bin Laden gilt als Organisator der Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington. Als Reaktion auf die Terroranschläge griffen die USA und ihre Verbündeten Afghanistan an und stürzten die islamisch-fundamentalistische Taliban-Regierung, die bin Laden unterstützte und ebenfalls Terrorcamps unterhielten. Bin Laden ist seither untergetaucht und wendet sich nur noch per Videobotschaften an seine Anhänger und Widersacher.

In Teilen der arabischen Welt wird er als Held verehrt. In einigen afghanischen Städten sind sogar Poster von ihm erhältlich.

 

 

Situation: Nach der ersten Explosion stürzten die Börsenkurse

Der Terroranschlag auf das World Trade Center riss gestern weltweit die Börsen in die Tiefe.

Am 11. September 2001 um 14.56 Uhr lief die Horrormeldung über die Agenturen: Flugzeug ins World Trade Center abgestürzt.

Innerhalb weniger Minuten erreichte die Nachricht die Börsen wie eine Schockwelle. In Frankfurt drehten die Kurse sofort ins Minus. Die Börse meldete „panikartige Verkäufe auf breiter Front“. Ein fassungsloser Händler: „Der Schock ist riesig.“ Bis 15.48 Uhr krachte das Börsenbarometer Dax (Kurse der 30 wichtigsten Aktien) um 9% runter. Um 18 Uhr lag der Dax mit 11% im Minus bei nur noch 4163 Punkten. Ein Börsianer: „Die Börse hasst Unsicherheit... Die Anleger wollen nur noch schnell raus.“

Massive Verluste erlitten Lufthansa (–17%), Deutsche Post und Münchener Rück (je –16 %). Der weltgrößte Rückversicherer erwartet „erhebliche Schadenersatzansprüche“.

Zur gleichen Zeit wurde in Manhattan die Wall Street evakuiert, der Handelsbeginn auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch die Börsen in Lissabon und Mexico City setzten den Handel aus. Andere europäische Börsen waren im freien Fall: Paris: –7,4% (mehr als beim Ausbruch des Golfkrieges!), London: –5,7 %.

Im Londoner Bankenviertel wurde der sogenannte „Börsenturm“ geräumt, der Handel lief über Computer an einem geheimen Ort weiter. Ein Sprecher: „Wir gehen nach einem Notplan vor.“

Auch aus dem Dollar flüchteten die Anleger in Panik. Die US-Leitwährung verzeichnete Kursverluste von 1,75% gegenüber dem Yen. Der Euro stieg auf 0,91 Dollar (+1,5 Cent). Die Terroranschläge trieben die Investoren gestern in festverzinsliche Wertpapiere, den Schweizer Franken und ins Gold. Der Preis für die Unze stieg um fast 20 Dollar. Auch der Ölpreis zog dramatisch an, auf über 30 Dollar je Barrel (159 Liter).

Eine anonyme Bombendrohung sorgte an der Frankfurter Börse gestern um 19.15 Uhr für vorzeitigen Handelsschluss. Das Gebäude wurde geräumt.

 

Das eigentliche Problem, das den derzeitigen Kollaps der Finanzmärkte vorantreibt, sind die Finanzwetten der Derivatspekulanten, deren Volumen weit größer ist als die ihnen zugrundeliegenden Börsenwerte.

 Das wirkliche Problem, über das niemand sprechen will, ist die Masse an Verbindlichkeiten aus Derivatkontrakten, die in der Größenordnung von Billiarden Dollar bestehen.  

 Laut Daten der amerikanischen Währungsaufsichtsamtes (OCC), die am 30. Juni 2008 veröffentlicht wurden, hielten alleine die drei größten US-Banken (J. P. Morgan Chase, Bank of America und Citicorp) ausstehende Derivatkontrakte im Wert von 179,4 Billionen Dollar bei einem  Anlagevermögen von nur 5,6 Billionen Dollar.   

Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sollen sich die ausstehenden Kontrakte weltweit auf über 675 Billionen Dollar belaufen, aber das dürfte stark untertrieben sein. 

John Hoefle vom Executive Intelligence Review rechnet mit weit über einer Billiarde Dollar. Er schreibt:  »Die Bemühungen von Finanzminister Henry Paulson und seines Absturzverhinderungsteams werden zunichte gemacht, weil der größte Berg an finanziellen Wettgeschäften der Weltgeschichte über ihnen zusammenbricht.«  

Unstrittig ist, dass im Finanzsektor Verluste in noch nie da gewesenem Ausmaß verbucht werden mussten. Hier ist eine

Auswahl von Zahlen, die bis Mitte August 2008 offiziell bestätigt wurden:

 

* Lehman Brothers (USA) – 17 Milliarden Dollar (Insolvenz angemeldet am 15. 9. 2008)

* Morgan Stanley (USA) – 12 Milliarden Dollar

* Merrill Lynch (USA) – 46 Milliarden Dollar (Übernahme durch Bank of America am 15. 9. 2008)

* Citigroup (USA) – 47 Milliarden Dollar

* Bank of America – 7 Milliarden Dollar

* JP Morgan (USA) – 5 Milliarden Dollar

* Goldman Sachs (USA) – 3,8 Milliarden Dollar

* Bear Stearns (USA) – 3,2 Milliarden Dollar (Insolvenz angemeldet im März 2008)

* Wachovia (USA) – 6 Milliarden Dollar

* UBS (Schweiz) – 37 Milliarden Dollar

* Credit Suisse (Schweiz) – 6 Milliarden Dollar

* Northern Rock Bank (UK) – 50 Milliarden Dollar

* Royal Bank of Scotland (UK) – 9,9 Milliarden Dollar

* HSBC (Bank, UK) – 6 Milliarden Dollar

* HBOS (Bank, UK) – 2 Milliarden Dollar

* Lloyds TSB Bank (UK) – 1,7 Milliarden Dollar

* Deutsche Bank (Deutschland) – 10 Milliarden Dollar

* Bayern LB (Deutschland) – 3 Milliarden Dollar

* IKB (Deutschland) – 1,5 Milliarden Dollar

* Commerzbank (Deutschland) – 1,1 Milliarden Dollar

* West LB (Deutschland) – 1,5 Milliarden Dollar

* Credit Agricole (Frankreich) – 7 Milliarden Dollar

* Societe Generale (Frankreich) – 6 Milliarden Dollar

* Nataxis (Frankreich) – 4,3 Milliarden Dollar

* Unicredit (Italien) –1,6 Milliarden Dollar

* National Australia Bank – 1 Milliarden Dollar

 

Unterm Strich wurde also bisher der gleichzeitige Verlust einer Rekordsumme von 348 Milliarden US-Dollar bestätigt. Wir

schätzen jedoch, dass dies weniger als die Hälfte allein der Verluste durch das Subprime-Problem darstellt. Tatsächlich

beläuft sich der Gesamtverlust des Finanzwesens durch die Subprime-Krise auf mindestens 1,2 Billionen US-Dollar.

Doch diese Krise ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die gleichen laxen Gepflogenheiten wie bei der Gewährung von

Hypotheken herrschten in Amerika auch für Auto- und Studienkredite und besonders für Kreditkartenschulden. 

 Auch wenn ihre Rettungspakete inzwischen beispiellosen Umfang erreichen, ist das immer noch winzig im Vergleich zu der Krebsgeschwulst, die sie retten wollen.  

Weiter mit "Wissenschaftliche Arbeit für die World Academy of Arts and Sciences (WAAS) Hyderabad, Indien" - Wege zur Bewältigung systemischer Bankenkrisen von Bernard Lietaer mit Dr. Robert Ulanowicz & Dr. Sally Goerner (pdf)>>>>>>

Die treibende Kraft in alledem ist jenes globale Kasino, das man den Derivatmarkt nennt - ein Markt, der alle Hypotheken-, Anleihe- und Aktienmärkte der Welt zusammen weit in den Schatten stellt. Während sich die Hypotheken, Bonds und Aktien insgesamt zu Billionen summieren, hat der weltweite Derivatmarkt ein Volumen von Billiarden... 

Das Gesamtvolumen genau zu beziffern, ist unmöglich - aber es ist sehr leicht anzugeben, wie viel dieser Derivatmarkt wert ist: gleich null. Man könne keine genauen Zahlen erhalten, weil der überwiegende Teil der Derivatkontrakte außerbilanzlich und vollkommen unreguliert gehandelt wird.

Nun zerstört der Kollaps des Derivatmarktes das Weltfinanzsystem und die Spekulanten kämpfen darum, ihre fiktiven Profite durch die größte staatliche Rettungsaktion der Geschichte zu retten. 

So funktioniert das Weltfinanzsystem. 

Fabian - Gib mir die Welt plus 5 Prozent

Dabei ist hervorzuheben, daß es sich nur um einen Versuch handeln kann, denn alles Geld der Welt reicht nicht, um alle ihre Spielgeldwetten zu bezahlen. Und wenn die Zentralbanken versuchen würde, dieses Geld zu drucken, schüfe das eine hyperinflationäre Bombe, deren Platzen nicht nur die Reste des Finanzsystems wegfegen würde, sondern auch die Regierungen, die Volkswirtschaften und die Existenzmittel für einen großen Teil der Weltbevölkerung. Die Hyperinflation würde den Wert des Dollars selbst auslöschen, und mit ihm Renten, Ersparnisse, Bankguthaben, Aktienportfolios und alle übrigen Vermögenswerte.  

Haushalte, Unternehmen und Regierungen würden ruiniert, so dass faktisch selbst die Staaten aufhörten zu existieren. Das ist nur eine grobe Skizze der Schrecken, die eintreten könnten, wenn wir diesen Weg beschreiten würden.

 Deshalb ist es wesentlich, daß die Rettungsversuche für die Derivatblase sofort eingestellt werden. Alle Derivatgeschäfte sollten für null und nichtig erklärt und aus den Büchern der Spekulanten gestrichen werden. Jedes Finanzinstrument, das Derivate enthält, sollte ebenfalls für null und nichtig erklärt und aus den Büchern gestrichen werden. Man muß dieses ungeregelte, wahnsinnige Kasino schließen und alle Forderungen aufgrund von Derivaten annullieren, als hätte es diese Wetten niemals gegeben.  

So funktioniert der Geldbetrug

Der größte und weitest reichende Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zurzeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. 

Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann.

 Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, dass auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste, wie viel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.

 Der Staat musste aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wussten die Bürger, dass der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).  

"Die Weltbühne"

"Wenn die Börsenkurse fallen,

regt sich Kummer fast bei allen,

aber manche blühen auf:

Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

 

Keck verhökern diese Knaben

Dinge, die sie gar nicht haben,

treten selbst den Absturz los,

den sie brauchen - echt famos!

 

Leichter noch bei solchen Taten

tun sie sich mit Derivaten:

Wenn Papier den Wert frisiert,

wird die Wirkung potenziert.

 

Wenn in Folge Banken krachen,

haben Sparer nichts zu lachen,

und die Hypothek aufs Haus

heißt, Bewohner müssen raus.

 

Trifft's hingegen große Banken,

kommt die ganze Welt ins Wanken -

auch die Spekulantenbrut

zittert jetzt um Hab und Gut!

 

Soll man das System gefährden?

Da muss eingeschritten werden:

Der Gewinn, der bleibt privat,

die Verluste kauft der Staat.

 

Dazu braucht der Staat Kredite,

und das bringt erneut Profite,

hat man doch in jenem Land

die Regierung in der Hand.

 

Für die Zechen dieser Frechen

hat der Kleine Mann zu blechen

und - das ist das Feine ja -

nicht nur in Amerika!

 

Und wenn Kurse wieder steigen,

fängt von vorne an der Reigen -

ist halt Umverteilung pur,

stets in eine Richtung nur.

 

Aber sollten sich die Massen

das mal nimmer bieten lassen,

ist der Ausweg längst bedacht:

Dann wird bisschen Krieg gemacht

 

Kurt Tucholsky, 1930

Vom Realgeld zum Nominalgeld

 Immer wieder haben Fürsten allerdings versucht, sich mehr Geld zu verschaffen, als sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des Edelmetalls bei den Münzlegierungen verminderten (»kippen und wippen«). Das Ergebnis war jeweils, dass die Kaufleute und Bürger das schlechte Geld weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wussten und das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden musste. Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg.

 Jede Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, dass Gold nicht so stark vermehrbar ist, wie die Wirtschaft wächst, dass also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen aufzubewahren waren. Ihr Wert beruhte darauf, dass man die Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber umtauschen konnte (Goldkernwährung). Auf diese Weise konnte der Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verfügbar hatte, denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold. Normalerweise reichte also ein Volumen von weniger als 10% Gold für ein Währungsvolumen einer um 90% höheren Geldscheinmenge.

 Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten. Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen, dass sie - wenn auch über doppelten Umtausch - die Geldschein-Nominalwerte in Münzrealwerte umtauschen konnten (Golddevisenwährung), hatten also eine zumindest indirekte Geldwertgarantie.

 Vom staatlichen zum privaten Geld

 Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gründung des Federal Reserve System in den USA. Obwohl nach der amerikanischen Verfassung eigentlich nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein dürfen, hat sich ein von privaten Banken gegründetes Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für welches anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte. In dieser privaten Bank wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt zusammengekauft, mit der Folge, dass viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (erste Weltwirtschaftskrise).

 Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde deshalb 1944 in Bretton Woods wieder die Einführung eines neuen Golddollarstandards beschlossen. Während des Weltkrieges verlangten die USA für die Bezahlung von Rüstungsgütern Gold von den kriegführenden Nationen. Auch das Gold Deutschlands musste als Kriegsbeute abgegeben werden. So sammelten sich über 30000 Tonnen Gold der Welt allein in den USA - mehr als alle anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Da aber ein größerer Teil der Dollars in den Zentralbanken der Welt als Reservewährung gehalten wurde, konnten die USA mehr Dollars ausgeben als sie an Goldbasis hatten. Die Länder der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer stärker in den anderen Zentralbanken zur Hauptwährungsreserve. Die Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen.

 1971 kündigte US-Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollars in Gold (Golddollarstandard) und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar auf. Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch durch Staatshaftung gedeckt, also eine freie private Währung der Federal-Reserve-Bank (FED). Der Dollar und alles andere Geld der Welt sind seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier.

 Eine durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung. Hierzu bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, dass sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert - das Vertrauen - einer freien Quantitätswährung hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab. Das Problem: Während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht.

 Geldmengenvermehrung bedeutet nämlich immer Inflation. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten:

 Die deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Bundesbankgründung eine staatsunabhängige neutrale »vierte Gewalt« für die Bundesbank gefordert, damit diese den politischen Pressionen zum Geldmengenmissbrauch widerstehen könne, damit der Bürger sich also auf die Werthaltigkeit des Geldes verlassen könne. Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark verpflichtet gewesen (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabhängig. Dies hat dazu geführt, dass die D-Mark als stabilste Währung der Welt immer mehr auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.

 Die meisten anderen Staaten haben eine "orientierte Quantitätswährung" bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum, Vollbeschäftigung oder anderen. Dies gab der nationalen Politik ausreichend Einflussmöglichkeiten auf die Zentralbank und auf das Geld und hat regelmäßig dazu geführt, dass der politische Missbrauch zu entsprechender Inflationierung der Währungen geführt hat. (Beispiel: Frankreich, Italien, Spanien usw.)

 Die meisten Diktaturen der unterentwickelten Länder und das private Federal-Reserve-System dagegen bevorzugten eine «freie Quantitätswährung», also eine Währung, deren Missbrauch durch die Politik oder durch die privaten Zentralbankeigentümer nicht gesetzlich beschränkt wurde. «Freie Quantitätswährung» hat immer «Freiheit zum Missbrauch der Währung» bedeutet und nie langfristig funktioniert.

 Vor allem führt ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden - wie die D-Mark - oder andererseits von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, zu erheblichen Kursspannungen: Weil die Deutsche Mark durch die Bundesbank relativ wertstabil gehalten wurde, andere wichtige Währungen sich dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer stärker wertminderten (Abwertung), versuchen die Geldwertbesitzer naturgemäß, mit ihren längerfristigen Dispositionen in harte Währungen zu gehen und weiche zu meiden.

 So wurde die Deutsche Mark in Konkurrenz zum Dollar immer stärker auch Währungsreserve von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem aber wurde an der "harten" Währung deutlich, wie weich eine ständige Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatswährungen gemacht hatte. Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems - kein Wunder, dass dieser Störer durch Abschaffung der Deutschen Mark und Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne Europäische Zentralbank ausgeschaltet werden musste. Kohl hat dafür gesorgt, dass dies »im kleinen Kreise« entschieden wurde, dass die deutsche Bevölkerung über den Verlust ihrer werthaltigen Währung nicht abstimmen durfte ("Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?"). Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide D-Mark geopfert.

 Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet. Dass die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, dass durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.

 Praktisch hat inzwischen das von der US-Großfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt:

 Das FED-Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind Dollars.

 Die US-Großfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffmärkte gezwungen, nur in Dollars zu verkaufen. Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollars, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt (Saddam).

 Auch die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollars in immer stärkerem Masse (Euro-Bank über 90%) als Währungsreserven anzunehmen. Die übrigen Währungen, wie zum Beispiel der Euro, beruhen also in ihrem Wert zu über 90% auf wertlosen, nur durch die Macht und den Willen der US-Großfinanz gehaltenen Dollar-Papieren.

 Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder »auszuleihen«. Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des Federal-Reserve-Systems konzentriert, so dass ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED-Eigentümer mit einer Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: "Möglicherweise bis 6000 Dollar.") allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein Jahrhundertgeschäft machen würden.

 Die US-Großfinanz steuert also über die ihr gehörenden FED letztlich das Geld und die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld dieser US-Großfinanz, von niemandem außer von ihr garantiert, aber nach Kräften missbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Welt missbraucht.

 Durch ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Großfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Aber auch der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt (Schuldenreiterei). Missbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl für die herrschende US-Finanz als auch für die von ihr beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt.

 Ebenso haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland drastisch vermehrt. Der US-Staat lässt sich also in immer größerem Ausmaß von der Welt Sachgüter gegen wertlose Scheinchen liefern - die moderne Form der Tribute.

 Dass diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die US-Großfinanz und die US-Administration zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China und andere), die bei ihnen sich für Exporterlöse oder als Kaufpreise für den Aufkauf von Sachgütern ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten. Praktisch heißt das: Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden wertlosen Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währung der Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer wertloseren Dollars unterlegt - also praktisch ebenso wertlos geworden. Somit sind alle im gleichen Geldentwertungsboot:

Die Urheber der Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die Helfer der Geldmengenvermehrung in den Zentralbanken der Satellitenstaaten.

 Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollars schließlich seine Gläubiger entreichern - betrügen - und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollars wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger betrügen will.

 Dem Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und Kurspflege suggeriert, die missbrauchten Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten immer noch einen soliden Kurswert.

 Würden die Geldbesitzer wissen, dass sie eigentlich nur Papierwert in den Händen haben, alles andere aber von den Manipulationen, den Missbräuchen, der Macht und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt,

 - würde die Geldumlaufsgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker steigen,

- würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen,

- und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen,

- würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds und andere) sich in einem zweiten Börsencrash auflösen und zusammenbrechen

 -und würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so dass eine Währungsreform unvermeidlich wird.

 Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten. Nutznießer dieses Systems sind nicht nur die US-Großfinanz, welche durch ihre FED immer hemmungsloser Dollarmengen in die Welt jagt, sondern auch die dieses Spiel mitbetreibenden Zentralbanken, wie zum Beispiel die Eurobank, die Banque of Japan und andere. Die Vorstände dieser Banken wissen genau, wie wertlos der Dollar inzwischen ist, stützen aber immer noch die gesetzliche Illusion der Zahlungsmittelfunktion des Dollars, haben sogar aus politischen Gründen geschwiegen und die eigene Währung nahezu ausschließlich mit wertlosen Dollars in ihrer Währungsreserve unterlegt, also ihre Währung praktisch ebenso wertlos gemacht. Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank ohne Werte da. Das Gold - auch das deutsche Gold - ist mutmaßlich nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, nicht mehr aber als Realgold. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.

 Tatsache 1: Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und stehen auf so tönernen Füssen, dass ihre Währungen (Dollar, Euro, Yen und andere) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben.

 Tatsache 2: Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung über einen angeblichen - aber nicht vorhandenen - Kurswert künstlich aufrechterhalten und ist längst nicht mehr echt.

 Tatsache 3: Das Privatgeld (Dollar) der US-Großfinanz ist längst von allen Bindungen an Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung befreit, hat also nicht nur seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren, sondern täuscht auch die Welt nur noch durch weltweite Kursmanipulation über einen scheinbaren Tauschwert des durch hemmungslose Vermehrung entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese Täuschung und die Macht der US-Großfinanz wird noch künstlich "Vertrauen" der Welt in den Dollar suggeriert. Wüssten die Marktteilnehmer dagegen, dass sie mit dem Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten in den Händen haben, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, missbrauchen, so würde auch das Vertrauen in diese Privatwährung Dollar zusammenbrechen.

 Mit dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Wer in der großen Aktienhausse glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash darüber belehrt, dass die Aktie außer dem Papierwert nur noch Hoffnung trägt, diese aber leicht schwinden kann. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte. Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten Finanzmächte der Welt.

Mit Scheingeld zu Sachwerten

Würden die Marktteilnehmer wissen, dass unser Geldsystem letztlich am Privatgeld Dollar und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den Manipulations- und Missbrauchswünschen der großen Finanzoligarchie hängt, dann würden die Menschen ihr Währungsvertrauen verlieren, ihr Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der laufenden Geldentwertung durch Flucht in die Sachwerte zu entgehen versuchen.

Genau dies tun die hinter der FED stehenden Täter der grössten Geldvermehrung aller Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermassen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis. Und nicht nur die US-Großfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der amerikanische Staat importiert für Fiat-Money (gedrucktes, eigentlich wertloses Geld) seit Jahren mehr Sachgüter aus der Welt, als er bezahlen kann, und verschuldet sich dafür hemmungslos im Ausland - solange die ausländischen Gläubiger noch an den Wert des Dollars glauben oder mit politischer Erpressung gezwungen werden können, die faulen Dollars in ihre Währungsreserven anzunehmen.

 Mit Sachwerten zu Monopolen

 Die hinter der FED stehende Großfinanz hat auf diese Weise durch gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Gasfaserleitungsnetze, Print- und Fernsehmedien, Nahrungsmittel (Nestlé, Coca-Cola), große Teile der Rüstungsindustrie und der Luftfahrt usw.

 Zurzeit läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Gen-Manipulation. Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die Genmanipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einer Firma mit einem Patentmonopol das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen, können sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur Saat verwenden.

 Ein anderes Monopolisierungsspiel läuft zurzeit auf dem Zuckermarkt: Die EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist. Der Rübenzucker ist aber teurer als der in den Tropen wachsende Rohrzucker des US-Kartells. Die der US-Großfinanzgruppe gehörenden Firmen Nestlé und Coca-Cola verlangen nun gemeinsam mit von ihr abhängigen Wissenschaftern und Politikern eine "Liberalisierung des Zuckermarktes" und betreiben dies über die internationalen Gremien (GATT, Mercosur). Sobald diese Liberalisierung durchgesetzt ist, kann sich der teurere Rübenzucker gegen den billigeren Rohrzucker nicht mehr halten, bricht die europäische Zuckerproduktion endgültig zusammen und wird der Zuckermarkt - anfangs billiger, nachher aber teurer - durch das von der US-Großfinanz beherrschte Rohrzuckerkartell überschwemmt.

 Mit welchen kriminellen Methoden die US-Großfinanz dabei ganze Branchen in ihre Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom: Dieser Kabelnetzbetreiber operiert höchst lukrativ, steht aber schon länger im Visier der US-Großfinanz (Telekommunikations-Monopolisierung). Diese hat deshalb erst den Vorstand von Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein Darlehen mit mehr als 30% Jahreszinsen oktroyiert, so dass die eigentlich gut operierende Firma wegen der Zinslasten in Schwierigkeiten geriet und nach Ansicht der US-Bank "jetzt billigst übernahmereif" wurde. Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.

 Ein ähnliches Spiel hat der Abgesandte der US-Großfinanz Ron Sommer mit der Deutschen Telekom versucht. Die US-Großfinanz sammelt alle Telekommunikations-Gesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren. Der Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US-Firma der Telekom zum dreißigfachen Preis (30 Mia. US-Dollar) von der US-Großfinanz gekauft, damit diese aus eigenem Vermögen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der zweite Schritt war, die Telekom-Aktien billig zu machen, damit der US-Investor sie billig bekam. In diesem Spiel ist allerdings Ron Sommer über seine Grenzen gegangen und gescheitert. Dies wird aber die US-Großfinanz in ihren Übernahmeplanungen nur zurückwerfen, nicht hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telecom gehen planmäßig weiter.

 Ein gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt-Energiemarkt, in Deutschland offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US-Großfinanz bereits eigene Vertrauensleute in die für die Übernahmekandidaten entscheidenden Banken und Vorstände entsandt hat. In 20 Jahren will die US-Großfinanz auch das Wasser der Welt - nach Aussage ihres Vertreters Brzezinski - monopolisiert haben.

Mit Sachwerten zur Währungsreform

Deutet man den Fahrplan der Welt-Großfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Großfinanz ist klug genug zu wissen, dass ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen Inflation machen, die zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden muss.

Dies aber ist genau der Vorteil sowohl der Großfinanz als auch der USA:

Die Großfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte gekauft, wird also von der Währungsreform mit ihren Sachwerten nicht mehr betroffen, hat sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges Vermögen verlagert. Da sie in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie sogar die Welt jederzeit mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht mehr Steuern sind dann das Einkommen der Welt-Herrscher, sondern Monopolerträge. Niemand kann die Großfinanz hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30% anzuheben und auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen. Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für die Gesamtbevölkerung der Welt so gefährlich.

 Listigerweise hat die US-Großfinanz die faulen Dollars überwiegend ins Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbestände sind nicht mehr in den USA, sondern sind bei den Gläubigerstaaten der USA. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat Güter geliefert (Sachwerte), dafür aber wertlose Dollars bekommen. Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken, Staaten und Marktteilnehmer außerhalb der USA. Dann rächt sich, dass die Europäischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben und dafür immer ausschließlicher Fiat-Money als Basis (Währungsreserve) für die eigene Währung, zum Beispiel Yen oder Euro, eingesetzt haben. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve darstellt.

 Dass aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes - des Dollars - durch die der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar-Währung zu immer stärkerer Inflation und schließlich zur Währungsreform führen muss, ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und seinen Mittätern zweifelhaft sein.

 Durch Währungsreform zur Weltwährung

 Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise geäußert, dass "wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollar-Korrektur anstehe und dass man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum 'Euro-Dollar' einer neuen Welt-Währung vereinigen könnte". Das macht aus Sicht der US-Großfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollar-Missbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-Großfinanz halten. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würde dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US-Großfinanz wichtige Ziele erreicht:

Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.

 Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5 200 Mia. Dollar würde bei 50%er Abwertung nur noch 2 600 Mia. Euro-Dollar betragen.

 Geschädigt werden alle Inhaber von Alt-Dollars, deren Bestände um 50% oder sogar 90% abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren hohen Dollar-Währungsreserven.

 Das Hauptziel der US-Großfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen. In einem Euro-Dollar-System würde zwangsläufig das der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die US-Großfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US-Großfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die BIZ neue Zentralbank der Euro-Dollar-Währung, sind zufälligerweise wieder die gleichen Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigentümer der FED waren. Sie könnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem Federal Reserve System bisher macht  wieder auf höherer Ebene - und dazu auch noch durch Währungsreform entschuldet - erneut -betreiben. Die bisherige Welt-Geldmengenvermehrung, der große Geldbetrug gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und ihnen damit das neue Spiel mit der Weltwährung Euro-Dollar 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.

 Die US-Großfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert - darunter so existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen - eine Geldvermehrungsmaschine wie den Dukatenesel im Märchen.

 Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Man wird dies als "Verschwörungstheorie" oder als "Antiamerikanismus" oder sogar als "Antisemitismus" (Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn immerhin gehören der US-Großfinanz auch wesentliche Teile der Print- und Bildschirmmedien überall in der Welt.

 Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw. lesen.

 Verlierer bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem Geld zuviel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, dass Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist. Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens Wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muss in Sachwerte gehen, wie dies die Großfinanz selbst vorgemacht hat.

Strategieziel des Welt-Geldbetruges

Soweit von außen her erkennbar, hat die US-Großfinanz ursprünglich nur das Ziel gehabt, die US-Währung zu beherrschen und damit den US-Markt nach eigenem Willen manipulieren zu können. Diesem Ziel diente das private Zentralbanksystem FED. Als US-Präsident Kennedy ein Gesetz eingebracht hatte, dieses Privatfinanzsystem zu verstaatlichen, starb er eines plötzlichen Todes. Wer immer an diese Privatgeldmöglichkeiten der US-Großfinanz rührte, verlor dabei Vermögen oder Leben.

Inzwischen aber sind die strategischen Ziele der US-Großfinanz über die nationale Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht hat und nur noch mit einer Weltwährung - Euro-Dollar - formalisieren müssen.

Wenn wir also einen zweiten Missbrauch des Welt-Geldsystems zugunsten privater Großfinanzgruppen und überhaupt den Missbrauch der Geldmengenwährungen verhindern wollen, muss jede Währung vor jedem öffentlichen oder privaten Missbrauch, vor jeder Deflations- und Inflationsmanipulation gesichert werden.

Das ist sicher nicht erreichbar, wenn man die Währung der privaten Großfinanz überlässt. Sie wird die Missbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten.

Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass die meisten Regierungen ihre Währungen ebenso missbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also Einflussmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.

Es gilt also, aus den Missbräuchen der öffentlichen Hände und der privaten Großfinanz die Währungen so unabhängig zu machen, dass privater und öffentlicher Missbrauch ausgeschlossen werden.

Sicher ist eine auf Gold basierende Währung nicht so leicht zu manipulieren wie eine bloße Quantitätswährung. Die Probleme jeder auf Gold basierenden Währung liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Großfinanz den größten Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat. Sie würde also mit jeder Art einer auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können.

Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muss an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen.

Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, dass sie gleichsam die "vierte Gewalt" darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflusst werden können. Das Urmodell der Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro-Bank kam dieser Unabhängigkeit sehr nahe.

Die kommende Währungsreform bietet eine einmalige Chance, die Täter, ihre Währungsmanipulationen und ihre Missbräuche zu brandmarken und damit eine allgemeine öffentliche Zustimmung zu einem weder von der privaten Großfinanz noch von den Regierungen mehr beeinflussbares Zentralbankensystem zu schaffen. Dies wäre eine Jahrhundertchance.

Verhindert werden könnte ein unabhängiges Zentralbankensystem vor allem von der Großfinanz, welche über die ihr schon gehörenden BIZ bereits die Weichen für eine neue Übernahme des nächsten Zentralbanken- und Währungssystems gestellt hat. Deshalb tut Aufklärung Not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für ein neues Währungssystem aufzuzeigen.

      SCHLUßSATZ:   

    Viele Bankgeschädigte konnten den Konkurs mit dem damit verbunden wirtschaftlichen Ruin nicht verkraften und mussten auf städtische Friedhöfe beerdigt werden.

            Wenn die Banken hierfür selbst aufkommen müssten,

hätte jede Filiale ihren eigenen Friedhof.

                                                          

                                                              .....lässt grüßen.

Zitat aus: "Entmündigt und geplündert" Seite 177

© Prof. Dr. h.c. Klaus-Peter Kolbatz

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An das Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau Dr. Claudia Mäder, vom 10. Juni 2007
Vom Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau Dr. Claudia Mäder, vom 03.05.2007
An das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz .... (BMU), Herrn Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, vom 10. März 2007
An die Bundeskanzlerin Angela Merkel, vom 10. März 2007
An Herrn Jürgen Trittin, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vom 14. Januar 2003
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Rückblick: 20.03.2003

 

Wirtschaftskrise : Mittelstand in Existenznot.

 

Banken und Sparkassen verweigern im Westen Kredite

 

 

VIDEO: klicken Sie auf das Bild (11.566KB)

VIDEO: Fördermittel "Ost"

Banken drehen Mittelstand im Westen den Geldhahn zu.

dpa
Mittelständische Unternehmen müssen kleinere Brötchen backen
Frontal21 -  Mittelstand in Existenznot

Banken verweigern Kredite

Deutschland steckt in einer Wirtschaftskrise. Den Mittelstand trifft es besonders hart, denn zunehmend drehen die Banken und Sparkassen plötzlich kleineren und mittleren Unternehmen den Geldhahn zu.
   

Der Sanitär- und Heizungsunternehmer Jürgen Hasler aus Oldenburg beschäftigt in seinem Mittelstandsbetrieb zehn Handwerker, und er bildet regelmäßig Lehrlinge aus. Dennoch hätte seine Hausbank den Vorzeigebetrieb fast in die Pleite geschickt.

 
   

Jürgen Hasler hatte reichlich Aufträge, konnte seinen Umsatz sogar verdoppeln. Sein einziges Problem war: Er brauchte einen höheren Kontokorrentkredit um Material vorzufinanzieren. Früher ging das immer glatt, jetzt drehte die Bank den Geldhahn zu.

 
 
Jürgen Hasler

Bank kündigt kurzfristig Kredit
     Hasler: "Wir sind eigentlich freudestrahlend dahin gegangen, weil ich auch fast 15 Jahre schon mit dieser Bank zusammenarbeite. Es ist unsere Hauptbank. Wir haben uns gesagt: Mensch, jetzt haben wir endlich mal tüchtige Aufträge für ein ganzes Jahr. Dann wurden wir doch so enttäuscht von dieser Bank."

Die Oldenburgische Landesbank will den Kredit nicht erhöhen, schlimmer noch, sie kündigt den bereits laufenden Kredit kurzfristig.

 
   

 
Landesbank Oldenburg verweigerte Kredit

 
   

Kampf um das Familienunternehmen
     Die Oldenburgische Landesbank erklärt gegenüber Frontal21, sie könne sich zum Fall Hasler aus Datenschutzgründen nicht äußern. Allgemein aber stellt sie fest: "Unabhängig davon haben wir dort, wo unverhältnismäßige Risiken bestanden, dies mit dem Kunden erörtert und in Einzelfällen, wie bisher, von einer Begleitung der Finanzierung abgesehen."

 
   

Mit anderen Worten: Die Bank setzt Hasler vor die Tür. Über zwanzig Jahre schon führt er das Familienunternehmen. Er und seine Frau Annegret wollen nicht einfach aufgeben. Jürgen Hasler löst schließlich seine Altersversorgung auf, um seinen Betrieb zu retten.

 
   

 
Jürgen Hasler gibt nicht auf

 
   

Das totale Aus
     Annegret Hasler: "Es wäre sonst das totale Aus für uns gewesen."
Frontal21: "Welche Konsequenzen hätte das gehabt?"
Jürgen Hasler: "Die Konsequenzen wären gewesen, dass zu der Zeit zehn Personen ihre Arbeitsstelle verloren hätten. Ich persönlich wäre dann mittellos gewesen und hätte dann irgendwo vom Sozialamt oder anderswo Mittel beantragen müssen."

 
   

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW) weiß: So wie den Haslers ergeht es landauf, landab vielen kleinen und mittleren Unternehmen. In einer Studie hat die KfW die Finanzierungsbedingungen für mittelständische Unternehmen untersucht.

 
 
Joachim Heidebrecht

Finanzierungsschwierigkeiten
     Joachim Heidebrecht von der KfW zum Ergebnis: "Sie haben sich in letzter Zeit erheblich verschlechtert. Unsere regelmäßigen Unternehmensbefragungen zeigen uns, dass inzwischen fast die Hälfte der Unternehmen über wachsende Finanzierungsschwierigkeiten klagen und ein Drittel davon sogar Schwierigkeiten hat, überhaupt noch einen Kredit zu bekommen. Die Situation ist im Augenblick sehr angespannt."

Frontal21  -  Mittelstand in Existenznot  -  Teil 2

Mitten in der Krise lassen Banken viele Mittelständler im Stich. Selbst Unternehmen, die stets brav ihre Kredite zurückgezahlt haben, flattert plötzlich die Kündigung ins Haus. Wer dann keine Reserven hat, dem droht das Aus.

 
Dirk Pfeil
   

 

Ein ehemaliger Kreditberater, der nicht namentlich genannt werden will

Der Insolvenzverwalter Dirk Pfeil: "Es liegt sicherlich auch an der Personalpolitik, an dem Verhalten in der Bank. Ich habe den Eindruck, dass mitunter ein Mitarbeiter, der eine neue Aufgabe übernimmt, Kreditverträge vorfindet, Geschäftsverträge sichtet und zu dem Punkt kommt: Wenn ich das dieses Jahr noch rausschmeiße, kann ich sagen, das ist vom Vorgänger. Wenn ich es nächstes Jahr rausschmeiße, geht es auf meine Tantieme. Das ist ein Gefühl, das ich auch nicht loswerde, es scheint mir bei allen Kreditinstituten so zu sein."

Kunden werden zu lästigen Bittstellern
     Das deckt sich auch mit den Erfahrungen eines ehemaligen Kreditberaters, der lange in deutschen Großbanken arbeitete. Er musste miterleben, wie Kunden plötzlich zu lästigen Bittstellern wurden.

Seinen Namen möchte er nicht nennen: "Der Handwerker, der Mittelstand, die tragenden Säulen unserer Wirtschaft, was immer gesagt wird, war auf einmal nichts mehr wert. Man hat die Daumenschrauben den Betreuern angelegt. Es wurden Intensivabteilungen in Regionen gegründet, egal welche Großbanken, es waren alle Großbanken. Dann hat man von jungen unerfahrenen Leuten diese Intensivengagements, kleine 50.000 DM-Kredite damals, betreuen lassen. Nicht betreuen lassen in dem Sinn, ihnen zu helfen, sondern ihn an die Wand zu fahren."Das verschärft die Wirtschaftskrise. Die Banken tragen Mitschuld, wollen davon aber nichts hören.

 
 
Wolfgang Arnold
   

Im Börsenboom verspekuliert
     Dr. Wolfgang Arnold vom Bundesverband der Banken: "Die Banken und Sparkassen sind natürlich generell risikobewusster geworden. Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass wir im letzten Jahr ja 40.000 Unternehmensinsolvenzen gehabt hatten, gerade im mittelständischen Bereich. Aber das Problem des Mittelstandes ist nicht, Kredite zu bekommen, sondern das Problem des Mittelstandes besteht darin, dass die allgemeine wirtschaftliche Situation nicht gut ist."

Für diese wirtschaftliche Situation sind die Banken mitverantwortlich. Jahrelang haben sie sich im Börsenboom verspekuliert und lassen nun den Mittelstand dafür büßen.

 
   

 
Banken drehen Mittelstand den Geldhahn zu

 
   

Zwischenfinanzierung notwendig
     Ein Beispiel: Frontal21 besuchte ein Unternehmen, das jahrelang Gewinne machte. Die Geschäftsleitung bittet uns, den Namen nicht zu nennen. Der Maschinenpark ist zum großen Teil abbezahlt. Dann gehen zwei große Aufträge verloren. 50 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Neue Aufträge kommen, aber die müssen zwischenfinanziert werden.

 
   

Der Geschäftsführer: "Man benötigt zunächst für die Abarbeitung dieser Aufträge eine erhebliche Vorfinanzierung. Zwischen dem Materialeinkauf und der Bezahlung einer Rechnung im heutigen Bereich des Objektgeschäftes vergehen circa drei bis vier Monate, und in dieser Zeit muss das gesamte Material und müssen Löhne vorfinanziert werden. Das hat mich sehr überrascht, dass man bereit ist, ein Unternehmen gegebenenfalls, wie man so schön sagt, über die Klinge springen zu lassen."

 
   

Bei den Opfern wächst die Wut
     Dabei war der Kredit gut abgesichert, doch der Hausbank war das egal. Die Möbelfertigung gilt ihr als Krisenbranche, und sie fragt nicht, wie es um das einzelne Unternehmen steht.

 
   

Nur mit Mühe konnte die Geschäftsführung die drohende Insolvenz verhindern. Ginge es nach der Hausbank, käme ein florierendes Unternehmen unter den Hammer. Bei den Opfern wächst die Wut.

 
 
Max Schön
   

Neue Mittelstandspolitik der Banken
     Max Schön, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Unternehmer: "Zum Teil sind die Banken sehr aggressiv im Umgang, völlig verständnislos für die Unternehmersituation. Sie wollen nur das Risiko loswerden und kündigen dann einfach. Zum Teil sind sie aber auch ausgesprochen dilettantisch, wenn es darum geht, zu verstehen, was in dem Unternehmen los ist. Sie machen sich häufig nicht mehr die Mühe, in das Unternehmen zu gehen, die Details zu erfragen."

In Jürgen Haslers Unternehmen standen zehn Arbeits- und Ausbildungsplätze auf dem Spiel. Das Familienunternehmen besteht weiter, obwohl die Bank alles tat, um das zu verhindern. Das ist die neue Mittelstandspolitik nach Art der Banken.

Literatur:
Burn-out-Syndrom. - Infarkt der Seele - Psychologie & Hilfe. Business & Karriere. 2. Auflage - wie ich aus meiner inneren Leere wieder heraus kam -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 184 Seiten; Erscheinungsdatum: 2008, ISBN: 9783837065213;

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24.03.2009 - Köhler: Berliner Rede 2009 -

"Die Glaubwürdigkeit der Freiheit"

In seiner Berliner Rede bezeichnet Bundespräsident Horst Köhler die Wirtschafts- und Finanzkrise als "Bewährungsprobe für die Demokratie". Die Rede im Wortlaut.

Ich will Ihnen eine Geschichte meines Scheiterns berichten.

Es war in Prag, im September 2000. Ich war neu im Amt als Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds. Mein Ziel war es, den IWF zum Exzellenzzentrum für die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu machen.

Die Entwicklung auf den Finanzmärkten bereitete mir Sorgen. Ich konnte die gigantischen Finanzierungsvolumen und überkomplexen Finanzprodukte nicht mehr einordnen. Ich begann, kapitalmarkt-politische Expertise im IWF aufzubauen. Das sahen nicht alle gern. Und ich wunderte mich, dass sich die G7-Staaten nur zögerlich einer Überprüfung ihrer Finanzsektoren unterziehen wollten; solche Überprüfungen waren von den Mitgliedstaaten des Internationalen Währungsfonds 1999 als Lehre aus der Asienkrise beschlossen worden.

Viele, die sich auskannten, warnten vor dem wachsenden Risiko einer Systemkrise. Doch in den Hauptstädten der Industriestaaten wurden die Warnungen nicht aufgegriffen: Es fehlte der Wille, das Primat der Politik über die Finanzmärkte durchzusetzen.

Jetzt sind die großen Räder gebrochen, und wir erleben eine Krise, deren Ausgang das 21. Jahrhundert prägen kann. Ich meine: zum Guten, wenn wir aus Schaden klug werden.

Noch aber entfaltet die Rezession sich weiter. Jeder Kontinent ist erfasst. Die Finanzkrise hat blitzschnell durchgeschlagen auf die reale Wirtschaft. Gestern war Deutschland noch Exportweltmeister. Ein stolzer Titel fällt uns heute vor die Füße. Aufträge brechen weg, mit nie dagewesener Geschwindigkeit.

Es ist ein gutes Zeichen, dass die meisten Unternehmen in Deutschland versuchen, Entlassungen zu vermeiden. Sie wissen, dass sie ihre hoch motivierten und gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dringend brauchen, wenn sie die Krise überwinden wollen.

Wir müssen aber auch ehrlich sein: Viele Unternehmen werden ihr Überleben und damit zugleich Arbeitsplätze nur sichern können, wenn sie sich auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen. Wir müssen uns darauf einstellen: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird sich wieder deutlich erhöhen.

Manche fragen: Können wir nicht einfach aussteigen aus der Globalisierung? Aber eine Volkswirtschaft, in der vom Brot bis zum Hemd, vom Computer bis zum Auto alles im eigenen Land hergestellt werden müsste, ist nicht mehr denkbar. Der Ausstieg aus den Weltmärkten würde unseren Wohlstand in kürzester Zeit vernichten.

Stellen wir uns also der Verantwortung. Sie deckt sich mit unserem Interesse. Wir verkaufen die Hälfte unserer Wirtschaftsleistung ins Ausland. Die Weltwirtschaft ist unser Schicksal. Deshalb müssen wir unser Gewicht jetzt aktiv und konstruktiv in die internationale Zusammenarbeit zur Überwindung der Krise einbringen.

Die große Chance der Krise besteht darin, dass jetzt alle erkennen können: Keiner kann mehr dauerhaft Vorteil nur für sich schaffen. Die Menschheit sitzt in einem Boot. Und die in einem Boot sitzen, sollen sich helfen. Eigennutz im 21. Jahrhundert heißt: sich umeinander kümmern.

Vor allem wir im Norden müssen umdenken. Auf unserer Erde leben derzeit etwa 6 1/2 Milliarden Menschen. Nur rund 15 Prozent von ihnen leben in Umständen wie wir. Weit über zwei Milliarden Menschen müssen mit zwei Dollar pro Tag auskommen, eine Milliarde sogar nur mit einem Dollar. Wir sollten uns nicht länger einreden, das sei gerecht so. Sicherheit, Wohlstand und Frieden wird es auch in den Industrieländern dauerhaft nur geben, wenn mehr Gerechtigkeit in die Welt kommt. Wir brauchen eine Entwicklungspolitik für den ganzen Planeten.

Das heißt: Die Industrieländer - auch Deutschland - müssen sich fragen, was sich auch bei ihnen verändern muss, um der Welt eine gute Zukunft zu sichern.

Bundesregierung und Bundestag haben in den vergangenen Monaten Handlungsfähigkeit bewiesen und kurzatmigen Aktionismus vermieden. Ihr Wort hat Gewicht auch im europäischen und internationalen Krisenmanagement.

In Deutschland steht unsere Regierung vor schwierigsten Abwägungen und Entscheidungen. Sie betreffen das Wohl und Wehe vieler Menschen. Niemand hat fertige Rezepte. Wir können über unsere konkreten Schritte und die Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, keine Sicherheit haben. Aber wir können darauf vertrauen: Die eingeschlagene Richtung stimmt.

Jeder ernsthafte Vorschlag muss ernsthaft gewogen werden. Das Ringen um die beste Lösung gehört zur Demokratie. Auch im Vorfeld einer Bundestagswahl gibt es aber keine Beurlaubung von der Regierungsverantwortung. Die Bevölkerung hat gerade in der Krise den Anspruch darauf, dass ihre Regierung geschlossen handelt und Lösungen entwickelt, die auch übermorgen noch tragfähig sind. Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe. Sie ist eine Bewährungsprobe für die Demokratie insgesamt.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind verunsichert. Sie fragen, was uns bevorsteht und was nun getan werden soll. Sie sehen die Einkommen der Banker, die Verluste der Anleger, die Krise vieler Betriebe und die riesigen Hilfsprogramme der Staaten. Und viele beginnen, am Wert und am Fortbestand des marktwirtschaftlichen Systems zu zweifeln.

Die Menschen brauchen mehr Information und Erklärung über das, was abläuft. Sie wollen wissen, wie sie sich selbst einbringen können, mit ihren eigenen Ideen und Vorstellungen. Parlamente und Regierungen im Bund und in den Ländern sind bei der Bewältigung der Krise auf die Unterstützung und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Es geht darum, gemeinsam neue Wege zu finden.

Am Anfang steht die Frage: Wie konnte es zu dieser Krise kommen?

Noch kennen wir nicht alle Ursachen. Aber vieles ist inzwischen klar. Zu viele Leute mit viel zu wenig eigenem Geld konnten riesige Finanzhebel in Bewegung setzen. Viele Jahre lang gelang es, den Menschen weiszumachen, Schulden seien schon für sich genommen ein Wert; man müsse sie nur handelbar machen. Die Banken kauften und verkauften immer mehr Papiere, deren Wirkung sie selbst nicht mehr verstanden. Im Vordergrund stand die kurzfristige Maximierung der Rendite.

Auch angesehene deutsche Bankinstitute haben beim Umgang mit Risiko zunehmend Durchblick und Weitsicht verloren. Das konnte nur geschehen, weil sie den Bezug zu ihrer eigenen Kultur aufgaben: zu dem, was diese Häuser überhaupt erst zu Größe und Bedeutung geführt hatte - Sinn für Geldwertstabilität, Respekt vor dem Sparer und langfristiges Denken. Auch Banken können nur dauerhaft Wertschöpfung erbringen, wenn sie sich als Teil der ganzen Gesellschaft sehen und von ihr getragen werden. Wenn sie den Grundsatz unserer Verfassung achten: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll auch dem Allgemeinwohl dienen.

Doch das Auftürmen von Finanzpyramiden wurde für viele zum Selbstzweck, insbesondere für sogenannte Investmentbanken. Damit haben sie sich nicht nur von der Realwirtschaft abgekoppelt, sondern von der Gesellschaft insgesamt. Dabei geht es auch um Fragen der Verantwortung und des Anstands. Was vielen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: So etwas tut man nicht. Bis heute warten wir auf eine angemessene Selbstkritik der Verantwortlichen. Von einer angemessenen Selbstbeteiligung für den angerichteten Schaden ganz zu schweigen.

Derweil stockt das Blut in den Adern des internationalen Finanzwesens. Das hat überall Folgen, auch bei uns: Für Investitionen brauchen Unternehmen Kredite, und dafür müssen die Banken zusammenarbeiten. Aber sie misstrauen einander immer noch. Sie halten ihr restliches Geld fest. Die Finanzkrise stiftet Unsicherheit und lähmt weltweit den Unternehmungsgeist.

Wir erleben das Ergebnis fehlender Transparenz, Laxheit, unzureichender Aufsicht und von Risikoentscheidungen ohne persönliche Haftung. Wir erleben das Ergebnis von Freiheit ohne Verantwortung.

Aber Schuldzuweisungen und kurzfristige Reparaturen reichen nicht aus, wenn wir die tiefere Lehre aus der Krise ziehen wollen. Denn es gibt einen Punkt, der geht uns alle an. Obwohl der Wohlstand in der westlichen Welt, in Europa und auch in Deutschland seit den 70er Jahren beständig zunahm, ist auch die Staatsverschuldung kontinuierlich angestiegen. Man stellte Wechsel auf die Zukunft aus und versprach, sie einzulösen.

Das ist bis heute nicht geschehen. Denn wir scheuten uns vor den Anstrengungen, die mit jedem Schuldenabbau verbunden sind. Wir haben die Wechsel an unsere Kinder und Enkel weitergereicht und uns damit beruhigt, das Wirtschaftswachstum werde ihnen die Einlösung dieser Wechsel erleichtern. Jetzt führt uns die Krise vor Augen: Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt.

Die Krise ging von den Industriestaaten aus - von denen, die sich bislang am stärksten fühlten. Und sie wirft ein Schlaglicht auf die Widersprüche, in die sich die industrialisierte Welt